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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2023

Liebevoll illustriertes magisches Kinderbuch

Cosmo Zauberkater (Bd. 1)
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​Wenn man "Cosmo Zauberkater" von Barbara Rooslow in Händen hält, fällt einem sofort das farbenfroh gestaltete und silbrig glitzernde Cover auf. Der Glanzeffekt ist auf den Fotos online nicht erkennbar.


Auch ...

​Wenn man "Cosmo Zauberkater" von Barbara Rooslow in Händen hält, fällt einem sofort das farbenfroh gestaltete und silbrig glitzernde Cover auf. Der Glanzeffekt ist auf den Fotos online nicht erkennbar.


Auch das Buchinnere wurde von Dorothee Mahnkopf reichhaltig mit wunderschönen und ausdrucksstarken schwarz-weißen Illustrationen versehen. Den kleinen schwarzen tollpatschigen Straßenkater Cosmo, dessen weisse Vorderpfote immer verdächtig juckt, haben wir auf Anhieb ins Herz geschlossen. Er landet im Laufe der Geschichte auf der Zauberschule in Wickfield, wo er mit der ebenso schusseligen wie liebenswerten Zauberschülerin Aywa ein Team bildet und mit ihr von einem Schlamassel ins nächste rutscht. Die Erlebnisse der beiden sind wunderbar erzählt und spannend bis zu Schluss.

Die Geschichte ist sprachlich abwechslungsreich erzählt und perfekt für Leser und Leserinnen ab der 3. Klasse. Da der Titel den Zusatz "1" trägt, hoffen wir sehr auf eine Fortsetzung der Abenteuer von Cosmo und Aywa und können Band 1 rundum weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Wunderschöne Geschichte

Der fabelhafte Herr Blomster - Ein Schulkiosk voller Geheimnisse
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"Der fabelhafte Herr Blomster" von Sven Gerhardt ist ein sehr gelungenes, spannendes Kinderbuch mit vielen skurrilen und kreativen Einfällen. Der Hausmeister Her Blomster ist wirklich liebenswert, und ...

"Der fabelhafte Herr Blomster" von Sven Gerhardt ist ein sehr gelungenes, spannendes Kinderbuch mit vielen skurrilen und kreativen Einfällen. Der Hausmeister Her Blomster ist wirklich liebenswert, und mit Meta von Magnolien hat sich der Autor eine außergewöhnliche und schillernde Person einfallen lassen.

Das Buch eignet sich perfekt für Grundschüler ab der dritten Klasse. Neben dem in Druckschrift gehaltenen Buchtext sind einzelne Passagen, die Auszüge eines Tagebuches darstellen, in Schreibschrift gedruckt. Dies ist auf den ersten Blick etwas ungewohnt, doch mein neunjährige Sohn hatte keine Probleme, diese zu lesen. Ich empfinde den Wechsel in der Schriftart als Bereicherung, da er die Lesekompetenz der Kinder im gebundener Schrift stärkt. Für Auflockerung sorgen die hübschen schwarz-weißen Illustrationen.

Besonders gut gefallen hat uns, dass ganz nebenbei auch historische Persönlichkeiten wie Pablo Picasso und Rainer Maria Rilke in die Geschichte eingewoben wurden.

Ein wirklich gelungenes, rundum empfehlenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Hochinteressant und toll geschrieben

Vom Zauber des Untergangs
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Seit wir damals im Lateinunterricht Auszüge der Briefe von Plinius d. J. über den Ausbruch des Vesuv und den Untergang von Pompeji übersetzt haben, hat mich diese Stadt fasziniert und das Schicksan der ...

Seit wir damals im Lateinunterricht Auszüge der Briefe von Plinius d. J. über den Ausbruch des Vesuv und den Untergang von Pompeji übersetzt haben, hat mich diese Stadt fasziniert und das Schicksan der Bewohner berührt, und auf der Abiturfahrt habe ich sie vor über 20 Jahren besucht. Als ich nun von Gabriel Zuchtriegels Buch "Der Zauber des Untergangs" hörte, wollte ich dieses sofort lesen.

Der sehr lebendige Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm und unterhaltsam. In sehr persönlichen Worten geht er auf seine eigene Motivation, Archäologe zu werden, ein und beschreibt für seine Entwicklung prägende Erlebnisse seines Studiums und seines Berufslebens.

Anhand bestimmter Fundstücke in den Häusern von Pompeji, wie der Statue des Apollo Citarista, Mythenbildern im Haus der Vettier oder dem Fries im Haus der Mysterien erklärt Zuchtriegel in den ersten beiden Kapiteln die Bedeutung griechischer Kultur für die Römer, das Verhältnis zur Sexualität in der Antike, altertümliche Statussymbole, Mysterienkulte und Riten. Hierbei geht er auch ausführlich auf die Schwierigkeiten ein, aus dem heutigen kulturellen Blickwinkel heraus die damaligen Bedeutungen zu erfassen und in den Kontext einzuordnen. Dies führt dazu, dass sich in der Deutung vieler Objekte und Bilder die Einschätzungen der Archäologen wesentlich unterscheiden. Im dritten Kapitel stehen mit einem antiken Prunkwagen und der Ausgrabung eines Sklavenzimmers neue Funde in einer Villa bei Civita Giuliana im Mittelpunkt. Besonders interessant fand ich im dritten und vierten Kapitel, welche gesamtgesellschaftlichen Schlüsse sich anhand von einzelnen Grabinschriften und Bestattungsriten ziehen ließen, etwa auf die Bevölkerungszahl im alten Pompeji, das kulturelle Leben (etwa Theateraufführungen in griechischer Sprache), soziale Aufstiegsmöglichkeiten und wirtschaftliche Probleme und Hungersnöte.

Am Ende des Buches befindet sich ein reichhaltiger Bildteil, der unter anderem Aufnahmen aller im Buch besprochener Objekte und Gemälde enthält. Hier wäre es sicherlich noch schöner gewesen, wenn die Bilder an den jeweils passenden Stellen im Text eingefügt worden wären, so dass man sie direkt vor Augen hat. Beim gedruckten Buch ist ein Nachschlagen im Bildteil parallel zum Text relativ komfortabel möglich, beim ebook wären entsprechende Links zum passenden Bild sehr hilfreich.

Fazit: Ein äußerst empfehlenswertes, sehr interessantes und aufschlussreiches Buch, über das ich viele neue Aspekte des antiken Lebens kennengelernt habe, und das durch den offenen und persönlichen Schreibstil von Gabriel Zuchtriegel besticht.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

Klassischer Krimi

Wenn Worte töten
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"Wenn Worte töten" ist bereits der dritte Band der Reihe um den ehemaligen Kriminalbeamten Daniel Hawthorne, der als Berater der Polizei arbeitet und bei komplexen Fällen hinzugezogen wird. Für mich war ...

"Wenn Worte töten" ist bereits der dritte Band der Reihe um den ehemaligen Kriminalbeamten Daniel Hawthorne, der als Berater der Polizei arbeitet und bei komplexen Fällen hinzugezogen wird. Für mich war es das erste Buch von Anthony Horowitz, und da keine Vorkenntnisse nötig sind, konnte ich mit diesem Band problemlos einsteigen.

Im Roman begleitet der Schriftsteller Anthony Horowitz als autofiktionaler Ich-Erzähler Daniel Hawthorne bei seinen Ermittlungen und schreibt darüber. Die Konstellation aus genialem, aber etwas eigenem Privatdetektiv und seinem Chronisten, der sich eher vergeblich bemüht, bei der Aufklärung zu helfen, erinnert mich stark an Hercule Poirot und seinen Hastings. Auch der Schreibstil, die wendungsreiche Geschichte und die Art des Falles, bei dessen Lösung es auf kleinste Details ankommt, lassen unwillkürlich an Agatha Christie denken. Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Autor die Drehbücher zu den Poirot-Verfilmungen verfasst hat.

Die Figur des Daniel Hawthorne finde ich richtig spannend. Sie ist undurchsichtig und eigen, ein scharfer Beobachter, der auf der Insel Aldernay den Schatten seiner Vergangenheit begegnet. Wie er hier seine eigenen Ziele verfolgt, erinnert mich fast ein wenig an Dürrenmatts "Der Richter und sein Henker".

Der Fall bleibt spannend bis zum Schluß, und ist ideal für alle, die gerne selbst miträtseln und Spaß an verzwickten Details haben.

Ein besonderes Vergnügen wird die Geschichte als Hörbuch durch den brillianten Sprecher Uve Teschner. Wie er jeder Figur eine individuelle Note verleiht und sie beinahe wie in einem Hörspiel zum Leben erweckt, ist einfach große Klasse.

Eine absolute Hörempfehlung für alle, die Krimis im Stile von Agatha Christie, Dorothy L. Sayers oder Arthur Conan Doyle lieben!


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Veröffentlicht am 25.05.2023

Lustig und fantasievoll

Detektei für magisches Unwesen – Da braut sich was zusammen
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Die drei Freunde Jannik, Pola und Lulu leben in Kiesbach und sind begeisterte Hobbydetektive.  Zusammen bilden sie die Detektei für magisches Unwesen. Sie sind befreundet mit Peggory Jones, dem Geheimagenten ...

Die drei Freunde Jannik, Pola und Lulu leben in Kiesbach und sind begeisterte Hobbydetektive.  Zusammen bilden sie die Detektei für magisches Unwesen. Sie sind befreundet mit Peggory Jones, dem Geheimagenten vom "Geheimdienst für streng geheime Angelegenheiten, Dezernat für Magisches und Fabelwesen" und dessen Leseratte Marianne. Als in Kiesbach unter seltsamen Umständen einzelne Schmuckstücke beim Juwelier Piepenbrink gestohlen werden und der Dorfteich zu blubbern beginnt, begeben sich die fünf auf Spurensuche.

Die Geschichte ist fantasievoll und unterhaltsam geschrieben und mit vielen lustigen Fabelwesen gespickt, etwa dem schwerhörigen Lauschkäfer Buddy, der Ulkelfe Fiona oder der Glibberblasen zaubernden Glückskatze. Auch Lulus exzentrische Tante Liesbeth sorgt für viele komische Szenen.

Das Buch ist in 27 kurze Kapitel eingeteilt, die durch schwarz-weiße Illustrationen aufgelockert werden. Es eignet sich perfekt für Grundschüler*innen ab der 3. Klasse. "Da braut sich was zusammen" ist nach "Drei Helden für ein Honigbrot" bereits der zweite Band der Detektei für magisches Unwesen, kann aber eigenständig gelesen werden. Dennoch ist die Kenntnis des ersten Bandes sicher hilfreich, um zu erfahren, wie die drei Kids mit der Fabelwelt in Kontakt kamen und Peggory und Marianne kennengelernt haben.

Wir hatten viel Freude am neuen Abenteuer der Detektei und können die Reihe nur weiterempfehlen!


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