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Veröffentlicht am 30.06.2023

Hoffnung und Gottes Fürsorge

Mein Gott kann.
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Unser Gott ist ein Gott, der es liebt, mit Menschen Geschichten zu schreiben. Geschichten der Befreiung. Geschichten des Heilwerdens. Geschichten der Hoffnung. Geschichten, von denen die Protagonisten ...

Unser Gott ist ein Gott, der es liebt, mit Menschen Geschichten zu schreiben. Geschichten der Befreiung. Geschichten des Heilwerdens. Geschichten der Hoffnung. Geschichten, von denen die Protagonisten nicht schweigen können - und sollen. Denn in der Bibel fordert uns Gott selbst dazu auf, von seinen Wundern zu erzählen, die noch heute geschehen: Sei es ein überlebter Amoklauf, eine innere Wiederherstellung nach langem Kampf oder eine ganz besondere letzte Wegbegleitung.

Ich liebe Bücher, in denen Menschen erzählen, wie Gott in ihrem Leben Wunder gewirkt hat. Deswegen wollte ich „Mein Gott kann.“ auch unbedingt lesen.
Désirée Wiktorski erzählt hier die ganz unterschiedlichen Geschichten von drei Frauen, die erschütterndes durchmachen mussten.
Was mir besonders an diesem Buch gefallen hat, ist dass das Wirken von Gott hier nicht durch wirklich offensichtliche Ereignisse und Taten geschehen ist, sondern durch seine ständige Begleitung und seine Hand, die er uns immer bereithält.
Wir dürfen hier die Geschichte von einer jungen Frau lesen, die einen Amoklauf überlebt hat und die traumatisiert mit der großen Frage nach dem Warum und ihrem Hass auf den Täter fertig werden musste.
Wir erfahren die Geschichte von einer Frau, die es immer allen recht machen wollte und dabei sich selbst verloren hat.
Und die traurige Geschichte eines Mädchens, welches ein viel zu kaputtes Leben leben musste und von Jesus bis zu ihrem letzten Weg doch nicht allein gelassen wurde.
In allen drei Geschichten passiert keine Wunderheilung oder Ähnliches aber alle drei Geschichten berichten von einem Gott der nicht alleine lässt, der Heilung verschafft, der uns stützt und nicht loslässt, auch wenn der Weg uns zum stolpern bringt.
Dieses Buch macht Hoffnung und schenkt Zuversicht. Ich finde, es zeigt einmal mehr, wie Gott auf die unterschiedlichsten Arten für uns da ist und wir niemals auf uns allein gestellt sind.
Ein unglaublich tolles Buch!

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Ein gelungener Abschluss

First & Forever, Band 2 - Be My Forever
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Trotz ihrer Zweifel hat Ava sich auf Connor eingelassen. Für einen kurzen Moment hat sie sich erlaubt, ein einziges Mal glücklich zu sein. Denn noch nie hat sie sich jemandem so nahe gefühlt wie Connor ...


Trotz ihrer Zweifel hat Ava sich auf Connor eingelassen. Für einen kurzen Moment hat sie sich erlaubt, ein einziges Mal glücklich zu sein. Denn noch nie hat sie sich jemandem so nahe gefühlt wie Connor und noch nie hat sie jemandem so sehr ihr Herz geöffnet. Doch als die Realität sie eiskalt einholt, zersplittern Avas Träume in tausend Scherben. Und sie weiß, dass ihr nur eine Wahl bleibt: Sie muss Connor frei geben, damit er eine Zukunft haben kann.

„Be my forever“ von Jay McLean ist der zweite Band ihrer „First&Forever“-Dilogie. Die Bücher sollten auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da Band eins mit einem Cliffhanger endet. Ich finds mit zwei Bänden nicht schlimm, bleibe aber dabei, dass es auch gerne ein dickes Buch hätte sein dürfen.
Das Buch setzt direkt an die Ereignisse von Band eins an. Es bleibt dramatisch und der Leser wird durch sämtliche Gefühle gezogen.
Wir erleben die Kapitel wieder abwechselnd aus der Sicht von Ava und Connor.
Beide müssen mit der Trennung kämpfen, obwohl man fast mehr über Connor erfährt als über Ava. Das hat die Spannung ganz schön gehoben.
Unterschied zum ersten Band ist, dass wir hier doch ein paar Zeitsprünge haben. Fand ich aber sehr passend und gut gelöst.
Ich liebe auch weiterhin die Chemie zwischen den beiden und auch wenn ein paar Dinge einfach vorhersehbar waren, waren sie dadurch nicht weniger schön.
Ich finde es gut, dass die Autorin nach und nach so einiges aufgeklärt und lose Enden miteinander verbunden hat. Auch dass Ava und Connor weiterwachsen und miteinander lernen und sich entwickeln, ist der Autorin gut gelungen.
Jay McLean spart in der Fortsetzung natürlich die Triggerthemen des ersten Bandes nicht aus. Und sieh geht wieder ebenso feinfühlig und aufgeklärt damit um, wie zuvor. Das fand ich sehr bemerkenswert.
Mir hat die Dilogie sehr gut gefallen. Eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Bewegender Auftakt

First & Forever, Band 1 - Be My First
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Für immer. Ava steht kurz vor dem Highschoolabschluss und dennoch weiß sie schon jetzt, wie ihr Leben für immer aussehen wird. Aufopferungsvoll kümmert sie sich um ihre schwer traumatisierte Mutter. Und ...

Für immer. Ava steht kurz vor dem Highschoolabschluss und dennoch weiß sie schon jetzt, wie ihr Leben für immer aussehen wird. Aufopferungsvoll kümmert sie sich um ihre schwer traumatisierte Mutter. Und niemals würde Ava sie allein lassen. Als sie Connor begegnet, ist er der Erste, der sich nicht von Avas Schutzmauern einschüchtern lässt. Mit jeder Berührung zeigt er ihr, dass sie sich bei ihm fallen lassen kann. Doch Ava weiß, dass Connors „Für-Immer“ nicht mit ihrem zu vereinen ist.

„Be my first“ ist der erste Band der wirklich bewegenden Dilogie von Jay McLean.
Ich versuche nicht zu spoilern, denn ich stecke grade noch im zweiten Band der Reihe.
Wir begleiten in der Geschichte Ava und Connor. Ihre Geschichte beginnt, als Connor neu an Avas High-School kommt und beide in einem Projekt als Partner zusammenarbeiten müssen.
Aus den Projektpartnern entwickeln sich langsam Freunde und daraus eine unglaublich bewegende Liebesgeschichte.
Grade, dass es nicht so schnell geht und Ava und Connor sich erst mal kennen lernen, ist einfach schön. Es gibt so viele tolle Momente in denen sie sich foppen, ernst miteinander reden, einfach die Zeit genießen oder flirten.
Doch beide haben ihre Probleme. Connor wurde damals von seiner Mutter verlassen und steht unter dem Druck ein Profi-Basketballer zu werden, damit er seinem Vater all die Liebe zurückgeben kann. Das Training und die Schule müssen da an erster Stelle stehen, doch wie soll Ava da Platz haben?
Ava fehlt oft in der Schule und muss sich mit mehr rumschlagen, als sie es in dem Alter sollte. Ihre Mutter wurde in Afghanistan schwer verwundet und traumatisiert. Ava kümmert sich so gut sie kann, während ihr Stiefbruder versucht genug Geld zusammenzubekommen, nachdem sein Vater abgehauen ist. Ihre Mutter muss immer an erster Stelle stehen. Wie soll sie da ein normaler Teenager sein?
Die Autorin beschreibt nicht nur die Beziehung von Ava und Connor unglaublich emotional, sondern auch die Kämpfe die sie austragen müssen.
Die Momente mit Avas Mutter haben mir ein ums andere Mal Tränen in die Augen gejagt und ich wollte ihr einfach nur helfen. Diese Mischung aus Verzweiflung und Hoffnung und dieses ständige Weitermachen kommen einfach unglaublich gut an.
Auch die Hochs und Tiefs der Beziehung sind gut gestaltet. Passend für das Alter und eben nicht alles nur rosarot. Ich habe so mit den Beiden mitgefiebert, mitgelacht, mitgeweint, mitgeschwärmt und mitgehofft. Ich war von Anfang bis Ende voll dabei.
Das Buch endet in einem fiesen Cliffhanger und jetzt wo ich mitten in Band zwei bin, muss ich sagen, dass ich auch der Meinung bin, dass man ein dickes Buch anstelle von zweien hätte machen können.
Aber ich kann dieses Buch und die Fortsetzung nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Einfach schönes Finale

Dream and Dare (Faith-Reihe 3)
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Isaacs Band erobert die Charts und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch als sich die Presse auf seine Schwester stürzt und sie zur Zielscheibe wird, zerbricht etwas in ihm. Er verliert seine Leidenschaft, ...

Isaacs Band erobert die Charts und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch als sich die Presse auf seine Schwester stürzt und sie zur Zielscheibe wird, zerbricht etwas in ihm. Er verliert seine Leidenschaft, seine Kreativität und allen voran seine Stimme. Die Band steckt deshalb tief in der Krise, und alle sind froh, als eine außergewöhnlich talentierte Straßenmusikerin zu ihnen ins Studio kommt – alle, bis auf Isaac. Er fühlt sich ersetzt und will Hope um jeden Preis wieder loswerden. Auch Hope ist der Rockstar zuwider, aber die Chance auf ein besseres Leben für sich und ihren Bruder will sie sich nicht nehmen lassen. Also willigt sie ein, einen Sommer bei der Band zu bleiben – einen Sommer, der alles verändert.

„Dream and Dare“ ist der dritte Band der Faith-Trilogie von Sarah Stankewitz. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, ich finde es aber schöner, wenn man die Reihenfolge einhält. So lernt man alle Figuren kennen und freut sich, wenn sie in den Folgebänden wieder auftauchen und man ihre Fortschritte erfährt.
Dieses Mal dürfen wir die Band Crashing December begleiten. Wir kennen sie schon aus der Story von Carter und Sky. Es geht um den Frontsänger Isaac und um die Straßensängerin Hope. Aber gleichzeitig geht es um so viel mehr.
Isaac wollte nie das Aushängeschild der Band sein und jetzt liegt der ganze Druck der Fans und der Medien auf seinen Schultern. Gleichzeitig lässt ihn seine problematische Kindheit nicht los. Als seine Schwester mit Kind ins Visier genommen wird, legt sich bei ihm ein Schalter um und er verliert seine Stimme. Die Autorin stellt seine Versagensängste und den Druck sehr spürbar dar. Aber auch seine Hoffnungen und Träume und die Wut dahinter sind präsent.
Hope kämpft sich und ihren Alkohol- und Drogenabhängigen Bruder durchs Leben. Mit ihrer Straßenmusik und Nebenjobs versucht sie sich über Wasser zu halten. Als sie dann für Isaac einspringen soll, winkt nicht nur viel Geld sondern es geht auch ein Traum in Erfüllung. Mit Isaacs Abneigung und der gleichzeitigen Anziehung hat sie nicht gerechnet.
Der Autorin ist hier ein tolles Finale voller schwerer Themen wie Angst, Wut, häusliche Gewalt, Sucht und Trauer gelungen. Aber gleichzeitig ist dieses Buch auch voller Musik Wärme, Freundschaft, Liebe, Erotik und vor allem Heilung.
Ich bin und bleibe ein Fan dieser Trilogie. Sarah Stankewitz hat tolle Figuren erschaffen, unglaubliche gute Settings und obwohl sie jedes Buch miteinander verknüpft hat, war jede Geschichte einzigartig.
Ich kann die Bücher wirklich nur weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 11.06.2023

Einfach schön!

Dead Romantics
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Seit ihre letzte Beziehung in die Brüche ging, glaubt Florence nicht mehr an die Liebe und schon gar nicht an Happy Ends. Als Ghostwriterin der erfolgreichen Romance-Autorin Ann Nichols muss sie die aber ...

Seit ihre letzte Beziehung in die Brüche ging, glaubt Florence nicht mehr an die Liebe und schon gar nicht an Happy Ends. Als Ghostwriterin der erfolgreichen Romance-Autorin Ann Nichols muss sie die aber schreiben – zumal Ben, ihr überaus attraktiver neuer Lektor, ihre Schreibblockade nicht akzeptiert. Da erfährt Florence, dass ihr Vater gestorben ist, mit dem sie ein Geheimnis teilte: Genau wie sie konnte er die Geister Verstorbener sehen, die noch eine unerfüllte Mission haben. Überstürzt reist sie in ihren Heimatort zurück und erhält dort unerwarteten Besuch – von Ben. Seine Aufgabe ist es offenkundig, Florence davon zu überzeugen, dass die Liebe alles andere als tot ist. Das große Problem dabei: Er ist es aber sehr wohl.

Ashley Postons „Dead Romantics“ hat mich wirklich überrascht. Das Cover ist, abgesehen von der roten Farbe, ja doch eher schlicht aber trotzdem schön. Der Klappentext klingt ungewöhnlich und so ganz wusste ich nicht, was mich erwartet.
Das erste was mir direkt positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin. Manchmal erwischt man einfach Bücher, da fühlt man sich sofort wohl und Seite um Seite fliegt dahin. Ich konnte mich durch ihre lockere Art und die schönen Beschreibungen direkt fallen lassen. Die Autorin hat Humor, ohne dass es zu übertrieben oder Albern wirkt und dazu gelingt es ihr, dass man sich als Leser alle Szenen super vorstellen kann.
Dazu hat sie Figuren geschaffen, die man einfach ins Herz schließen muss. Allen voran natürlich Florence und Ben aber auch Florence Familie ist super.
Die Charakterentwicklung hat mir auch gefallen. Sie ist stetig und schlüssig und nicht einfach plötzlich.
Ich war erst skeptisch, wie die Sache mit den Geistern umgesetzt wird. Aber tatsächlich ist das richtig harmonisch geworden. Die Autorin erzählt die Geschichte so, dass es quasi nicht auffällt, dass sie einen Fantasyanteil hat. Florence Probleme damit aber auch ihre Begegnungen mit Ben sind alle irgendwie bewegend und feinfühlig. Es hat toll ins Buch gepasst.
„Dead Romantics“ hat von allem ein bisschen, in der perfekten Mischung. Liebe, Trauer, Fantasie, Romantik, Freundschaft, Familie, Wut und Lachen.
Das Buch macht einfach von Anfang bis Ende Freude und war für mich ein richtiger Pageturner. Von mir also eine klare Empfehlung!

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