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Veröffentlicht am 28.06.2023

Düster. Atmosphärisch. Rasant.

Dark Sigils – Wie die Dunkelheit befiehlt
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Leseerlebnis :
"Dark Sigils - Wie die Dunkelheit befiehlt" ist der zweite Band der gleichnamigen Urban-Fantasy-Trilogie von Anna Benning und wird aus der Perspektive der jungen Rayne in der Ich-Form erzählt.
Zu ...

Leseerlebnis :
"Dark Sigils - Wie die Dunkelheit befiehlt" ist der zweite Band der gleichnamigen Urban-Fantasy-Trilogie von Anna Benning und wird aus der Perspektive der jungen Rayne in der Ich-Form erzählt.
Zu Beginn gibt es eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 durch die man wieder leichter in die Handlung findet. Zudem gibt es nach und nach auch immer wieder gut eingestreute Erinnerungen Raynes, die weitere Rückschlüsse auf die Geschehnisse zu lassen. Außerdem gibt es noch eine ganz neue Ebene in der Erzählung, die aus Rückblenden in die Vergangenheit eines Charakters besteht. Die Entwicklung dieser Figur wird in diesen kurzen Einblicken unfassbar gut aufgezeigt.
Die Handlung selbst knüpft nahtlos ans Ende des Auftakts an. Die Geschichte ist geprägt durch die zunehmende Komplexität des Worldbuildings, aber auch durch die Menge an Ortswechsel und die Vielzahl an Action- und Kampfszenen.
Rayne ist zu Beginn sehr mit sich selbst beschäftigt und verliert zunächst gefühlt das große Ganze aus den Augen. Für sie geht es primär und scheinbar ausschließlich darum sich selbst und ihrer Beziehung zu Adam zu retten. Das fand ich ein wenig schade, da ich Rayne im ersten Band anders wahrgenommen habe.
Was mir sehr gut gefallen hat, war der Konflikt auf den Lily und sie zu steuern, sowie die zwischen den Dark Sigils Träger und den Rebellen.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt sehr fesselnd, atmosphärisch und teilweise sehr rasant.
Der Handlungsverlauf hat mir in seiner Gesamtheit gut gefallen auch wenn es für mich zu Beginn verhältnismäßig etwas zu gemächlich startet. Nach dieser Ruhe passiert allerdings unheimlich viel und schnell, wodurch die Spannung dann omnipräsent ist.
Das Ende dieses Bandes lässt einen wieder mit einem Cliffhanger und voller Vorfreude auf das Finale zurück.
Fazit :
Eine gelungene Fortsetzung der Geschichte über das Kräfteverhältnis zwischen Arm und Reich - voller Intrigen, Verzweiflung, Freundschaft, Magie, Liebe und vor allem dem Wunsch nach Freiheit.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Kreativ. Grummelig. Settingliebe.

Dreamland Billionaires - The Fine Print
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"Dreamland Billionaires - The Fine Print" ist der Auftaktband der gleichnamigen Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Rowan und Zahra in der Ich-Form erzählt.
Geprägt wird ...

"Dreamland Billionaires - The Fine Print" ist der Auftaktband der gleichnamigen Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Rowan und Zahra in der Ich-Form erzählt.
Geprägt wird die Geschichte durch den Grumpy Sunshine Trope, der auch sehr gut und deutlich rüber kommt. Dazu kommt noch die Thematik um Arm und Reich.
Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut und facettenreich gezeichnet.
An sich hat mir die Story gut gefallen. Der Handlungsverlauf hatte keine Längen, die "notwendigen" Streitereien" waren gut platziert und die Spannung zwischen den beiden wurde authentisch, glaubhaft und greifbar vermittelt.
Nichtsdestotrotz hat mir in diesem Buch irgendwie ein wenig das gewisse Etwas gefehlt und ich habe mich auch schwer damit getan eine wirkliche Bindung zu Zahra und Rowan aufzubauen.
Aber ich hoffe, dass mich der nächste der drei Brüder ein wenig mehr überzeugen kann.
Was ich allerdings sehr geliebt habe, war das Setting. Wer möchte sich nicht gerne neue Attraktionen für einen Freizeitpark entwerfen und diese dann weiter ausarbeiten.
Fazit :
Ein solider Auftakt der Dreamland Billionaires Reihe, der vorallem Freunde des Grumpy Sunshine Tropes begeistern wird.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Vereinnahmend. Bildgewaltig. Faszinierend.

Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
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Leseerlebnis:
"Vergissmeinnicht - was bisher verborgen war" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Quinn und Matilda in der Ich-Form ...

Leseerlebnis:
"Vergissmeinnicht - was bisher verborgen war" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Quinn und Matilda in der Ich-Form erzählt.
Der Prolog hat mich zunächst etwas verwirrt, aber nach dem 1. Kapitel war ich wieder voll in der Handlung drin. Es macht unheimlich viel Spaß Quinn und Matilda auf ihren Abenteuern zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen, auch wenn ich in ihrem Beziehungskonstrukt nicht alle Handlungen nachvollziehen konnte und oder wollte. Man muss zudem auch bedenken, wie jung die zwei sind.
Da ich aktuell etwas Probleme mit meinen Augen habe, war ich sehr froh, dass ich diesen zweiten Teil auch hören konnte.
Er ist extrem gut eingespochen und Jasna Fritzi Bauer (Matildas Perspektive) und Timmo Niesner (Perspektive Quinn) verleihen den beiden eine wunderschöne Lebendigkeit und generieren durch ihre Betonungen zusätzliche Facetten. Daher kann ich das Hören hier sehr empfehlen. Besonders, da ich im Vergleich zu sonst, nicht einmal gedanklich abgeschweift bin.
Der Handlungsverlauf an sich ist immer wieder spannend und bietet auch kleine Verschnaufpausen, die meist mit viel Knistern gefüllt werden oder eben sich anderen Konflikten Raum lassen.
Kerstin Gier baut diese wahnsinnig faszinierende Welt mit fantastischen Wesen weiter aus und lässt dabei gleichzeitig nichts zu kurz kommen. Der Schreibstil der Autorin ist und bleibt unvergleichlich und ist für mich immer wie ein Nachhausekommen.
Der Epilog erzeugt zum Schluss wieder ganz viele Fragen und steigert die Vorfreude auf das Finale ins Unermessliche.
Fazit :
Eine gelungene Fortsetzung vor genialen Kulissen, voller Bildgewalt und faszinierender Kreaturen gepaart mit einer wunderschönen Lovestory. Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Vereinnahmend. Bildgewaltig. Faszinierend.

Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war
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Leseerlebnis:
"Vergissmeinnicht - was bisher verborgen war" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Quinn und Matilda in der Ich-Form ...

Leseerlebnis:
"Vergissmeinnicht - was bisher verborgen war" ist der zweite Band der Jugend-Fantasy-Trilogie und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Quinn und Matilda in der Ich-Form erzählt.
Der Prolog hat mich zunächst etwas verwirrt, aber nach dem 1. Kapitel war ich wieder voll in der Handlung drin. Es macht unheimlich viel Spaß Quinn und Matilda auf ihren Abenteuern zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen, auch wenn ich in ihrem Beziehungskonstrukt nicht alle Handlungen nachvollziehen konnte und oder wollte. Man muss zudem auch bedenken, wie jung die zwei sind.
Da ich aktuell etwas Probleme mit meinen Augen habe, war ich sehr froh, dass ich diesen zweiten Teil auch hören konnte.
Er ist extrem gut eingespochen und Jasna Fritzi Bauer (Matildas Perspektive) und Timmo Niesner (Perspektive Quinn) verleihen den beiden eine wunderschöne Lebendigkeit und generieren durch ihre Betonungen zusätzliche Facetten. Daher kann ich das Hören hier sehr empfehlen. Besonders, da ich im Vergleich zu sonst, nicht einmal gedanklich abgeschweift bin.
Der Handlungsverlauf an sich ist immer wieder spannend und bietet auch kleine Verschnaufpausen, die meist mit viel Knistern gefüllt werden oder eben sich anderen Konflikten Raum lassen.
Kerstin Gier baut diese wahnsinnig faszinierende Welt mit fantastischen Wesen weiter aus und lässt dabei gleichzeitig nichts zu kurz kommen. Der Schreibstil der Autorin ist und bleibt unvergleichlich und ist für mich immer wie ein Nachhausekommen.
Der Epilog erzeugt zum Schluss wieder ganz viele Fragen und steigert die Vorfreude auf das Finale ins Unermessliche.
Fazit :
Eine gelungene Fortsetzung vor genialen Kulissen, voller Bildgewalt und faszinierender Kreaturen gepaart mit einer wunderschönen Lovestory. Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 13.06.2023

Sommerlich. Struggelnd. Songliebe.

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Leseerlebnis :
"Girls like girls" ist der Debütroman von Hayley Kiyoko und wird aus der Perspektive der Protagonistin Coley in der Ich-Form erzählt.
Zudem gibt es noch die öffentlichen und privaten Tagebucheinträge ...

Leseerlebnis :
"Girls like girls" ist der Debütroman von Hayley Kiyoko und wird aus der Perspektive der Protagonistin Coley in der Ich-Form erzählt.
Zudem gibt es noch die öffentlichen und privaten Tagebucheinträge ihres Love-Interests Sonya, durch die man deren Seelenleben näher kennenlernen kann. Besonders spannend empfand ich hier die Differenz zwischen der offiziellen Version und ihrer wirklichen Gefühlswelt.
In persönliches Highlight waren hier für mich auch die Songs, die Teil dieser Eintragungen sind und Hits der 2000er Jahre waren. Auch wenn es keine offizielle Playlist im Buch gibt, sind das allesamt Lieder, die mich sehr geprägt haben.
Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und der Handlungsverlauf selbst konnte mich auch überzeugen und hat mich oft an mein eigenes Gefühlschaos in dem Alter erinnert.
Besonders gut gefallen hat mir auch, wie sich die Beziehung zwischen Coley und ihrem entfremdeten Vater entwickelt.
Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings. Zum einen wird das Wort "Girl" inflationär gebracht. Irgendwann hat mich das nur noch genervt.
Zum anderen empfand ich den teilweise exzessiven und ständigen Konsum von Alkohol und Drogen in der Geschichte zu verharmlost und einfach too much.
Mir ist klar, dass das hier vielleicht dazu dienen soll, das Kleinstadtleben und die Langeweile der Jugendlichen und die damit verbundene Hilflosigkeit porträtieren soll, aber ich denke doch, dass man es nicht Glorifizieren sollte. Es gibt ja ebenso Gründe, warum zumindest die Tabakwerbung eingeschränkt wurde.
Fazit:
Eine schöne, queere Coming-Of-Age Geschichte, die sich dem Struggle widmet, zu sich selbst zu stehen und für sich einzutreten.

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