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Veröffentlicht am 19.06.2025

Gute Idee, für mich deutlich zu sachlich und dadurch wenig unterhaltsam

Weird England
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Inhaltsangabe Verlag:
Von der Kunst des Afternoon Tea über die Pub-Kultur bis zur Warteschlangen-Etikette: Tauchen Sie mit uns in den britischen Alltag ein. Der Autor beleuchtet altehrwürdige und bizarre ...

Inhaltsangabe Verlag:
Von der Kunst des Afternoon Tea über die Pub-Kultur bis zur Warteschlangen-Etikette: Tauchen Sie mit uns in den britischen Alltag ein. Der Autor beleuchtet altehrwürdige und bizarre Traditionen, den berühmten trockenen Humor und die tief verwurzelte britische Höflichkeit. »Weird England« stellt 55 kontroverse Fragen, die spannende Antworten und erstaunliche Einsichten in die britische Kultur liefern.

Meine Inhaltsangabe:
Antworten auf 55 unterschiedliche Fragen werden hier kurz und knapp präsentiert. Alle sind vorne als Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Jede Frage nimmt eine ganze Seite ein, die Antwort folgt dann auf den folgenden 1 bis max. 3 Seiten.

Mein Eindruck:
Ich liebe England bzw. Großbritannien und habe mich daher sehr gefreut, dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover gefällt mir und das Buch liegt gut in der Hand. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Aufgrund des Titels und der Art der Fragestellungen bin ich von einem humorvollen Werk ausgegangen. Das ist jedoch so gut wie gar nicht der Fall. Vielmehr wird oft sehr weit ausgeholt (z.B. bis ins 12. Jahrhundert und früher) und dann werden relativ humorfrei Fakten präsentiert. Ich weiß, ein Buch dieser Art muss nicht witzig sein, aber das Thema bietet das finde ich geradezu an und es würde den Lesegenuss, zumindest meinen, deutlich erhöhen, wenn ich dabei schmunzeln, kichern oder auch mal laut lachen kann. Das fehlt mir hier völlig. Ich komme mir ein bisschen vor, als würde ich in einem Schulbuch lesen. Das mag auch seine Fans haben, ganz klar. Menschen, die gern pure Zahlen, Daten, Fakten haben und Infos einfach nur der Infos wegen, die werden damit sicherlich gut zurechtkommen. Ich fand die meisten Fragestellungen gewollt witzig formuliert, deren Beantwortung dann aber sehr dröge und vom Stil her irgendwie überhaupt nicht zueinander passend. Einige Wörter und Namen sind im Text in rot gedruckt, der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht, ist wohl eine rein optische Entscheidung gewesen. Und die vielen ebenfalls rot gedruckten englischen Begriffe hätte es für meinen Geschmack auch nicht haben müssen. Ich vergebe 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Kunterbunte, superschöne Zeichnungen, Botschaft eher nicht so toll

Napoleon Chamäleon
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Inhaltsangabe Verlag:
Im tiefsten Dschungel, auf dem schicksten Ast, lebt ein Chamäleon namens Napoleon. Napoleon ist eine schillernde Gestalt. Er ist mindestens so schick wie sein schicker Ast. Und genau ...

Inhaltsangabe Verlag:
Im tiefsten Dschungel, auf dem schicksten Ast, lebt ein Chamäleon namens Napoleon. Napoleon ist eine schillernde Gestalt. Er ist mindestens so schick wie sein schicker Ast. Und genau das ist sein Problem. Denn Napoleon hätte so gern richtig gute Freunde. Doch egal ob er winkt, einen Willkommensgruß webt oder ein tolles Vogelbad für Papageiendame Polly anlegt – niemand bemerkt ihn. Bis eines Tages etwas passiert, das Chamäleons mindestens so gut beherrschen wie die perfekte Tarnung …
Ein schillernder Vorlesespaß, der kaum zu übersehen ist.

Meine Inhaltsangabe:
Chamäleon Napoleon lebt im Dschungel auf seinem Ast. Alles um ihn herum ist bunt und Napoleon selbst auch. So ist er so gut getarnt, dass alle anderen Dschungeltiere ihn einfach nicht wahrnehmen. Auch dann nicht, wenn er winkt, Teppiche webt oder sonst etwas eigentlich Aufsehenerregendes macht. Bis ihm eines Tages ein Missgeschick widerfährt, er vom Ast fällt und sich nur dank seiner schnellen Zunge am Ast festhalten kann. Da baumelt er also herum und wird plötzlich gesehen und findet neue Freunde.

Mein Eindruck:
Rein optisch ist das Buch echt traumhaft schön! Die dunklen Hintergrundfarben und dann diese leuchtendbunten Illustrationen, das macht schon was her. Auch sind die Figuren und Landschaften total hübsch gezeichnet, es gibt viel zu entdecken und die fröhlichen Farben machen direkt gute Laune. Nur für die Optik würde ich die vollen 5 Sterne vergeben. Leider leider finde ich den Inhalt bzw. das, was hier vermittelt wird, alles andere als toll. Für mich kommt als Botschaft an, dass du nur dann Freunde findest bzw. beachtenswert bist, wenn Du Dich komplett anders als Deine eigene Natur verhältst bzw. wenn Du aus der Masse herausstichst, die verbiegst und auffällst. Oder anders gesagt: Du musst etwas Besonderes sein, damit andere Dich liebenswert oder interessant finden und mit Dir befreundet sein wollen. Das finde ich sehr schade, da sich ruhige, eher zurückhaltende Kids hier garantiert nicht finden, sich schlimmstenfalls in ihren Sorgen, keine Freunde zu finden wenn sie sich nicht irgendwas Tolles einfallen lassen, bestätigt fühlen. Vielleicht verstehe ich das Buch auch einfach nicht? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich beim Lesen ein bisschen Baumgrummeln hatte. Von mir daher nur 2,5 Sterne, alle den superschönen Illustrationen und Farben geschuldet.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Tolle Grundidee mit deutlich Luft nach oben

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Inhaltsangabe Verlag:
Tauche ein in ein London voller Wunder und Magie
Bei einem magischen Fest in London wird Lucys Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt: Ihre Großmutter wird vor ihren Augen entführt ...

Inhaltsangabe Verlag:
Tauche ein in ein London voller Wunder und Magie
Bei einem magischen Fest in London wird Lucys Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt: Ihre Großmutter wird vor ihren Augen entführt und Lucy kann sich danach an nichts erinnern! Zum Glück hat sie Freunde, die ihr zur Seite stehen – und ihre magischen Objekte. Denn Lucy hat ein ganz besonderes Talent: Sie ist eine Spellcrafterin und kann Gegenständen Magie einhauchen. Doch die Suche nach der Wahrheit führt sie auf eine gefährliche Spur. In London ist die Magie außer Kontrolle geraten …
Umhänge, die unsichtbar machen. Medaillons, die Geschichten erzählen. Schwerter, die die Welt zerteilen. In den geheimen Workshops der Spellcrafter werden mitten in London wahre Wunder gefertigt – mit jeder Menge Talent und einem kleinen Tropfen goldener Magie.

Meine Inhaltsangabe:
Lucy lebt mit ihrer Großmutter zusammen in London. Sie ist, wie auch ihre Oma und viele andere Londoner, eine Glas-Spellcrafterin. Spellcrafter können Gegenstände herstellen (aus Glas, aus Holz oder aus Textilien) und diesen mithilfe von kostbarem Äther Magie eingeben. Kontrolliert wird die Spellcraft-Gemeinde von den sogenannten Septs, die u.a. für die Beschaffung des Äthers und dessen Zuteilung zuständig sind. Eines Tages wird Ihre Großmutter entführt, direkt vor Lucys Augen und dennoch kann sie sich an nichts erinnern. Ihre Oma ist alles, was sie noch hat und so ist klar, dass sie sich - begleitet von ihren drei Freunden – auf die Suche nach ihrer Erinnerung und damit auch nach ihrer Oma macht. Dabei stoßen sie auf eine uralte Legende, auf dunkle Geheimnisse und ein Wesen, das unbesiegbar zu sein scheint.

Erster Satz: »“Wer als Erster auf der Treppe ist“, rief Lucy Fairwright ihrer Grußmutter zu, als sie in Wandsworth Town aus dem Zug stiegen.«

Mein Eindruck:
Mir hat das Cover auf den ersten Blick gefallen und der Klappentext sprach mit direkt an, so dass ich mich sofort in die Story gestürzt habe. Die Idee ist auch echt super und was die Spellcrafter da so alles an magischen Gegenständen herstellen (z.B. einen Löffel aus Glas, der anzeigt, ob jemand lügt oder nicht, einen Gehstock, der jeden auffindet, der ihn mal berührt hat, Hurtig-Schuhe, mit denen man superschnell rennen kann, Stoffkleidung, die vor Wasser oder Angriffen schützt etc.) ist schön fantasievoll. Dennoch wollte der Funke auf mich so gar nicht überspringen. Die Figuren bleiben alle blass und oberflächlich, die Szenen werden teils viel zu oberflächlich und hastig gezeichnet, so dass bei mir kaum Spannung aufkam oder ich gar gefesselt gewesen wäre, geschweige denn davon, dass mich die Figuren berührt hätten. Ein London-Flair kommt für mich auch überhaupt nicht rüber. So schade. Vielleicht hat mich das Buch auch nur zur falschen Zeit erwischt? Ich weiß es nicht. Ich kann es nur mit 2,5 Sternen bewerten. Es ist ganz okay, aber mehr auch nicht und ich habe einfach deutlich mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Magische Foto-Reise? Nicht wirklich.

Nordic Feeling
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Ich war schon mehrere Wochen in Schweden und liebe dieses Land und seine chilligen Leute sehr. Daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Vom ersten Eindruck her ist es auch super: groß, schwer, ...

Ich war schon mehrere Wochen in Schweden und liebe dieses Land und seine chilligen Leute sehr. Daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Vom ersten Eindruck her ist es auch super: groß, schwer, hochwertig. Ähm, ja, vielleicht bis auf den orangenen SPIEGEL-Bestseller-Aufkleber, der hier kein Aufkleber ist (die ziehe ich immer sofort ab, diese Dinger verschandeln jedes Buchcover), sondern fest aufgedruckt. Hä? WTF? Wer kommt auf so eine Idee?! Na egal, wichtig ist, was innen steckt. Doch leider konnte mich auch das nicht überzeugen. Für mich liest sich das Buch eher wie ein Fotobuch aus dem letzten Urlaub, dass man für seine Familie und Freunde macht. Hier wird einiges aus dem Privatleben der 3 Autorinnen geschrieben und mal ehrlich? Ich kenne keine von ihnen, daher interessiert mich persönlich das gar nicht. Ebenso wie einige Fotos auf denen die Damen in Szene gesetzt sind. Das kam für mich nicht rüber wie eine magische Reise nach Schweden für alle Interessierten, sondern wie bereits erwähnt wie ein privates Fotoalbum für Familie und Freunde. Dafür möchte ich keine fast 30 Euro ausgeben. Zumal die Fotos recht nett, aber keine wirklich supertollen Bilder sind, die mich dazu bringen würden, Fernweh zu entwickeln. Die Rezepte sind schön und sicherlich nachkochenswert, jedoch nur für erfahrene Köche, da meistens keinerlei Mengenangaben dabeistehen. Jo, was soll ich sagen?

Fazit: für mich ist das Buch gar nichts und ich vergebe nur wegen der schönen Gestaltung und weil ich weiß, dass sicher viel Herzblut, Liebe eine Menge Arbeit in den Seiten steckt, 2,5 Sterne. Für mehr reicht es bei mir leider nicht. Auch wenn ich sicher bin, dass sehr viele Leute dieses Buch lieben werden, gehöre ich leider nicht dazu. Die Geschmäcker sind halt verschieden und meinen hat es leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 01.07.2023

Ja, die Wikinger hatten´s nicht leicht

Wikinger im Nebel 1
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Die Wikinger rund um Chef Reidolf machen sich wieder auf den Weg zu einem ihrer monatelangen Raubzüge, während die Frauen und Kinder daheim bleiben und erst mal Klarschiff machen müssen, nachdem die dreckige ...

Die Wikinger rund um Chef Reidolf machen sich wieder auf den Weg zu einem ihrer monatelangen Raubzüge, während die Frauen und Kinder daheim bleiben und erst mal Klarschiff machen müssen, nachdem die dreckige Bande endlich wieder weg ist. Doch Reidolf hadert mit dem Schicksal der Wikinger und sein Sohnemann ist ein verweichlichter Angsthase, der so gar nicht in seine Fußstapfen treten mag.

In diesem Comic begleiten wir also die Wikinger auf ihrem Beutezug. Das geschieht nicht in Form einer zusammenhängenden Geschichte, sondern in kleinen, in sich abgeschlossenen Episoden von jeweils 6 Bildern. Zum Ende hin fügt sich alles zwar zu einer irgendwie zusammenhängenden Geschichte zusammen, doch der Weg dahin hat mir tatsächlich kaum Spaß gebracht. Mir hat deutlich der rote Faden gefehlt und die Geschichten fand ich teilweise einfach nicht lustig bzw. verwirrend. Der Verlag zieht in seiner Inhaltsangabe den Vergleich zu Hägar dem Schrecklichen. Doch bis auf die Tatsache, dass auch er ein Wikinger ist, kann ich keine Ähnlichkeiten feststellen. Hägars Strips sind alle witzig, ich liebe ihn sehr und habe sogar seine gesammelten Werke bei mir stehen.

Die Zeichnungen sind gut und detailliert, das ist gelungen. Doch alles andere ist einfach nicht mein Fall. Es gefällt mir einfach nicht. Ein paar wenige Strips sind ganz lustig, im Gesamten fand ich das Buch jedoch leider eher langweilig.

Der Comic hier wird ab dem Alter von 10 Jahren empfohlen, was meiner Meinung nach überhaupt nicht geht. Kindern in dem Alter fehlt da absolut die Lebenserfahrung und sie werden den Großteil der Strips nicht verstehen. Es geht um Religionen, um die Beziehungen zwischen Mann und Frau, Tod und Gewalt ist allgegenwärtig und der Humor ist für Kinder kaum geeignet, weil teilweise zu subtil, zu trocken und zu schwarz. Ich sehe den Comic für ein Alter ab etwa 15 Jahren, eher noch älter.

Fazit: meins ist es nicht. Ich bin mir jedoch sicher, dass dieser Comic dennoch seine Fans finden wird, da der Geschmack ja zum Glück unterschiedlich ist und jeder Mensch einen eigenen Humor hat. Meinen treffen diese Wikinger nicht bzw. nur sehr selten. Ich find´s nicht wirklich gut, aber auch nicht ganz schlecht, daher 2,5 Sterne.

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