dramatisch, blutig, einnehmend
Vampyria - Der Hof der FinsternisMeinung
Nachdem ich Vampirromane sehr gern lese, war ich wahnsinnig gespannt auf den Auftakt der Vampyria-Reihe.
Das Buch schaffte es nicht direkt mich in den Bann zu ziehen, was aber schlichtweg an meinen ...
Meinung
Nachdem ich Vampirromane sehr gern lese, war ich wahnsinnig gespannt auf den Auftakt der Vampyria-Reihe.
Das Buch schaffte es nicht direkt mich in den Bann zu ziehen, was aber schlichtweg an meinen Erwartungen mit der Materie "Vampir" lag. Doch je mehr Seiten voranschritten, desto gebannter starrte ich in die Zeilen. Der Autor hat dem "alten" Frankreich eine neue Maske aufgesetzt und dem Sonnenkönig eine neue Gestalt geschenkt.
Der Stil ist dabei theatralisch, bildlich und einnehmend gestaltet. Im Mittelpunkt steht Jeanne, der das höfische Benehmen Schwierigkeiten bereitet, die Gepflogenheiten und Gebräuche des Hofes zuwider sind. Es machte Freude ihre Entwicklung im Verlauf des Buches zu verfolgen.
Wer hier mit einer seichten Romantasy-Story rechnet, ist hier falsch - Blut ist das Stichwort. Rollende Köpfe, Geheimnisse, Verrat, Vielfalt und so manche Überraschungen kreuzten meinen Weg durch den ersten Band der Trilogie.
Fazit
"Vampyria - der Hof der Finsternis" ist ein dramatischer, blutiger und einnehmender Auftakt. 5 von 5 Sternen