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Veröffentlicht am 13.08.2023

War ganz nett

Wo du mich findest
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Sophie fühlt sich verloren. Erst starb ihr Vater, dann ihre beste Freundin. Sie kann sich nicht mehr konzentrieren und träumt nachts von einem fremden Mann, den sie flüchtig getroffen hat. Um ...

Sophie fühlt sich verloren. Erst starb ihr Vater, dann ihre beste Freundin. Sie kann sich nicht mehr konzentrieren und träumt nachts von einem fremden Mann, den sie flüchtig getroffen hat. Um wieder zu sich zu finden und auch um den Fremden, der ihre Träume bestimmt eventuell nochmal zu treffen, reist sie an die Ostsee.


Ich las von der Autorin schon den ein oder anderen Sommer-Wohlfühlroman und auch Kinderbücher. Aber dieses war anders. Zuerst war ich über die Kürze des Romans überrascht, aber für die Geschichte reichte es aus. Sophie hatte es nicht leicht, eine schwere Zeit liegt hinter ihr, ihre Ehe ist festgefahren und sie verstehen sich nicht mehr. Einzig am Meer findet Sophie noch zu sich und auch zu einer neuen Liebe. Soweit alles ganz normal, aber der Weg dahin, die Träume und was die Wirklichkeit brachte hat mich dann ganz gut unterhalten können. Aber es war doch anders als die Geschichten, die ich sonst von der Autorin kannte.

Veröffentlicht am 30.07.2023

Queere Lovestory

Für jede Liebe ein Problem
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Dahlia ist bereit, ihr Leben komplett neu zu beginnen. Frisch geschieden und pleite kündigt sie ihren Job um ihren Traum zu verwirklichen. Die TV-Show Chef's Special.
Allerdings läuft dort nicht ...

Dahlia ist bereit, ihr Leben komplett neu zu beginnen. Frisch geschieden und pleite kündigt sie ihren Job um ihren Traum zu verwirklichen. Die TV-Show Chef's Special.
Allerdings läuft dort nicht alles so, wie sie es sich wünscht. Und auch für London läuft es nicht so als nonbinäre Person im Fernsehen, London muss sich mit konservativer Kritik und Hass rumschlagen. Da kann die tollpatschige Dahlia keine Rolle spielen.


Ich liebe queere Geschichten und auch diese hat mir viel Lesespaß gemacht. Dahlia war mir sofort sympathisch und ich mochte sie sehr gerne, aber auch London ist ein sympathischer Mensch. Beide zusammen sind ein niedliches Paar und mich hat die Story sehr gut unterhalten können. Auch die Kulisse mit der Kochshow fand ich sehr passend und amüsant. Eine queere Lovestory mit Unterhaltungspotenzial. Es bereitete mir jedenfalls große Lesefreude und hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 26.07.2023

Eine Liebesgeschichte

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Coleys Mutter stirbt, sie muss zu ihrem Vater nach Oregon ziehen und sie fühlt sich ziemlich alleine. Bis sie Sonya kennenlernt und sich in sie verliebt. Wenn die beiden alleine sind, scheint ...

Coleys Mutter stirbt, sie muss zu ihrem Vater nach Oregon ziehen und sie fühlt sich ziemlich alleine. Bis sie Sonya kennenlernt und sich in sie verliebt. Wenn die beiden alleine sind, scheint Sonya ihre Gefühle zu erwidern, unter Freunden steht Sonya aber nicht zu Coley. Da Coley noch immer unter dem Verlust ihrer Mutter leidet, will sie sich von Sonya nicht auch noch das Herz brechen lassen und zieht sich zurück.

Ich mag queere Romane sehr gerne, im Endeffekt ist es mir aber auch so ziemlich egal wer hier wen liebt, Hauptsache es ist romantisch. In diesem Buch kam es allerdings manchmal doch sehr Klischeemäßig bei mir an. Dennoch ein gut zu lesender Schreibstil und ich mochte Coley sehr gerne, auch wenn ich ihr öfter mehr Selbstbewusstsein gewünscht hätte.
Die Idee mit dem Online-Tagebuch hat mir sehr gut gefallen, so konnte ich mich viel besser in Coley hineinversetzen und fragte mich mehr als einmal was sie überhaupt an Sonya mag, die mir so gar nicht sympathisch wurde. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Die junge Erwachsene eine große Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 17.07.2023

Sehr unterhaltsam erzählt

Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie
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1841 wird in Dresden die Semperoper eröffnet.
Elise ist bei ihrem ersten Besuch tief beeindruckt und total begeistert und möchte so gerne ein Teil des ganzen werden. Dann lernt sie Christian ...

1841 wird in Dresden die Semperoper eröffnet.
Elise ist bei ihrem ersten Besuch tief beeindruckt und total begeistert und möchte so gerne ein Teil des ganzen werden. Dann lernt sie Christian kennen, eine Malersgesellen, der als Kulissenmaler arbeitet, und träumt von einer besseren Zeit.
Genauso wie so manch Beschäftigte/r von einer besseren Zeit träumt.

In diesem Buch bekommen wir einen Blick hinter die Kulissen. Man merkt das die Autorin sich auskennt und/oder sehr gut recherchiert hat. Manchmal waren es ein bisschen viel lose Fäden, die nicht immer ganz stimmig wieder zueinander fanden, aber im großen und ganzen hat mich die Geschichte rund um die Semperoper schon sehr gut unterhalten. Die Chataktere waren interessant, es gab sehr viele Geheimnisse.
Mir gefiel der Gesamteindruck, es war schön erzählt, es berührte mich und es hat ein bisschen Zeitgeschichtliches.

Veröffentlicht am 17.07.2023

Unterhaltsamer Frauenroman

Der Traum vom einfacheren Leben
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Sallys Traum einer eigenen Pension, eines Bed and Breakfast geht in Erfüllung. Ihre Tochter Josefin hilft ihr aus, wo sie gebraucht wird, da deren Traum eines besseren Lebens mit ihrem Verlobten ...

Sallys Traum einer eigenen Pension, eines Bed and Breakfast geht in Erfüllung. Ihre Tochter Josefin hilft ihr aus, wo sie gebraucht wird, da deren Traum eines besseren Lebens mit ihrem Verlobten in immer weitere Ferne rückt. Ein gemeinsamer Hof soll es werden, an dem Harald eisern festhält. Josefin ist immer mehr im Zwiespalt, ihrem Verlobten oder ihrer Mutter helfen? Was ust für sie das richtige.

Es handelt sich wohl um den zweiten Teil einer Jahreszeiten-Saga, ich las Band eins allerdings nicht. Bei wo mancher Situation hat mir wohl auch das Wissen aus Buch eins gefehlt. Trotzdem fand ich die Geschichte ganz unterhaltsam. Es kam noch eine dritte Generation hinzu mit der Großmutter.
Allgemein hat die Story durch die drei Frauen meiner Meinung nach zu viele Nebenschauplätze, die die Hauptgeschichte ein wenig zäh machte. Dennoch fand ich es ganz unterhaltsam, denke aber, hätte ich Teil eins gelesen, wäre es noch besser gewesen.