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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2024

Gesunde Ernährung kann wirklich lecker sein

Entzündungshemmende Ernährung für Frauen:
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Gesunde Ernährung kann wirklich lecker sein

Sabine Klein hat stellt in einem kleinen, aber feinen Büchlein die entzündungshemmende Ernährung etwas tiefgründiger vor. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm, ...

Gesunde Ernährung kann wirklich lecker sein

Sabine Klein hat stellt in einem kleinen, aber feinen Büchlein die entzündungshemmende Ernährung etwas tiefgründiger vor. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm, die Rezepte leicht verständlich und die Illustrationen machen wirklich Lust auf das Probieren der Rezepte.
Das Buch ist aufgeteilt in einen sehr informativen Teil zu Beginn des Buches. Auch wenn man sich selbst schon mit dem Thema auseinandergesetzt hat, kann man dort noch einiges erfahren, was neu ist. Gerade die Liste der 10 besten entzündungshemmenden Lebensmittel ist sehr interessant, aber auch die 80/20-Regel.
Bei den Rezepten zielt man auf vegane/vegetarische Ernährung ab. Was ich etwas schade finde, da Geflügelfleisch/weißes Fleisch auch als entzündungshemmend gilt und man da zumindest auch ein Gericht hätte mit einbauen können. Aber die Rezepte lassen ja auch Spielraum, für kleine Veränderungen.
Die Rezepte selbst sind dann in 5 Kategorien eingeteilt, wo eigentlich jeder etwas für sich finden kann. So kann man sehr gut über den Tag kommen, ohne auf eine Mahlzeit verzichten zu müssen.
Am Ende des Buches findet man noch ein hilfreiches Register über alle Rezepte, wo man sich beim Suchen dann einfach leichter tut. Die Zusammenstellung und der Aufbau des Buches ist wirklich gut gelungen und ich freue mich, die Rezepte dann auch auszuprobieren und so meinem Körper etwas Gutes zu tun.

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Veröffentlicht am 12.09.2023

Verworrene Familienverhältnisse

Schwarzvogel
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Frida Skybäck nimmt ihre Leser mit in das Berufs- und Arbeitsleben von Fredrike. Dabei ist ihr Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen und die Kapitel sind recht kurzgehalten. Der Leser bekommt ...

Frida Skybäck nimmt ihre Leser mit in das Berufs- und Arbeitsleben von Fredrike. Dabei ist ihr Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen und die Kapitel sind recht kurzgehalten. Der Leser bekommt immer wieder einen Hinweis, an welchem Tag die Geschehnisse erfolgen und somit die die Timeline gut zu verfolgen. Die Protagonisten wirken authentisch und sympathisch. Das Cover lässt eine gewisse Düsterheit der Geschichte erahnen.

Hauptprotagonistin ist Fredrike. Sie arbeitet bei der schwedischen Polizei und nach einem Vorfall in ihrer alten Einheit in Stockholm, kommt sie zurück in ihre Heimat. Kaum dort angekommen, trifft sie ihre Oma Gun an einem möglichen Tatort an. Eine junge Frau ist auf den gefrorenen See gelaufen und dort eingebrochen. Da Gun davon berichtete, dass die junge Frau aussah als ob sie gehetzt wurde, nimmt die Polizei die Ermittlungen auf und Fredrike ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies auch Kreise in ihrer Familie ziehen wird.
Zu ihrem Vater hat sie ein schwieriges Verhältnis, da er ihr immer wieder ausweicht, wenn sie Fragen zu ihrer verschwundenen Mutter stellt. Als die Ermittlungen voranschreiten, muss sie verstellen, dass die Vergangenheit ihrer Familie eine Rolle spielen könnte und so wird es immer schwieriger für sie, die Ereignisse getrennt voneinander zu betrachten.
Gun hat ebenfalls mit der Vergangenheit zu kämpfen, denn sie weiß was damals mit der Mutter von Fredrike geschehen ist. Doch auch sie kann ihren Sohn nicht dazu bewegen die Wahrheit zu erzählen.
Neben den Ermittlungen zu dem Todesfall kommen immer mehr Geheimnisse der Familie von Fredrike ans Licht. Wird dieser Fall ihre Familie entzweien?

Der Thriller ist fesselnd und die Leser bekommen die verschiedenen Emotionen sehr gut vermittelt. Manchmal ist nichts so wie es scheint und auch die schmerzhaften Erinnerungen müssen aufgearbeitet werden, um positiv in die Zukunft schauen zu können.

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Veröffentlicht am 28.07.2023

Manchmal braucht es die richtige Person um aufzublühen

Nur ein Monat
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Lisa Varlisa hat mit dem Buch eine zauberhafte Kurzgeschichte geschaffen, die die Emotionen und Gefühle der Protagonisten sehr gut transportiert. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und sehr angenehm ...

Lisa Varlisa hat mit dem Buch eine zauberhafte Kurzgeschichte geschaffen, die die Emotionen und Gefühle der Protagonisten sehr gut transportiert. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel sind immer unterteilt in die Sicht der Hauptprotagonisten und sind recht kurzgehalten. Die Geschichte wird ohne großes um den Brei herumreden erzählt und die Charaktere wirken sympathisch und authentisch. Das Cover ist dezent gestaltet und passt gut zur Geschichte.

Die Hauptprotagonisten sind Jenny und Henri.
Jenny ist ein reiches Mädchen, was sogar einen eigenen Fahrer hat der sie überall in Frankfurt hinfährt. Sie wohnt mit ihren Eltern in einer großen Villa und ist sehr schüchtern. Sie kann ihre Gefühle nur schwer ausdrücken und malt daher oft was sie fühlt. Sie liest sehr gern, kann sehr gut Schreiben und hat an ihrer neuen Schule etwas mit Mobbing zu kämpfen.
Henri ist 18 und wohnt mit seiner Mutter in einem ärmeren Stadtviertel von Frankfurt. Er will Fußballprofi werden und nutzt seine Freizeit zum Zocken oder Fußballspielen mit dem Nachbarsjungen Sascha. Doch er hat auch eine geheimnisvolle Seite, die wohl nicht so ganz legale Dinge hervorbringt.

Als Henri mit Sascha wieder einmal Fußball spielt trifft der junge das Auto von Jenny und beschädigt dabei den Außenspiegel. Henri nimmt die Schuld auf sich und will die Kosten für den Spiegel bezahlen. Leider hat er aktuell nicht viel Geld, doch als er mit dem Vater von Jenny telefoniert macht ihm dieser das Angebot die Kosten abzuarbeiten. Der bisherige Fahrer Mo möchte eine andere Stelle antreten und so kommt es ihrem Vater gelegen, dass sich Henri in der Stadt auskennt und den Job übernehmen will. Jenny möchte Henri eigentlich nicht um sich haben und nach einem schweren Schultag mit Mobbingattacken nicht in das Auto steigen, in dem der attraktive Henri auf sie wartet. Henri kann es ihr nicht recht machen, auch als er sie bei einer Mobbingattacke in Schutz nimmt und dafür sorgt, dass die 3 Mädchen aufhören. Henri braucht aber das Geld und möchte einfach diesen einen Monat durchziehen, dass er dabei auch noch ein anderes Ziel verfolgt und Jenny sogar in Gefahr bringt, macht die Situation zwischen den Beiden nicht einfacher. Als Teo neu an die Schule von Jenny kommt, kann sie gar nicht glauben, dass er sich für sie interessiert und das sie auf einmal so locker im Umgang mit ihm ist. Doch was hält Henri von der Nähe zwischen den Beiden und warum will er nicht, dass Jenny jemand zu nahekommt?

Lisa Varlisa bringt in der Kurzgeschichte einige schwierige Themen mit unter und schafft es trotzdem eine zauberhafte Geschichte entstehen zu lassen. Man kommt sehr schnell in die Story rein und kann das Buch gut in kleineren Pause mal weiterlesen. Ein guter Roman für Zwischendurch, die am Ende Platz für die eigene Fantasie lässt.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Die Rückkehr an einen geliebten Ort bringt Selbstvertrauen

Im Sommer der Wildbienen
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Nina Mayen nimmt ihre Leser mit in die Eifel. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Kapitellänge ist gut gewählt und man kann als Leser gut den Geschehnissen folgen. Die Charaktere wirken ...

Nina Mayen nimmt ihre Leser mit in die Eifel. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Kapitellänge ist gut gewählt und man kann als Leser gut den Geschehnissen folgen. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch. Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin erzählt und das Cover ist ansprechend gestaltet.

Die Hauptprotagonistin ist Flora. Sie ist autistisch und nur der engste Familienkreis weiß darüber bescheid. Sie kann nie wirklich sie selbst sein und fühlt sich in ihrer eigenen Haut nicht mehr richtig wohl. Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus trifft sie die Entscheidung, in der Haus der Verstorbenen Großmutter in der Eifel zu ziehen. Dort konnte sie immer ganz sie selbst sein und hat sich sehr wohl gefühlt. Auch jetzt merkt sie sofort wie ihr eine Last von der Schulter fällt und sie findet Ruhe. Sie schafft sich einen Wohlfühlort und knüpft Kontakte, sodass sie sich von Tag zu Tag mehr angekommen fühlt. Als sie im Dorfcafe auf Eden trifft, muss sie sich die Frage stellen, ob ihre Krankheit die Beziehung zwischen ihnen zerstören würde oder ob Eden damit umgehen könnte. Erst einmal will sie aber die gemeinsame Zeit genießen und behält die Krankheit für sich. Sie fängt an der Seite von Eden im Cafe zu arbeiten und könnte sich vorstellen ihr Leben dort neu aufzubauen. Als ihre Familie unangekündigt vor ihrer Tür steht, stößt sie Eden mit ihrem Verhalten vor den Kopf, denn sofort verfällt sie in alte Muster und verstellt sich. Kann sie einen Weg finden, Eden zurückzugewinnen? Wird sie sich den Wünschen ihrer Familie unterordnen und das Haus verkaufen oder kämpft sie für ihr Glück und ein selbstbestimmtes Leben, wo sie sich nicht verstellen muss? Wird Eden ihren Traum aufgeben und im Dorfcafe bleiben oder zieht es sie doch in die weite Welt?

Die Autorin spricht in diesem Buch einige schwierige Themen an, lässt es aber trotzdem leicht wirken. Die Natur beurteilt den Menschen nicht nach seinen Krankheiten und man kann einfach ganz man selbst sein. Es braucht Mut, zu sich selbst zu stehen und nicht immer findet man in der Familie den Rückhalt, den man braucht, um sich nicht zu verstellen.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Ein Hochzeitsantrag unter falschen Voraussetzungen

How to Lose a Lord in 10 Days
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Sophie Irwin nimmt ihre Leser mit nach England. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länger und die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotagonistin erzählt, die ...

Sophie Irwin nimmt ihre Leser mit nach England. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länger und die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotagonistin erzählt, die sympathisch und authentisch wirkt. Man kann gut den Geschehnissen folgen und die Story hält einige Stellen zum Schmunzeln bereit. Die Stimmer der Hörbuchsprecherin ist sehr angenehm und ihre Aussprache ist deutlich. Als Hörer kann man gut mitfiebern. Das Cover ist schön und passend zur Geschichte gestaltet.

Hauptprotagonistin ist Miss Lydia Hanworth. Sie möchte unbedingt eine Ehe, die mit Liebe erfüllt ist, doch als Lord Ashford bei ihrer Familie um sie wirbt und ihr einen Heiratsantrag macht, obwohl sie sich bisher nur mal auf einer Party über dem Weg gelaufen sind, kommt sie ins Stottern. Das fassen alle als ein Ja auf und in 10 Tagen soll die Verlobung auf dem Maskenball bei der Hausparty seiner Cousine durch seinen Vater bekannt gegeben werden. Lydia hat schon so einige Anwärter in die Flucht geschlagen und so will sie auch diesmal verhindern, einen Mann heiraten zu müssen, den sie nicht wirklich liebt. Sie lässt sie ausgefallene Garderoben einfallen, spricht die feinen Herrschaften mit den falschen Titeln an, zeigt keine guten Manieren und lässt sich auch sonst einiges einfallen, um den reichen, berühmten und gutaussehenden Lord Ashford zu demütigen. Als er hinter ihr Spiel kommt, lässt auch er sich einige Sachen einfallen, um sie bloßzustellen. Die Beiden machen daraus ein Spiel und kommen sich dabei sogar näher. Sie lernen Seiten aneinander kennen, die sie gar nicht so schrecklich finden. Doch während sie ihre Spielchen spielen, verschwinden immer wieder teurer Gegenstände in dem Haus seiner Cousine. Lydias Bruder ist Detektiv und er versucht sich unauffällig unter den Gästen umzuhören und auch hinter das Geheimnis von Ashford zu kommen. Denn warum will er ausgerechnet Lydia heiraten? Kann Lydia Ashford dazu bringen seinen Antrag zurückzunehmen? Werden die Diebstähle aufgeklärt und welche Geheimnisse sind in der feinen Gesellschaft sonst noch zu entdecken?

Die Autorin hat eine charmante und humorvolle Enemies to Lovers Romance in der Regency Zeit Englands geschaffen. Sie schafft ein gutes Gelichgewicht zwischen den humorvollen und den romantischen Momenten und lässt die Leser in die Regency Zeit eintauchen.

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