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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2024

Der Kommissar in Wanderschuhen

Der Kommissar in Wanderschuhen
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Der Regionalkrimi von Wetterfrosch Tim Frühling spielt in der schönen Rhön, meiner Heimat, und war für mich daher ein absolutes Muss.

Nicht nur weil mir die Region gut bekannt ist, sondern auch durch ...

Der Regionalkrimi von Wetterfrosch Tim Frühling spielt in der schönen Rhön, meiner Heimat, und war für mich daher ein absolutes Muss.

Nicht nur weil mir die Region gut bekannt ist, sondern auch durch den leichten bildhaften Schreibstil, konnte ich mir die Situationen gut vorstellen.

Die Handlung des Buches war für meinen Geschmack allerdings sehr durchwachsen. Zu Beginn hat mir diese noch ganz gut gefallen, bis es dann aber überhaupt zu einer „Tat“ kommt, muss man sich bereits schon einige Zeit gedulden. Auch danach wandert es meistens nur noch vor sich hin. Von richtiger Spannung konnte leider nie die Rede sein. Vielleicht war hier aber auch meine Erwartung unpassend, denn es handelt sich schließlich um einen Kriminalroman und keinen reinen Krimi.

Das Handeln der beiden Kommissare war für mich oft wenig greifbar und teilweise schon fragwürdig, besonders zum Ende hin.

Abgesehen von den beiden Kommissaren konnte man in diesem Buch sehr viele verschiedene Charaktere kennen lernen. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass einige hiervon sogar im Dialekt sprechen. Dies konnte mir zwischendrin doch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der übrige Humor des Buches ist Geschmackssache und gefällt sicherlich nicht jedem.

Das letzte Kapitel hätte für mich dann aber nicht mehr sein müssen. Es hat die Geschichte für mich unglaubwürdig gemacht und war somit irgendwie unpassend.

Alles in allem konnte mich das Buch zwar gut unterhalten, aber schlussendlich nicht überzeugen. Für mich hätte es deutlich mehr Spannung sein dürfen, weshalb ich vorerst auch nicht zu einem weiteren Band greifen würde. Prinzipiell ist aber noch zu sagen, dass sich das Buch auch problemlos unabhängig von der übrigen Reihe lesen lässt

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Veröffentlicht am 09.08.2023

Refugium

Refugium
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Der Start in das Buch war fesselnd und spannend zugleich. Danach flachte es jedoch ab...

Der Schreibstil des Autors sagte mir sehr zu und hat damit genau meinen Geschmack getroffen. Ich konnte daher richtig ...

Der Start in das Buch war fesselnd und spannend zugleich. Danach flachte es jedoch ab...

Der Schreibstil des Autors sagte mir sehr zu und hat damit genau meinen Geschmack getroffen. Ich konnte daher richtig gut durch das Buch gleiten und habe es in kürzester Zeit beendet.

Was die Hauptprotagonisten angeht, bin ich etwas gespaltener Meinung. Mit Julia wurde ich bis zum Schluss leider überhaupt nicht warm. Kim hingegen mochte ich dafür umso mehr und konnte sein Handeln meist nachvollziehen. Er ist von Anfang an ein spannender Charakter.

Das Privatleben der beiden ist enorm präsent, obwohl es für den eigentlichen Fall unwichtig ist. Dies hat mich jedoch nicht sonderlich gestört, da es schließlich der Auftakt einer Trilogie ist und das Wissen vielleicht in einem der beiden folgenden Bücher relevant werden könnte. Aber auch ansonsten gab es einige Informationen und Erlebnisse am Rande, welche schlussendlich unbedeutend waren, jedoch viel Platz einnahmen. Einfach ein bisschen zu viel für meinen Geschmack.

Zudem gab es nahezu keinerlei Spannung und auch keine wirklichen Ermittlungen. Es wurde eben alles "nur" erzählt. Was nicht grundlegend schlecht war, denn der Schreibstil war klasse! Aber ich hatte eben mit etwas ganz anderem gerechnet und war so leider etwas enttäuscht. Dieses Buch ist einfach kein Thriller oder Krimi... Hier hat man definitiv das falsche Genre gewählt, denn dieses Buch ist ein Roman. Hätte ich dies von Beginn an gewusst wäre ich sicherlich total zufrieden gewesen, denn ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten. Ich würde daher auch die beiden später erscheinenden Bücher der Trilogie lesen.

Zusammengefasst muss man sagen, dass es sich bei diesem Buch um einen sehr unterhaltsamen Roman handelt, welcher sich klasse Lesen lässt. Daher auch eine Leseempfehlung von meiner Seite, nur eben nicht, wenn man einen Thriller erwartet.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Denn ohne Musik werden wir ertrinken

Denn ohne Musik werden wir ertrinken
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Ansprechendes Buch welches in einem tollen Schreibstil verfasst wurde. Nicht nur dies, sondern auch die angenehme Länge der einzelnen Kapitel lassen einen flüssig und gut durch das Buch kommen.

Was die ...

Ansprechendes Buch welches in einem tollen Schreibstil verfasst wurde. Nicht nur dies, sondern auch die angenehme Länge der einzelnen Kapitel lassen einen flüssig und gut durch das Buch kommen.

Was die verschiedenen Charaktere angeht bin ich jedoch etwas zwiegespalten. Mit Hazel konnte ich leider gar nicht warm werden... Ich konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen und somit erschien mir die ein oder andere Situation dann doch etwas abwegig beziehungsweise unglaubwürdig. Ian als Charakter hat mir wiederum ausgezeichnet gefallen, ebenso wie seine Freunde und Familie. Ich fand besonders schön, dass die Freunde sich am Ende selbst treu geblieben sind und sich nicht "verkauft" haben. Überhaupt war das Ende ganz nach meinem Geschmack.

Allgemein gesagt hatte das Buch mir aber einfach zu viel Drama an der ein oder anderen Stelle. Es wurden einfach zu viele Probleme/Themen angeschnitten. Hier wäre es mir deutlich lieber gewesen, sich auf weniger Themen zu beschränken und diese dafür tiefgründiger auszuführen. Sicherlich wäre ich dann auch mit Hazel etwas wärmer geworden...

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Veröffentlicht am 26.08.2022

Layla

Layla
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Wer bereits Bücher von Colleen Hoover gelesen hat, sollte hierzu auf jeden Fall vorab wissen, dass dieses Buch wirklich ganz anders als die bisherigen ist. Hätte ich vorher gewusst in welche Richtung sich ...

Wer bereits Bücher von Colleen Hoover gelesen hat, sollte hierzu auf jeden Fall vorab wissen, dass dieses Buch wirklich ganz anders als die bisherigen ist. Hätte ich vorher gewusst in welche Richtung sich das Buch bewegt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen.

Die Geschichte taucht in eine paranormale Ebene ein, was leider so gar nicht mein Geschmack ist. Es war mir einfach zu abwegig.

Trotz allem muss man sagen, dass sich das Buch unglaublich gut und schnell lesen ließ, da der Schreibstil einfach grandios ist.

Ich würde mich dennoch freuen, wenn Colleen Hoover bei ihrem altbekannten Stil bleiben würde, denn dieser gefällt mir nämlich sehr sehr gut.

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Veröffentlicht am 26.08.2022

Das Wesen

Das Wesen
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Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich bereits zuvor schon einige Bücher von Arno Strobel gelesen habe und er mich mit seinen Büchern bisher wirklich immer begeistern konnte. Nur bei diesem, muss ich ...

Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich bereits zuvor schon einige Bücher von Arno Strobel gelesen habe und er mich mit seinen Büchern bisher wirklich immer begeistern konnte. Nur bei diesem, muss ich leider sagen, dass es nicht ganz mein Fall war. Hier war noch deutlich Luft nach oben.

Bereits der Einstieg in das Buch gestaltete sich nicht besonders einfach, da Ermittlungsarbeiten aus zweierlei Zeitfenstern berichtet wurden, welche sich zeitweise sehr ähnelten. So musste ich mich hin und wieder schon sehr konzentrieren, um zu wissen, wo wir uns gerade befinden.

Auch die Ermittler konnten mich charakterlich nicht wirklich abholen. Besonders der cholerische Ermittler Herr Menkhoff stand mit seiner starken Persönlichkeit oft sehr im Vordergrund, sodass ich das Gefühl hatte, es würde mehr um ihn, als um den eigentlichen Fall gehen.

Durch diese beiden Punkte hat sich das Buch an manchen Stellen für mich sehr in die Länge gezogen.
Dennoch konnte mich insbesondere das Ende überzeugen, da es für mich überraschend, nicht vorhersehbar und somit ein toller Abschluss war.

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