Ich liebe Geschichten, Klatsch und Co. rund um Hollywood. Daher hat mich dieses Buch direkt angesprochen.
Der Schreibstil konnte mich sofort catchen. Der Autor weiß, wie man Emotionen an den Leser bringt. ...
Ich liebe Geschichten, Klatsch und Co. rund um Hollywood. Daher hat mich dieses Buch direkt angesprochen.
Der Schreibstil konnte mich sofort catchen. Der Autor weiß, wie man Emotionen an den Leser bringt. Er schreibt sehr authentisch und lebhaft, sodass man als Leser gut ins Buch reinfindet. Ein wenig verwirrend fand ich das ganze Geographische rund um Los Angeles. Wenn man die Stadt nicht kennt, können einen die Infos zu den Locations et cetera etwas erschlagen.
Die Charaktere, sowohl Hauptcharaktere als auch Nebenprotagonisten, werden sehr gut eingeführt und harmonieren miteinander. Sie wirken authentisch und liebevoll ausgearbeitet. Insbesondere Mae stach aus der Masse heraus. Sie musste sich über die Jahre eine harte Schale zulegen, denn sonst würde sie im Promigewerbe Hollywoods ganz schnell untergehen. Generell haben es alle Charaktere innerhalb des Buches nicht leicht, denn hier heißt es: Fressen oder gefressen werden. Hollywood kennt keinerlei Grenzen. Diese Welt ist schmutzig und oberflächlich, außen glänzt sie, doch innerhalb sieht es ganz anders aus.
Dieses Flair konnte ich durch die ganze Geschichte hinweg spüren. Die Spannung hat sich dadurch kontinuierlich aufgebaut und ist selten abgeflacht. Ich wurde in einen Strudel von Intrigen mit reingezogen, dem ich nur schwer entkommen konnte. Diese allgegenwärtige Spirale des Misstrauens hat mich mitfiebern lassen, und ich habe tatsächlich bis zum Ende hin kaum erahnen können, wie unser Spiel ausgehen wird. Es hat mich stets in Atem gehalten und konnte mich daher stark für sich einnehmen.
Fazit: Ein überaus gelungener Thriller, mit dem ich so nicht gerechnet hab. Denn das Buch wird eigentlich eher in die Romansparte eingestuft. Authentische Charaktere, eine spannende und vielfältige Geschichte sowie eine fesselnde Schreibe machen dieses Buch empfehlenswert.
Es ist der 14. April 1912. Die Titanic befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt über den Atlantik bis nach New York. Es ist eine Nacht voller Sterne, die Stimmung an Bord ist fantastisch. Niemand ahnt zu ...
Es ist der 14. April 1912. Die Titanic befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt über den Atlantik bis nach New York. Es ist eine Nacht voller Sterne, die Stimmung an Bord ist fantastisch. Niemand ahnt zu dem Zeitpunkt, welchem tragischen Schicksal sich der Passagierdampfer mitsamt seiner Gäste in wenigen Minuten stellen muss...
60.000 Tonnen Stahl, 269 Meter Länge, 28 Meter Breite, 53 Meter Höhe, 7 Stockwerke, drei Schiffsschrauben, die Maschinenanlage ein Meisterwerk - sie war das größte und glanzvollste Schiff der Welt: die RMS Titanic. Der ganze Stolz von Kapitän Edward Smith, der den Atlantik bereits mehr als 250 Mal überquert hat. Ich stelle mir vor, wie er sich mit einem Lächeln im Gesicht zur Ruhe legt und dem Funker Jack Philips vertrauensvoll das Kommando übergibt. War das ein Fehler? Philips erhält in jener Nacht mehrere Eiswarnungen von anderen Schiffen, die er nicht für dringlich hält und abheftet. Bei der letzten Meldung ist der Eisberg nur noch vier Meilen entfernt und wird in 10 Minuten auf die Titanic treffen.
„Iceberg right ahead“ - ein Funkspruch, der auch heute noch für Gänsehaut sorgt und mir Tränen in die Augen treibt. Aufgrund der funkelnden Sterne war nicht auszumachen, wo genau sich Eis im schwarzen Atlantik befand. Es herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt, und niemals zuvor kamen mit dem Labradorstrom solche Mengen an Eis. Doch weil die Titanic als unsinkbar galt, wurden weder die Meldungen ernst genommen noch erste Rettungsmaßnahmen in die Wege geleitet, als das Schiff mit dem Eisberg kollidierte. Mir kam es beim Hören der Ereignisse so vor, als hätte sich alles ziemlich schleppend zugetragen. Selbst die Schiffe, die später angefunkt und um Hilfe gebeten wurden, taten das Ganze als Scherz der Titanic ab. Und unternahmen nichts!
"Die werden sich schon wieder melden, wenn was ist."
"Es handelt sich bestimmt um reine Vorsichtsmaßnahmen."
"Da wird sicher ausgelassen gefeiert."
Einzig die Carpathia realisierte sofort das Ausmaß des Unglücks und machte sich auf den Weg, um zu helfen.
02:10 Uhr - die Lichter der Titanic gehen aus.
„Come quick!“ - Zu der Zeit hatte die Titanic gestoppt und Kapitän Smith veranlasst, die Rettungsboote vorzubereiten. Wohlwissend, dass es nicht genug gab, um alle Menschen sicher vom Schiff zu bringen. Chaos entstand im Kesselraum, die Luken wurden dicht gemacht, durch mehrere Risse drangen die Wassermassen ein. Und da begriffen sie endlich: Die Titanic wird sinken.
02:18 Uhr - das Schiff zerbricht in zwei Teile. Erst in zwei Stunden wird die Carpathia das Gebiet erreichen. Bugteil und Heckteil der Titanic sind dann bereits auf den Meeresboden des Nordatlantiks gesunken. Schiffe, die die Notrufe vorher leichtfertig abgetan hatten, machten sich nun eilig auf den Weg, um vielleicht noch Überlebende einsammeln zu können. Man schätzt heute, dass von den über 2.220 Menschen an Bord rund 1.500 Menschen bei diesem Unglück starben. Der Untergang der Titanic ist eine der größten Katastrophen der Seefahrt.
Oh, ein Hörbuch über die Titanic, wie schön. Da höre ich mal rein! - Das waren meine ersten Gedanken, als ich diese Ausgabe von Abenteuer & Wissen entdeckt habe. Niemals hätte ich erwartet, dass es das beste sein würde, was ich je zu hören bekäme. Ich habe das Hörbuch drei Mal hintereinander gehört - und werde garantiert noch weitere Male den Play-Knopf drücken. Mich hat das Ensemble von Beginn an fasziniert. Die SprecherInnen leisten großartige Arbeit, die musikalische Begleitung wurde perfekt gewählt, alles wirkte genau aufeinander abgestimmt. Wer noch erfahren möchte, wann und wie das Wrack der Titanic gefunden wurde, bleibt einfach noch ein bisschen "in der Leitung". Diese Ereignisse werden quasi als Teil 2 im Anschluss erzählt.
Ich frage mich, wie alles ausgegangen wäre, hätten die anderen Schiffe die Notsignale (mehrere Leuchtraketen) und Notrufe von Anfang an richtig gedeutet. Wenn das heute klassische SOS-Signal damals schon bei allen bekannt gewesen wäre. Wenn die Titanic bereits im Vorfeld dafür gesorgt hätte, dass es genug Rettungsboote gibt. Wenn man den Passagieren der dritten Klasse nicht den Zutritt zur ersten verweigert hätte. Wenn sie dadurch leichter nach oben gefunden hätten und nicht unten im eisigen Wasser ertrunken wären. Wenn man auf den wenigen (teilweise fast unbesetzten) Rettungsbooten noch etwas Platz gemacht hätte, um mehr Menschen darin aufzunehmen. Wie viele Leben hätte man noch retten können?
Hört! unbedingt! dieses! Werk! Ich verspreche euch, dass es sich lohnt. Mich konnte das Hörspiel durchweg begeistern.
Wer kennt ihn nicht? Sherlock Holmes, der berühmte Meisterdetektiv aus der Baker Street 221 b. Eine 1886 vom britischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur, die in seinen im späten ...
Wer kennt ihn nicht? Sherlock Holmes, der berühmte Meisterdetektiv aus der Baker Street 221 b. Eine 1886 vom britischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur, die in seinen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert spielenden Romanen als Detektiv tätig ist. Selbst wenn man noch keines dieser Werke gelesen oder sich den Verfilmungen gewidmet hat, weiß man mit dem Namen etwas anzufangen. Doch wer von euch weiß, wie Holmes und Watson sich kennengelernt haben?
Von den Folgen des Krieges gezeichnet kehrt der junge Militärarzt Dr. John H. Watson nach London zurück. Weil er sich keine eigene Wohnung leisten kann, gerät er über Umwege an den exzentrischen Sherlock Holmes, mit dem er sich schnell anfreundet und kurzerhand eine WG gründet. Doch dabei bleibt es nicht. Hier trifft Pragmatismus auf Rationalismus, Intellekt auf Genialität, Humor auf Selbstironie. Und diese Fügung passt wie keine andere! Die Chemie zwischen ihnen stimmt von Anfang an. Ein Glück für uns Leser, dass es nicht bei der Freundschaft bleibt, sondern Holmes und Watson zu einem Ermittler-Duo mutieren, das die Feinde von Scotland Yard in Angst und Schrecken versetzt.
Bereits bei ihrem allerersten Fall - Der Studie in Scharlachrot - haben die beiden alle Hände voll zu tun. In einem heruntergekommenen Haus in einem Elendsviertel von London wurde die Leiche eines gut betuchten Amerikaners gefunden. Offensichtlich wurde er ermordet. Beim Umdrehen der Leiche taucht ein Ehering auf. An der Wand steht mit Blut das Wort „Rache“ geschrieben. Und zack sind wir mittendrin, erleben hautnah mit, in welche Gedankenströme sich Holmes manövriert, aus denen nur er wirklich schlau zu werden scheint. Und stets an seiner Seite: der loyale Dr. Watson, der als Vermittlerfigur fungiert und den Leser mit allerlei Informationen versorgt. Während man die Lektüre durchnimmt, merkt man immer wieder die Parallelen zwischen den beiden Figuren. Aber auch die Unterschiede. Während der Eine sich stets ruhig und freundlich gibt, wirkt der Andere eher kühl und distanziert. Es ist spannend mitzuverfolgen, welche Entwicklung Holmes und Watson innerhalb der Geschichte durchlaufen.
"Für meinen Geschmack ist Holmes ein bisschen zu wissenschaftlich - es kommt nahe an Gefühllosigkeit heran." (Zitat Seite 8)
Die Illustrationen sind durchweg gelungen und machen das Buch zu etwas Besonderem. Anlehnend an den Titel und das Cover hielt man sich auch innen überwiegend in wärmeren Farbschemen auf.
Persönliches Fazit: Das spannende Aufeinandertreffen zweier Berühmtheiten, dazu eine Prise Spannung, ein bisschen Humor, ein großartiges Artwork - fertig ist ein Roman, der in jedes Bücherregal gehört. Nicht nur für Fans von Holmes und Watson geeignet, sondern für Liebhaber von Kriminal- und klassischer Literatur gleichermaßen.
Clementine hat sofort mein Herz erweicht. Ihr Schmerz über den Selbstmord ihrer Schwester Poppy ist als Außenstehender nur ansatzweise zu erahnen. Doch zu erfahren, dass Poppy vielleicht gar nicht den ...
Clementine hat sofort mein Herz erweicht. Ihr Schmerz über den Selbstmord ihrer Schwester Poppy ist als Außenstehender nur ansatzweise zu erahnen. Doch zu erfahren, dass Poppy vielleicht gar nicht den Freitod gewählt hat, sondern gestoßen wurde, zieht Clem endgültig den Boden unter den Füßen weg. Gemeinsam mit Daniel, der ebenfalls am Freitod seiner Schwester zweifelt, geht sie Hinweisen nach und macht schon bald eine grausame Entdeckung...
Clementine ist ein liebevoller und einfühlsamer Mensch. Sie trauert und kann einfach nicht verarbeiten, dass sie den letzten Anruf ihrer Schwester verpasst hat. Da hatte ich echt Pipi in den Augen.
Mit ihrer freiwilligen Arbeit bei der Telefonseelsorge will sie versuchen, Menschen zu retten. Hierbei lernt sie Daniel kennen, den ein ähnliches Schicksal ereilt hat. Clems Schuldgefühle sind erdrückend und machen ihr das Leben umso schwerer. Der Autorin ist es gelungen, die Emotionen direkt auf den Leser zu übertragen. Ich habe ziemlich mitgelitten und mitgefiebert und wollte Clem nur noch ganz fest an mich drücken.
Spannungsmäßig geht es hier richtig rund. Es gab kaum Zeit zum Durchatmen, weil ein Ereignis das nächste jagt. Ich wollte unbedingt erfahren, was Clementine und Daniel bei ihren Ermittlungen herausfinden werden. Auch hier spielt die Autorin gekonnt mit dem Leser und führt ihn gezielt auf falsche Fährten.
Der Schlussteil ist geschickt konstruiert und passt perfekt zu dieser nervenaufreibenden Handlung. Meine Theorie hat sich letztendlich nicht bestätigt, sondern mir noch einen Aha-Moment beschert. Das Böse ist einem manchmal näher, als man denkt.
Fazit: Ein düsterer, ausgeklügelter und ergreifender Thriller, der dem Leser kaum Zeit zum Atmen lässt. Müsst ihr lesen!
Spannung darf gerne bei mir einen gewissen Höhepunkt erreichen und diesen auch überschreiten. Die Seiten sollten nur so dahinfliegen, ich möchte außer Atem zurückbleiben, das Buch zuklappen und denken: ...
Spannung darf gerne bei mir einen gewissen Höhepunkt erreichen und diesen auch überschreiten. Die Seiten sollten nur so dahinfliegen, ich möchte außer Atem zurückbleiben, das Buch zuklappen und denken: "WOW"!!! Und genau so erging es mir bei diesem Buch. Ein absolut gelungener Pageturner, welcher mich von vorne bis hinten abgeholt hat.
Falkner hat eine äußerst fesselnde Art zu schreiben und weiß, wie man den Leser bei Laune hält. Er kann sehr gut und detailliert Umgebung und Geschehen beschreiben, sodass ich mir alles mehr als nur bildlich vorstellen konnte. Es fühlte sich an, als wäre ich mittendrin im Geschehen, Gänsehaut inklusive. Dieser Thriller nutzt sämtliche Facetten, die diese Welt bietet. Der Autor schont uns nicht ein bisschen, beschreibt schonungslos, ehrlich und brutal und lässt uns atemlos zurück.
Die Charaktere haben uns auf eine Reise der Emotionen mitgenommen. Die beiden Damen der Kripo konnten kaum einen Schritt tun, ohne dass wieder etwas Grausames passiert. Psychoanalytiker Robert Forster selbst stürzt sich in Selbstzweifel, und die entführten Studenten lassen uns an ihren Schmerzen teilhaben. Äußerst heftig und nichts für schwache Nerven. Diese Morde so detailgetreu serviert zu bekommen, hat mich tatsächlich teilweise an meine Grenzen gebracht.
Die Spannung ist zum Greifen nahe, steigert sich immer mehr und entlädt sich erst im Showdown. Wer glaubt, Vorhergegangenes sei brutal gewesen, der wird ein paar Seiten weiter eines Besseren belehrt. Immer wieder hat mich Tom Falkner als Leserin perplex zurückgelassen. Ich wollte das Buch zwischendurch zur Seite legen, zu Atem kommen, doch ich konnte nicht. Es gab kaum einen Moment zum Ausruhen, da man immer direkt wissen MUSSTE, wie es nun weitergehen wird.
Fazit: Mich konnte das Buch komplett abholen. Ein großartiges Debüt, fast schon ein Meisterwerk der Spannung, das Seinesgleichen sucht. Ein Lese-Muss für alle Thriller- und auch Krimi-Fans. Daher empfehle ich "Gott ist böse" sehr gern weiter und freue mich auf die Fortsetzung der Reihe.