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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2023

Runder Abschluss

The Ravenhood - The Finish Line
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Nach dem 2. Teil, der überhaupt nicht meins war, war ich sehr unentschlossen, ob ich diesen Teil überhaupt lesen möchte. Letztendlich bin ich aber froh darüber, dass ich es getan habe, da er mir wieder ...

Nach dem 2. Teil, der überhaupt nicht meins war, war ich sehr unentschlossen, ob ich diesen Teil überhaupt lesen möchte. Letztendlich bin ich aber froh darüber, dass ich es getan habe, da er mir wieder deutlich besser gefallen hat und vor allem auch ein runder Abschluss für die Trilogie war.

Man hat diesmal viel mehr über die Charaktere und über die eigentliche Handlung erfahren.

Die ganzen Rückblicke aus Tobias Leben haben mir wirklich gut gefallen und ich fand es spannend, endlich mal mehr über die Bruderschaft der Raben und ihre Tätigkeiten zu erfahren.

Auch fand ich es gut, dass die beiden sich nicht direkt wieder um den Hals gefallen sind und es für mich eine halbwegs glaubwürdige Beziehungsentwicklung war (so normal wie es bei den beiden halt sein kann).

Besonders Cecelia hat sich sehr positiv entwickelt und ist endlich mal erwachsener und reifer geworden und ich fand sie letzten Endes sogar wirklich sympathisch.

Die Handlung ist manchmal etwas langsam voran gegangen, aber es wurde auch immer wieder für Spannung gesorgt, durch angedeutete Geheimnisse oder die Rückblicke.

Man wusste, dass irgendwas passieren wird, konnte aber meistens nicht ganz verstehen was, bis sich dann am Ende alles (sehr unerwartet) aufgelöst hat.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Interessante Neuinterpretation

Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
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In diesem Ansatz einer mythologischen Geschichte, wird Persephone nicht in die Unterwelt entführt, sondern fliegt freiwillig dort hin.

Dieser andere Take und was hier aus Persephone und der Unterwelt ...

In diesem Ansatz einer mythologischen Geschichte, wird Persephone nicht in die Unterwelt entführt, sondern fliegt freiwillig dort hin.

Dieser andere Take und was hier aus Persephone und der Unterwelt gemacht wurde, hat mir echt richtig gut gefallen.

Es war mal was anderes, beinhaltet aber trotzdem die ganzen Götter und Aspekte der griechischen Mythologie, die man schon kennt.

Ich fand es auch richtig cool, dass so viele Aspekte, Bräuche und kleinere Götter vorkamen und man noch richtig was über die griechische Mythologie lernen konnte.


Persephone ist hier eine wirklich coole Persönlichkeit mit einer sehr interessanten Macht und wie sie die Unterwelt verändert und dort wortwörtlich aufblüht sorgt wirklich für eine gute Story.


Trotz der guten Geschichte an sich, konnte mich das Buch irgendwie nicht so richtig für sich begeistern.

Mit dem Schreibstil bin ich nicht wirklich warm geworden und er hat mich nicht so tief in die Geschichte gezogen, wie ich es mir erhofft hätte.

Auch fand ich Schreibstil, Charakter- und Storytiefe stellenweise irgendwie etwas flach und oberflächlich. Die Beziehungsentwicklung konnte mich gefühlstechnisch nicht so richtig abholen und vom Klappentext her hätte ich auch deutlich mehr enemies to lovers erwartet.


Die Geschichte an sich und gerade diese Neuinterpretation von Persephones Story hat mir aber dennoch sehr gefallen und falls die Autorin sich dazu entscheidet, doch einen 2.Teil rauszubringen, werde ich diesen auf jeden Fall auch lesen

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Veröffentlicht am 23.02.2023

gelungener Abschluss

A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia
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Im ersten Teil hatte ich noch einige Probleme mit den Protagonisten Karina und Malik, weil ich ihre Handlungen selten nachvollziehen konnte und sie sehr impulsiv und unbedacht handeln. Am Anfang ging es ...

Im ersten Teil hatte ich noch einige Probleme mit den Protagonisten Karina und Malik, weil ich ihre Handlungen selten nachvollziehen konnte und sie sehr impulsiv und unbedacht handeln. Am Anfang ging es mir hier ähnlich, aber die beiden machen im Verlauf der Geschichte eine große Wandlung durch und besonders mit Karina bin ich dann doch noch warm geworden, da mir ihre Entwicklung wirklich gut gefallen hat.

Was ich wieder sehr geliebt habe ist das Setting und der Einfluss der afrikanischen Kultur/Mythologie auf die Geschichte. Auch die Erzählweise, dass die Geschichte von einer Griotte (Geschichtenerzählerin) erzählt wird, hat mir gut gefallen. Wieder wurde auch super mit mentalen und physischen Problemen und Diversität umgegangen und alles einwandfrei in die Geschichte mit eingewoben.


Die Handlung schreitet hier deutlich langsamer voran, wodurch aber auch viel mehr über die Welt außerhalb Zirans erfährt und das Worldbuilding Platz bekommt um sich zu entfalten.

In der zweiten Hälfte hat die Geschichte aber dann immer mehr an Fahrt aufgenommen und gerade zum Ende hin wurde es auch nochmal richtig spannend.


Das Ende hat einfach sehr gut zur Geschichte gepasst und alles perfekt abgerundet. Die Charaktere sind letztendlich da angekommen, wo ich es auch erwartet hätte und jeder bekommt das, was er verdient und die Chance sein Glück zu finden.

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Veröffentlicht am 23.02.2023

gelungener Auftakt für vielversprechendes Fantasy-Abenteuer

Die Saphirkrone
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Was mir am Anfang sehr stark aufgefallen ist ist, dass die Geschichte sehr vollgepackt mit sämtlichen Klischees der Fantasywelt ist und sich beim Lesen sehr nach Jugend-Fantasy anfühlt, obwohl die Protagonistin ...

Was mir am Anfang sehr stark aufgefallen ist ist, dass die Geschichte sehr vollgepackt mit sämtlichen Klischees der Fantasywelt ist und sich beim Lesen sehr nach Jugend-Fantasy anfühlt, obwohl die Protagonistin Gemma Ende 20 ist und nicht mehr 16.

Diese überhäuften Klischees haben mich auch zu Beginn ziemlich gestört, da ich einfach kein Fan davon bin. Deshalb hatte ich auch Startschwierigkeiten mit der Protagonistin, da sie (grade für ihr Alter) teils sehr jämmerlich, naiv und emotional geleitet war. Allerdings ist sie mir dann durch ihren Mut und ihre tiefe Loyalität ihrer Heimat gegenüber doch recht schnell ans Herz gewachsen. Ich liebe generell feministische Fantasy-Bücher, in denen das „klassische“ Rollenbild aufgehoben wird, sich die Frauen nichts sagen lassen und vor allem genauso stark kämpfen. Dieser Aspekt mit Königinnen, Spioninnen und Kämpferinnen hat mir bei Jennifer Esteps Buch sehr gut gefallen.


Grundsätzlich mag ich High Fantasy etwas mehr als Romantasy, gerade da hier zu, Beispiel auch die Liebesgeschichte sehr vorhersehbar ist und für meinen Geschmack manchmal etwas zu viel im Vordergrund steht, aber das ist ja meine persönliche Präferenz. Trotzdem ist die Geschichte sehr ausgewogen und hat einen wirklich gut durchdachten spannenden Plot mit viel Action. Gegen Ende gab es dann auch Plottwists die mich wirklich sehr überrascht haben.


Zwar endet das Buch nicht mit einem krassen Cliffhanger, aber es bleiben wirklich noch viele Fragen offen über die Zukunft der Handlung auch die gesamte Welt in der die Geschichte spielt.

Trotz der Klischees hat mir das Lesen, wenn man die Startschwierigkeiten überwunden und in die Story rein gefunden hat, wirklich Spaß gemacht und ich habe mit Gemma mitgefiebert.

Rein theoretisch gesehen gibt es zwar einige kleine Kritikpunkte, als Gesamtpaket ist die Geschichte aber sehr unterhaltsam und deshalb auch eine Empfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 30.06.2022

Einzigartiges Setting

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Obwohl ich zugeben muss, dass ich doch recht lange gebraucht habe, um in das Buch richtig rein zu kommen und die Geschichte zu verstehen, hat es mir letztendlich wirklich gut gefallen.


Bereits beim Lesen ...

Obwohl ich zugeben muss, dass ich doch recht lange gebraucht habe, um in das Buch richtig rein zu kommen und die Geschichte zu verstehen, hat es mir letztendlich wirklich gut gefallen.


Bereits beim Lesen des Klappentextes war ich sehr interessiert daran, wie die afrikanische Mythologie und Kultur in dieses Fantasy-Buch eingebracht wird und beide Aspekte wurden wirklich gut umgesetzt.
Das Setting des Buches war wirklich eine Magie für sich, auch wenn es seine Zeit braucht, um hinter die ganzen Bräuche, Gottheiten und Magien zu kommen.


Abgesehen von der reinen Geschichte lebt das Buch auch sehr durch seine Diversität und Repräsentation, die mich wirklich begeistert hat.

Sowohl mentale Krankheiten, als auch körperliche Beeinträchtigungen, LGBT und verschiedenste Kulturen werden perfekt passend in die Geschichte eingewoben.


Die Story an sich war zwar von der Idee her spannend, aber teils auch etwas langatmig und mittelmäßig - einfach nichts so besonderes.


Auch mit den Charakteren hatte ich teils meine Schwierigkeiten.

Während ich Karina meist gut verstehen konnte und mit ihr gefühlt habe, fand ich Malik manchmal einfach nur jämmerlich und es war anstrengend, seine konstanten Selbstzweifel ohne wirkliche Entwicklung mitlesen zu müssen.


Nichtsdestotrotz war die Story wirklich auf eine Art einzigartig, wenn auch mit etwas ungenutztem Potential.
Als Auftakt einer Dilogie lässt es auf jeden Fall noch sehr viel offen und ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung im 2. Teil

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