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Veröffentlicht am 16.04.2025

Etwas schwächer als der Vorgänger

Die Schwarze Königin II
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Ich bin ein großer Fan von Heitz Geschichten und mochte auch den 2. Teil von die Schwarze Königin 2, doch im Vergleich zum ersten hat er für mich doch leider deutlich nachgelassen.

Mir hat einfach so ...

Ich bin ein großer Fan von Heitz Geschichten und mochte auch den 2. Teil von die Schwarze Königin 2, doch im Vergleich zum ersten hat er für mich doch leider deutlich nachgelassen.

Mir hat einfach so ein wenig die Spannung und der rote Faden in der Geschichte gefehlt.
Alles drum herum war wirklich super, mein einziger Kritikpunkt ist nur der eigentliche Plot der Geschichte, von dem ich mir etwas mehr erhofft hätte.

Die Charaktere sind aber wie immer bei Heitz super dargestellt, machen interessante Entwicklungen durch und es kommen noch neue spannende Charaktere dazu, die die Geschichte sehr geprägt haben.
Was mir auch sehr gefallen hat ist, dass hier noch die irisch-keltische Mythologie mit rein gebracht wurde.
Heitz Geschichten zeichnen sich ganz besonders durch die gründliche Recherche aus und es war spannend zu sehen, wie die bekannten Wesen in der irisch-keltischen Mythologie dargestellt wurden und welche neuen Wesen sie noch zu bieten hat.
Auch die Tiefe seines geschichtlichen Wissens merkt man in den Kapiteln der Vergangenheit sehr.

Barbara ist nach wie vor ein super spannender Charaktere und die Entwicklungen in der Vergangenheit lassen den Charakteren keine Ruhe. Auch hier hätte ich mir aber ein wenig mehr roten Faden und Verknüpfung zur Geschichte in der Gegenwart gewünscht

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Auftakt einer epischen Welt

Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen
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Lange kannte ich nur die Serie der Shannara Chroniken und wurde dort so von der Welt fasziniert, dass ich auch die Bücher lesen wollte.

Auch wenn ich gerne ältere Bücher und auch ältere Fantasy Bücher ...

Lange kannte ich nur die Serie der Shannara Chroniken und wurde dort so von der Welt fasziniert, dass ich auch die Bücher lesen wollte.

Auch wenn ich gerne ältere Bücher und auch ältere Fantasy Bücher lese, habe ich mich anfangs irgendwie etwas schwer mit dem Schreibstil getan, auch wenn ich gar nicht so richtig sagen kann, woran es lag.
Im Verlauf des Buches hat sich das aber immer mehr und gelegt und vor allem das letzte Drittel hat mir dann auch sprachlich sehr gefallen.

Die Geschichte selbst hatte auch so ihre Höhen und Tiefen. Der Grundstein des Auserwählten auf einer Quest nach einem magischen Artefakt, mit dem nur er das Böse besiegen kann, ist jetzt nichts unbedingt besonderes, aber natürlich auch nichts schlechtes. Ich persönlich mag solche Geschichten ziemlich gerne, auch wenn sie nicht unbedingt viele Überraschungen parat halten.
Allerdings hat die Story hier ein wenig lang vor sich hin gedümpelt und war teils etwas zu langsam für meinen Geschmack.

Grundsätzlich hat mir dieser Teil trotzdem schon gut gefallen, auch wenn noch Luft nach oben ist.
Umso mehr freue ich mich auf die weiteren Teile der Shannara Welt

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Viel Potential, nicht ganz ausgeschöpft

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Ich muss sagen, bei dem Buch fallt es mir tatsächlich sehr schwer, es zu bewerten.
Ich liebe Danielle Jensens Bücher und habe auch das hier sehr
gerne gelesen und freue mich unfassbar auf die weiteren ...

Ich muss sagen, bei dem Buch fallt es mir tatsächlich sehr schwer, es zu bewerten.
Ich liebe Danielle Jensens Bücher und habe auch das hier sehr
gerne gelesen und freue mich unfassbar auf die weiteren Teile.
Das gesamte Konzept hier, das Setting, die nordische Mythologie und die Vibes habe ich wirklich sehr geliebt.
Aber ich habe auch 2 recht große Kritikpunkte
I. Die Protagonistin. Normalerweise liebe ich Jensens weibliche
Protas, weil sie badass und ultra nice sind. Hier hat es mir eher jammernde, naive Damsel in Distress Vibes gegeben und das hab ich gar nicht gefühlt.
2.Es ist unfassbar vorhersehbar. So sehr ich alles drum herum
geliebt habe, war der Plot halt Ultra predictable. Ich bin
niemand der bei Büchern oder Filmen groß mitdenkt also wenn
ich sage es ist offensichtlich, dann ist es wirklich Mies offensichtlich. Beide Aspekte die den großen ,,omg" Moment
bewirken sollte, wusste man halt einfach von Anfang an und
dachte sich stellenweise einfach nur ,jetzt raffs doch endlich"
Da ich es aber trotzdem grundsätzlich gerne gelesen habe und
wie gesagt das ganze Setting wirklich liebe, gibt es mal 3,5⭐️ und
große Hoffnung für Teil 2.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Interessantes Setting, etwas schwache Umsetzung

Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin
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Ich habe schon einige Bücher von Margaret Rogerson gelesen & war bisher immer begeistert. Auch Vespertine hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht ganz so überzeugen konnte, wie ihre restlichen Bücher.

Ich ...

Ich habe schon einige Bücher von Margaret Rogerson gelesen & war bisher immer begeistert. Auch Vespertine hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht ganz so überzeugen konnte, wie ihre restlichen Bücher.

Ich kann nichtmal unbedingt sagen, was genau mich nicht überzeugen konnte - Charaktere, Handlung & Worldbuilding fand ich wirklich gut, aber irgendwie hat einfach das gewisse etwas gefehlt.


Die Geschichte ist sehr an Jeanne D'Arc angelehnt, mit der Protagonistin Artimisia in der Rolle der Verteidigerin eines französisch-inspirierten Landes gegen eine dunkle Bedrohung.


Was mir an Rogersons Büchern immer sehr gefällt ist, dass ich mir alles immer so wunderbar bildlich vorstellen kann. Sie beschreibt die einzelnen Aspekte immer so deutlich, dass ich mir die Welt wirklich gut vorstellen und tief einsinken kann.

Die Welt selbst ist nicht allzu komplex und eher mittelalterlich angehaucht, fügt durch eine Rangordnung der Geister jedoch auch genug Spannung hinzu. Das System der Geister und dass sie je nach Todesursache dem Reliquienträger bestimmte Fähigkeiten verlangen können, fand ich wirklich gut und vor allem sinnvoll umgesetzt.


Artemisia ist eine etwas typische YA-Outsider-Protagonistin, aber trotz dieser klischeehaften Darstellung ist sie wirklich gut ausgearbeitet und ihr zurückhaltendes düsteres Verhalten passt zu den tragischen Ereignissen ihrer Vergangenheit. Eine Romanze gibt es hier, anders als in Rogersons anderen Büchern, nicht und es gibt mMn sogar die ein oder andere Andeutung, die darauf hindeutet, dass Artemisia aroace sein könnte.

Eine Romanze hat es hier aber auch absolut nicht gebraucht und es hätte auch nicht gepasst. Viel mehr geht es hier um das Finden von sich selbst, das Meistern seiner Schwächen und das Lernen, zu den richtigen Leuten Vertrauen aufzubauen und nicht alleine sein zu müssen.


Die Handlung hatte ihre Auf und Ab's. Es gab einige Sachen, die mich überrascht haben, insgesamt hätte es aber ab und an auch mal etwas schneller und dramatischer voran gehen können. Die Vibes in diesem Buch haben mir aber dennoch wirklich gut gefallen und auch wenn es mich nicht ganz überzeugen könnte, was eine lesenswerte Geschichte, die perfekt in die düstere Jahreszeit passt

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Interessante Thematik

Knochengrund
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Da ich momentan sehr auf einem Krimi-Trip bin und mich vor allem die forensische Anthropologie fesselt, war ich sehr gespannt auf Knochengrund.

Durch den Schreibstil und den relativ gleichmäßig aufrechterhaltenen ...

Da ich momentan sehr auf einem Krimi-Trip bin und mich vor allem die forensische Anthropologie fesselt, war ich sehr gespannt auf Knochengrund.

Durch den Schreibstil und den relativ gleichmäßig aufrechterhaltenen Spannungsbogen habe ich das Buch auch an einem Tag durchgelesen. Auch wenn der Schreibstil an sich nicht unbedingt meins war, ließ sich das Buch sehr angenehm und schnell durchlesen.

Durch die verschiedenen Perspektiven begleitet man mehrere Charaktere und erfährt etwas von ihrem persönlichen Leben, ihrem Charakter und ihrer Vergangenheit. Dennoch finde ich, dass die Charaktere sehr flach gewirkt haben und das Privatleben irgendwie so unpassend dazwischen geschoben wurde, um ihnen wenigstens etwas Persönlichkeit einzuhauchen.

Da ich mich aber grundsätzlich mehr für den Fall als für das Privatleben der Ermittler interessiert habe, hat mir das nicht wirklich was ausgemacht.

Der anthropologische Aspekt hätte für mich noch mehr ausgearbeitet werden können, aber auch so war es sehr interessant die Entdeckungen und Ermittlungen zu verfolgen.

Auch wenn das Pacing eher langsam ist, wird der Spannungsbogen unterschwellig aufrechterhalten und besonders gegen Ende ging es dann auch ganz schön hitzig zu.

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