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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2023

Großartig

Ich bin Circe
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Ich liebe ja total griechische Mythologie. Deshalb musste "Ich bin Circe" auch unbedingt mit, als ich es im Laden gesehen habe.

Circe ist ein Charakter, der nicht sehr häufig in Büchern vorkommen. Umso ...

Ich liebe ja total griechische Mythologie. Deshalb musste "Ich bin Circe" auch unbedingt mit, als ich es im Laden gesehen habe.

Circe ist ein Charakter, der nicht sehr häufig in Büchern vorkommen. Umso interessanter fand ich es mehr über sie herauszufinden und welche Geschichten sie kreuzt. Immer wieder trifft man beim Lesen auf einen Charakter, den man aus anderen Geschichten bereits kennt. Es war, als wäre das ganze Buch mit Eastereggs bestückt.

Circe selbst ist eine Frau, die weiß was sie will und sich nicht davon abhalten lässt es sich zu holen. Zumindest entwickelt sie sich im Verlaufe des Buches dazu. Allerdings lernt sie dabei auch die Konsequenz ihres Handelns kennen.

Zwischen drin hatte ich etwas Schwierigkeiten im Lesefluss zu bleiben. Die griechische Mythologie besteht aus vielen verschiedenen Geschichten und genauso ist das Buch auch aufgebaut. Sobald eine Storyline abgeschickt ist, beginnt die nächste. Es ist eher so als wäre das Buch aus mehreren (zusammenhängenden) Kurzgeschichten zusammengesetzt.

Das Buch hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 10.08.2023

Zauberhaft

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Als ich das Buch gelesen habe, wurde ich direkt wieder in die Zeit zurück katapultiert, in der ich die Edelsteintriologie gelesen habe. Kerstin Gier schafft es direkt wieder einen zu verzaubern und in ...

Als ich das Buch gelesen habe, wurde ich direkt wieder in die Zeit zurück katapultiert, in der ich die Edelsteintriologie gelesen habe. Kerstin Gier schafft es direkt wieder einen zu verzaubern und in ihre Welt mit hinein zunehmen.

Die Kapitel sind so aufgebaut, dass abwechselnd aus der Sicht von Mathilda und Quinn, den zwei Protagonisten, erzählt wird. Dadurch sieht der Leser sowohl die magische Seite als auch die menschliche, was beim Lesen nochmal hilft die unterschiedlichen Sichtweisen besser nachvollziehen. Abgesehen davon sind Mathilda und Quinn zwei Figuren in die man sich sofort verliebt.

Das Einzige, was mich gestört hat, war eine Trope, die in dem Buch vorkommt. Ich werde sie jetzt nicht nennen, um nichts zu spoilern, aber diejenigen, die das Buch gelesen haben werden wohl wissen welche ich meine. Schon beim aufbauen der Trope, sobald man weiß, was früher oder später passiert, wollte ich das es vorbei ist. Obwohl Kerstin Gier sie zumindest am Ende nicht unnötig in die Länge gezogen hat.

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Veröffentlicht am 09.08.2023

Düsterer Hintergrund

Burning Bridges
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Ella und Ches harmonieren wunderbar miteinander. Auf jede Scene mit den Beiden habe ich mich gefreut. Besonders die Hintergrundgeschichte von Ches hat mich sehr angesprochen. Persönlich stehe ich ja total ...

Ella und Ches harmonieren wunderbar miteinander. Auf jede Scene mit den Beiden habe ich mich gefreut. Besonders die Hintergrundgeschichte von Ches hat mich sehr angesprochen. Persönlich stehe ich ja total auf Geschichten, bei denen ein Hauptcharakter einen düstere Hintergrund hat und gefährlich wirkt.
Besonders im letzten Drittel konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und war regelrecht traurig, als der Epilog zu Ende war. Allerdings war das Ende an sich an einer angenehmen Stelle und hat sich gut angefühlt.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Spannendes Magiesystem mit Potential

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Fae Isles entführt in eine düstere Fantasy-Welt voller Magie, Machtspiele und gefährlicher Anziehung.

Besonders spannend fand ich das Magiekonzept. Die Magie wird aus Farben gezogen. Die Farben stehen ...

Fae Isles entführt in eine düstere Fantasy-Welt voller Magie, Machtspiele und gefährlicher Anziehung.

Besonders spannend fand ich das Magiekonzept. Die Magie wird aus Farben gezogen. Die Farben stehen jeweils für eine bestimmte Art von Magie. Magiebegabte entziehen Kleidung, Wänden oder anderen Gegenständen die Farbe und wirken damit ihre Kräfte. Die Idee ist faszinierend, bleibt jedoch in ihrer Ausführung etwas an der Oberfläche. Es wäre interessant gewesen, mehr über die theoretischen Hintergründe oder mögliche Grenzen dieser Form von Magie zu erfahren. Auch die Verbindung von Farbe und Licht hätte hier Potenzial für Tiefe geboten.

Das Worldbuilding weist vielversprechende Ansätze auf. Es gibt ein geheimnisvolles Labyrinth, grausame Fae mit einer noch grausameren Königin an der Spitze und ein Pakt zwischen Völkern. Doch vieles bleibt angedeutet. Es gibt Hinweise auf Götter und weitere Wesen, aber diese bleiben leider im Hintergrund. Auch zur politischen Ordnung, zur Kultur oder zum Alltag in der Welt der Fae hätte ich mir mehr Details gewünscht. Die düstere Atmosphäre am Hof und die ständige Bedrohung durch die Fae-Königin sind gelungen, aber was genau macht das Leben der Fae aus? Welche Regeln, welche Werte, welche Geschichte?

Emelin als Protagonistin ist sehr vielschichtig. Sie zeigt Mut, Schlagfertigkeit und eine kluge Beobachtungsgabe. Ihre Tarnung als naives Mädchen hat mir sehr gefallen. An anderen Stellen wirkt sie stellenweise überhastet oder erstaunlich furchtlos, wodurch sie nicht immer vollständig nachvollziehbar ist. Creon bleibt über weite Strecken undurchsichtig, was durchaus reizvoll ist, aber es fällt schwer, seine Motive ganz zu greifen. Dass er stumm ist, schafft eine besondere Dynamik zwischen ihm und Emelin und sorgt dafür, dass viele Szenen vom nonverbalen Schlagabtausch der beiden leben.

Sprachlich ist Fae Isles flüssig und angenehm zu lesen. Die Kapitel sind gut strukturiert, Tempo und Spannung weitgehend gelungen. Es gibt jedoch keine allzu überraschenden Wendungen. Gerade wer viel Romantasy liest, wird die Richtung früh erahnen. Aber für Fans des Genres dürfte die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Fake-Dating, gefährlicher Nähe und einer jungen Heldin mit verborgenen Kräften genau das Richtige sein.

Insgesamt ist Fae Isles ein unterhaltsamer Reihenauftakt mit starkem Romantasy-Flair, einer spannenden Prämisse und viel Raum zur Weiterentwicklung. Noch schöpft die Geschichte ihr volles Potenzial nicht aus, doch die Welt verspricht noch viele Enthüllungen und auf die freue ich mich schon.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Märchenhafte Adaption

Für den Wolf
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Für den Wolf ist durch den Adventskalender der Bücherbüchse leztes Jahr bei mir gelandet. Die Geschichte hat mich auch sehr angesprochen, so dass ich das Buch wahrscheinlich ohnehin gekauft hätte.

Die ...

Für den Wolf ist durch den Adventskalender der Bücherbüchse leztes Jahr bei mir gelandet. Die Geschichte hat mich auch sehr angesprochen, so dass ich das Buch wahrscheinlich ohnehin gekauft hätte.

Die Geschichte ist ein Retelling von Märchen und kombiniert Rotkäppchen und die Schöne und das Biest. Ich bin ein großer Fan von Märchen Retellings, weshalb ich die Idee direkt spannend fand.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und düster, was sehr zu der Geschichte passt. Besonders der Wald wurde detailreich geschrieben, welchen ich gerne näher erkundet habe. An einigen Stellen hat jedoch die Erzählgeschwindigkeit etwas zu wünschen übrig gelassen und die Szenen zäh wirken lassen.

Erzählt wird die Geschichte aus Reds und Neves Sicht. Auf Reds Sicht habe ich mich immer sehr gefreut, wohingegen ich bei Neves Sicht eher drauf gewartete habe, dass endlich Red wieder drankam. Ich verstehe, warum die Autorin das Buch so geschrieben hat, trotzdem war es eher störend.

Die Hauptcharaktere Red und Eammon fand ich direkt sympathisch. Ich mochte ihre Entwicklung sehr gerne und auch über die beiden Begleiter Fife und Lyra habe ich gerne mehr erfahren.

Ich habe das Buch gerne gelesen und für Fans von Märchen Retellings ist es definitiv einen Blick wert.

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