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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2024

Eine Kleinstadt zum verlieben

The Christmas Fix
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Charaktere
Catalina und Noah scheinen zunächst nicht viel gemeinsam zu haben und es fliegen ganz schön viele Funken zwischen den beiden! Im Laufe der Geschichte ist es aber toll zu sehen, wie sie sich ...

Charaktere
Catalina und Noah scheinen zunächst nicht viel gemeinsam zu haben und es fliegen ganz schön viele Funken zwischen den beiden! Im Laufe der Geschichte ist es aber toll zu sehen, wie sie sich wie zwei Puzzlestücke zusammenfinden und ich habe quasi jeden Moment genossen. Aber beachtet, es ist und bleibt eine spicy Geschichte.
Merry wäre aber nicht Merry ohne ihre tollen Bewohner und das fängt schon bei Noahs Tochter an. All die Nebencharaktere haben dem Buch so viel Leben eingehaucht, ich würde auch glatt nach Merry ziehen xD

Handlung
Ich würde das Buch grundsätzlich nicht als originell bezeichnen, da wirklich viele Klischees erfüllt werden und man das Ende natürlich gut vorhersehen kann. Aber zum einen habe ich das von dem Buch auch nicht unbedingt erwartet und zum anderen haben die Reality-Show, der Weihnachtsmarkt und die Charaktere alle etwas gemeinsam. Sie wurden wirklich mit Herz geschrieben. Dadurch und den fließenden Schreibstil hatte ich viel Freude beim Lesen und hätte mir höchstens noch durchgehender das Weihnachtsthema gewünscht.

Fazit
Das Buch mag zwar keine Weltneuheit in seiner Handlung sein, aber es bietet schön ausgearbeitete Charaktere und viele Wohlfühl-Momente. Wer das sucht, sollte sich dieses Buch zum Einstimmen auf die Weihnachtszeit bald zulegen :D

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Eine anmutige intime Erzählung

Zuckerbrot
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Die persönlichen Einblicke in Pins Gedanken und das Familienleben, lassen den Leser durch einen angenehmen Schreibstil tief in das Buch eintauchen.

Vorrangig durch die Perspektive der 10jährigen Pin ...

Die persönlichen Einblicke in Pins Gedanken und das Familienleben, lassen den Leser durch einen angenehmen Schreibstil tief in das Buch eintauchen.

Vorrangig durch die Perspektive der 10jährigen Pin erleben wir ein Familiengefüge und den Alltag im multikulturellen Shanghai, aber auch einen wichtigen Lebensabschnitt von Pin.
Pin wirkte durch den klaren Schreibstil und Erlebnissen in meinen Augen deutlich erwachsener als ihre zehn Jahre. Sie beobachtet ihre Familie sehr aufmerksam, sodass sich recht schnell ein umfassendes Familienbild für den Leser bildet.
Im familiären, freundschaftlichen und schulischen Bereich ergeben sich verschiedene Ereignisse, die den Handlungsstrang füllen. Dabei entwickelt sich beinahe jeder Charakter im Buch mal in Vorwärts- und mal in Rückwärtsschritten. Diese Dynamik ist überaus spannend zu beobachten und hat das Buch für mich sehr besonders gemacht neben der gelungenen Darstellungen von Themen wie Rassismus, Machtgefälle und Kommunikation.

Alles in allem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen, da es dem Leser sehr gut auf persönlichem Wege wichtige Thematiken vermittelt.

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Veröffentlicht am 28.01.2024

Ein nettes, originelles Buch für zwischendurch

Die Prinzessinnen: Helden und andere Dämonen
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Kurzweilige Unterhaltung mit individuellen starken Charakteren. Stellt euch auf fluchen und derben Humor ein.

Charaktere:
Die Prinzessinnen selbst zeigen von Beginn an ihre individuelle Stärke. Durch ...

Kurzweilige Unterhaltung mit individuellen starken Charakteren. Stellt euch auf fluchen und derben Humor ein.

Charaktere:
Die Prinzessinnen selbst zeigen von Beginn an ihre individuelle Stärke. Durch Rückblicke zu jeder einzelnen Kämpferin lernt man sie noch besser kennen und es war spannend, dass man sich dadurch gut erklären konnte, weshalb die Prinzessin ihre heutigen Charakterzüge hat.
Der Held geht einem ziemlichen auf die Nerven, aber auch von ihm erfahren wir mehr und mehr Hintergrund. Dennoch (oder teils auch dadurch) habe ich keine wirkliche Bindung zu ihm aufgebaut, was ich aber nicht sehr dramatisch fand. Sein Begleiter ist da ein ziemliches Gegenteil :)

Handlung:
Das kurzweilige des Buches kennzeichnet sich für mich damit, dass wir immer wieder ein unterschiedliches Tempo in der Handlung haben. Mal wird innerhalb von einer Seite geschrieben, dass sie diesen und jenen Auftrag erfüllt haben und die Reise nun so und so weit fortgeschritten ist und dann wird wieder ein Auftrag detaillierter behandelt. Mir hat das sehr gefallen, da es zur Abwechslung geführt hat und man das Buch entspannt nebenher lesen konnte.
Abgesehen davon gibt es verschiedene interessante Handlungsstränge in dem Buch, die sich wirklich gut lesen lassen.

Schreibstil:
Allgemein wurde das Buch in einem schönen flüssigen Stil geschrieben, der es leicht macht, in die Welt der Prinzessinnen einzufinden. Jedoch wird in dem Buch ziemlich viel geflucht. Mich hat das insbesondere zu Beginn sehr aus dem Lesefluss gebracht, da ich noch nicht viele solcher Bücher gelesen habe und ich es grundsätzlich recht unnötig fand. Mit der Zeit habe ich es dann mehr oder weniger erfolgreich geschafft, darüber hinwegzulesen. Da hat aber sicherlich jeder seinen eigenen Geschmack.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Die Mischung macht‘s!

Fantastische LMU
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Eine Vielzahl an Geschichten, mal philosophischer, mal fantastischer und mal etwas makaber. Diese Anthologie bietet so einiges lesenswertes.

In dem Büchlein findet man 12 Kurzgeschichten, die einen mit ...

Eine Vielzahl an Geschichten, mal philosophischer, mal fantastischer und mal etwas makaber. Diese Anthologie bietet so einiges lesenswertes.

In dem Büchlein findet man 12 Kurzgeschichten, die einen mit fast 12 verschiedenen Emotionen zurücklassen. Das waren bei mir sowohl große Begeisterung, Glücksgefühle oder Erheiterung, aber auch Überraschung, Schock und Unglaube. Auch letzteres ist grundsätzlich positiv zu sehen. Geschichten mit dieser „End-Emotion“ gehören nämlich teilweise zu meinen absoluten Favoriten!
Wie man hoffentlich daraus erkennt, haben die Geschichten allesamt einen ganz eigenen Stil und jede neue Kurzgeschichte ist ein Eintritt in ein Labyrinth voller Überraschungen. Es gibt manche Geschichte, die eher die typischen Fantasy-Elemente beinhalten und wo ich mir wirklich ganze Bücher von wünsche und viele andere, die sich einem ganz anderen Stil bedienen oder auch mal weniger fantastisch sind.
Persönlich war ich noch nie an der LMU, aber das hat mir den Spaß am Lesen nicht genommen. Stattdessen habe ich mir dann einfach etwas eigenes unter „Lichthof“ und „Eulenhof“ vorgestellt.
Natürlich hatte ich auch ein, zwei Geschichten, die mir nicht so sehr zugesagt haben, aber das ist bei einer solchen Fülle an Texten auch nicht anders zu erwarten. Letztendlich wird sicherlich jeder dort seine Favoriten finden und hier und da auch eine wirklich gute Moral mitnehmen können.

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Veröffentlicht am 05.06.2023

Macht großen Hunger nach mehr!

Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)
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Kurzmeinung:
Sowohl Wissen um japanische Küche, Gepflogenheiten und Orte als auch die Erkenntnis hinter die Fassade von Charakterzüge zu schauen, wurde hier wunderschön vermittelt.

Handlung:
Man begegnet ...

Kurzmeinung:
Sowohl Wissen um japanische Küche, Gepflogenheiten und Orte als auch die Erkenntnis hinter die Fassade von Charakterzüge zu schauen, wurde hier wunderschön vermittelt.

Handlung:
Man begegnet in den Kapiteln jeweils unterschiedlichen Menschen, hinter deren Suche nach einem verlorenen Rezept eine ganz persönliche Geschichte steckt.
Eine jede konnte mich fesseln und hat mich so nicht nur verschiedenen Gerichten, Orten etc näher gebracht, sondern auch der Person, die auf vergleichsweise wenig Seiten erstaunlich viel Charakter bzw Tiefe entwickelt hat.
Dem Besitzer des Restaurants und seiner Tochter begegnen wir hingegen immer wieder. Von ihm konnte ich kaum genug bekommen, weil er einen wirklich vielfältigen Menschen darstellt, wohingegen ich seine Tochter öfters etwas unempathisch fand.
Allgemein darf man keinen durchgängigen Spannungsbogen erwarten, dennoch gab es mehrere Momente, wo ich von einer Erkenntnis am Kapitelende sehr überrascht war. Gerade deswegen konnte man sich das Buch wunderbar einteilen und ich wünsche mir sehnlichst mehr Geschichten!

Küche und Kultur:
Ich habe die ersten zwei Kapitel des Buches gelesen und mich kurz darauf im Asiamarkt befunden und dann japanisches Ramen gekocht. Das sagt vermutlich schon alles über den geschmacklichen Aspekt aus. Dennoch muss ich kurz hervorheben, dass ich zuvor sehr wenig Kontakt mit der japanischen Küche hatte und ich trotzdem sehr viel Freude am Buch hatte.
Allgemein sollte man dieses nur lesen, wenn man Interesse an Japan bzw anderen Kulturen hat, da wirklich viele Orte, Regionen etc genannt werden und es sonst wohl schnell zu viel wird. Für mich war es sehr spannend etwas über die Bräuche zu erfahren, so etwa wie man miteinander umgeht und was für eine Rolle die Toten spielen. Das Buch vermittelt einem also ein breites Band an kulturellem Wissen!

Fazit:
Mich hat das Buch sehr überzeugen können und ich würde mir wirklich noch weitere Kapitel wünschen. Man hat hauptsächlich tolle Charaktere kennengelernt und sich so einiges Wissen über Japan aneignen können, sodass ein Griff zum Buch niemals unbelohnt bleibt.

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