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Veröffentlicht am 02.01.2024

"Eine Welt ohne Regeln und Gesetze funktioniert nicht"

In Case We Trust
2

Der Titel hat mich neugierig gemacht. Handelt es sich hier nicht um die "üblichen" Romance Geschichten? Ein Roman mit Jura Bezug habe ich bisher tatsächlich noch nicht gelesen und das hat mich neugierig ...

Der Titel hat mich neugierig gemacht. Handelt es sich hier nicht um die "üblichen" Romance Geschichten? Ein Roman mit Jura Bezug habe ich bisher tatsächlich noch nicht gelesen und das hat mich neugierig gemacht.

Den Berufseinstieg als Volljuristin kann ich noch sehr gut nachvollziehen, da ich vor einem Jahr vor genau derselben Situation stand. Das hat Gracie für mich direkt sympathisch gemacht. Auch ihre Gedanken und Unsicherheiten am ersten Arbeitstag kann ich absolut teilen. Man hat das anstrengende Studium zwar geschafft, fühlt sich aber trotzdem bloß wie der Praktikant am Anfang. Dazu noch der holprige Start mir Ira, der sich zufällig auch als ihr Nachbar heraus stellt und der Tag wäre für mich gelaufen. Zum Glück hat sich das im Laufe der Geschichte zum Positiven für beide entwickelt.

Mit Gracie zusammen beginnen auch weitere Associates in der Kanzlei und so auch mit dem Konkurrenzkampf. Alle wollen sich nur von der besten Seite zeigen, aber letztendlich scheint hier jeder sein kleines Geheimnis zu haben, das auch früher oder später aufgedeckt wird. Darunter auch das von Gracie ...

Die Geschichte war insgesamt interessant aufgebaut und handelte nicht ausschließlich von der Liebesgeschichte, sondern auch etwas vom Kanzleialltag und den anderen Junganwälten. Zum Teil enthielt sie wirklich ziemlich tiefgründige Zitate, die mir sehr gut gefallen haben. Dadurch werden natürlich auch die Charaktere immer interessanter und bleiben nicht an der Oberfläche.

Zum Ende hätte ich mir auf jeden Fall noch gewünscht, dass etwas mehr zum Pro-Bono Fall (Euonia) berichtet wird, sei es im Rahmen einer Gerichtsverhandlung, etc. Auch hätte ich mir eine Aussprache mit Gracies Vater gewünscht, vielleicht auch als Folge auf die kurze SMS. Warum hatte er kein Vertrauen in sie? Warum konnte er nicht erst das Ergebnis der Prüfung abwarten, bevor er seine finanziellen Mittel ins Spiel bringt?


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Veröffentlicht am 08.12.2023

Beziehung zwischen Mann und Frau

Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte?
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Frauen und Männer sind verschieden. Demnach kommunizieren und denken sie auch auf völlig andere Weise. Das als das jeweils andere Geschlecht zu verstehen, ist nicht immer einfach und man fühlt sich schnell ...

Frauen und Männer sind verschieden. Demnach kommunizieren und denken sie auch auf völlig andere Weise. Das als das jeweils andere Geschlecht zu verstehen, ist nicht immer einfach und man fühlt sich schnell missverstanden. In diesem Beziehungsratgeber wird der Thematik auf den Grund gegangen.

Der Aufbau und die Strukturierung haben mir grundsätzlich gut gefallen. Auch kann man sich leicht anhand des Inhaltsverzeichnisses orientieren und gezielt zu einem Thema nachlesen. Sehr gut empfand ich die Fragen am Ende eines Kapitels. Diese sind sehr hilfreich, um sich mit der persönlichen Situation auseinanderzusetzen. Am meisten interessant für mich war das Kapitel "Schau nur mich an" bzw. haben mir die drei Fragen am Ende sehr gefallen! Diese sind sehr aussagekräftig und helfen das eigene Selbstbewusstsein zu aufzubauen.

Der Schreibstil war durchweg locker und angenehm zu lesen. Durch die praktischen Tipps und Beispiele aus der Sicht der Männer fällt es einem leichter, die Situation auch einmal von der anderen Seite aus zu betrachten. Wobei ich sagen muss, dass ich mich größtenteils tatsächlich auch in der Beschreibung der Männer wiedergefunden habe. Ich hätte mir daher gerne gewünscht, dass es auch fernab der üblichen Vorurteile und Rollenverteilungen noch weitere praktische Beispiele gibt.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gefallen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der "Probleme" in seiner Beziehung hat und einen neuen Denkanstoß benötigt.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

Tiefgründige Familiengeheimnisse

Hope's End
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Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich ...

Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich mit der Geschichte los. Vor über 50 Jahren soll Leonora Hope ihre Familie ermordet haben. Nun - 54 Jahre später ist Ms. Hope ein Pflegefall der ans Bett gefesselt ist. So kommt es, dass Kit als Pflegerin angestellt wird und sich auf den Weg ins Anwesen macht. Dabei hallen die Gerüchte rund um das Massaker natürlich im Hinterkopf. Schnell wird ihr klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. So "erzählt" Leonora ihre Geschichte auf der Schreibmaschine, Schritt für Schritt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Durch die zwei verschiedene gewählten Schriftarten wird schnell klar, welche Passagen von der Schreibmaschine und damit aus Leonoras Sicht stammen. Das machte das Lesen noch interessanter. Ich für meinen Teil wollte stets wissen, wie es weiter ging und was wirklich geschah.

Ich konnte das Buch zum Teil nicht aus der Hand legen, ein absoluter Pageturner. "Nur noch ein Kapitel" bekommt hier wirklich eine neue Bedeutung.

Als es zum Teil mit der Auflösung kam, war es für mich zum Teil schon ziemlich herausfordernd, noch richtig folgen zu können. Sehr viele Verstrickungen, die man nicht alle erwartet hat. Hier war Konzentration gefragt - viel Plottwist! Für mich etwas viel Verschachtelungen, die am Ende etwas die Glaubwürdigkeit abgeschwächt haben.

Insgesamt aber eine absolute Thrillerempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Kindheit auf der Flucht

Das einzige Kind
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Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, ...

Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, sofern hier diese Szene abgebildet werden soll. Djoko hat zum Beispiel dunkle lockige Haare.

Davon abgesehen habe ich durch den angenehmen Schreibstil gut in die Geschichte gefunden. Ich konnte mir von Anfang an nicht vorstellen, wie ein fünfjähriges Kind völlig auf sich allein gestellt während des Krieges auf der Flucht zurecht kommen soll. Das hört sich wirklich furchtbar an, umso gespannter war ich zu erfahren, wie es der kleine Djoko geschafft hat und was ihm auf seinem Weg alles passiert.

Zum Teil musste ich wirklich über die Kinderlogik schmunzeln. Auf der anderen Seite war es auch furchtbar erschreckend, was dem kleinen Jungen alles passiert ist. Besonders traurig fand ich die Tatsache, dass er so oft lieb gewonnene Menschen nach kurzer Zeit wieder verloren hat. Wirklich grauenvoll, was die Psyche des kleinen Jungen alles durchmachen musste. Wenn man dazu noch bedenkt, dass das Buch von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde.

Ein bisschen gestört haben mich die zum Teil wirklich sehr langen Kapitel. Alles in allem aber ein herzzereißendes Buch zum mitfühlen.

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Veröffentlicht am 12.09.2023

Verliere nie den Glauben an die Liebe.

Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte
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Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Auch die Erzählung in der dritten Person und die Wortwahl, die an die Zeit von damals angepasst ist, haben mich nicht weiter gestört. Das macht es eher ...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Auch die Erzählung in der dritten Person und die Wortwahl, die an die Zeit von damals angepasst ist, haben mich nicht weiter gestört. Das macht es eher noch realistischer. Man erfährt zum Anfang viel zur Vorgeschichte, noch vor der Geburt von der Hauptperson Adele.

Auf Seite 74 musste ich zum ersten Mal richtig lachen - herrlich, aber ich will nicht zu viel verraten. Lest selbst.

Man begleitet Adele im Weiteren beim Erwachsenwerden und den damit zusammen stehenden Probleme, die sie währenddessen beschäftigt. Etwas schade fand ich dabei, dass ihr Bruder Arthur in der Geschichte eher selten auftaucht bzw. sich so von Mutter und Adele distanziert hat und auch keinerlei Einsicht gezeigt hat sich wieder miteinander zu versöhnen.

Bezüglich des Titels hatte ich mir in dem Roman allerdings noch etwas mehr erhofft. Klar hat Adele zunächst mit ihrer Mutter und dann alleine Romane geschrieben, aber hier hätte ich mir noch viel mehr Details oder Beispiele daraus gewünscht, die diese "Magie der Worte" widerspiegeln. Vielleicht auch ein Wortgefecht mit ihrem Bruder in jungen Jahren, der ebenfalls für seine rhetorischen Fähigkeiten und Kunstgriffe bekannt ist. So glich die Geschichte viel mehr einer Biografie als einem historischem Roman.

Dennoch bin ich froh über das Happy End, das ich lange Zeit nicht mehr so erwartet habe. Insgesamt spannende Einblicke in das Leben von Adele, die mit ihren Gedanken und Handlungen der damaligen Zeit weit voraus war. Vieles hätte sich zur heutigen Zeit vermutlich anders ergeben.

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