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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2023

Beziehung zwischen Mann und Frau

Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte?
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Frauen und Männer sind verschieden. Demnach kommunizieren und denken sie auch auf völlig andere Weise. Das als das jeweils andere Geschlecht zu verstehen, ist nicht immer einfach und man fühlt sich schnell ...

Frauen und Männer sind verschieden. Demnach kommunizieren und denken sie auch auf völlig andere Weise. Das als das jeweils andere Geschlecht zu verstehen, ist nicht immer einfach und man fühlt sich schnell missverstanden. In diesem Beziehungsratgeber wird der Thematik auf den Grund gegangen.

Der Aufbau und die Strukturierung haben mir grundsätzlich gut gefallen. Auch kann man sich leicht anhand des Inhaltsverzeichnisses orientieren und gezielt zu einem Thema nachlesen. Sehr gut empfand ich die Fragen am Ende eines Kapitels. Diese sind sehr hilfreich, um sich mit der persönlichen Situation auseinanderzusetzen. Am meisten interessant für mich war das Kapitel "Schau nur mich an" bzw. haben mir die drei Fragen am Ende sehr gefallen! Diese sind sehr aussagekräftig und helfen das eigene Selbstbewusstsein zu aufzubauen.

Der Schreibstil war durchweg locker und angenehm zu lesen. Durch die praktischen Tipps und Beispiele aus der Sicht der Männer fällt es einem leichter, die Situation auch einmal von der anderen Seite aus zu betrachten. Wobei ich sagen muss, dass ich mich größtenteils tatsächlich auch in der Beschreibung der Männer wiedergefunden habe. Ich hätte mir daher gerne gewünscht, dass es auch fernab der üblichen Vorurteile und Rollenverteilungen noch weitere praktische Beispiele gibt.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gefallen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der "Probleme" in seiner Beziehung hat und einen neuen Denkanstoß benötigt.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

Tiefgründige Familiengeheimnisse

Hope's End
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Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich ...

Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich mit der Geschichte los. Vor über 50 Jahren soll Leonora Hope ihre Familie ermordet haben. Nun - 54 Jahre später ist Ms. Hope ein Pflegefall der ans Bett gefesselt ist. So kommt es, dass Kit als Pflegerin angestellt wird und sich auf den Weg ins Anwesen macht. Dabei hallen die Gerüchte rund um das Massaker natürlich im Hinterkopf. Schnell wird ihr klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. So "erzählt" Leonora ihre Geschichte auf der Schreibmaschine, Schritt für Schritt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Durch die zwei verschiedene gewählten Schriftarten wird schnell klar, welche Passagen von der Schreibmaschine und damit aus Leonoras Sicht stammen. Das machte das Lesen noch interessanter. Ich für meinen Teil wollte stets wissen, wie es weiter ging und was wirklich geschah.

Ich konnte das Buch zum Teil nicht aus der Hand legen, ein absoluter Pageturner. "Nur noch ein Kapitel" bekommt hier wirklich eine neue Bedeutung.

Als es zum Teil mit der Auflösung kam, war es für mich zum Teil schon ziemlich herausfordernd, noch richtig folgen zu können. Sehr viele Verstrickungen, die man nicht alle erwartet hat. Hier war Konzentration gefragt - viel Plottwist! Für mich etwas viel Verschachtelungen, die am Ende etwas die Glaubwürdigkeit abgeschwächt haben.

Insgesamt aber eine absolute Thrillerempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Kindheit auf der Flucht

Das einzige Kind
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Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, ...

Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, sofern hier diese Szene abgebildet werden soll. Djoko hat zum Beispiel dunkle lockige Haare.

Davon abgesehen habe ich durch den angenehmen Schreibstil gut in die Geschichte gefunden. Ich konnte mir von Anfang an nicht vorstellen, wie ein fünfjähriges Kind völlig auf sich allein gestellt während des Krieges auf der Flucht zurecht kommen soll. Das hört sich wirklich furchtbar an, umso gespannter war ich zu erfahren, wie es der kleine Djoko geschafft hat und was ihm auf seinem Weg alles passiert.

Zum Teil musste ich wirklich über die Kinderlogik schmunzeln. Auf der anderen Seite war es auch furchtbar erschreckend, was dem kleinen Jungen alles passiert ist. Besonders traurig fand ich die Tatsache, dass er so oft lieb gewonnene Menschen nach kurzer Zeit wieder verloren hat. Wirklich grauenvoll, was die Psyche des kleinen Jungen alles durchmachen musste. Wenn man dazu noch bedenkt, dass das Buch von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde.

Ein bisschen gestört haben mich die zum Teil wirklich sehr langen Kapitel. Alles in allem aber ein herzzereißendes Buch zum mitfühlen.

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Veröffentlicht am 12.09.2023

Verliere nie den Glauben an die Liebe.

Fräulein Schopenhauer und die Magie der Worte
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Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Auch die Erzählung in der dritten Person und die Wortwahl, die an die Zeit von damals angepasst ist, haben mich nicht weiter gestört. Das macht es eher ...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Auch die Erzählung in der dritten Person und die Wortwahl, die an die Zeit von damals angepasst ist, haben mich nicht weiter gestört. Das macht es eher noch realistischer. Man erfährt zum Anfang viel zur Vorgeschichte, noch vor der Geburt von der Hauptperson Adele.

Auf Seite 74 musste ich zum ersten Mal richtig lachen - herrlich, aber ich will nicht zu viel verraten. Lest selbst.

Man begleitet Adele im Weiteren beim Erwachsenwerden und den damit zusammen stehenden Probleme, die sie währenddessen beschäftigt. Etwas schade fand ich dabei, dass ihr Bruder Arthur in der Geschichte eher selten auftaucht bzw. sich so von Mutter und Adele distanziert hat und auch keinerlei Einsicht gezeigt hat sich wieder miteinander zu versöhnen.

Bezüglich des Titels hatte ich mir in dem Roman allerdings noch etwas mehr erhofft. Klar hat Adele zunächst mit ihrer Mutter und dann alleine Romane geschrieben, aber hier hätte ich mir noch viel mehr Details oder Beispiele daraus gewünscht, die diese "Magie der Worte" widerspiegeln. Vielleicht auch ein Wortgefecht mit ihrem Bruder in jungen Jahren, der ebenfalls für seine rhetorischen Fähigkeiten und Kunstgriffe bekannt ist. So glich die Geschichte viel mehr einer Biografie als einem historischem Roman.

Dennoch bin ich froh über das Happy End, das ich lange Zeit nicht mehr so erwartet habe. Insgesamt spannende Einblicke in das Leben von Adele, die mit ihren Gedanken und Handlungen der damaligen Zeit weit voraus war. Vieles hätte sich zur heutigen Zeit vermutlich anders ergeben.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Spannung im Sturm

Garden Girls
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Die Grundidee der Handlung fand ich interessant: ein Serienmörder, der seine Opfer auf grausame, symbolträchtige Weise inszeniert, während ein Hurrikan aufzieht und zusätzlich für bedrückende Atmosphäre ...

Die Grundidee der Handlung fand ich interessant: ein Serienmörder, der seine Opfer auf grausame, symbolträchtige Weise inszeniert, während ein Hurrikan aufzieht und zusätzlich für bedrückende Atmosphäre sorgt.

Die Autorin schafft es, eine dichte, unheilvolle Stimmung zu erzeugen, die besonders gegen Ende für Spannung sorgt. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, sofort in die Geschichte hineinzufinden. Da es sich bereits um einen weiteren Fall für FBI-Agent Tiberius Granger handelt, fehlten mir manchmal die Hintergründe und Bezüge zu früheren Ereignissen – insbesondere in Hinblick auf die Verbindung zum „Fire and Ice Killer“. Auch hatte ich dadurch das Gefühl, die Charaktere nicht genug zu kennen oder etwas verpasst zu haben.

Der Schreibstil ist insgesamt flüssig, allerdings haben mich einige Rechtschreibfehler gestört, die den Lesefluss unterbrochen haben. Auch wenn die Figuren interessante Ansätze haben, konnte ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen. Besonders Tiberius blieb für mich ein wenig blass. Spannend war jedoch die persönliche Verstrickung mit seiner Vergangenheit, die dem Fall eine zusätzliche Ebene gibt.

Positiv hervorheben möchte ich das Ende: Hier zieht die Geschichte noch einmal richtig an und liefert einen packenden Abschluss.

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