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Veröffentlicht am 18.06.2025

Toller Reihenauftakt

Belladaire Academy of Athletes - Liars
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Ich habe die Move District Reihe von Maren damals schon so geliebt. Besonders mochte ich damals den Humor und Schreibstil. Beide Dinge konnten mich auch in Belladaire Academy-Liars wieder überzeugen.
Wie ...

Ich habe die Move District Reihe von Maren damals schon so geliebt. Besonders mochte ich damals den Humor und Schreibstil. Beide Dinge konnten mich auch in Belladaire Academy-Liars wieder überzeugen.
Wie der Titel schon verrät, ist das Buch voller Lügen und Intrigen und dadurch auch an einigen Stellen moralisch verwerflich. Deshalb war ich zunächst skeptisch,ob es meinem Geschmack entspricht. Die Themen wurden aber gut umgesetzt und aufgeklärt. Die Konflikte wurden am Ende authentisch und reflektierend gelöst, natürlich nach gaaanz viel Drama.
Nika und Ambrose sind ein tolles Couple. Ich konnte ihre Energy spüren und hab ihre gemeinsamen witzigen, intimen und aber auch ehrlichen Szenen so gerne gelesen. Auch wenn die beiden viel Mist gebaut haben.
Die Sport-Academy und Monaco sind als Setting sehr nice und auch das "Reiche Leute"-Ding ist spannend. Ich hätte mir noch ein paar mehr Sportszenen gewünscht. Bis jetzt wurden die eher immer nur kurz angerissen. Vielleicht wird das in den weiteren Bänden mehr thematisiert.
Ich bin so hyped auf Band 2. Lova und Luis waren schon im ersten Band sehr interessant und Lova ist so ein Herzensmensch. Mal wieder schafft es Maren, dass ich ihre Charaktere direkt in mein Herz schließe.
Für mich war das ein sehr gelungener Reihenauftakt und es hat mir viel Freude bereitet die Geschichte von Nika und Ambrose zu lesen.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Emotional

Für immer im Dezember
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Die Geschichte von Josie und Max ist sehr außergewöhnlich und hat eine unvorhersehbare Wendung genommen.
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Der 1. Teil war mein liebster. Dieser spielt in London ...

Die Geschichte von Josie und Max ist sehr außergewöhnlich und hat eine unvorhersehbare Wendung genommen.
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Der 1. Teil war mein liebster. Dieser spielt in London zur Weihnachtszeit und versprüht ganz viel Weihnachtsstimmung durch Weihnachtsmarkt, Eislaufen, Shopping & Co . Die Art wie Josie und Max sich kennenlernen ist sehr besonders und auch die künftigen zufälligen Treffen der beiden haben gezeigt, dass da Gefühle zwischen den beiden sind.
Das Buch hatte mehrere Settings. Unter anderem London, New York und Edinburgh. Ich fand die Mischung echt toll.
Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen. Manche Szenen empfand ich als recht lang und manchmal haben sie sich dadurch gezogen. Das war nicht weiter schlimm, aber die Story hätte auch auf 100 Seiten weniger super erzählt werden können. Zum Ende hin gab es einem sehr emotionalen Plot Twist, den ich so nicht habe kommen sehen. Das hat mich sehr berührt und die Geschichte von Josie und Max noch besonderer gemacht. Ich werde die Lovestory der beiden nicht so schnell vergessen. Vor allem haben die beiden mal wieder gezeigt, dass man immer wieder zusammenfindet, wenn man sich wirklich liebt.
Die Nebencharaktere waren besonders und liebenswürdig.
Den Schreibstil von Emily Stone fand ich sehr angenehm und humorvoll. Ein großes Highlight waren die niedlichen Illustrationen in den Kapiteln - Ganz viel Liebe zum Detail! Ich fand es auch sehr schön, dass Emily Stone ein Stück weit ihr Leben mit in das Buch hat einfließen lassen. Sie hat genau wie Protagonistin Josie ihre Eltern verloren. Das hat das Buch persönlicher und emotionaler gemacht.
Für mich ist das Buch ein gelungener Griff für die Weihnachtszeit und hat mir viel Freude beim Lesen bereitet.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Bester Band der Reihe

The Inheritance Games - Der letzte Schachzug
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SPOILER, DA BAND 3!!!
Vorweg muss ich sagen, dass Band 3 für mich der stärkste Band war, mich die Reihe trotzdem insgesamt nicht so catchen konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Hawthorne House war mit ...

SPOILER, DA BAND 3!!!
Vorweg muss ich sagen, dass Band 3 für mich der stärkste Band war, mich die Reihe trotzdem insgesamt nicht so catchen konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Hawthorne House war mit all seinen Geheimhängen, Verstecken und verwinkelten Räumen wirklich toll als Setting. Das habe ich wirklich gern gelesen.
Ich habe in diesem Band auch eine deutlichere Charakterentwicklung gespürt. Die Protagonisten sind ernster geworden, waren reflektierter und vor allem reifer. Das hat man auch daran bemerkt, dass in diesem Band Gefühle eine größere Rolle gespielt haben. In den Vorgängerbänden fand ich manche Verhaltensweisen echt kindisch.
Die Übersetzung konnte mich auch in Band 3 nicht überzeugen. Ich bin mit dem Schreibstil echt nicht so warm geworden und bin hin und wieder über Sätze gestolpert.
Wie in allen Bänden gab es auch hier wieder viel Action und Spannung, aber es ging auch wieder alles Schlag auf Schlag. Man muss wirklich am besten eine Mindmap erstellen, um allen Zusammenhängen folgen zu können. Die Auflösung fand ich gut und zufriedenstellend.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich den Hype für die Reihe leider nicht so nachvollziehen kann. Ich hab von der versprochenen Sogwirkung leider nicht viel gemerkt. Die Idee hinter der Reihe finde ich aber nach wie vor großartig und ich kann mir das Ganze echt gut als Verfilmung vorstellen.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Beeindruckende Frau

Die Architektin von New York
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"Die Architektin von New York" war mein erstes Buch aus der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" und konnte definitiv meine Leselust auf weitere Bände wecken.
Emily Warren Roebling fand ich ...

"Die Architektin von New York" war mein erstes Buch aus der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" und konnte definitiv meine Leselust auf weitere Bände wecken.
Emily Warren Roebling fand ich als Protagonistin unfassbar sympathisch, süß und humorvoll. Es war richtig schön zu sehen, wie sie beim Brückenbau dabei war und von Zeit zu Zeit immer mehr involviert wurde, bis es irgendwann ihre Brücke war - ihre wunderschöne Brooklyn Bridge. Ich sag nur Frauenpower. Emily hat allgemein einen sehr emanzipierten Eindruck auf mich gemacht. Und ich habe auch sie und ihren Mann Washington als Paar sehr bewundert, da die beiden unfassbar stark waren und viel durchlebt haben.
Zuerst war ich ein bisschen von der Brückenbau-Thematik abgeschreckt, aber ich fand es tatsächlich unheimlich interessant und spannend.
Den Schreibstil fand ich auch richtig angenehm. Insgesamt hat Petra Hucke eine gelungene Romanbiografie geschrieben. Ich habe einen guten Gesamtüberblick über die Zeit und das Geschehen bekommen und hab auch das Gefühl, dass ich gewissermaßen meinen Horizont erweitert habe.
Ich habe aufjedenfall Lust auf noch mehr Frauenpower bekommen und werde mich schon bald einem weiteren Band widmen!

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Wichtiges Jugendbuch

Kein Ort dieser Welt
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"Kein Ort dieser Welt" war eines der Bücher, das ich mir direkt kaufen musste, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich war zwar kurz skeptisch, da es ein Selfpublishing-Buch ist und ich ein paar ...

"Kein Ort dieser Welt" war eines der Bücher, das ich mir direkt kaufen musste, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Ich war zwar kurz skeptisch, da es ein Selfpublishing-Buch ist und ich ein paar schlechte Erfahrungen gemacht habe, allerdings hat sich das nicht bewahrheitet und die Rechtschreibung und Grammatik waren sehr gut.
Die Story rund um Fiona war unfassbar erdrückend und tiefgründig. Das Buch ist kein Wohlfühlbuch. Es tat einfach weh, aber das war auch wichtig und richtig so, weil der Klappentext schon viel versprochen hat. Es wurden so ziemlich alle schlimmen Themen behandelt, die einem Teenager widerfahren können. Mir war es zwischendurch sogar fast zu viel emotionaler Input. Aber Marie Döling hat in ihrem Nachwort gut beschrieben, weshalb die Geschichte so verlaufen ist und somit war das für mich verständlich.
Ein paar Verhaltensweisen der Protas konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und es schien manchmal so, dass diese extra für den weiteren Verlauf genutzt wurden. Dadurch war es für mich nicht immer ganz realistisch.
Ab und zu war in den Kapiteln Poetik eingebaut. Das ist immer absolut Geschmackssache. Ich habe ein paar Lieblingszitate gefunden, trotzdem gab es auch welche, die mir nicht so zugesagt haben. Marie Dölings Poetik hat die Geschichte dennoch einzigartig und rund gemacht.
Allgemein hat man gemerkt, dass sich Marie Döling viele Gedanken beim Schreiben gemacht hat. Gerade mit dem Aufbau vom Ende konnte sie mich extrem überzeugen. Das Ende war aufjedenfall eine große emotionale Achterbahn, aber es war gut so für die Geschichte.
"Kein Ort dieser Welt" ist tiefgründig, emotional und so so wichtig. Ich finde es sehr geeignet als Jugendbuch, wobei aber unbedingt die Triggerwarnung beachtet werden sollte.

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