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Veröffentlicht am 30.09.2023

Ein mysteriöser Fall für Jan Nygård und Anna Wasmuth

Totenlichter
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Zum Inhalt:
Als Polizeipsychologin Anna Wasmuth einen mysteriösen Brief mit der Todesanzeige von Evelin Meyers und einen auf einen Zettel geschriebenen Spruch bekommt, stehen sie und LKA-Ermittler Jan ...

Zum Inhalt:
Als Polizeipsychologin Anna Wasmuth einen mysteriösen Brief mit der Todesanzeige von Evelin Meyers und einen auf einen Zettel geschriebenen Spruch bekommt, stehen sie und LKA-Ermittler Jan Nygård erst mal vor einem Rätsel. Denn Evelin Meyers soll Selbstmord begangen haben. Doch umso mehr Jan und Anna nachforschen, desto mehr Zweifel kommen ihnen daran. Zumal Evelin nicht die einzige Person ist, in deren Leiche sich eine Botschaft befindet. Doch wer hat ein Interesse daran, die Überlebenden eines grauenvollen Busunfalls im Elbtunnel zu ermorden?

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen, als die Polizeipsychologin Anna Wasmuth in ihrer Wohnung einen mysteriösen Brief mit der Todesanzeige von Evelin Meyers und einen auf einen Zettel geschriebenen Spruch bekommt. Beides gibt Anna und dem LKA-Ermittler Jan Nygård Rätsel auf, weswegen sie weitere Nachforschungen anstellen.

So begeben wir uns mit Jan, Anna und dem Rest des Teams auf die Spurensuche. Dabei schafft es der Autor gekonnt, uns immer nur so viele Informationen zu geben, wie wir benötigen, um der Handlung zu folgen und neugierig zu bleiben. So legt er auch einige falsche Fährten und es gab für mir einige unvorhersehbare Wendungen. Das alles sorgte dafür, dass die Handlung jederzeit spannend blieb. Ich habe jedenfalls versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen und hatte auch einige Vermutungen. Die Auflösung hat mich jedoch total überrascht, da ich damit einfach nicht gerechnet habe.

Jan und Anna sind zwei vielschichtige Protagonisten, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen sowie einige Marotten haben. Mir waren sie beide sympathisch. Zudem merkt man, wie sehr Jan an dem, was seiner Tochter passiert ist, knabbert. Was natürlich kein Wunder ist. Außerdem finde ich, spürt man regelrecht den Zwiespalt, in dem er sich wegen seines Vaters befindet. Natürlich kann er das, was sein Vater in der Vergangenheit getan hat, nicht vergessen und vergeben. Dennoch ist im bewusst, dass er und sein Vater nicht mehr viel Zeit haben. Ich finde, gerade das hat Jan noch menschlicher erscheinen lassen und dafür gesorgt, dass ich umso mehr mit ihm mitgefühlt habe.

Die Schauplätze und Figuren wurden von dem Autor detailliert und bildreich beschrieben, sodass ich mir alle gut vorstellen konnte.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem Jan, Anna und der Rest des Teams es mit einigen mysteriösen Todesfällen zu tun bekommen. Durch einige unvorhersehbare Wendungen, den falschen Fährten, die der Autor gelebt hat und weil er uns nur so viele Informationen gibt wie nötig, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt.

Veröffentlicht am 20.05.2026

Kann Zara Crane vertrauen?

The Crane and the Nightjar
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Zum Inhalt:
Zara hat Crane zu verdanken, dass sie nun im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet. Doch da bietet sich ihr eine Möglichkeit auf Freiheit. Der König sucht nach Dieben, die für ihn ein Relikt ...

Zum Inhalt:
Zara hat Crane zu verdanken, dass sie nun im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet. Doch da bietet sich ihr eine Möglichkeit auf Freiheit. Der König sucht nach Dieben, die für ihn ein Relikt stehlen sollen. Der Haken dabei ist, dass sie in einem tödlichen Wettkampf gegen andere Diebe antreten muss. Dabei ist Zara nicht mal eine Diebin. Wäre das noch nicht genug an Problemen, muss sie sich auch noch ausgerechnet mit Crane zusammentun, um den Wettkampf zu überleben. So schließt Zara zähneknirschend einen Deal mit ihm. Er wird ihr dabei helfen, den Wettkampf zu überleben. Sie hilft ihm anschließend bei seinem geheimnisvollen Auftrag. Doch kann Zara Crane wirklich vertrauen, dass er ihren Deal einhält?

Meine Meinung:
Zara ist eine toughe und sympathische junge Frau. Sie ist ein kleiner Sturkopf, sagt, was sie denkt, und beweist viel Einfühlungsvermögen, was sie alles immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Ich mochte sie von Anfang an und war gespannt, was man im Laufe der Handlung über sie und ihre Eltern erfährt.

Crane ist hingegen mysteriös und ich wusste nie so recht, ob man ihm trauen kann. Zumal er seine eigenen Pläne zu verfolgen scheint und ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wieso er unbedingt Zara für seine Pläne rekrutieren will. So ab der Hälfte hatte ich dann eine Vermutung, wer er wirklich sein könnte, die sich letztendlich auch bewahrheitet hat. Dadurch scheinen einige seiner Taten noch mal in einem anderen Licht und es bietet natürlich Stoff für einen weiteren Band.

Die Wettkämpfe und die ganze Dynamik unter der Gruppe aus Dieben sorgen für Spannung. Denn natürlich ist nicht jeder jedem wohlgesonnen und einige von ihnen sind schlichtweg böse. Zudem werden die Wettkämpfe immer gefährlicher und den Verlierern droht ein grausames Schicksal. Deswegen habe ich besonders mit Zara, aber auch mit einigen anderen aus der Gruppe mitgefiebert, war gespannt, was sie für Aufgaben erwarten, und wer es am Ende schafft, diese zu überleben.

Die Liebesgeschichte von Zara und Crane konnte mich nicht erreichen. Mir fehlte einfach das gewisse Prickeln zwischen den beiden. Ich konnte die Gefühle, die dort beschrieben wurden, einfach nicht fühlen, was sehr schade war. Denn sie ist auf die ganze Geschichte bezogen schon wichtig. Hingegen hat mir die Dynamik zwischen den beiden gefallen, als sie sich noch nicht leiden konnten. Diese kleinen Wortgefechte und Sticheleien waren ziemlich lustig und haben die düstere Stimmung aufgelockert. Denn die vorherrschende Atmosphäre der Geschichte ist schon recht düster. Was natürlich auch mit der ausweglosen Situation zusammenhängt und damit, dass jeder Wettkampf für einen der Beteiligten tödlich enden kann.

Fazit:
Ein guter erster Band, in dem wir Zara, Crane und einige andere dabei begleiten, wie sie versuchen, lebend aus den Wettkämpfen des Königs herauszukommen. Da die Wettkämpfe immer gefährlicher werden und auch einige aus der Gruppe ziemlich gefährliche Personen sind, war für Spannung gesorgt. Jedoch konnte mich die Liebesgeschichte von Zara und Crane nicht packen. Mir fehlten einfach die Funken zwischen den beiden, und auch die Gefühle, die beschrieben wurden, konnte ich einfach nicht fühlen. Die Wortgefechte und kleinen Sticheleien, als sie sich noch nicht mochten, waren jedoch lustig und lockerten die düstere Grundstimmung der Geschichte auf.

Veröffentlicht am 17.05.2026

Wer hat Sheila Parker auf dem Gewissen?

Liars all around me
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Zum Inhalt:
Avery weiß sich nicht mehr anders zu helfen und fragt ihren Mitschüler Ryle, ob er ihr eine Waffe besorgen kann. Denn wer sonst als Ryle, der schon mit dem Gesetz in Berührung kam, könnte ...

Zum Inhalt:
Avery weiß sich nicht mehr anders zu helfen und fragt ihren Mitschüler Ryle, ob er ihr eine Waffe besorgen kann. Denn wer sonst als Ryle, der schon mit dem Gesetz in Berührung kam, könnte ihr damit helfen? Doch Ryle lehnt ab. Als dann wenig später ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, ist für Ryle klar, wer dahintersteckt. Doch Avery beteuert ihre Unschuld und will ihm diese auch beweisen, damit er seine Vermutung nicht der Polizei meldet. Ryle willigt ein und stimmt sogar zu, ihr dabei zu helfen. Denn schließlich kann er sie so am besten im Auge behalten. Doch während ihrer Suche stoßen sie nicht nur auf einige Lügen und Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. Denn auch die Anziehung zwischen Avery und Ryle nimmt immer mehr zu, sodass sich beide dieser nur schwer entziehen können.

Meine Meinung:
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Avery und aus der von Ryle geschildert. Dadurch lernen wir beide kennen und bekommen einen guten Blick darauf, wie ihre Leben aussehen und wie diese sich voneinander unterscheiden. Beide sind sympathische Figuren, die gute und schlechte Eigenschaften haben, durch die sie aber umso authentischer auf mich wirken. Außerdem wird bei beiden klar, dass der erste Eindruck täuschen kann, wie schnell Vorurteile entstehen und die Person kaum noch dagegen ankommt. Es war interessant, mehr über die beiden zu erfahren und mit der Zeit immer mehr hinter ihre Masken schauen zu können. Dadurch fühlt man umso mehr mit ihnen mit und kommt zudem ins Grübeln darüber, wie man anderen Menschen begegnet oder sie sogar in eine Schublade steckt, ohne sie wirklich zu kennen.

Der Kriminalfall war ein wenig durchwachsen. Im Grunde ist er spannend. Zumal nicht nur die Frage im Raum steht, wer Sheila Parker ermordet hat, sondern auch, wer Avery Drohnachrichten schreibt. Es gab aber auch immer wieder Stellen, wo die Handlung ins Stocken geriet und die Spannung dadurch abflaute. Dennoch war es interessant, was Avery, Ryle und Micah nach und nach herausfanden. Denn es werden so einige Geheimnisse aufgedeckt, die einige Personen in ein anderes Licht rücken. Dadurch kann man sich zum einen selbst ein Bild von allem machen und mitraten, wer hinter den Taten steckt und ob sie zusammenhängen. Zum anderen kommen immer mehr Verdächtige hinzu, die man trotz eigentlicher Alibis nicht ganz ausschließen kann.

Fazit:
Ein gelungener Jugendthriller, in dem Avery, Ryle und Micah versuchen, herauszufinden, wer ihre Mitschülerin Sheila Parker ermordet hat und wer Avery Drohbriefe schreibt. Der Kriminalfall ist ein wenig durchwachsen. Denn im Grunde ist er spannend, es gibt aber auch immer wieder Stellen, wo die Handlung ins Stocken gerät und die Spannung dadurch abflaut. Dennoch habe ich Avery, Ryle und Micah gern bei ihren Nachforschungen begleitet und war gespannt, welche Geheimnisse sie aufdecken würden. Zudem hat mir gefallen, im Laufe der Handlung mehr über Avery und Ryle zu erfahren und hinter ihre Masken zu schauen. Denn bei ihnen wird klar, dass der äußere Schein trügt und wie schnell Vorurteile entstehen, gegen die die Person nicht mehr ankommt.

Veröffentlicht am 17.05.2026

Astrid erfährt, dass sie eine Librae ist

Starminster - Stadt in den Wolken
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Zum Inhalt:
Die elfjährige Astrid wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal den Sternenhimmel zu sehen. Doch zu ihrer eigenen Sicherheit darf sie den kleinen Schuppen, in dem sie wohnt, nicht verlassen. ...

Zum Inhalt:
Die elfjährige Astrid wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal den Sternenhimmel zu sehen. Doch zu ihrer eigenen Sicherheit darf sie den kleinen Schuppen, in dem sie wohnt, nicht verlassen. Zumindest wenn sie ihrer Mutter glaubt. Als dann eines Nachts eine fremde Frau mit Flügeln vor ihr steht und ihr zur Flucht verhelfen möchte, zögert Astrid nicht lange und geht mit. Von der geheimnisvollen Frau wird sie nach Überlondon gebracht und erfährt, dass sie eine Librae ist. Dort soll sie mit anderen Kindern auf die magische Schule Starminster gehen, um zu lernen, wie man fliegt. Doch hat Astrid wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Wieso hat ihre Mutter sie eingesperrt? Und was geht in Übelondon vor?

Meine Meinung:
Vom ersten Moment an habe ich mit Astrid gefühlt, die ihr ganzes bisheriges Leben in einem kleinen Schuppen verbringen musste. Man kann ihren Wunsch, mehr von der Welt zu sehen und vor allem den Sternenhimmel, nachempfinden. So fand ich es schon ziemlich naiv von ihr, mit der fremden Frau mitzugehen, konnte ihre Beweggründe aber dennoch verstehen. Zudem merkt man, wie zerrissen sich Astrid innerlich fühlt. Denn zum einen möchte sie ihrer Mutter nicht wehtun, zum anderen sehnt sie sich nach Freiheit. Ich fand ihren inneren Konflikt wirklich gut dargestellt. Astrid ist ein liebes Mädchen, dem man anmerkt, wie schwierig für sie der Umgang mit anderen Kindern ist. Ich mochte an ihr ihren Mut, ihre Hilfsbereitschaft und den Willen, nicht aufzugeben, auch wenn ihr einige Steine in den Weg gelegt wurden. Außerdem hat mir ihre Entwicklung richtig gut gefallen. Man merkt richtig, wie sie immer mehr aus sich herauskommt und mutiger wird. Zudem tut ihr die Freundschaft zu Penelope gut, was man spürt.

Überlondon, wie die Welt der Librae heißt, mit seinen strengen und teilweise doch sehr eingerosteten Strukturen, und die Librae selbst waren interessant. Man bekommt schnell einen Eindruck davon, wie die Rangordnung in dieser Welt aussieht und was es heißt, jemand zu sein, der noch keine Flügel hat. Denn Schülerinnen und Schüler mit Flügeln sind mehr wert als die, denen noch keine Flügel gewachsen sind. Gut gefallen hat mir, dass diese Rangordnung langsam durch einen Lehrer und einige der Schülerinnen und Schüler ins Wanken gerät. So kann man gespannt sein, wie sich das ganze System in Überlondon entwickeln wird. Trotzdem hatte ich das Gefühl, gerade mal an der Oberfläche von Überlondon und den Librae zu kratzen, und hätte gern mehr erfahren. Ebenso fand ich die Begründung von Astrids Mutter, wieso sie ihre Tochter eingesperrt hat, ziemlich dürftig. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wieso selbst die Lehrkräfte nichts gegen die ungerechten Strafen des Direktors tun.

Fazit:
Ein gelungener erster Band, in dem wir Astrid nach Überlondon begleiten, wo sie erfährt, dass sie eine Librae ist. Ich habe mit Astrid vom ersten Moment an mitgefiebert, war gespannt, was sie alles erleben wird und wieso ihre Mutter sie all die Jahre in dem kleinen Schuppen eingesperrt hat. Astrid ist ein tolles Mädchen. Ich konnte ihren inneren Kampf wegen ihrer Mutter und ihrer neuen Freiheit nachvollziehen. Zudem hat mir ihre Entwicklung gefallen. Man kann richtig zusehen, wie Astrid aus sich herauskommt und mutiger wird. Alles rund um Überlondon und die Librae war interessant, auch wenn ich das Gefühl hatte, nur an der Oberfläche zu kratzen. Etwas dürftig fand ich jedoch die Gründe von Astrids Mutter, wieso sie ihre Tochter eingesperrt hat. Ebenso konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wieso selbst die Lehrkräfte nichts gegen die unangemessenen Strafen des Direktors tun.

Veröffentlicht am 07.04.2026

Schafft es Flora, den Frühling zurückzuholen?

Flora Brimble und der verlorene Frühling
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Zum Inhalt:
Flora Brimble hat es nicht leicht. Nicht nur, dass der Winter in dem englischen Dorf, in dem sie lebt, nicht verschwinden will, ist ihr Vater auch noch schwer erkrankt. An ihrem Geburtstag ...

Zum Inhalt:
Flora Brimble hat es nicht leicht. Nicht nur, dass der Winter in dem englischen Dorf, in dem sie lebt, nicht verschwinden will, ist ihr Vater auch noch schwer erkrankt. An ihrem Geburtstag beschließt sie deswegen, sich auf die Suche nach der Maikönigin zu machen, damit diese den Frühling zurückbringen kann. Doch das ist nicht so leicht. Zwar bekommt sie auf ihrem Weg Unterstützung von dem Eichhörnchen Parzival, dem Kobold Grisold Gänsereiter und dem Mädchen Harriet. Dennoch erwarten sie immer wieder neue Gefahren, knifflige Rätsel und eine Gegnerin, die alles daran setzt, Flora jede Hoffnung zu rauben. Denn die böse Hexe Ych will alles, nur nicht, dass der Frühling wiederkommt.

Meine Meinung:
In dieser Geschichte, die zeigt, dass Freundschaft, Liebe und Hoffnung es schaffen, die Dunkelheit zu besiegen, begleiten wir Flora Brimble auf ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur versucht, die Maikönigin zu finden. Auf Floras Schultern lastet schon viel Verantwortung, dabei ist sie erst dreizehn Jahre alt. Ihr Vater ist schwer krank und ihr Mitschüler schikaniert sie. Flora ist wahrscheinlich auch deswegen eher ein zurückhaltendes Mädchen. Sie wirkt traurig, fast schon trübsinnig, und neigt dazu, schnell grummelig zu werden. Im Gegensatz dazu stehen die Geschichten, die sie verfasst und in denen sie vor ihrem grauen Alltag flüchtet. Denn diese sind bunt, fröhlich und voller Zuversicht und Möglichkeiten. Ich habe Flora dennoch gemocht und war gespannt, wie ihr Weg aussehen würde.

Die Atmosphäre der Geschichte ist von Anfang an düster und wird im Verlauf auch immer düsterer. Dennoch gibt es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer und lustige Wortgefechte zwischen dem Kobold Grisold, dem Eichhörnchen Parzival und dem Mädchen Harriet, die die Handlung auflockern und die düstere Stimmung ein wenig vertreiben. Ich fand, die finstere Stimmung hat gut zur Handlung gepasst, die an vielen Stellen poetisch wird und bei der man viele Male zwischen den Zeilen lesen muss, um die Bedeutung hinter den Worten zu verstehen. Gerade deswegen ist dies nicht unbedingt ein Buch, das man mal eben zwischendurch lesen sollte und das nicht für zu junge Leserinnen und Leser geeignet ist. Alle, die damit kein Problem haben, erwartet ein Abenteuer, bei dem die Helden nicht nur gegen gefährliche Gegner bestehen und Rätsel lösen müssen, sondern auch über sich hinauswachsen und reifen müssen, um gegen die Hexe Ych zu gewinnen. Denn Flora, Harriet, Parzival und Grisold stolpern von einem Schlamassel ins nächste, aus dem sie nur mit viel Geschick, Zuversicht und unendlicher Hoffnung herauskommen. Manchmal waren die Aufgaben für meinen Geschmack zu leicht zu lösen. Dennoch habe ich sie gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie alles erleben werden und ob sie es schaffen, den Frühling zurückzubringen.

Fazit:
Eine düstere und spannende Geschichte, in der wir Flora Brimble auf ihrer Suche nach der Maikönigin begleiten. Flora ist keine strahlende Heldin. Sie wirkt viele Male traurig und wird schnell grummelig. Doch gerade das macht sie und ihren Weg aus, und ich habe sie trotzdem gemocht, ebenso wie ihre neuen Freunde Harriet, Parzival und Grisold. Die Stimmung wird im Laufe der Handlung immer düsterer, was aber gut zu ihr gepasst hat. Zumal es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer und lustige Wortgefechte zwischen den Figuren gab, durch die die Handlung aufgelockert wurde. Ich habe Flora, Harriet, Parzival und Grisold jedenfalls gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, ob sie es schaffen, die Hexe Ych zu besiegen und den Frühling zurückzuholen.