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Veröffentlicht am 21.11.2023

Auftakt in eine neue Welt

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Das Cover sieht sehr schön aus. Der Farbschnitt passt ebenfalls toll dazu. Ich freue mich sehr, dass wir im Deutschen ebenfalls eine Hardcover Ausgabe mit Farbschnitt erhalten haben.

Ich bin ein riesiger ...

Das Cover sieht sehr schön aus. Der Farbschnitt passt ebenfalls toll dazu. Ich freue mich sehr, dass wir im Deutschen ebenfalls eine Hardcover Ausgabe mit Farbschnitt erhalten haben.

Ich bin ein riesiger Fan der Schattenjäger von Cassie Clare. Natürlich habe ich mich sofort auf ihre neue Reihe – fernab der Schattenjäger – gefreut. Das Setting konnte mich auch sofort verzaubern. Die ersten Kapitel sind schnell verflogen. Ich habe das Kennenlernen von Kel und dem Prinzen sehr genossen. Es war gut die Vergangenheit der beiden zu sehen um das Verhältnis der beiden besser verstehen zu können.

Sword Catcher ist der Auftakt einer neuen Adult Reihe, weshalb mir die Bewertung des Buches noch schwerfällt. Denn leider hat das Buch einige Längen, andererseits sehe ich enorm viel Potenzial in der Geschichte und bin deshalb nicht allzu sehr enttäuscht. Das Buch liest sich eher als eine Art Prolog. Es ist die Einführung in die Welt und das Kennenlernen der Figuren. Ich glaube diese Reihe könnte der nächste Bestseller von Cassie Clare werden, aber Sword Catcher hat noch viel Luft nach oben.

Ich fand es toll, mehr über Kel zu erfahren und die Welt durch seine Augen zu sehen. Ein Waisenkind, das im Schatten eines Prinzen aufgewachsen ist. Ständig wird ihm von verschiedenen Fraktionen gesagt, wo seine Loyalität liegen soll und wo nicht, und er wird von seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in verschiedene Richtungen gezogen.

Lin fühlte sich ähnlich wie andere weibliche Protagonistinnen, die gemieden werden, weil sie das tun, woran sie glauben. Das macht sie nicht langweilig, sondern einfach nur typisch. Mir gefällt jedoch, wie sie von ihrem Umfeld herausgefordert wird, eine Welt zu sehen, die größer ist als ihre eigenen Bestrebungen. Cassie Clare verwebt auch Kultur und Geschichte in ihre Geschichte, so dass Lin sich ständig schuldig fühlt, weil sie bestimmte Dinge denkt oder tut, während sie versucht zu entscheiden, ob sie sich von den alten Traditionen trennen oder ihren Platz in der Gemeinschaft ihrer Vorfahren sichern will.

Negativ aufgefallen sind mir die vielen Namen, Familien und Bündnisse. Es war stellenweise einfach zu viel und ich hätte mir eine Zusammenfassung gewünscht um den Überblick nicht zu verlieren. Ich konnte mir einfach gar keine Namen merken. Das Worldbuilding ist interessant, aber stellenweise einfach zu viel, wodurch das Buch langatmig wirkt.

Dieses Buch war ganz anders als die anderen Werke von Cassandra Clare. Sogar ihr Schreibstil scheint sich verändert zu haben. Wenn man ihre üblichen romantischen Texte und witzigen Charaktere erwartet, wird man das hier nicht bekommen.

Insgesamt bin ich gespannt, wohin Cassandra Clare uns auf dieser neuen Reise führen wird. Ich denke, es war an der Zeit, die Welt der Schattenjäger zu verlassen. Ja ich liebe Herondales, Lightwoods, Bane und Co, aber es war einfach Zeit neue Welten und Geschichten zu erkunden und sich als Autorin neu zu erfinden.


Fazit: „Sword Catcher“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Cassandra Clare. Auch wenn ich die Schattenjäger liebe, war es doch Zeit neue Welten zu bereisen. Zwar ist das Buch stellenweise langatmig und das Worldbuilding anstrengend, jedoch so wie es geendet hat, denke ich, dass diese Serie das Potenzial hat, in einige wirklich faszinierende, dunkle und kühne Richtungen zu gehen, und ich bin absolut bereit dafür. Wenn du auf der Suche nach einer spannenden politischen Fantasy-Geschichte mit verwickelten Intrigen, vielfältigen und fesselnden Charakteren, einer faszinierenden Welt und einigen wirklich spannenden Wendungen bist, dann kann ich dir Sword Catcher nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 03.11.2023

Besser als Teil 1

Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
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Das Buch sieht wieder traumhaft schön aus. Ich liebe das Cover sowie den passenden Farbschnitt. Wenn man das Buch neben Band 1 legt, dann erhält man auch ein fortlaufendes Bild. Ich wurde auf diese Reihe ...

Das Buch sieht wieder traumhaft schön aus. Ich liebe das Cover sowie den passenden Farbschnitt. Wenn man das Buch neben Band 1 legt, dann erhält man auch ein fortlaufendes Bild. Ich wurde auf diese Reihe aufmerksam, da es für Fans von Pretty Little Liars beworben wurde. Ich liebe die Serie und finde die Idee, dass sich das Verschwinden einer Person durch alle vier Bände zieht sehr aufregend.

Ich hatte so meine Schwierigkeiten mit dem ersten Teil, weshalb ich sehr auf den zweiten gespannt war. Die Beziehung der Protagonisten hat mir in diesem Band viel besser gefallen als im ersten. Irgendwie waren mir die beiden sympathischer und die Geschichte authentischer. Hervorheben möchte ich den flüssigen Schreibstil, wodurch die Seiten sehr schnell verfliegen. Ich finde das Buch wirklich um einiges besser als den Vorgänger. Zwar wünsche ich mir immer noch einen stärkeren Fokus auf das Verschwinden von Josie, dennoch waren in diesem Band die Figuren wieder interessant und man konnte sich in sie hineinversetzen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es im dritten Teil weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 02.10.2023

Tolle Fortsetzung

The Brothers Hawthorne
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Das Cover entspricht dem englischen Original. Es passt wunderbar zu den restlichen Bänden der Reihe und sticht bei den sonstigen Pastell-Farben wirklich hervor. Ich liebe das Cover sowie den passenden ...

Das Cover entspricht dem englischen Original. Es passt wunderbar zu den restlichen Bänden der Reihe und sticht bei den sonstigen Pastell-Farben wirklich hervor. Ich liebe das Cover sowie den passenden Farbschnitt! Dieser ist ein wunderschöner Hingucker.

Ich fand es toll, dass dieses Buch sowohl Grayson als auch Jameson im Fokus hatte, während die ersten drei Bücher sich hauptsächlich um Avery drehten. Grayson verbringt die meiste Zeit des Buches in Phoenix, um seiner Halbschwestern zu helfen, während Jameson mit Avery in London ist und als Gefallen für seinen Vater ein Spiel spielt. Ich habe es genossen, ihre Charaktere in diesem Buch besser kennenzulernen und schätzte die gesamte Handlung. Obwohl ich dieses Buch wirklich mochte, hat es mir nicht ganz so gut gefallen wie die anderen in dieser Reihe, aber es war trotzdem eine großartige Ergänzung der Reihe.

Grayson hat wirklich versucht, der beste Bruder zu sein, der beste Sohn, der beste in allem zu sein. , Mir hat es gefallen, dass sich sein Charakter weiterentwickelt hat; durch die Interaktionen mit den neuen Charakteren hat er sich mehr geöffnet – er hat sich erlaubt, jemanden an sich heranzulassen und in ihrer Nähe verletzlich genug zu sein, um sich schuldig zu fühlen, wie er sie behandelt hat. Es tat immer noch weh, zu sehen, wie sehr er immer noch unter dem Verhalten seines Vaters litt, aber es gab so etwas wie einen Abschluss mit seiner Vergangenheit, was ich zu schätzen wusste. Geld steht ihm ständig zur Verfügung, aber Geheimnisse und Lügen noch viel mehr. Er konnte aber alles regeln und Hürden überwinden um erfolgreich zu sein.

Natürlich ist nicht alles so einfach zu lösen, es endet mit einem unerwarteten Cliffhanger. Und ja, Avery hat ihre Rolle perfekt gespielt, wobei ich nicht sagen würde, dass sie unbedingt gebraucht wurde, aber ihre Beziehung zu Jameson hat ihm auf eine Art und Weise geholfen, wie nur sie es konnte. Ein kleiner Moment am Ende mit Grayson hat wirklich einen kleinen Schlusspunkt gesetzt, wo sie als Familie stehen.


Fazit: The Brothers Hawthorne ist eine gute Fortsetzung der Reihe, die nun Grayson im Fokus hat. Das Wiedersehen mit den Figuren war toll. Ich liebe einfach die Spiele und Rätsel. Fans der Inheritence Games kommen auf ihre Kosten. Verpasst außerdem auf keinen Fall die Farbschnitt Ausgabe, denn diese sieht auch noch traumhaft schön aus.

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Veröffentlicht am 13.09.2023

Ich liebe die griechische Mythologie

Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
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Das Cover sieht sehr schön aus. Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Farbe sehr hervorstechend ist, aber in Echt sieht das Buch echt klasse aus. Natürlich ist der Farbschnitt ebenfalls ein Hingucker ...

Das Cover sieht sehr schön aus. Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Farbe sehr hervorstechend ist, aber in Echt sieht das Buch echt klasse aus. Natürlich ist der Farbschnitt ebenfalls ein Hingucker und harmoniert perfekt mit dem Cover.

Ich liebe ja Persephone und Hades Geschichten und musste deshalb auch dieses Buch lesen. Es ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als ich erwartet hatte. Ich glaube auch gerade aus diesem Grund mochte ich die Geschichte, weil es nicht der typische Liebesroman mit Hades war. Wer also auf eine Geschichte à la „A Touch of Darkness“ oder „Neon Gods“ hofft, der wird garantiert enttäuscht werden. Das Buch ist keine smutty Romanze mit dem Gott der Unterwelt. Es ist eher eine amüsante Geschichte über die Götterwelt und fokussiert sich ganz klar auf Persephone, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt.

Die Romanze war so erfrischend, beginnend mit Hades als düsterem und grüblerischem Liebhaber und Persephone als witzigem Gegenstück und Dorn in seinem Auge. Nachdem sie aus dem einzigen Zuhause, das sie je kannte, weggelaufen ist, sucht sie Zuflucht in der Unterwelt. Nachdem sie Hades mit einem Trick dazu gebracht hat, sie in seinem Haus wohnen zu lassen, nimmt sie es auf sich, Hades‘ Reich der Unterwelt (ohne seine Erlaubnis) zu erforschen, und schlägt dann Verbesserungen vor (schon sehr witzig, da Persephone ja eigentlich der Gast ist, das schreckt sie aber nicht ab). Ich mochte die Entwicklung ihrer Romanze und wie sie sich von Beinahe-Feinden zu vorsichtigen Freunden, zu echter Freundschaft und dann zu einer „Schein“-Hochzeit entwickelt haben, und das alles, während sie eine wahnsinnige Chemie und Geplänkel haben. Die Herangehensweise dieser Liebesgeschichte war einfach mal etwas anderes und sehr humorvoll. Außerdem ist es ein Jugendbuch, also gibts keinen Smut. Hat mich persönlich aber überhaupt nicht gestört, da ich sehr gesättigt bin an den sonstigen smutty Hades-Persephone-Retellings.

Natürlich hat das Buch auch seine Schwächen. Persephones Verhalten war stellenweise etwas drüber, und wie sie die Unterwelt übernommen hat ging sehr schnell von statten. Ich hätte mir hier etwas mehr Kontra von Hades gewünscht, schließlich ist es ein Reich. Stellenweise war es leider auch langatmig, wodurch die Geschichte zäh wirkte. Ich musste mich leider immer mal wieder aufraffen weiterzulesen.

Der Schreibstil war angenehm und größtenteils flüssig, abgesehen von einigen Längen im Mittelteil. Man hätte einiges kürzen können. Ich persönlich mochte das Buch aber, weil es einfach mal eine andere Geschichte war und die Götter sehr interessant waren. Das Buch ist garantiert kein Meisterwerk, aber mich hat es gut unterhalten. Ich liebe die griechischen Götter und bekomme nie genug davon.

Fazit: „Girl, Goddess, Queen“ ist ein Jugendbuch rund um Persephone, die in der Unterwelt Zuflucht sucht vor ihren Eltern. Ihre Beziehung zu Hades war erfrischend anders im Vergleich zu den sonstigen smutty Romanzen. Bei diesem Buch steht Persephone im Fokus, auch wenn ihr Verhalten stellenweise überspitzt war, konnte mich die Geschichte und ihre Entwicklung überzeugen. Es war einfach mal eine andere Herangehensweise and die Götterwelt.

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Veröffentlicht am 04.09.2023

Tolle Geschichte

The Things we leave unfinished
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich liebe die Farben. Allerdings hätte mir das englische Originalcover ebenfalls sehr gut gefallen und es hätte einen besseren Wiedererkennungswert gehabt.

Nachdem „Fourth ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich liebe die Farben. Allerdings hätte mir das englische Originalcover ebenfalls sehr gut gefallen und es hätte einen besseren Wiedererkennungswert gehabt.

Nachdem „Fourth Wing“ mein Jahreshighlight geworden ist, war ich sehr gespannt auf weitere Bücher von Rebecca Yarros.

Der Einstieg hat mich ehrlicherweise noch etwas gelangweilt. In diesem Buch werden zwei Geschichten gleichzeitig erzählt. Die Idee hat mir gefallen, manchmal wollte ich mich aber lieber auf eine Geschichte bzw. ein bestimmtes Pärchen fokussieren und wurde durch die zweite Liebesgeschichte wieder herausgerissen.

Das Buch wird ja ziemlich gehyped, ich spürte aber nicht den Zauber, von dem alle in ihren Rezensionen sprachen, und manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen. Aber die letzten 100 Seiten waren es allemal wert. Das Ende war furchtbar traurig, aber auch wunderschön. Um ehrlich zu sein, habe ich selbst am Ende nicht mit Noah und Georgia mitgefühlt. Ich glaube, das war mein größtes Problem. Ich wünschte, in diesem Buch ginge es nur um Scarlett und Jameson. Ich verstehe, dass die Art und Weise, wie es geschrieben wurde, für die Wendung notwendig war, aber ich wünschte trotzdem, es wäre anders gemacht worden oder mit weniger Noah und Georgia.
Normalerweise mag ich keine historischen Liebesgeschichten, aber dieses Buch hat mich dazu gebracht, das zu hinterfragen und mehr lesen zu wollen. Ich habe einfach die Liebe zwischen Scarlett und Jameson sehr gespürt.
Dieses Buch hätte 5 Sterne bekommen, wenn es nur auf der Geschichte von Scarlett und Jameson gewesen wäre.

Der Schreibstil von Rebecca Yarros ist wirklich toll und ich möchte noch mehr ihrer Bücher lesen. Der Plottwist war super spannend und dadurch konnte mich das Buch am Ende doch noch emotional berühren. Ich hoffe wir werden noch mehr ihrer Bücher bei KYSS sehen.


Fazit: „The Things we leave unfinished“ ist ein außergewöhnlicher Roman, der zwei Liebesgeschichten beinhaltet. Während mich das eine Pärchen eher langweilte, konnte mich das andere Liebespaar in seinen Bann ziehen. Vor allem die letzten 100 Seiten waren sagenhaft und ich möchte noch mehr Bücher von Rebecca Yarros lesen!!

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