Profilbild von LeosUniversum

LeosUniversum

Lesejury Star
offline

LeosUniversum ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LeosUniversum über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2023

Was bist du bereit, für die Liebe zu geben?

Daisy Haites
0

Inhalt:
Da Julian Haites Londons mächtigster Gangsterboss ist, kann seine zwanzigjährige Schwester Daisy kein normales Leben führen. Daisys Leben wird auch nicht einfacher, als sie merkt, dass sie sich ...

Inhalt:
Da Julian Haites Londons mächtigster Gangsterboss ist, kann seine zwanzigjährige Schwester Daisy kein normales Leben führen. Daisys Leben wird auch nicht einfacher, als sie merkt, dass sie sich gerade in Christian Hemmes verliebt, der wiederum unerwiderte Gefühle für Magnolia Parks hegt. Als dann Rome, Daisys erste Liebe aus New York zurückkehrt, wird es emotional kompliziert…

Meinung:
Während uns im ersten Band Magnolia und BJ an ihrer toxischen Beziehung teilhaben ließen, wird nun im zweiten Band die Geschichte der fabelhaften Daisy Hates aus drei Perspektiven erzählt. Zu Wort kommt natürlich Daisy, die stark, selbstbewusst, smart und vor allem schlagfertig ist. Außerdem lassen uns sowohl ihr Bruder Julian als auch Christian an ihren Gedanken teilhaben. Im Grunde verläuft die Geschichte parallel zum Reihenauftakt, daher gibt es auch einige Szenen, die wir kennen – nun aber aus einer anderen Perspektive. Diese Überschneidungen finde ich äußerst gut, denn nun ergibt alles irgendwie einen Sinn. Wie auch im ersten Band gibt es wieder zahlreiche SMS-Chatverläufe, die ich nicht mag, da nicht immer klar festzustellen ist, wer denn da mit wem kommuniziert. Ebenso haben mich die Fußnoten in Daisys Kapiteln gestört, da mein Lesefluss dadurch gestört wurde. Diese Fußnoten habe ich anfangs noch gelesen, aber dann ignoriert, weil sie inhaltlich auch komplett unwichtig waren. Daisy ist für mich ein wahnsinnig toller Charakter, aber auch ihren Bruder mochte ich sehr – vor allem seit dem Kapitel, in dem er erzählt, wie die Eltern umgekommen sind. Mit gerade mal achtzehn Jahren die Eltern auf so tragische Weise zu verlieren und dann auch noch die Verantwortung für die achtjährige Schwester übernehmen zu müssen, lässt den Gangsterboss dann doch ein wenig weicher erscheinen. Anfangs habe ich mich noch gefragt, wie geisteskrank das „Magnolia Parks Universums“ ist, aber nun fange ich an, zu verstehen, aus welchen Gründen sich einige Charaktere so verhalten, wie sie es tun. Diese kleine Gruppe aus Londoner Prominenz – die Zeitungen nennen sie das Full Box Set, alles alte Varley-Schüler, die sich gegenseitig in der Hand haben, weil sie sich in ihrer Jugend voneinander abhängig gemacht haben, ist wirklich eine lustige Konstellation. In der Tat finde ich den zweiten Band viel spannender und auch deutlich interessanter – vor allem ist die Handlung nun facettenreicher.

Fazit:
„Daisy Haites” von Jessa Hastings ist der zweite Band des „Magnolia Parks Universums“, der Liebesroman-Reihe voller Liebe & Lügen, Drama & Leidenschaft, Glamour & ganz viel Gefühl. Noch immer habe ich widersprüchliche Gefühle, denn einerseits möchte ich am liebsten nicht weiterlesen, aber andererseits kann ich einfach nicht aufhören. Die Reihe schafft es trotz aller Schwächen, mich zu fesseln – und deshalb vergebe ich 4,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Über die Kraft der Freundschaft

Das Leben ist kein Himbeereis
0

Inhalt:
Liz, Luh, Mila, Max und Art kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang. Außer dass ihre Väter bereits alte Schulfreunde waren, scheinen die Jugendlichen nicht viele Gemeinsamkeiten zu teilen. Und ...

Inhalt:
Liz, Luh, Mila, Max und Art kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang. Außer dass ihre Väter bereits alte Schulfreunde waren, scheinen die Jugendlichen nicht viele Gemeinsamkeiten zu teilen. Und dennoch sind sie Freunde. Doch zum ersten Mal hinterfragen die fünf diese Freundschaft. Schlagartig ändert sich alles in ihrem Leben und auf einmal ist nichts mehr, wie es mal war…

Meinung:
Kennt ihr dieses seltsame Gefühl, 15 zu sein? Wenn irgendwie alles im Leben aus dem Ruder gerät, sich alles irgendwie entwickelt – der eigene Körper, die Emotionen, die man bisher nicht kannte, aber auch die ganze Welt um einen herum? Ich tatsächlich noch nicht, denn ich selbst bin ja erst 14 Jahre alt. Aber eigentlich habe ich rein theoretisch mit meinen siebzehnjährigen Klassenkameraden in den letzten Jahre, schon recht viel erlebt, sodass ich bestätigen kann, dass sehr viel Realität und Authenzität in diesem Buch steckt. Die Geschichte hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern tatsächlich auch bewegt. Liz, Luh, Mila, Max und Art haben mich mit ihrer ungewöhnlichen Freundschaft wahrhaftig gerührt. Anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten, die drei Mädchen auseinanderzuhalten, aber das legte sich sehr schnell. Die Mädchen sind so grundverschieden, dass man kaum glauben kann, dass sie tatsächlich miteinander befreundet sind. Die beiden Jungs sind eher einfach gestrickt, also emotional gesehen. Max, der rationale Denker, und Art, der einfühlsame Künstler, bilden daher den ruhigeren Pol der Clique. Drei aufbrausende Zicken reichen auch eigentlich vollkommen aus. Aber auch das ist eine Beobachtung, die ich aus dem realen Leben kenne: Mit Jungs komme ich persönlich immer besser zurecht, da sie emotional gesehen, das Leben einfach etwas lockerer sehen, während Mädchen verbissener sind und sich meistens zu viele Gedanken um alles und jeden machen. Es treffen also fünf verschiedene Charaktere aufeinander, die gemeinsam herausfinden, was wirklich wichtig ist im Leben. Dies ist womöglich der Grundstein einer Freundschaft, die ein ganzes Leben lang halten wird. Wenn man einmal an dem Punkt angelangt ist, nicht alles für selbstverständlich anzunehmen, sich Gedanken macht und schließlich die Erkenntnis erlangt, dass man für eine gut funktionierende Freundschaft auch mal kämpfen muss, hat man eigentlich das Prinzip der Freundschaft verstanden. Schön fand ich auch, dass man Nebencharaktere wie Geschwister und Eltern kennenlernen konnte, denn beispielsweise haben Milas Schwester Carla oder auch Max‘ Bruder Albert die Geschichte enorm bereichert. Aber „Das Leben ist kein ewiger Sommer mit Eisschlecken und Freibad“ (S. 267) und daher muss ich eventuell noch eine Kleinigkeit anmerken. Ich verstehe nicht, weshalb alle ständig ihre Sätze mit „Ähem…“ anfangen müssen. Allein den Ausdruck fand ich schon komisch, weil es sonst eigentlich „Ähm…“ heißt, aber dann auch noch in der Häufigkeit – das war schon merkwürdig. Außerdem gab es noch Wörter, die meinen Lesefluss gestört haben, weil ich mir viel zu viele Gedanken darüber gemacht habe. Seit wann sagt man „Okay, also soll ich dich rumbringen?“, wenn man jemanden nach Hause begleiten will? Und dann auch noch so oft? Die Autorin kommt aus dem Norden, daher vermute ich mal, dass es eventuell an der norddeutschen Umgangssprache liegt, dass ich, wohnhaft im Süden Deutschlands, dieses Wort in der Kombination nicht kenne. Aber wie ihr seht, das sind eigentlich nur Kleinigkeiten, die euch nicht abhalten sollten, dieses Buch zu lesen, denn insgesamt gesehen, ist es eine recht gut gelungene Geschichte über fünf Freunde, die mit den Tücken des Erwachsenwerdens ringen.

Fazit:
„Das Leben ist kein Himbeereis“ von Kristina Kreuzer ist eine wahnsinnig warmherzige Story über die Kraft der Freundschaft. Diese witzige und dennoch tiefgründige Geschichte empfehle ich allen ab 11 Jahren, die bereit dazu sind, über sich, ihr Leben und ihre eigenen Freundschaften nachzudenken. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Ja, so waren wir fünf Freunde damals, und irgendwie sind wir so auch heute noch. Auf eine Weise sind wir noch dieselben, und trotzdem ist alles ganz anders.“ (S. 8)
und
„Ich nicke abwesend, in Gedanken noch bei Luh, Max und diesem seltsamen Gefühl, 15 zu sein. Was ist das überhaupt für eine Zahl? Bisher kam jedes neue Alter mit riesengroßer Happiness und Smartiekuchen um die Ecke, aber dieses Lebensjahr ist irgendwie anders. Ein bisschen neidisch gucke ich Carla neben mir an, wie sie da in ihren Latzhosen steht. Für Carla ist nie irgendetwas ein Problem. Genauso war es bei mir auch immer.“ (S. 29 f.)

Veröffentlicht am 03.11.2023

Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen

Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen
0

Inhalt:
Rezepte und Küchenwissen für kleine Köchinnen und Köche, erklärt von Checker Tobi aus der gleichnamigen Kinder-Wissenssendung.

Meinung:
Dass ich ein großer Fan von Tobias Krell bin, dürfte ja ...

Inhalt:
Rezepte und Küchenwissen für kleine Köchinnen und Köche, erklärt von Checker Tobi aus der gleichnamigen Kinder-Wissenssendung.

Meinung:
Dass ich ein großer Fan von Tobias Krell bin, dürfte ja schon länger kein Geheimnis mehr sein. Wer Tobi aus der Kinderwissenssendung „Checker Tobi“ kennt, weiß, dass er spannende Themen sehr interessant und kindgerecht erklären kann. Auch mit seinen Bühnenshows und seinen beiden Filmen vermittelt er informativ und sehr kurzweilig Wissen für Kinder und die ganze Familie. Dementsprechend war natürlich klar, dass ich unbedingt einen kleinen Blick in sein neues Buch werfen musste. Wer regelmäßig meinen Blog verfolgt, weiß auch, dass ich sehr gerne koche und backe und daher auch schon einige Koch- und Backbücher ausprobiert habe. Es gibt einen großen Unterschied, den man beachten sollte, wenn man für und mit Kindern kocht, und ich finde, dass hat Tobi wirklich gut in seinem Kochbuch umgesetzt, denn Rezepte für Kinder müssen erstens Kindern schmecken und zweitens auch leicht umsetzbar sein. Dieses Buch ist eine Mischung zwischen Kochbuch und Wissensvermittlung. Wir erhalten Küchenbasics, also zum Beispiel was die wichtigsten Zubereitungsarten sind oder auch welche Dinge in der Küche auf gar keinen Fall fehlen sollten. Neben Checker Tobis „Goldenen Küchenregeln“ gibt es auch spannende Mitmach-Checks rund ums Essen un natürlich Tobis Lieblingsrezepte. Da ich mittlerweile auf Fleisch verzichte, aber Linsen und Spätzle eigentlich bisher eins meiner Lieblingsgerichte war, finde ich die Alternative „Linsen-Bolo“ wirklich gelungen. Das Rezept war dann tatsächlich gleich das erste, was ich mit meiner kleinen Schwester nachgekocht habe – und es hat richtig lecker geschmeckt.

Fazit:
„Kocht mit Checker Tobi“ von Tobias Krell und Gregor Eisenbeiß ist ein Kochbuch für Kinder ab 7 Jahren. Bei der Umsetzung der Rezepte empfehle ich allerdings ein wenig Hilfe und Unterstützung seitens der Erwachsenen. Die zahlreichen Rezepte sind übersichtlich gestaltet und vom Schwierigkeitsgrad eher einfach gehalten. Von mir gibt es 4,5 von 5 Kochlöffelchen.

Veröffentlicht am 25.03.2023

Follow Your Heart

Where the Hummingbirds Sing
0

Inhalt:
Die zwanzigjährige Hamburgerin Lily reist für ein Auslandsjahr nach Kanada. Dort möchte sie in einem Chalet-Resort nahe des traumhaften Lake Louise im Banff-Nationalpark als Rezeptionistin arbeiten. ...

Inhalt:
Die zwanzigjährige Hamburgerin Lily reist für ein Auslandsjahr nach Kanada. Dort möchte sie in einem Chalet-Resort nahe des traumhaften Lake Louise im Banff-Nationalpark als Rezeptionistin arbeiten. Vor allem aber will sie die Zeit nutzen, um zu sich selbst zu finden. Kaum in Kanada angekommen lernt sie den verschlossenen Ranger Ben kennen. Vom ersten Moment an fühlt Lily sich zu ihm hingezogen, jedoch hat Ben mit seiner Vergangenheit zu kämpfen…

Meinung:
Von Mareike Allnoch kenne ich bereits das fantastische Kinderbuch „Das Geheimnis der Schokomagie“, den absolut liebenswerten Reihenauftakt mit zauberhaften Charakteren und ganz viel schokoladiger Magie. Auch den zweiten Teil, „Das Vermächtnis der Schokomagie“, durfte ich bereits vorab lesen und ich war wahrlich entzückt, denn die Autorin hat es geschafft, mich in eine bildhaft beschriebene schokoladige Welt zu entführen. Als ich dann erfahren habe, dass Mareike Allnoch nicht nur Kinderbücher schreibt, war ich anfangs etwas skeptisch. Ich war mir nicht sicher, ob mich dieser gefühlvolle Liebesroman tatsächlich auch begeistern könnte. Und was soll ich sagen? Ja, ein absolutes JAAA! Ich habe mich vom ersten Moment an in das traumhafte Cover und anschließend natürlich auch in das atmosphärische Setting verliebt. Ich muss hierzu anmerken, dass ein Teil meiner Familie in Toronto und Umgebung lebt, weshalb ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch hatte. Die Tiere, die Natur und die wahnsinnig schöne Landschaft konnte ich mir bildlich vorstellen und vor allem konnte ich mich fallen lassen und träumen. Die Story ist eine klassische New Adult-Geschichte und in diesem ersten Band der „Lake Louise“-Dilogie findet die Liebesgeschichte von Lily und Ben ihren Anfang. Diese in sich stimmige und authentische Lovestory verläuft eher ruhig und ohne großes Drama, auch punktet sie nicht mit tiefgründigen Dialogen, aber dennoch fühlte ich mich durchweg sehr gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht und jugendlich-frisch, sodass man einfach von der einen Seite zur nächsten gleitet. Sowohl Lily, lebenslustig und sympathisch, so liebenswert und herzlich, als auch Ben, der anfangs noch recht verschlossen und mürrisch zu sein scheint, haben mein Herz im Sturm erobert. Ich freue mich nun wahnsinnig auf die Fortsetzung, die glücklicherweise bereits in einem Monat erscheint.

Fazit:
„Where the Hummingbirds Sing“ von Mareike Allnoch ließ mich eintauchen in die malerische Idylle der kanadischen Rocky Mountains. Dieser erste Band der „Lake Louise“-Dilogie ist eine gefühlvolle und herzerwärmende Lovestory mit sympathischen Charakteren. Für mich ein absolut lesenswerter Wohlfühlroman und deshalb vergebe ich auch sehr gerne 4,5 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Ich bin nicht jeder. Ich bin ein Einzelstück – wie ein Polaroid.“ (S. 31)
und
„Denn egal wie dunkel es manchmal sein mochte, egal wie steinig der Weg manchmal war, es gab immer einen Funken Hoffnung.“ (S. 292)

Veröffentlicht am 16.02.2023

Eine äußerst einfühlsame Geschichte

1000 gute Gründe
0

Inhalt:
Milou hat es in ihrem Leben nicht leicht, denn sie wird in der Schule gemobbt. Auch sonst ist sie fast immer allein, weil ihre Eltern sehr viel arbeiten. Der einzige Lichtblick, den Milou in ihrem ...

Inhalt:
Milou hat es in ihrem Leben nicht leicht, denn sie wird in der Schule gemobbt. Auch sonst ist sie fast immer allein, weil ihre Eltern sehr viel arbeiten. Der einzige Lichtblick, den Milou in ihrem Leben hat, ist ihre Oma Anni. Doch dann stirbt ihre Oma plötzlich und Milou möchte nicht mehr in die Schule gehen oder gar ihr Zimmer verlassen. Ohne ihre Oma und die Glückskekse, die sie ihr jeden Tag gebacken hat, macht das Leben keinen Sinn mehr. Eines Tages findet Milou aber einen Glückskeks auf der Fußmatte, einen von Oma Annis Glückskeksen – und es bleibt nicht der einzige. Milou gibt sich einen Ruck und geht tatsächlich wieder vor die Tür, denn ihre Oma scheint ihr Botschaften zu schicken, um sie wieder zurück ins Leben zu führen. Mithilfe von Oma Annis Glückskekszettelchen merkt Milou, dass es auch viele Lichtblicke und Glücksmomente im Leben gibt…

Meinung:
Ich habe bereits die „Schwesterherzen“-Reihe von Lucy Astner sehr gern gelesen und ich bin auch bei diesem Buch wieder hellauf vom wundervollen Schreibstil der Autorin begeistert, denn dieser lässt sich nach wie vor leicht und flüssig lesen. Diese ganz besondere Geschichte rund um Milou hat mir so viele schöne aber auch traurige Lesemomente bereitet, sodass ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Buch zurückblicke. Das Cover sieht auf jeden Fall relativ fröhlich aus – das war zeitweise aber bei der Story gar nicht der Fall. In der Tat musste ich einige Tränchen verdrücken. Ich mochte das Buch aber dennoch sehr, denn mir war Milou von Anfang an sympathisch, außerdem konnte ich sie und ihr Handeln sehr gut verstehen. Die Botschaft, dass man, egal, was einem passiert, trotzdem immer mindestens 1000 gute Gründe findet, nach vorn zu schauen, finde ich besonders wichtig und wertvoll. Kinder, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie Milou, könnten aus dieser Geschichte ein wenig Mut und Kraft schöpfen.

Fazit:
„1000 gute Gründe – Oder: wie ein Glückskeks mein Leben veränderte“ von Lucy Astner ist eine äußerst einfühlsame Geschichte. Dieses Buch, das uns zeigt, wie man Trauer verarbeiten kann und dann wieder zurück ins Leben findet, empfehle ich Kindern ab 11 Jahren. Ich bin entzückt und vergebe liebend gerne 4,5 von 5 Sternchen.