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Veröffentlicht am 17.10.2025

Nicht für Anfänger, eher für Fortgeschrittene

¡Buenas noches, Barcelona!
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Klappentext:

„¡Buenas noches, Barcelona!“

Im nächtlichen Barcelona kommt es zu einer Begegnung, die lebensverändernd sein könnte. Marta nimmt eine Auszeit in Andalusien und lernt dabei, die kleinen Dinge ...

Klappentext:

„¡Buenas noches, Barcelona!“

Im nächtlichen Barcelona kommt es zu einer Begegnung, die lebensverändernd sein könnte. Marta nimmt eine Auszeit in Andalusien und lernt dabei, die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Renatas Mutter kehrt von einer Kreuzfahrt zurück und bringt unerwartete Neuigkeiten aus ihrer Vergangenheit mit. Eine Grundschullehrerin in Costa Rica möchte auf die Probleme des Ananasanbaus aufmerksam machen, doch löst dabei Reaktionen aus, mit denen sie nicht gerechnet hat …

4 Kurzgeschichten von muttersprachlichen Autorinnen
über 40 didaktische geprüfte Übungen
Vokabelangaben auf jeder Seite und umfangreiches Glossar
Infokästen zu Land und Sprache
Online-Vokabeltraining mit phaseo



Leseeindruck:

Diese 4 Kurzgeschichten sollen für absolute Sprachanfänger der Sprachkenntnis A1 geeignet sein. Ich bin absoluter Sprachanfänge rund habe wirklich nur Bahnhof verstanden. Mein Sohn hatte 4 Jahre Spanisch auf dem Gymnasium und einen Sprachstand C1 im Abiturzeugnis bescheinigt, der kann das recht gut lesen, aber jemand auf dem A1 Stand wie ich, eher nicht. Da nutzen auch die Handvoll Vokabeln im Kästchen nicht viel.

Mein Sohn fand die Aufmachung, sowie auch die Kontrollfragen, sehr gut. Aber eben der Zusatz auf dem Buchrücken „Für Anfänger“ ist so nicht ganz zutreffend.
Insgesamt eine sehr gute Idee und empfehlenswert für Fortgeschrittene, für mich war das noch zu fortgeschritten. Habe das Büchlein allerdings geschenkt bekommen, insofern kann ich es getrost weitergeben eben an meinen Sohn.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Interessante Lesereise

Lesereise Dublin
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Inhaltsangabe:
Vor lauter Pubs die Stadt nicht gesehen? Kann passieren, aber an Dublin hat das dann nicht gelegen, wohl eher am Klischee der Guinness-City, das an ihr haftet wie Seepocken am Schiffsrumpf. ...

Inhaltsangabe:
Vor lauter Pubs die Stadt nicht gesehen? Kann passieren, aber an Dublin hat das dann nicht gelegen, wohl eher am Klischee der Guinness-City, das an ihr haftet wie Seepocken am Schiffsrumpf. Wirklich nahe kommt man Irlands Hauptstadt aber nicht an den Tresen der Temple Bar, sondern bei Bloomsday-Feiern und Parkbank-Poeten. Mit dem Ziel, Neues, Verstecktes und Vergessenes zu finden, wählt Nicole Quint sich Heinrich Böll als Kirchenführer, testet das Grusel-Potenzial von Mumien, erkundet das alte jüdische Viertel und leistet Robben beim Sonnenbaden Gesellschaft. Eine der am schönsten gelegenen Metropolen Europas hat nämlich Strände und sogar Naturreservate zu bieten. Wenn Dublin einem jedoch das Blaue von Harry verspricht, geht es nicht an die Irische See oder den Liffey-Fluss. Stattdessen warten geniale Glasmalerei und Geschichten, die einen fortan ebenso durch das Leben begleiten werden wie all die mitreißende Musik, die jedem Dublin-Besucher den Soundtrack seiner Reise schenkt.
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Leseeindruck:

Dieser etwas andere Reiseführer aus der Reihe „Pius Lesereisen“ führt uns nach Irland genauer gesagt nach Dublin, wohin uns die Autorin Nicole Quint führt. Dieses handliche Hardcover Büchlein vermittelt dem Leser auf 132 Seiten viel Wissenswertes und mit Sicherheit einiges, was sogar eingefleischte Irland-Fans noch nicht kannten und wussten. In insgesamt 15 Kapiteln erfährt der Leser viel über die Gepflogenheiten der Dubliner und über Land und Leute. Kein klassischer Reiseführer mit Sehenswürdigkeiten und Adressen, sondern eher ein geschichtlicher Führer, der tiefer eintaucht, als nur oberflächlicher Tourismus. Daher gibt es auch keine Bebilderungen. Das ein oder andere Foto hätte ich mir gewünscht, einiges habe ich mir im Netz aufgerufen, einfach um es plastischer zu sehen, denn die Neugierde wird definitiv geweckt. 

Das Cover konnte trefflicher kaum gewählt werden.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Interessant für Pflanzenfreunde

Kräuter-Quiz
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Beschreibung:

Ob Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp, ob mittelalterlicher Aberglaube, klösterliches Heilwissen oder moderne Forschung - Kräuter faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten. Als ...

Beschreibung:

Ob Hildegard von Bingen oder Sebastian Kneipp, ob mittelalterlicher Aberglaube, klösterliches Heilwissen oder moderne Forschung - Kräuter faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten. Als Tee, Tinktur oder Würzmittel entfalten sie ihre Eigenschaften. Nicoles Steffens gräbt verschüttetes Wissen über die gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern aus und schärft den Blick in 100 Fragen und Antworten.


Mein Eindruck:

Das „Kräuter-Quiz: 100 Fragen und Antworten (Quiz im Quadrat)“
von Nicole Steffens ist - wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt -eine kleine Pappbox mit den Abmessungen 8.4 x 3.8 x 8.6 cm, in welcher sich 100 Pappkärtchen befinden mit Fragen und Antworten rund um Kräutern und Biologie. Manche Fragen beschäftigen sich mit Antworten zu Themen von denen ich noch niemals gehört hatte oder wer kennt schon den Begriff Spagyrik. Andere Fragen sind wieder sehr leicht bzw. mit Multiple-Choice Antworten.

Insgesamt sehr unterhaltsam, kann wie ein Buch Seite für Seite / hier Karte und Karte (Lösungen auf den Rückseiten der Karten) gelesen werden. Ich habe viel Neues gelernt, einiges auch gewusst. Interessant für alle Pflanzenfreunde.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

Wie alles begann!

Perchtoldsdorfer Todesrausch
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Klappentext:

Perchtoldsdorf: Wie alles begann!
Giftspeiende Schneekanonen und zwei tote Drogendealer: Damit ist die Entspannung für die Charlotte in ihrem wohlverdienten Urlaub in Schladming gründlich ...

Klappentext:

Perchtoldsdorf: Wie alles begann!
Giftspeiende Schneekanonen und zwei tote Drogendealer: Damit ist die Entspannung für die Charlotte in ihrem wohlverdienten Urlaub in Schladming gründlich ruiniert. Mit ihrer vorlauten kleinen Schwester Flora im Schlepptau schaut sich die Ex-Polizistin die Sache mal genauer an – irgendwer muss den Job ja machen, wenn die lokalen Behörden nichts weiterbringen. Denn: einmal Polizistin, immer Polizistin. Und ganz nebenbei lernt sie auch noch ihre große Liebe kennen . . .


Meine Meinung:

Nach „Tod in Perchtoldsdorf“, „Perchtoldsdorfer Schweigen“ , sowie „Perchtoldsdorfer Punsch“ liegt dem Leser nun mit „Perchtoldsdorfer Todesrausch“ der vierte und bis dato letzte Band aus der Perchtoldsdorf-Reihe vor, der zugleich den Beginn der Reihe anstimmt. Alle Bände können unabhängig voneinander lesen werden.

Ich kenne einige der Vorgängerbände bereits und war so noch gut vertraut mit den Hauptprotagonisten wie Charlotte Nöhrer, sowie dem Schreibstil des Autors Christian Schleifer. Der Krimi, welcher ein Regionalkrimi ist, ist mit viel Lokalkolorit und österreichischer Mundart versehen, liest sich gut und interessant. Manche Stellen ziehen sich ein wenig, aber insgesamt ein solider Krimi, dessen Ende überrascht.

Das Cover reiht sich gut in die Reihe ein, weil jeder Band das gleiche Ahorn-Blatt-Cover zeigt, nur jedes Mal in einer anderer Farbe, so ist der Wiedererkennungswert gegeben.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Eine ostpreußische Familiengeschichte

Kornblumenzeit
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Klappentext:

Ostpreußen 1928. Die junge Käthe verliebt sich in Carl, einen angehenden Bäckermeister mit eigenem Geschäft. Nach der Hochzeit werden ihre Kinder geboren, es folgen arbeitsame und glückliche ...

Klappentext:

Ostpreußen 1928. Die junge Käthe verliebt sich in Carl, einen angehenden Bäckermeister mit eigenem Geschäft. Nach der Hochzeit werden ihre Kinder geboren, es folgen arbeitsame und glückliche Jahre in Locken. Doch im Januar 1945 nimmt das Schicksal der Familie eine dramatische Wendung, als sie ihre geliebte Heimat Masuren verlassen müssen. Ist die gesundheitlich stark angeschlagene Käthe den Strapazen der Flucht gewachsen, und was wird aus den fünf Kindern, als Carl in Gefangenschaft gerät?



Meine Meinung:

Mit „Kornblumenzeit“ von Autorin Simona Wernicke liegt dem Leser ein historischer Gesellschaftsroman vor, der in Ostpreußen anno 1928 spielt. Wie im Klappentext bereits zu lesen, lernen wir den angehenden Bäckermeister Carl kennen und dessen junge Frau Käthe, die ihm bald 6 Kinder gebärt. Die ersten Jahre sind arbeitssame und glückliche, doch dann im Jahre 1945 muss die Familie fliehen und ihre Heimat verlassen und ihr Leben nimmt eine strapaziöse Wendung.

Ein recht unterhaltsamer Roman, der sich auch teilweise ein wenig zieht, aber wenn man viel Zeit und Muse hat - wie ich jetzt in den Ferien - lassen sich die über 500 Seiten unterhaltsam und spannend lesen. Das Cover dominieren zwar die Mohnblumen, aber dennoch schön und ein Blickfang.



@esposa1969

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