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Veröffentlicht am 05.11.2023

Wie alles begann!

Perchtoldsdorfer Todesrausch
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Klappentext:

Perchtoldsdorf: Wie alles begann!
Giftspeiende Schneekanonen und zwei tote Drogendealer: Damit ist die Entspannung für die Charlotte in ihrem wohlverdienten Urlaub in Schladming gründlich ...

Klappentext:

Perchtoldsdorf: Wie alles begann!
Giftspeiende Schneekanonen und zwei tote Drogendealer: Damit ist die Entspannung für die Charlotte in ihrem wohlverdienten Urlaub in Schladming gründlich ruiniert. Mit ihrer vorlauten kleinen Schwester Flora im Schlepptau schaut sich die Ex-Polizistin die Sache mal genauer an – irgendwer muss den Job ja machen, wenn die lokalen Behörden nichts weiterbringen. Denn: einmal Polizistin, immer Polizistin. Und ganz nebenbei lernt sie auch noch ihre große Liebe kennen . . .


Meine Meinung:

Nach „Tod in Perchtoldsdorf“, „Perchtoldsdorfer Schweigen“ , sowie „Perchtoldsdorfer Punsch“ liegt dem Leser nun mit „Perchtoldsdorfer Todesrausch“ der vierte und bis dato letzte Band aus der Perchtoldsdorf-Reihe vor, der zugleich den Beginn der Reihe anstimmt. Alle Bände können unabhängig voneinander lesen werden.

Ich kenne einige der Vorgängerbände bereits und war so noch gut vertraut mit den Hauptprotagonisten wie Charlotte Nöhrer, sowie dem Schreibstil des Autors Christian Schleifer. Der Krimi, welcher ein Regionalkrimi ist, ist mit viel Lokalkolorit und österreichischer Mundart versehen, liest sich gut und interessant. Manche Stellen ziehen sich ein wenig, aber insgesamt ein solider Krimi, dessen Ende überrascht.

Das Cover reiht sich gut in die Reihe ein, weil jeder Band das gleiche Ahorn-Blatt-Cover zeigt, nur jedes Mal in einer anderer Farbe, so ist der Wiedererkennungswert gegeben.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Eine ostpreußische Familiengeschichte

Kornblumenzeit
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Klappentext:

Ostpreußen 1928. Die junge Käthe verliebt sich in Carl, einen angehenden Bäckermeister mit eigenem Geschäft. Nach der Hochzeit werden ihre Kinder geboren, es folgen arbeitsame und glückliche ...

Klappentext:

Ostpreußen 1928. Die junge Käthe verliebt sich in Carl, einen angehenden Bäckermeister mit eigenem Geschäft. Nach der Hochzeit werden ihre Kinder geboren, es folgen arbeitsame und glückliche Jahre in Locken. Doch im Januar 1945 nimmt das Schicksal der Familie eine dramatische Wendung, als sie ihre geliebte Heimat Masuren verlassen müssen. Ist die gesundheitlich stark angeschlagene Käthe den Strapazen der Flucht gewachsen, und was wird aus den fünf Kindern, als Carl in Gefangenschaft gerät?



Meine Meinung:

Mit „Kornblumenzeit“ von Autorin Simona Wernicke liegt dem Leser ein historischer Gesellschaftsroman vor, der in Ostpreußen anno 1928 spielt. Wie im Klappentext bereits zu lesen, lernen wir den angehenden Bäckermeister Carl kennen und dessen junge Frau Käthe, die ihm bald 6 Kinder gebärt. Die ersten Jahre sind arbeitssame und glückliche, doch dann im Jahre 1945 muss die Familie fliehen und ihre Heimat verlassen und ihr Leben nimmt eine strapaziöse Wendung.

Ein recht unterhaltsamer Roman, der sich auch teilweise ein wenig zieht, aber wenn man viel Zeit und Muse hat - wie ich jetzt in den Ferien - lassen sich die über 500 Seiten unterhaltsam und spannend lesen. Das Cover dominieren zwar die Mohnblumen, aber dennoch schön und ein Blickfang.



@esposa1969

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Veröffentlicht am 08.06.2023

Eine unsaubere Verschwörung

Die Saubermacherin - wischen impossible
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Klappentext:

Der Theaterregisseur Oscar Bydlinsky erleidet einen Nervenzusammenbruch, weil sein Skript auf seltsame Weise manipuliert wurde. Ioana, Putzfrau mit geheimer Agenda, wird von ihrer Agentur ...

Klappentext:

Der Theaterregisseur Oscar Bydlinsky erleidet einen Nervenzusammenbruch, weil sein Skript auf seltsame Weise manipuliert wurde. Ioana, Putzfrau mit geheimer Agenda, wird von ihrer Agentur beauftragt, den scheinbar „durchgeknallten“ Regisseur zu durchleuchten. Doch anstatt der erhofft einfachen Lösung des Falls wird er immer mysteriöser. Und als wäre das nicht genug, muss sich Ioana privat auch noch mit alten Familiengeheimnissen und aufkeimenden Gefühlen für ihren Vorgesetzten herumschlagen.


Leseeindruck:

Mit „Die Saubermacherin - wischen impossible" von Autorin Sabine Kunz liegt dem Leser ein lesenswerter Krimi mit viel Schwung und uUnterhaltung vor. Es ist bereits der 2. Band aus der Putzfrau-Millie-Reihe und obwohl ich Band 1 nicht kenne, bin ich gut in die Handlung eingestiegen und schnell warm geworden mit den Figuren. Zudem ist bei diesem Wien-Regionalkrimi auch der Lokalkolorit gut vorhanden. Insgesamt haben mich die knapp 250 Seiten gut unterhalten und auch das Cover ist passend ausgewählt.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 19.05.2023

Maddalena Degrassis neuer Fall

Grado und die Tote in der Lagune
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Klappentext:

Neue Krimispannung an der Adria.

Kommissarin Maddalena Degrassi wird zu einem Vermisstenfall gerufen: Ein sechzehnjähriges Mädchen ist nicht mehr nach Hause gekommen. Hatte sie sich in den ...

Klappentext:

Neue Krimispannung an der Adria.

Kommissarin Maddalena Degrassi wird zu einem Vermisstenfall gerufen: Ein sechzehnjähriges Mädchen ist nicht mehr nach Hause gekommen. Hatte sie sich in den Falschen verliebt? Und woher wusste der ortsansässige Toto schon vorher, dass bald etwas Schlimmes passieren wird? Maddalena, die immer noch mit einem persönlichen Schicksalsschlag zu kämpfen hat, muss hilflos mit ansehen, wie der Fall unaufhaltsam seinem tragischen Höhepunkt entgegensteuert.



Leseeindruck:

Mit dem Adria Krimi “Grado und die Tote in der Lagune” hat Andrea Nagele nun bereits den 3. Band aus der Grado-Reihe veröffentlich. Etwa die Hälfte davon habe ich zuvor bereits gelesen. Alle Krimis können aber unabhängig voneinander lesen werden, man muss die vorangegangenen Bände nicht zwangsläufig kennen, um den Geschehnissen zu folgen.

Kommissarin Maddalena Degrassi war mir allerdings noch bereits bestens vertraut, ebenso der Adria Flair und der Schreibstil der Autorin. So war ich schnell wieder drin in der Reihe. Insgesamt ein solider Krimi mit einem straff gespannten Spannungsbogen, herrlichem Lokalkolorit und gut dargestellte Charaktere.

Das Cover ist wieder einmal schön gewählt und ein Blickfang.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 18.05.2023

Lesenswerter Frankfurt-Krimi

Maingrab
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Klappentext:



Ein Notarzt wird nachts zu einem Einsatz im Frankfurter Diplomatenviertel gerufen. Ein Fahrradfahrer soll verunglückt sein. Am nächsten Morgen ist der Arzt tot, eine Joggerin entdeckt seine ...

Klappentext:



Ein Notarzt wird nachts zu einem Einsatz im Frankfurter Diplomatenviertel gerufen. Ein Fahrradfahrer soll verunglückt sein. Am nächsten Morgen ist der Arzt tot, eine Joggerin entdeckt seine blutüberströmte Leiche. Von den ebenfalls an den Unfallort bestellten Sanitätern fehlt jede Spur. Wurden auch sie umgebracht? Privatermittlerin Karla Senkrecht greift zu äußerst ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden und sieht sich plötzlich mit der Planung ihrer eigenen Bestattung konfrontiert.



Leseeindruck:



In „Maingrab“ von Autorin Franziska Franz wird ein Notarzt wird zu einem Einsatz gerufen und ist bald schon selbst nicht mehr am Leben. Auch die Sanitäter, die ebenfalls zum Unfallort gerufen wurden, fehlt jede Spur. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel aber da kommt ihnen die Privatermittlerin Karla zu Hilfe, die zur Lösung des Falls beiträgt…



Dieser Frankfurter Regionalkrimi las sich angenehm lesenswert und hat mich gut unterhalten. Der Schreibstil liest sich flüssig und schlüssig. Die Figuren werden detailliert und gut vorstellbar beschrieben. Die 23 kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 341 Seiten und ließen mich mitrecherchieren. Der Fall selbst ist ist gut konstruiert und lässt keine Fragen mehr offen. Das Cover zeigt einen Teil eines Rettungswagens und ist ein schöner Eyecatcher.



@esposa1969

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