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Veröffentlicht am 26.02.2025

Dark Academia mit viel Fantasy

All the Devils
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Dark Academia? Da bin ich doch direkt dabei!
Dass das ganze dann aber eher in die Fantasy-Richtung geht, hätte ich erst nicht gedacht.

Aber von vorne. Der Klappentext klang nach einem klassischem Dark ...

Dark Academia? Da bin ich doch direkt dabei!
Dass das ganze dann aber eher in die Fantasy-Richtung geht, hätte ich erst nicht gedacht.

Aber von vorne. Der Klappentext klang nach einem klassischem Dark Academia Buch und der Prolog war da bereits vielversprechend. Andy geht auf die Schule, an der auch ihre Schwester war als sie starb und versucht herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Die Geschichte geht auch direkt los - es wird nicht langsam eingeführt, sondern man fängt nach ein paar Seiten direkt zusammen mit der Hauptfigur an, zu ermitteln. Dadurch wird auch direkt eine leicht düstere und mystische Stimmung aufgebaut.
Während ich danach auch den Akademie/Schulischen Teil gewartet habe, ging die Geschichte eher den düsteren Weg und zeigt die schlechten und tiefen Abgründe der Menschen - egal wie jung und egal in welcher Situation - der Mensch geht Abgründe entlang, wenn es noch mehr gibt oder etwas zu verlieren gibt. Dies trifft sowohl auf unsere Hauptfigur als auch andere Schüler zu. Währenddessen kommen immer mystische und übernatürliche Elemente hinzu. Fand ich sie spannend? Ja. War es jedoch eher Fantasy als akademisch? Ja, zumindest fühlte es sich für mich an. Versteht mich nicht falsch, die düstere Stimmungen, die Gruppierungen und Andys Schwester führten zu den Vibes der Dark Academka, aber ab einem gewissen Punkt (ca der Hälfte) wurde es eher Fantasy als Academia? Dabei hätte so gerne die Akademie-Vibes gehabt 😅

Andy als Hauptfigur fand ich cool und sehr passend zur Geschichte. Ihre Emotionen, ihr Ehrgeiz und ihre Hartnäckigkeit passten genau zur Geschichte und führen zu den typischen Vibes der Figuren in solchen Geschichten. Eine gewisse Distanz habe ich dennoch zu ihr gefühlt - zu 100% konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen.
Positiv möchte ich aber ihren Charaktere dahingehend hervorheben, dass sie aus dem Trott des düsteren heraustritt und das Richtige tut - sie ist praktisch der Gegenpol zu den üblichen Dark Academia Figuren.

An ihrer Seite finden wir Jae, der eigene Geheimnisse hütet. Ich empfand ihn als interessanten Nebencharakter, der aber nie so ganz greifbar wirkt. Ein bisschen mehr Tiefe wäre schön gewesen, aber gleichzeitig passte seine Art zu der späteren Auflösung.

Neben den Ermittlungen und den Geheimnissen gibt es unter anderem einen Romance Sub-Plot, der wirklich winzig ist, aber für mich auch eher unnötig. Da diese Emotionen so gut wie kleinen Platz in der Geschichte hatten, empfand ich es als nicht wichtig oder gut aufgearbeitet für die Geschichte.

Das Ende war eigentlich wie auch der Rest der Geschichte sehr spannend und interessant mit ein paar ungewöhnlichen Entwicklungen. Es gab sogar eine überraschende Wendung, die ich tatsächlich nicht habe kommen sehen. Dennoch war der Bösewicht für mich am Ende etwas komisch gewählt. Da hätte man in die Richtung nochmal etwas mehr einbauen können.

Alles in allem ein spannendes Buch, was mir aber etwas zu wenig Academia-Vibes hatte.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Potenzial für mehr

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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Vampire und Hexen zusammen in einer Geschichte? Da war ich doch direkt dabei. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht zu 100% überzeugen. Wieso? Hier kommt meine Meinung:

Wir gehen in die Geschichte hinein ...

Vampire und Hexen zusammen in einer Geschichte? Da war ich doch direkt dabei. Die Umsetzung konnte mich jedoch nicht zu 100% überzeugen. Wieso? Hier kommt meine Meinung:

Wir gehen in die Geschichte hinein und lernen Bly kennen. Nachdem diese ihre Schwester verliert, möchte sie an den Revenant Games teilnehmen, um sie zurück zu kriegen. Dafür, dass diese Spiele und allgemein diese Welt sehr grausam sein soll (Bly ist ein Mensch und damit praktisch Freiw*ld), fand ich Bly als Charakter nicht ganz passend zur Geschichte. Natürlich muss sie nicht Schwertschwingend durch die Gegend laufen, aber ihre Naivität und teilweise kindliche Art, passten für mich an vielen Stellen nicht zur Geschichte. Dementsprechend habe ich ihr manche Szenen, wo sie Sexy wirken sollte, nicht ganz abgekauft. Neben Bly taucht auch ihr bester Freund Emerson auf, der echt ein kleiner Idiot war? Also er trifft überstürzte Entscheidungen, ist noch leichter zu beeinflussen als Bly und verheimlicht Dinge, die essenziell sind. Es passte zur Geschichte, hat mich aber dennoch aufgeregt XD

Neben den Menschen gibt es Vampire und Hexen. Ich muss zugeben, dass ich in die Welt und die Geschichte nicht so ganz hineinkam und die Konstellationen zwischenzeitlich etwas verwirrend fand. Mit der Zeit legte sich das aber. Tatsächlich brauchte ich dann aber bis zur Hälfte des Buches bis ich die Spiele, die Aufgaben und die Geschichte wirklich verstanden habe und drin war. Während man gefühlt keinem vertrauen darf, taucht mit Kerrigan eine neue Figur auf. Ich möchte nicht Spoilern und sage nichts zu seiner Rolle in der Geschichte. Jedoch fand ich ihn mit seiner Art sowohl ganz gut als auch nicht (ich verstehe es selber nicht). Da ich mir vieles relativ schnell denken konnte, war er als Figur mit seinem Handeln nicht wirklich neues für mich dabei.

So, klingt jetzt (wie so oft bei mir) nicht super toll? Dabei war die zweite Hälfte für mich wesentlich besser als die Erste! Ich war in der Story drin, es kam Spannung, Action und Drama rein und ein sehr spannendes Ende, was mich auf Band 2 hoffen lässt.

Nicht ganz so begeistert von den Figuren, aber dennoch Spannung und Action, sodass ich mich auf Band 2 freue.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Ausbaufähig, aber unterhaltsam

Shifter Island - Die Akademie der Wölfe
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Kennt ihr so Bücher, die objektiv gesehen jetzt nicht das Beste auf dieser Erde sind, aber ihr könnt irgendwie nicht aufhören zu lesen XD Bei mir war es bei Shifter Island so.
Der Schreibstil ist leicht ...

Kennt ihr so Bücher, die objektiv gesehen jetzt nicht das Beste auf dieser Erde sind, aber ihr könnt irgendwie nicht aufhören zu lesen XD Bei mir war es bei Shifter Island so.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Zusammen mit dem relativ schnellen Plot bin ich deswegen einfach durch die Seiten geflogen. Jedoch kommt hier auch meine erste Kritik: Der Plot ist schnell - leider zu schnell. Als Leser kriegt man wenig von der eigentlichen Akademie mit. Es ist eher so, dass die ganze Zeit gefeiert wird oder die Hauptfigur arbeiten muss. Zwischendurch passieren ein paar spannende Dinge, aber ich denke der Fokus lag hier wirklich auf Nais Beziehung zu ihrem mysteriösen Mate.
Direkt zu Beginn war ich von dem Schreibstil bzw. von der Sprache doch etwas genervt. Dafür, dass es YA Richtung NA geht, sprechen die Figuren und gerade Hauptfigur wie 16-Jährige. Das bessert sich immerhin etwas im Verlauf der Geschichte.
Da die Geschichte super schnell voran geht, fehlten mir leider schon ein bisschen Tiefe - bei der Welt in der wir uns befinden und gerade bei den „romantischen“ Gefühlen, war ich doch wenig überzeugt. Es gibt körperliche Anziehung, aber da der Leser wenig von Gesprächen oder Treffen mitkriegt, entwickelt sich einfach keine Basis, die Emotionen beim Leser auslösen. In diesem Bereich hätte ich mir mehr gewünscht, insbesondere da an sich Found Family hier schön aufgebaut wird. Dies und andere Gefühle hätten so schön weiter ausgebaut werden können. So konnte ich nur zum Teil das Ganze nachempfinden.
Spannung gibt es dennoch ein bisschen im Buch und gerade zum Ende wurde es noch sehr interessant. In Verbindung mit der Wolfsdarstellung konnte mich die Geschichte hier noch fesseln.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Zwischenstory mit süßer Romanze

Grusel und Getreide
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Ich dachte, meine Schwärmerei für Daniel sei eine epische Tragödie, aber dann stellte sich heraus, dass ich ein Mittler bin – jemand, der mit Wesen aus der Anderswelt kommunizieren kann –, und schon kommt ...

Ich dachte, meine Schwärmerei für Daniel sei eine epische Tragödie, aber dann stellte sich heraus, dass ich ein Mittler bin – jemand, der mit Wesen aus der Anderswelt kommunizieren kann –, und schon kommt mir meine unerwiderte Liebe zu meinem straighten Freund nicht mehr wie mein größtes Problem vor.
Nachdem ein Geist mich vor einer nahenden Katastrophe gewarnt hat, schaltet Daniel jedoch in den Beschützermodus. Was für mich völlig in Ordnung ist, bis nach einem Missverständnis eins zum anderen führt und nun die ganze Stadt glaubt, er und ich wären ein Paar. Ups?!
Doch was auch immer gerade in der Anderswelt passiert, schwappt in unsere Welt herüber, und wir müssen alle mithelfen, die Menschheit zu schützen … falls wir das können.

Band 3 der Reihe und nach den ersten beiden Banden war ich mehr als gespannt. Wie auch in den anderen Büchern, liest sich die Geschichte schnell und flüssig, dank des tollen und lockeren Schreibstils der Autorin. Als Leser kennt man bereits die ganzen Charaktere (obwohl ich manchmal kurz überlegen musste XD), sodass die Geschichte und das Hauptproblem relativ schnell bekannt wird. Dennoch erhält die Romance dieses Mal wesentlich mehr Platz als in den anderen Bänden. Dadurch kriegt man viel von den beiden Protagonisten und ihrer Bindung mit, jedoch ist das Buch so eher ein Übergangsband zur nächsten spannenden Geschichte. Ich hätte mir hier jedoch etwas mehr Geschichte an sich gewünscht und mehr Szenen mit den Geistern und einem wirklichen Höhepunkt. Trotz allem ist auch dieser Band gut und für zwischendurch toll zu lesen, bis es in Band 4 bestimmt wieder spannend weitergeht.

2,75-3/5 Sterne
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Veröffentlicht am 07.11.2023

Toller Anfang, schwächeres Ende

Sangua-Clan 1. Blood Rebel
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Geschichten mit Vampire sind ja wieder und immer mehr vertreten im Buchhandel und auch ich hatte mal wieder Lust drauf. Blood Rebel klang dafür einfach perfekt, denn Vampire, Rache, aber auch Romance? ...

Geschichten mit Vampire sind ja wieder und immer mehr vertreten im Buchhandel und auch ich hatte mal wieder Lust drauf. Blood Rebel klang dafür einfach perfekt, denn Vampire, Rache, aber auch Romance? Die perfekte Mischung. Die Umsetzung war dann leider etwas schwach.

Der Beginn gefiel mir ungemein. Mit Neapel bin ich an einem neuen Ort, den ich bisher nicht aus Büchern kannte und fand mich auch direkt im Ort wieder. Auch wenn Cara wie ein klassischer Freigeist wirkt, so denkt sie doch nach und hinterfragt ihre Aktionen, wodurch der Leser direkt von Anfang an ihre Zweifel und Vorsicht bemerkt, die einen in die richtige Stimmung versetzen. Lange muss man auch nicht auf die Vampire warten.

Caras Wut fand ich danach sehr erfrischend, denn obwohl sie von Kisa praktisch magisch anzogen wurde, so scheint doch ihr Verstand geblieben zu sein. Doch danach geht es für sie jedoch bergab und die Geschichte wird leider schwächer.

Die Gruppe von Menschen, die ihr schwört, dass sie ihr nur helfen wollen, waren mir direkt suspekt. Dass hier ein wissenschaftlicher Ansatz für Vampire geschaffen wurde, war eine nette Idee, jedoch fand ich es dann doch etwas platt und unglaubwürdig und Cara, wenn auch verständlich, erst wütend und dann sehr schnell naiv.

Wieder bei den anderen in den Katakomben ist Cara direkt wieder von Kisa gebannt, doch gleichzeitig können die beiden sich noch immer nicht leiden. Hier fehlte dann leider, obwohl es an die 200 Seiten waren, die Tiefe, die die Gefühle der beiden nachvollziehbar machen.

Das Ende fand ich auch etwas schwach, obwohl der Kampf an sich spannend war. Jedoch war einfach die Verteilung der Geschichte und ihrer Schwerpunkte für mich nicht so gut gesetzt. Wer war der Böse, wo war die Tiefe und was sind sie jetzt eigentlich: Vampire oder Mutationen?


Coole Idee, spannender Anfang und interessante Punkte, jedoch fehlte die Tiefe und die Gewichtung der Inhalte fand ich nicht ganz passend.

3/5 Sterne

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