Ein insgesamt gelungener zweiter Teil
#London Whisper – Teil 2: Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)Zoe steckt weiterhin in London in 1816 fest und versucht, zusammen mit Hayden das Zeitreise-Rätsel zu lösen.
Die Handlung geht nahtlos da weiter, wo sie im ersten Band aufgehört hat, was angesichts des ...
Zoe steckt weiterhin in London in 1816 fest und versucht, zusammen mit Hayden das Zeitreise-Rätsel zu lösen.
Die Handlung geht nahtlos da weiter, wo sie im ersten Band aufgehört hat, was angesichts des dortigen abrupten Endes gut und wenig überraschend ist.
Der Erzählstil bleibt überwiegend locker-leicht, erst zum Ende hin verdüstert sich die Stimmung ein wenig. Es werden neue Charaktere eingeführt, die einen Teil der Handlung in Beschlag nehmen, und auch einige Personen, die bisher eher nebensächlich waren, erhalten größere Aufmerksamkeit, was dazu führt, dass die Geschichte etwas an Tempo verliert und sich im Mittelteil manchmal ein wenig zieht, gleichzeitig macht es die betreffenden Personen aber auch lebendiger.
Insgesamt ist auch dieser Teil sehr amüsant, in Sachen Romantik und zum Ende hin auch in der Spannung zieht er etwas an. Diesmal gibt es einen Cliffhanger, der diese Bezeichnung verdient. Das mag ich zwar weiterhin nicht besonders, aber zumindest ist die Absicht dahinter erkennbar. Sehr gut gefällt mir, dass das Drama, das eine Geschichte nun einmal braucht, um interessant zu sein, nicht in den zwischenmenschlichen Beziehungen erzeugt wird, sondern durch die Ereignisse und Rätsel.
Ich wurde wieder bestens unterhalten, nicht zuletzt deshalb, weil mir weiterhin sehr gut gefällt wie Dagmar Bittner die Geschichte liest.