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Veröffentlicht am 13.12.2023

solider Krimi, nicht mehr und nicht weniger

Schwarzvogel
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Frederike Storm ist die ermittelnde Kommissarin in diesem ersten Fall einer neuen skandinavischen Krimiserie.
Nach einem schief gelaufenen Einsatz in Stockholm, kehrt Frederika in ihr Heimatdorf Harlösa, ...

Frederike Storm ist die ermittelnde Kommissarin in diesem ersten Fall einer neuen skandinavischen Krimiserie.
Nach einem schief gelaufenen Einsatz in Stockholm, kehrt Frederika in ihr Heimatdorf Harlösa, in dem jeder jeden kennt, zurück. Dort wird sie gleich miteinander Todesfall konfrontiert. Eine junge Frau ist auf einem vermeintlich zugefrorenen See eingebrochen und ertrunken. Eine Zeugin, die zufälligerweise Frederikas Großmutter ist, hat beobachtet, dass die Frau einen gehetzten Eindruck gemacht hat, als wenn sie verfolgt würde.Die Großmutter ist auch nicht die einzige Verwandte Frederikas, die in den Fall involviert ist. Und genau das ist etwas mühsam, denn die vielen Damen, die da aufweinen einprasseln, muss man erst einmal verinnerlichen.
Frederika reiht sich auch in die Reihe an skandinavischen Ermittlern ein, die eine problematische Vergangenheit haben, gibt es eigentlich keine Kommissare, die normal sind, ohne Familienprobleme oder Alkoholproblem?
Leider bleibt die Spannung auch ein bisschen auf der Strecke, weil das Buch eher ein Familiendrama ist, als ein Kriminalfall.

Ob ich diese Reihe weiterlese weiß ich noch nicht, ich vergebe 3,5 *

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Veröffentlicht am 11.12.2023

schöne Geschichte mit Längen

Eine Liebe, in Gedanken
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Als Antonia stirbt, erinnert sich ihre Tochter an das Leben ihrer Mutter und erzählt ihre Geschichte. Und es tuen sich Fragen auf. Hat ihre Mutter ein erfülltes Leben gelebt ? Hat sie Entscheidungen in ...

Als Antonia stirbt, erinnert sich ihre Tochter an das Leben ihrer Mutter und erzählt ihre Geschichte. Und es tuen sich Fragen auf. Hat ihre Mutter ein erfülltes Leben gelebt ? Hat sie Entscheidungen in ihrem Leben bereut.

Die Geschichte spielt Anfang der sechziger Jahre , in der Frauen noch nicht dieses Selbstverständnis hatten, ihre eigenes Leben zu Leben. Ihre große Liebe Edgar und sie, entschließen sich zur räumlichen Trennung wegen einer beruflichen Veränderungen. Kann diese Liebe aufrecht erhalten werden, trotz der großen Entfernung , die zwischen ihnen liegt, nur durch Briefe und gelegentliche Telefonate ?

Die Autorin beschriebt diese Beziehung sehr poetisch , aber durchaus realistisch und natürlich aus Sicht der damaligen Zeit.
Es hat Spaß gemacht den Figuren zu folgen, obwohl ich manche Passagen schon als etwas langatmig empfunden habe. Doch alles in allem eine schöne Liebesgeschichte, die nicht so endet, wie man es sich wünscht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

war schon mal spannender

Du sollst nicht sterben
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Wenn du Highheels trägst und in Brighton wohnst,.dann könnte es dir passieren, dass du dem Serienvergewaltiger begegnest, der auf teure Markenschuhe mit hohem Absatz steht.Was er allerdings mit den hohen ...

Wenn du Highheels trägst und in Brighton wohnst,.dann könnte es dir passieren, dass du dem Serienvergewaltiger begegnest, der auf teure Markenschuhe mit hohem Absatz steht.Was er allerdings mit den hohen Absätzen macht, wird dir nicht gefallen.

Roy Grace schaut Vaterschaftfreuden entgegen und freut sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest mit seiner Freundin,als in Brightons Polizeistation eine Vergewaltigung gemeldet wird.Als es zu einem weiteren Fall kommt erinnert sich Grace an einen alten Fall aus den neunziger Jahren, in dem es auch um einen Serienvergewaltiger ging, der Opfer mit Highheels bevorzugte. Hat der Schuh- Dieb wieder zugeschlagen, oder handelt es sich um einen anderen Täter? Grace befürchtet, dass es nichts mit einem ruhigen Weihnachtsfest wird.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und eine in den neunziger Jahren (1997/98), in denen jeweils die Vergewaltigungsfälle erzählt werden. Der Leser kennt also den Täter, wird aber im Gegenwartsstrang durch andere potentielle Täter in Verwirrung gebracht.Dies sorgt für eine gewisse Spannung, hat mich aber nicht so gefangen genommen, dass ich in Begeisterungsstürme verfallen bin.Spannend schreiben kann Peter James schon, doch hat er mich mit diesem Buch nicht so überzeugen können.Die Geschichte wirkte auf mich zu konstruiert und die Charaktere zu blass.Auch hat es mir zu lange gedauert, bis etwas Fahrt in die Geschichte kam.Lesenswert ist es allemal, aber den großen Knaller hat er mit dieser Geschichte nicht gelandet.
(4 Sterne mit der Tendenz zu 3,5)

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Veröffentlicht am 10.12.2023

interessant, aber mit Längen

Die Unvollendete
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Wie wäre es, wenn man stirbt und danach einfach so weiter macht. Jedes Mal bekommt man die Chance weiter zu leben. Würde man die Fehler ein zweites Mal machen ?
Mit dieser Erwartung bin ich an diesen Roman ...

Wie wäre es, wenn man stirbt und danach einfach so weiter macht. Jedes Mal bekommt man die Chance weiter zu leben. Würde man die Fehler ein zweites Mal machen ?
Mit dieser Erwartung bin ich an diesen Roman gegangen und hab doch ganz etwas anderes bekommen. Ursula, die Protagonistin dieses Roman, lebt zwar jedes Mal nach ihrem Tod weiter, dass sie allerdings aus ihrem Erfahrungsschatz schöpft ist kein Thema dieses Buches, das 1910 beginnt und in den vierziger Jahren endet. Etwas langatmig war der Anfang, doch ab ca .Seite 150 wurde es besser, obwohl auch manchmal etwas verworren. Die historischen Begebenheiten in diesem Buch hab ich genossen, die einzelnen Personen, außer Ursula weniger, vielleicht hatten sie einfach keinen Raum sich zu entfalten .Und so ist die Geschichte auch manchmal etwas sperrig, man fragt sich manchmal "Hoppla, was war jetzt ?".
Das Thema an sich nicht uninteressant, aber die Umsetzung hätte noch ein klein bisschen besser sein können. 3, 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.12.2023

ein Roman mit Längen

In Liebe, Layla
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" In Liebe , Layla " ist das zweite Buch der Autorin, die uns schön mit ihrem Briefroman " Deine Juliet " begeisterte. er Briefform bleibt sie in ihrem zweiten Roman treu, jedoch reduziert.

Das Buch ...


" In Liebe , Layla " ist das zweite Buch der Autorin, die uns schön mit ihrem Briefroman " Deine Juliet " begeisterte. er Briefform bleibt sie in ihrem zweiten Roman treu, jedoch reduziert.

Das Buch spielt 1938 in Amerika, in einer Zeit, in der die Eltern noch ein Mitspracherecht bei der Auswahl des Ehemannes hatten. Layla, Tochter des Senators von Waschington widersetzt sich aber ihren Eltern und lässt die Verlobung mit dem von den Eltern ausgesuchten Ehemann platzen. Zur Strafe wird sie in ein kleines Nest in West Virginia geschickt, um dort als Stadtschreiberin zu arbeiten. Mit wenig Enthusiasmus beginnt sie ihre Arbeit, lässt sich aber schnell von der Stadtgeschichte und deren Bewohnern begeistern. So erfährt sie viel über die Bewohner des Örtchens und über ein Geheimnis der Stadt.

Das Buch ist schön geschrieben und hat , wie schön eingangs erwähnt, auch einige Briefe in der Geschichte, die ich als Abwechslung empfunden habe. Trotzdem hat diese Buch seine Längen, vor allem im Mittelteil. Wenn man diese aber hinter sich hat, macht es sehr viel Spaß die Geschichte zu Ende zu lesen , die dann auch noch mit etwas Spannung aufwartet.

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