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Veröffentlicht am 19.01.2024

besser als Teil 1

Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
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Ich habe gerade den zweiten Teil von Kristina Moningers "Two Lives to Rise" beendet und bin wieder einmal beeindruckt von der Entwicklung der Geschichte und der Charaktere. Nachdem mich der erste Teil ...

Ich habe gerade den zweiten Teil von Kristina Moningers "Two Lives to Rise" beendet und bin wieder einmal beeindruckt von der Entwicklung der Geschichte und der Charaktere. Nachdem mich der erste Teil bereits in seinen Bann gezogen hatte, hat der zweite Teil meine Erwartungen sogar übertroffen.

Besonders hervorheben möchte ich die beeindruckende Charaktergestaltung, insbesondere die Hauptfigur Isabella. Obwohl sie mit starken Traumata zu kämpfen hat, schafft Moninger es, sie als faszinierende und tiefgründige Persönlichkeit darzustellen. Man kann sich als Leser gut in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen, was die Geschichte umso mitreißender macht.

Die Spannung zwischen Isabella und Preston ist ein weiterer Höhepunkt des Buches. Die Dialoge zwischen den beiden sind voller Schlagfertigkeit und bringen eine zusätzliche Dynamik in die Handlung. Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren ist komplex, und es ist faszinierend zu beobachten, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt.

Besonders hervorzuheben ist die liebevolle und fürsorgliche Seite von Preston, trotz der Herausforderungen, die Isabella mit sich bringt. Die Art und Weise, wie er mit ihrer Vergangenheit umgeht, zeigt eine Tiefe in seiner Figur, die das Lesevergnügen noch steigert.

Insgesamt empfand ich "Two Lives to Rise" als eine gelungene Fortsetzung, wobei der zweite Teil für mich sogar noch fesselnder war als der erste. Die Charaktere sind vielschichtig, die Handlung ist packend, und die Beziehungsdynamiken sind gut ausgearbeitet. Ich freue mich bereits gespannt auf die nächsten Bände der Serie und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Für Fans von Liebesromanen und spannenden Charakterentwicklungen ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert.

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Veröffentlicht am 19.01.2024

ein faszinierender Thriller, der alle Erwartungen übertrifft

Himmelfahrt
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Nicholas Binge präsentiert mit "Himmelfahrt" einen herausragenden Thriller, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Die Handlung beginnt, als der angesehene Physiker Harold Tunmore zu ...

Nicholas Binge präsentiert mit "Himmelfahrt" einen herausragenden Thriller, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Die Handlung beginnt, als der angesehene Physiker Harold Tunmore zu einer Expedition überredet wird, die bereits zuvor tragisch gescheitert ist. Was ihn dazu bewegt, sich dieser gefährlichen Mission anzuschließen, ist die Anwesenheit seiner Ex-Frau Naoko, eine der beiden Überlebenden der ersten Tour.

Die Geschichte entfaltet sich durch die Briefe von Harold an seine Nichte Hattie, was dem Leser einen einzigartigen Einblick in die Geschehnisse ermöglicht und die Handlung realistischer wirken lässt. Der Schreibstil ist zugänglich und leicht zu lesen, was das Eintauchen in die mysteriöse Expedition umso fesselnder macht.

Die Spannung baut sich geschickt auf, insbesondere durch das rätselhafte Scheitern der vorherigen Mission und die unerklärlichen Phänomene, die den Berg umgeben. Nicholas Binge entführt die Leser in eine vierte Dimension, in der Zeit und Naturgesetze ihre Gültigkeit zu verlieren scheinen, und lässt die Charaktere an ihren eigenen Überzeugungen zweifeln.

Das Cover ist unglaublich schön gestaltet und ein Highlight ist das Zitat von Stepphen King, was hohe Erwartungen setzt, die aber erfüllt werden. Der Thriller ist kreativ und meisterhaft erzählt, mit einem unvorhersehbaren Verlauf, der mich von einer Überraschung zur nächsten geführt hat. Dieses außergewöhnliche Leseerlebnis empfehle ich gerne weiter und vergebe verdiente vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 19.01.2024

ein tiefgründiges Portrait des Selbst und der Vergangenheit

Diamantnächte
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"Diamantnächte" erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, Agnete, die sich mutig ihrer eigenen Vergangenheit stellen möchte. Dabei gerät sie immer wieder in einen Zwiespalt zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit ...

"Diamantnächte" erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, Agnete, die sich mutig ihrer eigenen Vergangenheit stellen möchte. Dabei gerät sie immer wieder in einen Zwiespalt zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit einerseits sowie Selbsttäuschung und Aufrichtigkeit andererseits.

In der Mitte des Lebens angelangt, in ihrer zweiten Ehe und mit einer Tochter führt Agnete ein vermeintlich angepasstes und unauffälliges Leben. Doch plötzlich verliert sie von einem Tag auf den anderen ihre Haare, und Agnete spürt, dass die Lösung in ihrer Studentenzeit in London verborgen liegt, tief verschlossen und emotional weit entfernt. Als ihr Mann beruflich für längere Zeit verreist, entscheidet sie sich, sich ihren Erinnerungen zu stellen.

Die Geschichte, die sich daraufhin entfaltet, ist geprägt von Selbstbetrug und Illusionen, von Wahrheiten und Täuschungen. Agnete erkennt, wie sie sich vor der Wahrheit windet und ablenken lässt. Die Erzählung wechselt zwischen dem Ich und dem Sie, wodurch eine gewisse Distanz geschaffen wird, die es Agnete ermöglicht, sich an ihre Vergangenheit zu erinnern. Was ans Licht kommt, ist geprägt von toxischen Beziehungen, Selbstzweifeln, fehlender Anerkennung und dem Verlangen, dazuzugehören.

Rød-Larsens ungewöhnlicher Schreibstil ermöglicht es der Leserin, auf eine einzigartige Weise an Agnetes Gedanken teilzuhaben, trotzdem ist ihr Stil irgendwie gefühlslos und nüchtern. Dies verleiht dem Roman eine Intimität, als wäre man die Vertraute des Opfers, das in Fragmenten berichtet und gleichzeitig aus der zeitlichen Reflexion heraus deutet und erklärt.

Obwohl der Roman inhaltlich oft Andeutungen macht und viel Raum für Interpretation lässt, kann er für manche Leserinnen zunächst schwere Kost sein. Doch einmal darauf eingelassen, entfaltet "Diamantnächte" eine Tiefe, die berührt und bis zum Ende Raum für eigene Gedanken lässt. Eine empfehlenswerte Lektüre, die mit vier Sternen bewertet wird.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Interessante Idee einer realen dystopischen Welt

Endling
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Bereits das Cover zu "Endling" von Jasmin Schreiber sticht mit seiner gelb orangen Farbgebung ins Auge und man stellt sich die Frage, was die Schnecke für eine tragende Rolle in einem Roman haben könnte. ...

Bereits das Cover zu "Endling" von Jasmin Schreiber sticht mit seiner gelb orangen Farbgebung ins Auge und man stellt sich die Frage, was die Schnecke für eine tragende Rolle in einem Roman haben könnte. So ging es mir zumindest.

Die Rolle der Schnecke wird auch schnell geklärt, ebenso der Titel "Endling", der mir auch unklar war. Ein Endling ist das letzte verbleibende Tier seiner Art. Und genau so eine Schnecke besitzt Tante Auguste, denn Weinbergschnecken sind in Zukunft eine bedrohte Art.

Jasmin Schreiber entwirft eine interessante dystopische Welt, in der sich die Protagonistin und ihre Familienmitglieder, ihre krankhaft ängstliche Tante Auguste, ihre alkoholsüchtige Mutter und ihre Schwester Hanna, befinden.

Die Protagonistin ist hier für mich die sympathischste Figur im Roman. Sie ist Biologin und erforscht Insekten. Immer wieder bekommt man kleine Exkurse in die Welt der Insekten und das fand ich erstaunlich spannend! Denn wer informiert sich schon in seiner Freizeit über bestimmte Eigenarten von Käfern oder Schmetterlingen?

Die anderen Charaktere fand ich zu Beginn auch sehr interessant. Ich habe mich gefragt, wie es dazu kommt, dass Tante Auguste so eine riesige Angst vor Keimen, Viren und Bakterien bekommen hat. Schuld sind wohl zahlreiche Pandemien gewesen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben müssen. Anfangs fand ich ihre Angst noch sehr verständlich, aber dann brechen die drei Frauen auf ihren Roadtrip auf und ab da beginnt "Endling" für mich leider seine Schwächen zu zeigen.

Im zweiten Teil des Romans bleiben viele Fragen einfach ungeklärt. Die Frauen kommen an Orte, an denen die Natur nicht mehr so ist, wie sie einmal war. Aber wieso ist das so? Eine Erklärung fehlt mir hier. Gerade die Protagonistin als Biologin hätte da doch sicher eine tolle Erklärung finden können?

Auch Tante Auguste und die Schwester Hanna wurden für mich leider immer nerviger in ihren Verhaltensweisen. Zu der verschollenen Freundin von Tante Auguste konnte ich auch nicht recht eine Bindung herstellen, da auch ihre Beweggründe wenig beleuchtet wurden.

Jasmin Schreiber hat in "Endling" eine sehr reale und auch faszinierende dystopische Welt geschaffen, von der ich mir aber noch mehr gewünscht hätte. Ich hatte am Ende der Lektüre noch sehr viele Fragen offen, vor allem wie es zu vielen Dingen kam.

Nichtsdestotrotz hat mir die Lektüre von "Endling" sehr große Freude bereitet und ich kann das Buch jedem empfehlen, der auch mal etwas völlig Neues lesen möchte.

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Veröffentlicht am 19.12.2023

leckere Vielfalt für die indische Küche

Easy Indien
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"Easy Indien" von Alex Wahi ist ein Kochbuch, das nicht nur die Liebhaber der indischen Küche begeistern wird. Das Cover mag zwar nicht besonders ansprechend sein, doch der sympathische Charme des Autors ...

"Easy Indien" von Alex Wahi ist ein Kochbuch, das nicht nur die Liebhaber der indischen Küche begeistern wird. Das Cover mag zwar nicht besonders ansprechend sein, doch der sympathische Charme des Autors macht das wieder wett.

Das Buch ist sinnvoll in verschiedene Kapitel unterteilt, angefangen bei Grundrezepten über Snacks und Streetfood bis hin zu Fleisch und Fisch, Vegetarisch und Vegan sowie Drinks und Sweets. Diese Struktur macht es leicht, sich in der Vielfalt der indischen Küche zurechtzufinden.

Die Fotos in den einzelnen Kapiteln sind ansprechend, wenn auch eher simpel gehalten. Dennoch vermitteln sie einen guten Eindruck von den Gerichten und regen die Fantasie an. Die Rezepte selbst sind gut erklärt, leicht verständlich und einfach nachzukochen. Diese Zugänglichkeit ist besonders für Kochanfänger oder jene mit wenig Erfahrung in der indischen Küche von Vorteil.

Persönlich haben mir einige Rezepte besonders gut geschmeckt, darunter die Currybutter, die spicy Kartoffelcrêpes und die Linsen Falafeln. Diese zeigen, dass das Buch nicht nur die klassischen indischen Gerichte abdeckt, sondern auch mit kreativen Ideen und neuen Geschmackskombinationen aufwartet.

"Easy Indien" eignet sich somit für alle, die sich gerne an die indische Küche heranwagen möchten. Die Rezepte bieten eine gelungene Mischung aus Traditionellem und Modernem. Obwohl das Cover nicht zu überzeugen weiß und die Fotos eher schlicht sind, tut dies dem Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch. Mit diesem Werk gelingt Alex Wahi eine inspirierende Einführung in die Welt der indischen Küche, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbyköche geeignet ist. Insgesamt vier Sterne für dieses gelungene Kochbuch!

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