Profilbild von Primrose24

Primrose24

Lesejury Star
offline

Primrose24 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Primrose24 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Im Reich der Unsterblichen

Die Tochter der Mondgöttin 1: Die Tochter der Mondgöttin
0

Xingyin ist die Tochter der Mondgöttin und lebt versteckt an der Seite ihrer Mutter, die durch einen Zauber des Kaisers den Mond niemals verlassen kann. Als Xingyin ihre Zauberkraft entdeckt, erregt sie ...

Xingyin ist die Tochter der Mondgöttin und lebt versteckt an der Seite ihrer Mutter, die durch einen Zauber des Kaisers den Mond niemals verlassen kann. Als Xingyin ihre Zauberkraft entdeckt, erregt sie unabsichtlich die Aufmerksamkeit des himmlischen Kaisers. Xingyin muss fliehen und alles zurücklassen, was sie jemals geliebt hat. Im himmlischen Königreich trifft sie zufällig auf Kronprinz Liwei. Unter falscher Identität lernen sich die beiden kennen und werden Kampf- und Lerngefährten. Doch um ihre Mutter zu befreien, muss Xingyin mehr werden als nur die Spielgefährtin des Kronprinzen, sie muss sich vor dem Kaiser beweisen. Ein riskanter Weg, der Xingyin mehr kosten könnte als nur ihr eigenes Leben.

Zunächst einmal muss ich anmerken, wie wunderschön ich die gesamte Gestaltung des Covers finde. Das Buch ist wirklich ein unglaublicher Blickfang. Die Grundgeschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Xingyin ist nach ihrer langen Isolation etwas unbedarft, was sie im Kontakt mit den Unsterblichen im himmlischen Königreich jedoch schnell ablegen kann. Dabei war ihr vor allem das Bogenschießtraining eine große Hilfe. Leider konnten mich weder Liwei, noch Wenzhi als männliche Protagonisten überzeugen. Sie blieben für mich beide sehr unnahbar und blass. Ich bin tatsächlich kein großer Fan von Love Triangles und leider hat es mich in dieser Geschichte wirklich gestört. Mir fehlten die Emotionen in der Geschichte, sodass mich viele Szenen zwischen den Protagonisten nicht mitreißen konnten. Vor allem im ersten Drittel hatte ich das Gefühl, dass die Handlung sehr oberflächlich bleibt. Es gab viele Zeitsprünge besonders während Xingyins Zeit mit Liwei im Palast, was vielleicht auch ein Grund ist, dass ich die Beziehung der Beiden zueinander nicht fühlen konnte. Die Handlung an sich, besonders die verschiedenen Kämpfe und Prüfungen, die Xingyin erfüllen musste, haben mich hingegen sehr gut unterhalten.

Insgesamt haben wie hier also eine spannende und mitreißende Grundstory, dessen Charaktere, mit Ausnahme von Xingyin, mich jedoch nicht überzeugen konnten. Ich denke ich werde den zweiten Teil der Dilogie dennoch lesen, um den Ausgang der Geschichte zu erfahren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2025

Auf in ein neues Abenteuer

Die Abenteuer der Piratin Amina al-Sirafi
0

Amina al-Sirafi, einst eine der berüchtigtsten Piraten der Meere, ist seit einigen Jahren im Ruhestand und lebt ein gemütliches Leben mit ihrer Familie. Als jedoch die Mutter eines ehemaligen Kameraden ...

Amina al-Sirafi, einst eine der berüchtigtsten Piraten der Meere, ist seit einigen Jahren im Ruhestand und lebt ein gemütliches Leben mit ihrer Familie. Als jedoch die Mutter eines ehemaligen Kameraden sie aufsucht und sie bittet ihre Enkelin zu retten, scheint es mit dem ruhigen Leben vorbei zu sein. Amina macht sich zusammen mit ihren ehemaligen Gefährten auf den Weg das Mädchen aus den Händen eines verrückten machthungrigen Franken zu retten, der auf der Suche nach okkulten Artefakten ist. Es beginnt ein gefährliches Abenteuer voller Magie, Dämonen und gefährlicher Kämpfe, die nicht nur Aminas Mannschaft und ihr Leben bedrohen, sondern auch ihre Seele.

Ich habe mich unglaublich darauf gefreut mal wieder in eine Piratengeschichte eintauchen zu können. Amina ist eine starke Protagonistin und eine der wenigen Piratinnen, die auf dem indischen Ozean ihr Unwesen getrieben haben. Durch ihre Abenteuer hat sie sich einen beeindruckenden Ruf aufgebaut, sich nach der Geburt ihrer Tochter jedoch für den Ruhestand entschieden. Dort wird sie gezwungenermaßen herausgeholt, als sie den Auftrag bekommt die Tochter eines ehemaligen Kameraden zu retten. Man merkt Amina sehr schnell an, wie sehr ihr das Leben auf dem Ozean gefehlt hat, gleichzeitig hat sie jedoch große Schuldgefühle gegenüber ihrer Tochter. Ihre Crew hat mir ebenfalls sehr viel Spaß bereitet. Besonders Dalila, die ein wenig gruselig ist, habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Ich finde es sehr schade, dass der Fokus der Erzählung so stark auf Amina liegt, dass ihre Gefährten im Vergleich sehr blass bleiben. Auch wenn in der Geschichte einiges passiert, war mir die Handlung stellenweise zu langsam und zäh. Die magischen Aspekte und verschiedenen Kreaturen/Dämonen haben mir hingegen gut gefallen und auch das Ende der Geschichte konnte mich mitreißen. Auch wenn mich die Geschichte nicht in Gänze überzeugen konnte, hoffe Ich doch, dass wir noch von einigen Abenteuern dieser unerschrockenen Piratin lesen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2023

Annehmbarer Abschluss der Dilogie

Silver & Poison, Band 2 - Die Essenz der Erinnerung
0

Nach dem Angriff auf Isla ist Avery auf der Flucht vor der Polizei und den Kennedys. Dabei musste Avery sich sogar von Detektiv Hayes trennen und sich dem undurchsichtigen Ryker anschließen. Dieser führt ...

Nach dem Angriff auf Isla ist Avery auf der Flucht vor der Polizei und den Kennedys. Dabei musste Avery sich sogar von Detektiv Hayes trennen und sich dem undurchsichtigen Ryker anschließen. Dieser führt sie direkt nach San Francisco, wo Avery einiges Neues über ihre Kräfte als Toxic, die Quellen und ihre Hüter erfährt. Avery muss sich entscheiden, ob sie ihr Leben erneut aufs Spiel setzt oder ob sie ganz New York und alle die sie liebt dem Tod ausliefert.

„Silver & Poison – Die Essenz der Erinnerung“ ist der zweite und damit finale Band der Dilogie um die Giftmischerin Avery. Nachdem der letzte Band mit einem fiesen Cliffhanger endete, war ich sehr gespannt, wie es mit Avery weitergehen wird. Dieses Mal wird die Geschichte in kurzen Passagen auch von Hayes erzählt, der überwiegende Erzählanteil liegt jedoch weiterhin bei Avery. Im Gegensatz zum ersten Band konnte ich mich ein bisschen mehr mit den Charakteren anfreunden, vor allem Avery war mir in diesem Teil sehr viel sympathischer. Ryker mit seiner lockeren Art und seine Schwester Arianna mochte ich von den Charakteren allerdings am liebsten. Auch wenn die Charaktere mich mehr als im ersten Band begeistern konnten, hat sich die Handlung doch ziemlich in die Länge gezogen. Nachdem die Flucht am Anfang einiges an Potenzial geboten hat, flacht die Handlung danach ziemlich ab und war meist sehr vorhersehbar. Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten können, hat jedoch ein bisschen Potenzial verschenkt. Die Charakterentwicklung hat mir jedoch im zweiten Band sehr gut gefallen, sodass ich der Geschichte 3,5 Sterne geben würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2023

Gute Unterhaltung mit wenigen Schwächen

Der dunkle Schwarm 2 - Der stille Planet
0

Nach dem Sturz des Syndikates steht die Welt Kopf und scheint noch kaputter als jemals zuvor. Die Menschen gehen auf die Straßen und Demonstrationen stehen auf der Tagesordnung. Während Atlas noch versucht ...

Nach dem Sturz des Syndikates steht die Welt Kopf und scheint noch kaputter als jemals zuvor. Die Menschen gehen auf die Straßen und Demonstrationen stehen auf der Tagesordnung. Während Atlas noch versucht die Ereignisse der letzten Wochen zu verarbeiten, scheint auch ihr ADIC Fehlfunktionen aufzuweisen, die es ihr immer schwerer machen sich in andere Menschen zu hacken. Als dann auch noch Bennie Haloren einen Mord gesteht, den er gar nicht begangen haben kann, geraten die Ereignisse vollends außer Kontrolle. Um ihn zu retten, muss Atlas sich mit Wirtschaftsbossen und Politikern rumschlagen und nicht zuletzt mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Als erstes muss ich sagen, dass mir das Cover für sich gesehen gut gefällt. Schade finde ich jedoch, dass im Vergleich zum ersten Band der Reihe scheinbar nur die Farbe gewechselt wurde. Andere Unterschiede zum ersten Band sind mir bisher nicht aufgefallen, was ich ziemlich unkreativ finde. Vor allem da Marie Graßhoff für mich eindeutig eine Königin der Covergestaltung ist.

Aber nun zum Inhalt des Buches. Der zweite Band um die Hackerin Atlas beginnt nur wenige Wochen nach Ende des ersten Teils, bildet also einen nahtlosen Übergang. Nachdem ich mit dem Ende des ersten Bandes nicht vollends zufrieden war, war ich gespannt, wie die Geschichte von Atlas und Noah weitergehen wird. Noah ist weiterhin ein liebenswerter Charakter, der sich trotz aller Ereignisse und trotz des neuen Körpers nicht wirklich verändert hat. Mir fehlte eine Entwicklung seiner Persönlichkeit, nachdem er zuletzt einiges durchmachen musste. Atlas Fähigkeiten sind nach dem übermäßigen Einsatz ihres ADICs stark an ihre Grenzen gestoßen, was sie dazu zwingt ohne ihre Fähigkeiten als Hackerin zu arbeiten. Hierdurch kommt eine ganz neue Seite an ihr zum Vorschein, auch wenn mir die Suche in den Erinnerungen Anderer immer gut gefallen hat. Besonders mochte ich auch Lora, die deutlich mehr als im ersten Teil in die Geschichte integriert wird.

Die Handlung selbst war wieder sehr spannend und zeigte einige interessante Wendungen. Als Kritik muss ich jedoch anmerken, dass mir viele schwierige Probleme zu unkompliziert gelöst wurden. Zum Beispiel Atlas Probleme mit ihrem ADIC scheinen zunächst unmöglich zu beheben zu sein, werden aber letztlich in ca. 10 Seiten beseitigt.

Insgesamt konnte mich auch der zweite Teil der Reihe gut unterhalten und besticht mit Spannung und rasanter Handlung. Die Charakterentwicklung und Story konnten mich jedoch nicht immer überzeugen, sodass ich diesem Band 3,5 Sterne gebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 30.06.2022

Wer eine Reise macht, der hat auch was zu erzählen

Immer wieder Ostwärts
0

Zusammen mit ihrem kleinen, aber feinen Kamerateam wird Julia Finkernagel ostwärts geschickt, um erneut die Kultur, die Menschen und deren Eigenheiten zu entdecken und kennen zu lernen (und zu filmen). ...

Zusammen mit ihrem kleinen, aber feinen Kamerateam wird Julia Finkernagel ostwärts geschickt, um erneut die Kultur, die Menschen und deren Eigenheiten zu entdecken und kennen zu lernen (und zu filmen). Hierbei reist sie durch Litauen, Lettland und Estland, sowie Montenegro und mit der transsibirischen Eisenbahn durch, was auch sonst, Sibirien und berichtet über ihre persönlichen Erlebnisse. Dabei stehen natürlich nicht unbedingt die typisch touristischen Reiseziele im Fokus, sondern der Kontakt mit Einheimischen und deren Kultur. Die Geschichten, die Julia erzählt, sind witzig, kompakt und bildhaft erzählt, hätten für mich jedoch ausführlicher ausfallen können. Unterstützt wird die Erzählung dabei von einigen Bildern in der Mitte des Buches, was ich sehr hilfreich fand. Ich habe noch nicht viele Reiseberichte gelesen, aber jedes Mal, stellt sich bei mir selbst das Fernweh ein. Ich finde es sehr schön auf diese Weise Länder für mich zu entdecken, in die ich unbedingt auch mal einen Fuß setzen muss. Montenegro hat mich mit seinen kulinarischen Genüssen dabei wirklich beeindrucken können.

Ein amüsanter Reisebericht, der den Osten Europas in ein angenehmes Licht rückt und vor allem den Erfahrungen der Autorin mit den einheimischen Bevölkerungen und ihren Erlebnissen auf der Reise gewidmet ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere