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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

Nope...

Dieser Sommer wird anders
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Das ist tatsächlich mal ein Buch, bei dem ich die ganzen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Das einzige, was ich unglaublich schön fand, war das ganze Setting. Sommerlich und cozy, ...

Das ist tatsächlich mal ein Buch, bei dem ich die ganzen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Das einzige, was ich unglaublich schön fand, war das ganze Setting. Sommerlich und cozy, ich hatte tolle Bilder vor Augen. Die Handlung fand ich aber so dämlich und unnötig, ich habe mich wirklich geärgert. Lucy lernt bei einem One Night Stand den Bruder ihrer besten Freundin Bridget kennen - Felix. Dass Felix Bridgets Bruder ist weiß Lucy erst einmal aber nicht und als es dann rauskommt, beschließen sie, es für sich zu behalten und einfach so zu tun als wäre nichts. Natürlich ist die Anziehung der beiden aber so stark, dass das jahrelang so weitergeht und sie sich einreden, da wäre ja sonst nichts. So. Das ist die Handlung und dann geht es ellenlang nur darum, wie hot Felix ist, eine Spice-Szene wird an die nächste gereiht und sie betonen immer wieder, dass Bridget es auf keinen Fall erfahren darf. Und ich habe mich nur gefragt: warum zur Hölle, wir sind doch nicht im Kindergarten?? Dann ist der zweite Handlungsstrang noch, dass Bridget kurz vor ihrer Hochzeit in die Heimat abzwitschert und es sieht so aus, als würde sie kalte Füße bekommen. Lucy will sie um jeden Preis zurückholen, damit die Hochzeit stattfinden kann, merkt aber schnell, dass Bridget ihr was verschweigt. Und so wie die Gute die komplette Zeit über rumgeeiert hat, dachte ich, da würde jetzt ein Riesending auf uns zukommen und letztendlich war der Grund so dermaßen lächerlich, dass ich ab da nur noch sauer war. Die Protagonistin war außerdem extrem anstrengend, weinerlich und unselbstständig. Das Buch hat keine richtige Handlung und dieses künstliche Aufgebausche von ALLEM hat mir echt den ganzen Spaß genommen.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Das war wohl nix...

Our Infinite Fates
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Der Aufbau der Geschichte ist cool gemacht. Es wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus vergangenen Zeiten erzählt und anfangs fand ich das total spannend. Unsere Protas Arden und Evelyn sind geschlechtslos ...

Der Aufbau der Geschichte ist cool gemacht. Es wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus vergangenen Zeiten erzählt und anfangs fand ich das total spannend. Unsere Protas Arden und Evelyn sind geschlechtslos und werden alle 18 Jahre neu geboren, in anderen Körpern, in anderen Zeiten logischerweise und bevor sie beide 18 Jahre alt werden, tötet Arden Evelyn. Wieso, weshalb, darum geht es hier. Nachdem Evelyn gerade in dem Körper von Branwen steckt und das Leben ihrer Schwester retten will, ist es auch unglaublich wichtig für sie, ihren 18. Geburtstag zu überleben und sie muss auf jeden Fall verhindern, schon wieder von Arden getötet zu werden. Rausfinden wieso er das ständig tut, ist da schon mal ein guter Anfang. Ja, was soll ich sagen - am Anfang waren die Rückblenden noch cool, aber wenn dir alle paar Seiten dieselbe Story in nem anderen Setting erzählt wird, reicht es auch irgendwann. Der Ablauf ist immer der selbe - wir erfahren, wie sehr sie sich lieben und schwupps sind sie wieder tot. Das war irgendwann nur noch belanglos und hat kein Stück zur Story beigetragen. Die Gegenwartsgeschichte hat mir besser gefallen, aber auch die ist irgendwie total oberflächlich geblieben. Jedes Problem löst sich mit Fingerschnips, vieles war einfach unrealistisch und die Prota hat sich auch teilweise selten dämlich verhalten. Dann kommt es zum großen Plottwist, den fand ich noch ganz ok und dann erfahren wir endlich wieso, weshalb, nachdem sich die Story ca. 300 Seiten im Kreis gedreht hat. Und dann kommt die Wendung und ich fands nur noch bescheuert. 😂 Für mich hat gar nichts mehr zusammen gepasst und das was da kam erschien mir auch irgendwie viel zu „groß“, als das es sich in drei Kapiteln auflösen könnte. Kam aber genau so. Und von der Liebesgeschichte fang ich lieber nicht an. Wo war die nochmal? Alles in allem in jeglicher Hinsicht einfach oberflächlich. 🥲 2⭐️

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Veröffentlicht am 31.05.2024

Das war leider nichts...

The Cloisters
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Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten 100 Seiten unglaublich toll fand. Wir steigen in die Geschichte ein, erfahren viel über das akademische Setting, tauchen in diese Welt ein und von Seite zu Seite ...

Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten 100 Seiten unglaublich toll fand. Wir steigen in die Geschichte ein, erfahren viel über das akademische Setting, tauchen in diese Welt ein und von Seite zu Seite wird es düsterer und mystischer - Dark Academia at its best! 💙 Die Atmosphäre hat genau meinen Geschmack getroffen und genau das transportiert, was ich mir erwartet habe.

Wir begleiten Ann bei ihrem neuen Job in The Cloisters. Dort lernt sie Patrick und Rachel kennen, zwei mehr als seltsame Weggefährten, die das komplette Buch hindurch sehr distanziert und geheimnisvoll bleiben. Hier war es leider ein schmaler Grad zwischen düster und schon so distanziert, dass mir die Charaktere leider völlig egal geblieben sind. Außerdem kommt Leo noch dazu, mit dem Ann irgendwie eine besondere Beziehung eingeht, aber auch diese konnte ich null nachvollziehen.

Und an dieser Stelle weiß ich schon gar nicht mehr, was ich erzählen soll, weil einfach nichts passiert ist. Handlung? Wo? Die Geschichte plätscherte vor sich hin, ich wurde immer genervter, unmotivierter und habe das Buch nach wenigen Seiten immer wieder zur Seite gelegt. Irgendwann passiert dann wieder etwas, was interessant sein könnte, aber zu diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch schon komplett verloren. Ich wollte es einfach nur noch durchziehen.

Leider ist das Tarotkartenthema auch wirklich nur ein Randthema und dient auch nur als Motiv für die Handlung und als Begründung, weshalb wir hier ein akademisches Setting haben. Zwar hat mir der Bezug zur Renaissance und zu Italien richtig gut gefallen, die Hintergründe waren super spannend, aber das konnte die nicht vorhandene Handlung auch nicht ausgleichen. Für mich leider nicht empfehlenswert. 2 ⭐️

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 28.01.2024

Leider sehr distanziert

Allein mit dir in der Unendlichkeit
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Der Grund, weshalb ich dieses Buch sofort lesen musst, war der Sally Rooney Vergleich. Ich war super gespannt, was mich erwarten würde und rechnete auf jeden Fall schon mit einer besonderen, spezielleren ...

Der Grund, weshalb ich dieses Buch sofort lesen musst, war der Sally Rooney Vergleich. Ich war super gespannt, was mich erwarten würde und rechnete auf jeden Fall schon mit einer besonderen, spezielleren Geschichte und die habe ich auch bekommen. Ich habe mich direkt in die Sprache und den Schreibstil der Autorin verliebt. Damit ihr einen Eindruck bekommt, habe ich zwei meiner liebsten Zitate in die Slides gepackt. Zu Beginn lernen wir Aldo und Regan unabhängig voneinander kennen, bekommen Einblicke in ihr Denken, ihr Handeln und ihre Persönlichkeiten. Aldo ist ein Genie und das merkt man seinen Passagen auch an - er leibt Mathe und denkt in Mathe. Manchmal musste ich die Sätze zwei mal lesen, um sie zu verstehen. 😀 Regan leidet unter einer bipolaren Störung, ist Kunstfälscherin und in psychiatrischer Behandlung. Ihre Gedankengänge waren teilweise sehr sprunghaft und manchmal etwas verwirrend, was aber auch perfekt gepasst hat. Beide Charaktere waren getrennt voneinander betrachtet sehr interessant und ich fand es sehr spannend, ihren Gedanken zu folgen.

Dann lernen die Beiden sich kennen und auch die Kennenlernphase war noch sehr interessant, auch wenn alles seine Zeit gedauert hat. Sie nähern sich sehr langsam an und auch das nur über Gespräche - kaum zu glauben, aber die beiden Protas reden wirklich miteinander. Das hat mir noch sehr gut gefallen, ist auch einfach mal was anderes, solch ein klassisches (und realitätsnahes?!) Kennenlernen zu lesen. Doch dann kommt irgendwann der Punkt an dem Regan und Aldo merken, dass da wohl mehr ist. Und genau an diesem Punkt hat mich die Geschichte verloren.

Ich wollte die Emotionen, die Gefühle spüren und nicht nur ihre Gedanken lesen. Sie beteuern sich, was sie fühlen, was sie denken, aber ich dachte mir die ganze Zeit nur: WIESO DENN? Ich konnte keinerlei Bezug zu den Charakteren aufbauen, nichts nachfühlen und sie waren mir schlichtweg egal. Anfangs fand ich sie interessant, aber ich hätte mir doch auch gewünscht, ihnen näher zu sein, die Liebesgeschichte nachvollziehen zu können, aber sie bleiben beide distanziert und kalt. Dann ist die Geschichte vor sich hin geplätschert und irgendwann ging dann gar nichts mehr voran. Ich hatte das Gefühl, die beiden würden sich im Kreis drehen und irgendwann hab ich den Bezug komplett verloren, wollte nur noch, dass die Geschichte endlich vorbei ist.

Fazit: Sally Rooney? Ich verstehe, wo es hinwollte, aber so richtig hat es meiner Meinung nach nicht geklappt … Ein Buch, dass anfangs auffiel durch seine Besonderheit, durch ständige Wiederholungen und auf der Stelle treten, allerdings nicht voran kam und sich nicht weiterentwickelt hat. Deswegen von mir nur 2 ⭐️.

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Veröffentlicht am 03.01.2024

Hat mir leider nicht gefallen

Stalking Jack the Ripper
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Ich fange mit den positiven Dingen an, das dauert nur leider nicht allzu lange. Der Schreibstil war flüssig und einfach, irgendwie besonders, durch den Versuch, die damalige Zeit einzufangen (keine Ahnung, ...

Ich fange mit den positiven Dingen an, das dauert nur leider nicht allzu lange. Der Schreibstil war flüssig und einfach, irgendwie besonders, durch den Versuch, die damalige Zeit einzufangen (keine Ahnung, ob die da wirklich so gesprochen haben, aber ich hab es ihnen abgekauft). Außerdem war das Buch sehr blutig und nichts für schwache Nerven - da stehe ich ja bekanntlich sehr drauf. 😂 Die Autopsien und auch die Morde waren detailreich beschrieben, da gab es schon den ein oder anderen Gänsehautmoment.
Und damit war’s das auch schon mit den positiven Dingen ...

Der Plot an sich war zwar gut gedacht, aber in der Umsetzung sehr enttäuschend. Ich dachte, Thomas und Audrey würden sich voll in die Ermittlungen stürzen und der Anfang war auch recht vielversprechend, doch in der Mitte wird dann viel auch nur darüber spekuliert, was sie vermuten, erzählt, was sie getan haben etc., aber sie tun es nicht wirklich ... stattdessen gibt es langweilige Teekränzchen und Besuche im Zirkus.
Außerdem bleiben alle Figuren außer Audrey extrem blass. Sogar unser zweiter Protagonist Thomas, über den wir kaum was erfahren, weil er viel zu selten auftaucht. Und in den Szenen, in
denen er auftaucht, fand ich ihn einfach nur unausstehlich. 😂 Audrey findet ihn auch ätzend, aber so am Rande erwähnt sie ungefähr drölf Mal pro Kapitel wie unglaublich HOT er doch ist.

Was uns zum nächsten Kritikpunkt führt: Liebesgeschichte. Die war ja mal dermaßen unnötig und out of nowhere ... da fällt mir nichts mehr zu ein.
Dass wir quasi nichts über die Figuren erfahren, hat es mir unmöglich gemacht, irgendwelche Vermutungen anzustellen. Die Auflösung war naheliegend, aber so dermaßen offensichtlich, dass ich nicht gedacht habe, dass es wirklich so kommt. Doch es kam so. 😂 Die Begründung dahinter ... naja. Fand ich leider auch nicht schlüssig, aber damit hätte ich noch leben können, hätte mir der Rest des Buches gefallen. 🥲 2⭐

@gedanken.buecher

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