Nicht ganz mein Geschmack
Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagenZuerst muss ich ein paar Worte über dieses Cover los lassen. Ich finde es so schön. Es ist zwar schlicht, aber richtig schön. Ich mag diese verschiedenen pinken, rosa, beige und roten Farben. Und die Art ...
Zuerst muss ich ein paar Worte über dieses Cover los lassen. Ich finde es so schön. Es ist zwar schlicht, aber richtig schön. Ich mag diese verschiedenen pinken, rosa, beige und roten Farben. Und die Art des Titels erinnert mich irgendwie an ein paar bestimmte deutsche Bücher (ich weiß die Namen der Bücher leider nicht, aber ich glaube auf einem Cover ist eine Ananas - wisst ihr welches Buch ich meine, und könnt mir den Namen sagen?). Ich hab zwar nur das Leseexemplar, und damit nicht die originale Ausgabe, die dann in den Läden erscheinen wird, aber ich mag, dass das Cover so schimmert, wenn man es gegen das Licht hält. Es erscheint einem dann noch schöner ^^
So jetzt genug über das Cover. Kommen wir zum Thema :D
Ich fand das Buch wirklich gut. Am Anfang dachte ich, dass es eines dieser Bücher ist, die man schnell durchliest. Die vielleicht ein oder zwei Tage noch im Kopf bleiben, und die man dann schon wieder vergessen hat, weil sie mit ihrer Thematik nur ganz leicht an der Oberfläche plätschern. Aber dem war überhaupt nicht so. Dieses Buch hat wirklich Tiefgang, und das hat mich echt überrascht. Die Handlung wird, je mehr man liest, immer komplexer, und ist wirklich gut durchdacht.
Es hat ein paar Seiten gedauert, eh ich in die Geschichte rein kam. Durch das Vorwort war ich ein wenig verwirrt. Ich wusste nicht so recht, wer es nun schreibt. Die Autorin, oder die Protagonistin. Als ich diese kleine Hürde allerdings überwunden hatte, kam ich gut in die Geschichte rein. Ich fand die Geschichte wirklich originell. Sie entspricht genau dem, was auf dem Klappentext abgebildet ist. Es ist wirklich ein kluges Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen und was das eigentlich alles zu bedeuten hat. All diese Aspekte werden behandelt, und das sehr tiefgründig. Es ist kein Buch, was man einfach schnell weg liest, und bei dem nichts im Kopf bleibt. Ich muss immer noch darüber nachdenken. Über die Bedeutung der Wahrheit. Wenn man dieses Buch gelesen hat, merkt man auf einmal was für eine gigantische Macht die Wahrheit hat, und was sie alles in uns und anderen bewirken kann.
Wir haben hier drei wirklich unterschiedliche Charaktere, die behandelt werden. Und alle drei haben ihre eigenen kleinen Probleme und Wahrheiten mit denen sie fertig werden müssen. Auf dieser Reise begleiten wir Normandy (kurz Norm). Ich fand sie am Anfang ein wenig komisch, aber dann hab ich sie doch ins Herz geschlossen, und mit ihr mitgefiebert. Ich finde, das sie eine tolle Entwicklung durch macht, und am Ende richtig stark daraus hervor geht.
Das Ende hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Ich wäre mit diesem Schluss - als Betroffene Person - nicht so stark umgegangen, aber vielleicht ist das von Person zu Person anders ^^ Ich hab mir ein anderes Ende gewünscht. Außerdem haben mich einige Charaktere ganz schön wuschig gemacht. Dafür muss ich leider ein paar Pünktchen abziehen. Trotz allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, und die Benotung sollte keinesfalls als schlecht gesehen werden :D
Fazit:
Dieses Buch hat wirklich Tiefgang. Es enthält ein paar wirklich gute Ansichten über die Wahrheit, und enthüllt einem, was für eine Macht diese hat. Es ist ein Buch über Freundschaft - die stärker ist als alles andere - über Liebe und über die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen.