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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2024

Eine bewegende Geschichte

Dieses schöne Leben
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Clovers Eltern sterben früh bei einem Autounfall. Sie wächst bei ihrem Großvater in New York auf. Dort lebt sie noch heute und arbeitet als Sterbebegleiterin. Außer Leo, der schon 87 Jahre alt ist, hat ...

Clovers Eltern sterben früh bei einem Autounfall. Sie wächst bei ihrem Großvater in New York auf. Dort lebt sie noch heute und arbeitet als Sterbebegleiterin. Außer Leo, der schon 87 Jahre alt ist, hat sie keine Freunde. Bis sie Sylvie kennenlernt. Aktuell begleitet sie Claudia auf ihrem letzten Weg, weil ihr Enkelsohn Sebastian seiner Oma helfen wollte. Sie erzählt Clover von ihrer großen Liebe Hugo. Die beiden begeben sich auf die Suche nach Hugo, lernen seinen Enkel kennen, der auch Hugo heißt, aber sein Opa ist aber leider vor kurzem verstorben.

Eine Geschichte, die das Leben schreiben könnte. Ich konnte mich auch ein wenig mit Hugo identifizieren. Denn er erzählt Clover von seiner Zeit der Trauer, wo man keine guten Ratschläge brauchen kann, die einem andere Leute geben, die das selbst gerade nicht erleben und sich teilweise auch gar nicht mit Trauer beschäftigen wollen. Ich leide selbst unter einer Depression, da habe ich auch schon gute Ratschläge bekommen, du musst, sollst, das und das machen. Ich sage, aber dann jedem, dass ich keine Ratschläge brauche kann, denn wenn ich jemals da wieder herausfinden soll, muss ich das alleine schaffen, in meinem Tempo, denn man spürt selbst, wann man bereit ist einen weiteren Schritt zu wagen und wenn man selbst nicht drin steckt, kann man vieles auch nicht so verstehen, wie die betroffene Person. Aus der Geschichte kann man viel lernen, auch über sich selbst. Deshalb gibt es 5 Sterne und eine klare Empfehlung. Das Buch sollte man unbedingt gelesen haben.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Ein sehr interessantes Sachbuch

Im Spiegel des Kosmos
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Ich kannte bislang noch kein Buch von Neil deGrasse Tyson, daher war ich sehr gespannt auf "Im Spiegel des Kosmos" und muss sagen, dass es mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.
Es werden verschiedenste ...

Ich kannte bislang noch kein Buch von Neil deGrasse Tyson, daher war ich sehr gespannt auf "Im Spiegel des Kosmos" und muss sagen, dass es mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.
Es werden verschiedenste Themen behandelt und es ist auch teilweise keine leichte Lektüre. Aber ich musste auch feststellen, dass der Autor und ich oft die gleiche Meinung zu den verschiedenen Themen haben. Von anderen Themen hatte ich noch gar keine Ahnung, da konnte ich durch seine Sichtweisen und Erklärungen gleich was lernen.
Vor allem hat mir das Kapitel "Geschlecht und Identität" gefallen", weil ich seine Sichtweise, dass wir alle in gewisser Weise einer Minderheit angehören nur teilen kann, weil jeder Mensch anders ist.

Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, wenn man was lernen möchte. Ich war jedenfalls begeistert und bewerte gerne mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Ziemlich harte Geschichte

Alle Farben grau
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Paul ist sechzehn Jahre alt und war schon immer eigen: Er lernt Japanisch und hört Musik, die keiner in seinem Alter kennt, wie zum Beispiel David Bowie. Er zitiert auch gerne Monty Python. Er ist unheimlich ...

Paul ist sechzehn Jahre alt und war schon immer eigen: Er lernt Japanisch und hört Musik, die keiner in seinem Alter kennt, wie zum Beispiel David Bowie. Er zitiert auch gerne Monty Python. Er ist unheimlich schlau und könnte wirklich alles erreichen, aber er hat Ängste und Abgründe. In Japan im Internat plant er sich umzubringen, daraufhin muss er zurück nach Deutschland und wird in die Jugendpsychiatrie eingewiesen. Dort lernt er Alina kennen, die ihn Jesus nennt. Er bekommt die Diagnose Autismus, eine Art von Aspergersyndrom und schwere Depression.

Zurück im Leben ist die Depression immer noch da. Eines Tages verschwindet er spurlos, aber in der Nacht vorher ruft er noch seinen besten Freund Noah an und sagt zu ihm: "Ich habe mich all die Jahre viel zu wenig um unsere Freundschaft gekümmert und du warst die Liebe meines Lebens, weil du immer für mich da warst, wenn ich dich gebraucht habe". Dieser hätte es bereut, wenn er den Anruf abgelehnt hätte und ihm wäre es auch egal gewesen, ob er es so gemeint hat, wie er es gesagt hat, denn ihm war sein bester Freund einfach wichtig.



Ich denke selbst auch so, weil man nie weiß, was einen im Leben so erwartet und mir ist auch immer der Mensch wichtig. Ich höre auch gerne Musik, die teilweise auch niemand kennt außer ich, diese Gemeinsamkeit habe ich mit dem Protagonisten. Ich leide auch unter einer Depression, aber Autismus und schwere Depression zusammen ist noch viel schlimmer, weil sich so jemand in einer Weise in einer eigenen Welt befindet und da wird dann nur noch der Abgrund gesehen und aus meiner Sicht hilft gegen eine Depression nur ein offener Umgang damit und ein Umfeld, wo man vertrauen kann, denn was bei einem im Kopf vorgeht, weiß nur die betreffende Person selbst, was auch gut geschildert wird. Ich denke da ein Lied von der Band Pam Pam Ida aus Bayern. Der Song heißt "I muaß geh" und die Zeile lautet: "Andre Leit in d'Seel zu schauen is hoid no ned erfunden".



Am Schluss steht dann noch drinnen, dass eigentlich jeder jemanden kennt, der unter einer Depression oder ähnlichem leidet. Das stimmt definitiv, ich muss immer wieder feststellen, dass ich nicht die einzige mit so einem Problem bin, aber es bleibt eben immer ein Teil von einem selbst. Ich kann das Buch auch definitiv nicht für alle empfehlen, denn man muss sich klar sein, dass diese Lektüre sehr nervenaufreibend und ernst ist, aber mir persönlich hat es gut gefallen, deshalb bewerte ich auch gerne mit 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.01.2024

Die Biografie einer 100-jährigen

Das Philosophenschiff
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Anouk Perleman-Jacob beginnt an ihrem 100. Geburtstag, einem Schriftsteller von ihren Erlebnissen im Alter von 14 Jahren zu erzählen, als sie und ihre Eltern auf einem Philosophenschiff außer Landes gebracht ...

Anouk Perleman-Jacob beginnt an ihrem 100. Geburtstag, einem Schriftsteller von ihren Erlebnissen im Alter von 14 Jahren zu erzählen, als sie und ihre Eltern auf einem Philosophenschiff außer Landes gebracht wurden mit vielen anderen Intellektuellen aus Russland.

Hier stellt Michael Köhlmeier wieder historische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt seiner Erzählung. In diesem Fall sind es Persönlichkeiten aus der Zeit der russischen Revolution und diese Philosophenschiffe gab es auch wirklich. Anouk Perleman-Jacob ist zwar nur erfunden, aber man kann hier viel über diese Zeit und historische Ereignisse lernen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl ich mich wegen des Krieges sehr von Russland distanziere. Aber man kann Vergleiche von damals auf heute ziehen und ich kann das Buch empfehlen. Ich fand es sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 02.01.2024

Geschichten für die Ewigkeit

Meh Glück!
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Dank meiner Lieblingsrocksendung im Radio bin ich großer Fan von Krokus und Gotthard. Allerdings wusste ich bis vor kurzem nicht, was der Herr sonst noch alles macht. Die Geschichten waren sehr interessant ...

Dank meiner Lieblingsrocksendung im Radio bin ich großer Fan von Krokus und Gotthard. Allerdings wusste ich bis vor kurzem nicht, was der Herr sonst noch alles macht. Die Geschichten waren sehr interessant und ich konnte auch was dabei lernen, was mir immer sehr wichtig ist. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Geschichte, wo er den Tod vom Sänger von Gotthard erwähnt, das war wirklich eine unfassbare Sache und ich kann sehr gut verstehen, dass er es bis heute nicht verstehen kann, warum das alles so kommen musste oder eher gesagt gekommen ist.

Das Buch ist auf jeden Fall eine klare Empfehlung, auch wenn man nicht Fan von Krokus und/oder Gotthard ist. Denn Chris von Rohr schreibt wirklich lehrreiche Geschichten. Der Titel hat auch sehr gut gepasst, denn im Großen und Ganzen sind es wirklich Liebeserklärungen ans Leben Ich würde auch noch empfehlen, die Playlist dazu anzuhören. Es sind viele meiner persönlichen Lieblinge dabei, aber auch andere gute Songs. Es stand nur leider zu weit hinten, dass man sich auch alles in einer von ihm zusammengestellten Playlist anhören kann. Beim zweiten Lesen mache ich es dann auf jeden Fall mit Musik!

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