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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2024

Gutes Buch, für mich aber wenig inspirierend

Der Salzpfad
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Das Ehepaar Raynor und Moth stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Ihr Zuhause und gesamtes Geld haben sie verloren, zusätzlich leidet Moth an einer unheilbaren Krankheit, die ihm immer mehr zu schaffen ...

Das Ehepaar Raynor und Moth stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Ihr Zuhause und gesamtes Geld haben sie verloren, zusätzlich leidet Moth an einer unheilbaren Krankheit, die ihm immer mehr zu schaffen macht. Bevor die Verzweiflung bei dem Ehepaar überhandnimmt, werden sie lieber aktiv und entscheiden, den berühmtesten Küstenwanderweg Englands zu laufen. Mit dem restlichen Geld statten sie sich für die Wanderung aus und starten die Wanderung auf den South West Coast Path. Die Tatsache, dass sie mit wenig Geld und mittelmäßiger Ausstattung unterwegs sind, wird mehrmals in der Erzählung erwähnt. Die beiden Wanderer laufen Tag für Tag und stellen fest, dass diese regelmäßige Bewegung und der ständige Aufenthalt in der freien Natur ihnen sehr guttut. Moth konnte seine gesundheitlichen Probleme nahezu überwinden, und so gehen die beiden Eheleute jeden Tag weiter und vergrößern täglich den Abstand zu ihrem alten Leben. Die Beschreibung der wunderschönen Landschaft ist Raynor Winn gut gelungen, auch die Erzählungen der diversen Begegnungen mit anderen Menschen haben mir gefallen. Jedoch musste ich auch hin- und wieder die Augen verdrehen, weil mir Raynor etwas naiv vorgekommen ist oder ich manche Entscheidungen so nicht nachvollziehen konnte.
„Der Salzpfad“ ist ein angenehm zu lesendes Buch ohne großartige Höhen oder Tiefen. Die wahre Geschichte des Paares dahinter ist beeindruckend, allerdings hat es mich auf der Gefühlsebene nicht richtig erreicht. Dafür habe ich mich etwas mit dem South West Coast Path beschäftigt und mir wirklich tolle Bilder angesehen.

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Veröffentlicht am 24.01.2024

Gut, aber für mich kein spannender Thriller

Liebste Tochter – Du lügst so gut wie ich
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Heute Nacht habe ich (endlich) den Thriller „Liebste Tochter“ von Claire Douglas beendet und ich bin ehrlich, für mich hat sich die Geschichte gezogen. Eigentlich ist der Plot ganz nach meinem Geschmack, ...

Heute Nacht habe ich (endlich) den Thriller „Liebste Tochter“ von Claire Douglas beendet und ich bin ehrlich, für mich hat sich die Geschichte gezogen. Eigentlich ist der Plot ganz nach meinem Geschmack, die Geschichte spielt im ländlichen England 🇬🇧, bei Gartenarbeiten werden die Leichen zweier Menschen entdeckt und die Hinweise häufen sich, dass vor vielen Jahren ein Doppelmord geschehen ist. Das Anwesen bewohnt ein junges Paar, die schwangere Saffy und ihr Mann Tom. Das Anwesen gehört Saffys Mutter Lorna, sie lebt in Spanien 🇪🇸 und hat das Haus ihrer Tochter und dem Schwiegersohn zum Wohnen überlassen. Das Verhältnis zwischen Saffy und Lorna ist schwierig, die Mutter von Lorna und frühere Eigentümerin Rose ist demenzkrank und lebt in einem Pflegeheim. Wer sind die Opfer, was ist 1980 geschehen? Lorna kommt aus Spanien und unterstützt ihre Tochter in der schwierigen Zeit. Und was hat der Koch Theo und sein Vater mit der Geschichte zu tun? Für mein Empfinden hat sich die gesamte Geschichte zu lange hingezogen, die Protagonistin Saffy empfand ich mit ihrer aufgeregten Art fast schon als nervig, ihr Mann Tom bleibt die gesamte Geschichte über blass. Bei mir kam keine Spannung auf, ich hatte niemals das Gefühl das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Im letzten Drittel wurde es dann zum Glück etwas interessanter, aber ich war wirklich froh, als die Mordfälle aufgeklärt waren. Ein Thriller im klassischen Sinn ist dieses Buch für mich nicht, dafür war es zu langweilig. Zumindest war die Auflösung der Morde am Ende ein guter Abschluss für das Buch - und für mich.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Zu wenig Alltagsküche für mich

Airfryer vegetarisch - Die besten Rezepte für die Heißluftfritteuse
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Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache ...

Ich hatte mir von dem Buch ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Die Idee, vegetarische Gerichte im Airfryer zuzubereiten, finde ich super praktisch für den Alltag. Es sind auch ein paar schöne und einfache Rezeptideen dabei, die man schnell umsetzen kann. Die Erklärungen sind verständlich und die Bilder machen auf jeden Fall Lust aufs Ausprobieren. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt nicht so richtig abgeholt, weil viele Rezepte einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben.
Was mich außerdem etwas gestört hat, ist die Auswahl der Gerichte. Für mich hätte der Fokus viel mehr auf schnellen und gesunden Gemüsegerichten liegen können, die man wirklich regelmäßig kocht. Stattdessen sind auch Sachen wie Muffins oder Schokoküchlein dabei, die ich in so einem Buch nicht unbedingt brauche. Dazu kommen teilweise Zutaten, die ich nicht immer im Haus habe, was es im Alltag etwas unpraktisch macht. Am Ende nehme ich ein paar nette Ideen mit, aber insgesamt hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine ungewöhnliche Mörderin im Seniorenheim

Betreutes Morden
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Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Die Idee mit einer ehemaligen Serienmörderin im Seniorenheim fand ich aber sofort spannend und irgendwie auch herrlich schräg. ...

Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Die Idee mit einer ehemaligen Serienmörderin im Seniorenheim fand ich aber sofort spannend und irgendwie auch herrlich schräg. Carol als Figur mochte ich wirklich gern, weil sie auf ihre eigene Art sympathisch ist, obwohl sie so eine ungewöhnliche Vergangenheit hat. Die Geschichte lässt sich sehr leicht lesen und ich war schnell mittendrin. Viele Situationen sind total absurd und genau das hat mir beim Lesen Spaß gemacht.
Trotzdem hat mich das Buch nicht komplett überzeugt. Mir hat ein bisschen die Tiefe gefehlt und auch die Spannung war eher zurückhaltend. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber wirklich mitgerissen hat mich die Geschichte nicht. Es war für mich ein Buch, das man entspannt nebenbei lesen kann, ohne viel nachdenken zu müssen. Insgesamt war es nett für zwischendurch, aber nichts, was mir lange im Kopf bleiben wird.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Gute Grundidee, hat mich leider nicht gepackt

Das Böse nebenan
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Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine ...

Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine Chance geben. Leider hat mich die Geschichte weder emotional noch inhaltlich wirklich erreicht. Die Grundidee und die Atmosphäre waren stellenweise interessant, doch insgesamt kam für mich kaum Spannung auf. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, was das Mitfiebern zusätzlich erschwert hat. Am Ende blieb bei mir eher Ernüchterung zurück. Schade, denn aus der Idee hätte man meiner Meinung nach mehr machen können.

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