Langatmig
Eine Welt nur für unsNach dem Krieg kehrt der Soldat Vincent 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Frankreich zurück. Er will unbedingt seine Freundin Ariane wiederfinden und schließt sich einem Trupp aus Minenräumern in ...
Nach dem Krieg kehrt der Soldat Vincent 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Frankreich zurück. Er will unbedingt seine Freundin Ariane wiederfinden und schließt sich einem Trupp aus Minenräumern in seinem Heimatort an. Die Arbeit ist gefährlich, immer wieder kommt es zu Unfällen, die auch tödlich enden können. Aber Vincent hofft neben der Arbeit zu Arianes Aufenthaltsort recherchieren zu können. Er trifft auf Saskia, die das KZ überlebt hat und viele Traumata mit sich schleppt. Sie versucht das Haus ihrer Eltern zurückzubekommen, aber das ist nicht einfach, denn wie kann sie beweisen, dass ihre Eltern im KZ ermordet wurden?
Das Buch beschäftigt sich intensiv mit der Arbeit der Minenräumer, den einzelnen Minentypen und ihrer Entschärfung. Das fand ich langatmig und überflüssig. Auch die Erzählung über Vincent, seinen deutschen Kameraden Lukas und den Rest der Minenräumtruppe konnte mich nicht begeistern, manchmal ist das alles etwas wirr. Allein die Figur der Saskia hat mich angesprochen. Die Ungerechtigkeit ihres schweren Schicksals ist beklemmend und beschämend. Erst am Schluss, als sich Arianes Schicksal aufklärt, wird das Buch interessanter.
Durch dieses Buch habe ich mich leider hindurchgequält, obwohl das Thema mich sehr interessierte, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht begeistern.