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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2024

Die Jägerin und der Vampire

Seelen der Dunkelheit / Schwarz wie dein Herz
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Die junge Apothekerin Aurora wird Nachts von blutigen Albträumen gequält. Als ihr ein Mönch offenbart, dass sie und ihr Bruder aufgrund ihres genetischen Erbes Vampirejäger sind, kann sie es zunächst nicht ...

Die junge Apothekerin Aurora wird Nachts von blutigen Albträumen gequält. Als ihr ein Mönch offenbart, dass sie und ihr Bruder aufgrund ihres genetischen Erbes Vampirejäger sind, kann sie es zunächst nicht glauben. Dies ändert sich erst nach Vampierangriffen. Unterstützung erhält die im Kampf unerfahrene Aurora durch ihren attraktiven Nachbarn Eric. Doch kann Aurora ihm vertrauen?

Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte um die unerfahrene Vampirejägerin Aurora und ihren mächtigen Vampire Eric leider nicht. Inhaltlich kämpft Aurora gegen ihre Bestimmung als Vampirejägerin und gegen Vampire, die einen Krieg innerhalb der Vampiregemeinschaft auslösen wollen. Hauptfokus des Buches liegt allerdings eher auf der Liebesgeschichte zwischen Ihr und Eric. Mir persönlich hat der Schreibstil nicht sonderlich zugesagt. Ich hätte mir weniger Beschreibungen, aber mehr Handlung und Spannungsmomente gewünscht. Auch waren mir Auroras Gedankengänge , die zum Großteil sehr ausführlich dargestellten wurden, nicht immer nachvollziehbar. Die Lovestory hat mir gut gefallen, wobei hier ein Cliffhanger zur Fortsetzung eingebaut wurde. Insgesamt ein Buch, dass sich leicht lesen lässt, aber dass Grene der romantischen Vampiregeschichte auch nicht neu erfindet.

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Veröffentlicht am 08.02.2024

Taten lassen Sterne erstrahlen

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2)
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Janosch, der Erzähler dieser Geschichte, nimmt den Leser mit auf seine Suche nach Sara, dem kleinen und weisen Mädchen mit den tiefgründigen Wahrheiten. Dabei trifft auf einen kleinen Jungen, mit einer ...

Janosch, der Erzähler dieser Geschichte, nimmt den Leser mit auf seine Suche nach Sara, dem kleinen und weisen Mädchen mit den tiefgründigen Wahrheiten. Dabei trifft auf einen kleinen Jungen, mit einer einfachen und zeitlosen Botschaft in Zeiten von Krieg, Angst und Einsamkeit.
Es ist eine Geschichte über Liebe und Zuneigung, Freundschaft und Hoffnung.

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2) von Jando, ist meiner Ansicht nach eine poetisch, philosophische Erzählung für Erwachsene.
In den dunklen Zeiten eines Krieges wird durch zwei besondere Kinder Liebe , Hoffnung und Mut in die Welt gebracht. Das Buch ist sehr gut und schnell lesbar und enthält einige, bereits in ähnlicher Form bekannte, philosophisch anmutende Weisheiten. Ich kenne den Vorband nicht, denke aber, dass es inhaltlich auch gut unabhängig vom ersten Band lesbar ist. Etwas blass blieben für mich der Erzähler Janosch, sowie dessen Freundin. Auch berührt mich die Botschaft des Buches nicht ganz, da ich irgendwie das Gefühl hatte, bekannte Sinnsprüche in einer etwas abgeänderten Variante vorgestellt zu bekommen. An der ein oder anderen Stelle kam mich der Vergleich zum "Kleinen Prinzen", der durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Sternenreiter hat. Sehr schön sind die Illustrationen im Buch. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne für diese traurig, hoffnungsvolle Geschichte voller Lebensweisheiten.

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Veröffentlicht am 03.02.2024

Über Hexen, Alben, Nordmänner und Götter

Das Vermächtnis der Hüterin
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Hexe Sarah hat sich entschieden in der Vergangenheit zu bleiben. Zwar vermisst sie Annehmlichkeiten wie Kino- und Restaurantbesuche, doch insgesamt ist ihr Leben mit Ehemann Ragnar und den beiden gemeinsamen ...

Hexe Sarah hat sich entschieden in der Vergangenheit zu bleiben. Zwar vermisst sie Annehmlichkeiten wie Kino- und Restaurantbesuche, doch insgesamt ist ihr Leben mit Ehemann Ragnar und den beiden gemeinsamen Kindern sehr idyllisch. Jedenfalls bis ein unheimliches Wesen die Wälder durchstreift , Ragnar vor ihren Augen verschwindet und eine tötliche Seuche im Dorf ausbricht. Sarah macht sich daraufhin auf die gefahrvolle Suche nach Ragnar und steht bald vor der Aufgabe die Welten vor dem Untergang zu bewahren. Glücklicherweise stehen ihr hierbei alte Bekannte und neue Verbündete zur Seite.

Zunächst einmal möchte ich auf das wunderschöne Cover eingehen. Der in silber gehaltene Weltenbaum umgeben von einem blau, grün , lilanen Farbspektrum ist ein wirklicher Eyecatcher. Einfach traumhaft schön.

Der Schreibstil des Buches ist gut lesbar. Die Grundidee ist spannend, enthält die ein oder andere Überraschung und ist auf jeden Fall fantasievoll. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es sich bei " Das Vermächtnis der Hüterin" um den zweiten Band einer Reihe handelt, der sich problemlos ohne Vorkenntnis des ersten Teils lesen lässt. Besonders gut haben mir die Szene rund um die nordischen Götter und um den Hexenrat gefallen. Zwei Dinge haben mich dann leider etwas gestört. Mit der Hauptprotagonistin Sarah bin ich leider gar nicht warm geworden. Zwar ist sie eine starke und moderne Frau, in ihren Dialogen wirkt sie auf mich jedoch leider oft zu trotzig, pampig oder grundlos aufbrausend. Zweitens ist mir auch aufgefallen, dass ein Großteil des Buches aus teils sehr langen, manchmal fast monologartigen Gesprächen besteht. Geradezu knapp dagegen wird der finale Kampf beschrieben.

Fazit: Fantasy verwoben mit nordischer Mythologie. Ein Buch für alle die Hexen und nordische Götter mögen.

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Veröffentlicht am 22.01.2024

Achmarìs

Lodernde Flammen
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Ein dunkelrotes Cover verziert mit goldenen Ornamenten und einer goldenen Schrift ziert dieses Buch und verrät dabei noch nicht allzuviel vom Inhalt.

Ariannas Welt wird auf den Kopf gestellt. Als Assistentin ...

Ein dunkelrotes Cover verziert mit goldenen Ornamenten und einer goldenen Schrift ziert dieses Buch und verrät dabei noch nicht allzuviel vom Inhalt.

Ariannas Welt wird auf den Kopf gestellt. Als Assistentin der Geschäftsführung hat sie eigentlich einen angenehmen Job bis die Hauptstadt des Landes in Flammen steht. Kurzerhand gerät sie in eine Art unterirdisches Ausbildungslager der Regierung und wird darauf gedrillt gegen Drachen in den Kampf zu ziehen. Doch diese Mission entwickelt sich anders als erwartet.

Lodernde Flammen: Die Prophezeiung von Aimie May ist Fantasy mit einer Portion Romantik und einer Handlung die durchaus an der ein oder anderen Stelle zu überraschen vermag. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Arianna erzählt und ist an sich locker und leicht zu lesen. An der ein oder anderen Stelle stimmen für mich leider Zeitraum und Handlungs/Denkweisen der Protagonisten nicht ganz überein, beispielsweise die Kampfausbildung betreffen. Auch konnte ich Ariannas Sichtweise manchmal nicht nachvollziehen, da sie teilweise zu wenig hinterfragt, fast schon letagisch Befehle befolgt. Die Welt in der Arianna lebt ähnelt der unsere , gerne hätten ich hier noch mehr über sie erfahren. Der Plot und die Geschehnisse rund um die Drachen haben mir dann jedoch gut gefallen. Auch ist da Buch in sich abgeschlossen, was ich positiv hervorheben möchte. Insgesamt ein guter Debütroman mit etwas Verbesserungspotenzial.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Die Schwiegermutter der Queen

Prinzessin Alice
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Allein vom Cover her, das eine Frau im roten Kleid zeigt, wäre ich nicht unbedingt auf die Idee gekommen, dass dieses Buch von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter der Queen und Großmutter ...

Allein vom Cover her, das eine Frau im roten Kleid zeigt, wäre ich nicht unbedingt auf die Idee gekommen, dass dieses Buch von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter der Queen und Großmutter von König Charles III, handelt. Da ich eine kleine Schwäche für die englischen Royals nicht abstreiten kann, und wusste, dass Prinzessin Alices Leben ungewöhnlich war, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Prinzessin erzählt wird, hat mich überrascht. Vom Zeitraum her umfasst sie Alice Leben in Exil in Paris, ihren erzwungenen Aufenthalt in der Klinik am Bodensee und die Jahre während des zweiten Weltkrieges. Auf ihre Jugend in England und ihre Zeit als griechische Prinzessin wird hin und wieder Bezug genommen. Bereits zu Beginn wird ihr schwieriges Verhältnis zur Familie ersichtlich, die zusehends mit ihrer Schizophrenie nicht klarkommt. Es kommt zu einer Zwangssterilisation. Spätestens mit dem Aufenthalt in der gehobenen geschlossenen Anstalt, sind Alice Gedankengänge wirr und unangenehm zu lesen. Tatsächlich war ich hier froh, dass dieses Buch nur 150 Seiten dünn ist. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass die Autorin der Prinzessin gerecht wird. Nicht immer ist ersichtlich, was Fiction und was Realität ist. Beispielsweise kann ich mir nicht vorstellen, dass sich Alice jahrelang im Nachbarhaus eingemietet hat, um das Leben einer ihrer Töchter zu beobachten. Auch der Wiedergewinn ihres Gehörs, scheint unrealistisch, eher schon Manifestation ihrer psychischen Erkrankung. Aufklärung darüber findet auch in einem Nachwort nicht statt. Vielleicht hätte ich lieber eine fundierte Biographie lesen sollen. So überzeugte mich Prinzessin Alice von Irene Dische leider nicht.

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