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Veröffentlicht am 04.04.2024

Der Sommer, in dem alles begann – schwach

Der Sommer, in dem alles begann
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Der Sommer, in dem alles begann, von Claire Léost

Cover:
Recht melancholisch, wie das ganze Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Es geht hier um drei Frauen: Helene, Marguerite und Odette.
Die Geschichte ...

Der Sommer, in dem alles begann, von Claire Léost

Cover:
Recht melancholisch, wie das ganze Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Es geht hier um drei Frauen: Helene, Marguerite und Odette.
Die Geschichte spielt sich auf verschiedenen Zeitebenen ab und handelt hauptsächlich in einem kleinen Dorf in der Bretagne (im Landesinneren).

Mich konnte die Handlung nicht fesseln. Teilweise wirr und verwirrend erzählt, nicht immer chronologisch.
Die handelnden Personen bleiben für mich farblos und distanziert, so dass ich keinen Bezug bekommen habe. Die Frage nach Marguerites Mutter wird (für uns Leser) irgendwann ganz nebenbei und recht unspektakulär aufgelöst.
Die ganzen „Liebesgeschichten“ sind für mich auch regt flach/schwach erzählt.

Das Ende wird dann nochmal kurz dramatisch. Das wertet das ganze Buch etwas auf.

Autorin:
Claire Léost wurde 1976 in der Bretagne geboren und lebt heute in Paris. Ihr erster Roman »Le monde à nos pieds« wurde für das französische Fernsehen verfilmt. Ebenso wie ihr zweiter Roman »Der Sommer, in dem alles begann«, für den sie 2021 den Literaturpreis der Bretagne erhielt.

Mein Fazit:
Eine Geschichte die keinen Eindruck hinterlässt.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2024

Trabant - konfuser Rettungsversuch

Trabant
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Trabant, von Stefan Sommer

Cover:
Nicht gerade meine erste Wahl.

Inhalt und meine Meinung:
Georg, von allen Juri genannt, ist in einem Grandhotel in Istrien, wo er am nächsten Tag den Trauzeugen bei ...

Trabant, von Stefan Sommer

Cover:
Nicht gerade meine erste Wahl.

Inhalt und meine Meinung:
Georg, von allen Juri genannt, ist in einem Grandhotel in Istrien, wo er am nächsten Tag den Trauzeugen bei seinem besten Freund, der dort heiratet, machen soll, als ihn die SMS seines Vaters völlig auf dem falschen Fuß erwischt.

Völlig verzweifelt und konfus, steigt Georg in seinen alten Opel Corsa und fährt nach München um mit seinem Vater zu reden. Um die Familie zu retten.

Und genauso konfus ist das Buch für mich.
Die Schreibweise isst flüssig, aber manchmal mit einer recht seltsamen, skurrilen Wortwahl (z.B. Vateraugen, Vateratem, Vaterkörper)
Die Erzählung selber geht auch wild durcheinander, z.B. mit den Zeiten, ich kann nicht immer gleich erkennen wo ich mich beim Lesen jetzt gerade befinde. Sind es reale Erinnerungen oder sind es nur Überlegungen von Georg?
Für mich wird oft vieles unzusammenhängend aneinander gereiht.
Alles sehr verwirrend.

Mir ist am Ende auch nicht ganz klar, was jetzt mit dem Vater ist. Das ist mir dann doch zu wage.

Autor:
989 geboren, wuchs in einer kleinen schwäbischen Gemeinde auf. Der vierunddreißigjährige Autor lebt heute in München und arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk

Mein Fazit :
Mir ist das Ganze viel zu wirr und zu wage.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Ein schönerer Schluss,

Ein schönerer Schluss
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Ein schönerer Schluss, von Bekim Sejranovic

Cover:
Eine Hütte spielt im Buch auch eine wichtige Rolle, aber die stelle ich mir ganz anders vor.

Inhalt und meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig ...

Ein schönerer Schluss, von Bekim Sejranovic

Cover:
Eine Hütte spielt im Buch auch eine wichtige Rolle, aber die stelle ich mir ganz anders vor.

Inhalt und meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber ich habe nicht bekommen was ich erwartet habe.

Viele etwas wirrt aneinander gefügte Episoden. Manchmal geht es chronologisch direkt weiter, oft aber kommen auch ganz neue Episoden oder Erinnerungen.
Vieles wird wiederholt, aber mit einem andern Verlauf. So als: Was wäre wenn die Geschichte anders verlaufen wäre.

Ich hatte ein balkanisches Schlitzohr, im Sinne von lustig und leicht erwartet. Aber der Protagonist blieb mir unsympathisch und von lustig habe ich nichts gemerkt.
Wenn ich nun zurückdenke bleibt mir nur seine Joint-Raucherei, die Valiumtabletten, sein Sex, seine zwei Frauen und die Hütte des Großvaters in Episoden in Erinnerung.
Nichts was tiefer geht oder lange n Erinnerung bleibt.

Mein Fazit:
Ein Buch wie es im Moment anscheinend Trend ist. Viele Episoden aneinander gereiht und der Leser soll/kann sich selber ein Bild dazu machen.
Nicht so meins.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Beschütze sie

Beschütze sie
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Beschütze sie, von Laura Dave

Kurzbeschreibung:

Ein Thriller in den man sofort einsteigt. Der Schreibstil ist sehr realistisch und ich konnte mir die Personen sehr schnell vorstellen und konnte mich ...

Beschütze sie, von Laura Dave

Kurzbeschreibung:

Ein Thriller in den man sofort einsteigt. Der Schreibstil ist sehr realistisch und ich konnte mir die Personen sehr schnell vorstellen und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Vor allem in die 38 jährige Hauptperson Hannah.
Die Emotionen kommen gut rüber und die Spannung steigt immer mehr an.
Doch dann, so nach ca. 2/3, zum Ende zu, wird es etwas unrealistisch. Es wird zu widersprüchlich zum Anfang und wirkt auf einem recht konstituiert.
So als ob die Autorin selber nicht genau wüsste wie sie das Ganze nun halbwegs realistisch enden lassen könnte.
Das hat mir das Lesevergnügen vom Anfang doch recht verhagelt.
So gebe ich auch nur mäßige 3 Sterne, wenn ich auch am Anfang noch dachte dies könnte ein 5 Sterne Buch werden.

Veröffentlicht am 21.12.2023

Agonie - zu viel Privatgedönse

Agonie (Milosevic und Frey ermitteln 2)
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Agonie, von Lea Adam

Cover:
Ziemlich düster und bedrohlich, passt zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Die Geschichte wird sehr brutal und es fließt viel Blut. Es bleibt nicht bei einem Mord.
Wir landen ...

Agonie, von Lea Adam

Cover:
Ziemlich düster und bedrohlich, passt zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Die Geschichte wird sehr brutal und es fließt viel Blut. Es bleibt nicht bei einem Mord.
Wir landen in der Tierschützer Szene und bei einem großen Schlachtbetrieb.
Hier gibt es dann allerdings nicht viel neues.

Den Schreibstil empfand ich etwas verwirrend, ich glaube er ist nicht chronologisch. Es gab teilweise sehr lange und verwinkelte Schachtelsätze.

Wir als Leser wissen sehr bald wer der Mörder ist. Es gibt immer wieder Einschübe in kursiver Schrift in denen er aus seiner Perspektive berichtet.
Das nimmt die Spannung ziemlich raus.
Das spannendste Moment ist eigentlich nur noch, wie die Polizei wohl auf ihn kommt.
Ja und die beiden Kommissare (recht farblos) sind auch so eine Sache. Mir wird hier viel zu viel Privates mit eingebaut. Das brauche ich alles für einen Thriller nicht.

Autorinnen:
Lea Adam ist das Pseudonym der Autorinnen Regina Denk und Lisa Bitzer. Zwischen der schwedischen Küste und dem Münchener Umland haben sie unabhängig voneinander zahlreiche Buchprojekte veröffentlicht.

Mein Fazit:
Ein interessanter Fall aber hier wurde zu viel Privatgedönse in die Handlung eingewoben und der Täter war zu schnell klar.
Das hat mir wesentlich den Lesespaß verdorben.
Von mir 3 Sterne.

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