Cover-Bild Junge ohne Namen
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7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 27.02.2019
  • ISBN: 9783733651558
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Steve Tasane

Junge ohne Namen

Henning Ahrens (Übersetzer)

»Meine Familie ist weg. Meine Papiere auch. Ich habe nur noch einen Buchstaben. I – so werde ich hier genannt. Ich bin ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling. Nur dass ich nicht wirklich unbegleitet bin, denn ich habe ja L und E und V. Sie sind meine Begleiter.«
Steve Tasane erzählt die Geschichte von I ohne jeden Kitsch und Sentimentalität. I ist kein Opfer, er ist ein zehnjähriger Junge voller kindlichem Optimismus, welcher angesichts des großen Leids, das ihm widerfährt, den Leser gleichermaßen berührt wie aufrüttelt.
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis
»Das Schicksal der Flüchtlingskinder muss jeden berühren.«
UNO-Flüchtlingshilfe

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2024

Erschütternd und bewegend

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Ich brauche nicht viele Worte. Ein kurzer Einblick in das Leben unbegleiteter Minderjähriger in einem Flüchtlingslager.

Man erfährt wenige über den Jungen ohne Namen. Wie alle Kinder ohne Familie, ohne ...

Ich brauche nicht viele Worte. Ein kurzer Einblick in das Leben unbegleiteter Minderjähriger in einem Flüchtlingslager.

Man erfährt wenige über den Jungen ohne Namen. Wie alle Kinder ohne Familie, ohne Papiere, bekommt auch dieser Junge nur einen Anfangsbuchstaben. Und doch fühlt man sich ihm so nah. Ein junges Leben voller Hoffnung in einem Tal der Hoffnungslosigkeit. Bedrückend und bewegend.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Eine Geschichte die bleibt

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Ein kurzes aber dafür umso einprägsameres Buch.
Junge ohne Namen ist eine Geschichte, die bleibt. Sie beschäftigt während des Lesens genauso sehr wie danach und lässt einen einfach nicht los. Sie schildert ...

Ein kurzes aber dafür umso einprägsameres Buch.
Junge ohne Namen ist eine Geschichte, die bleibt. Sie beschäftigt während des Lesens genauso sehr wie danach und lässt einen einfach nicht los. Sie schildert sehr klar, was Kinder auf der Flucht erleben müssen, gerade unbegleitete. Was diese Kinder, jeder Mensch, in einem Flüchtlingslager erlebt. Und es macht einfach fassungslos, wie grausam und menschenverachtend gehandelt wird. Nun darf man nicht denken, dass wir die schlimmsten Dinge zu lesen bekommen, denn das Buch ist durchaus für die Altersempfehlung entsprechend geschrieben, aber ich bin der Meinung, dass sich jeder beim Lesen selbst vorstellen kann, welche Seiten solche Situationen in Menschen hervorbringen können.

Die Geschichte ist nicht nur eindrucksvoll und absolut empfehlenswert, sie ist erschütternd und lässt an den Menschen zweifeln. Gleichzeitig schafft der Autor aber selbst in diesem Szenario so etwas wie Hoffnung aufkommen zu lassen, wo die Hoffnungslosigkeit einen von allen Seiten niederdrückt. Ob nun durch Menschen, die tatsächlich irgendwie helfen, oder durch die Kinder, die versuchen zu überleben und zu leben. Dabei ist dieser Funken an Hoffnung wirklich mickrig - doch der Protagonist I ist in all diesem Geschehen ein kleines Licht in der Dunkelheit, während er uns zeigt, was Zusammenhalt eigentlich wirklich bedeutet.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Erschütternd

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"Junge ohne Banen" von Steve Tasane ist eine erschütternde Geschichte von Kindern in einem Flüchtlingslager.

Kinder auf der Flucht, ohne Begleitung. Die Ausweise sind verloren, ohne Bachweis wer sie ...

"Junge ohne Banen" von Steve Tasane ist eine erschütternde Geschichte von Kindern in einem Flüchtlingslager.

Kinder auf der Flucht, ohne Begleitung. Die Ausweise sind verloren, ohne Bachweis wer sie sind. Im Lager haben sie keine richtigen Namen sondern ihnen wurden Buchstaben zugewiesen. I ist als Kind einer derjenigen, deren Zukunft am ungewissten und unsichersten ist. Ohne Familie tut sich der zehnjährige mit anderen Kindern zusammen.

Die Kinder leben im Schmutz und Hunger, die Wachmänner die sie beschützen sollten, verbreiten nur Angst und Schrecken. I erzählt die Geschichte als Ich-Erzähler. Wo er herkommt und was mit seiner Familie passiert ist bleibt unklar. Er ist berührend zu lesen, wie sich die Kinder gegenseitig unterstützen.

Tasane hat die Geschichte recht emotionslos geschrieben, die Kinder haben sich bereits an die erschreckenden Verhältnisse in denen sie leben gewöhnt. Gleichzeitig wird gezeigt wie erbarmungslos Menschen sein können. In diesem Buch wurden wahre Geschichten verarbeitet, wie das meist bei solchen Büchern ist, gibt es auch hier keinen richtigen Spannungsbogen sondern wirkt zeitweise etwas langatmig. Direkt aus dem Leben, hart, einfach und schwer zu begreifen.

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