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Veröffentlicht am 23.12.2018

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Outback Dreams. So weit die Liebe reicht
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Hier hat mich sofort das Setting der Geschichte angesprochen, ich habe noch kein Buch gelesen, welches in Australien spielt und auch der Klappentext klang interessant. Die vielen positiven Besprechungen ...

Hier hat mich sofort das Setting der Geschichte angesprochen, ich habe noch kein Buch gelesen, welches in Australien spielt und auch der Klappentext klang interessant. Die vielen positiven Besprechungen auf Goodreads haben mich dann überzeugt, ich wollte das Buch lesen und ich wollte es auch wirklich mögen, warum mir dies so schwer fiel, erfahrt ihr nun.

Willow und Tom sind beste Freunde, sie wachsen nebeneinander im Outback auf und hängen ständig miteinander rum. Für beide ist klar, sie wollen die Zukunft zusammen verbringen. Für Willow heißt das, sie sind weiter beste Freunde und schließen die Farmen zusammen, doch Tom stellt sich eine gemeinsame Zukunft ganz anders vor. Im Klappentext wird davon gesprochen, dass etwas passierte, was die Zwei entzweite. Ich dachte, oh, da muss bestimmt was Schlimmes passiert sein, dass eine so tiefe Freundschaft aufgegeben wurde. Nun ja.

Tom hat in Willows Augen Mist gebaut, so großen Mist, dass sie weder seine Briefe liest, die er ihr schickt, noch ihn je trifft, wenn sie zu Hause auf Besuch ist, noch ihn einfach mal anruft, 10 Jahre lang. Sie verbannt ihn aus ihrem Leben und warum? Und nun folgt ein kleiner Spoiler, der schon auf Seite 30 im Buch aufgedeckt wird, weil Tom sich in sie verliebt hat und sie geküsst hat. Und anstatt darüber zu reden, bricht sie einfach den Kontakt ab und will nichts mehr von ihm wissen. Für ihr Verhalten gibt es später auch eine Erklärung, die mich mit Willow aber trotzdem nicht versöhnt hat.

Ich mochte Tom, er ist einfach ein guter Kerl, und wie er Willow sieht, in seinen Briefen beschreibt, so mochte ich sie auch. Ich mochte die Willow von Tom, aber nicht die, die dem Leser präsentiert wurde. Selten hat mich eine Protagonistin so viele Nerven gekostet. Was unglaublich schade war, weil ich dieses Outback Farm Feeling so schön fand. Dieses hat die Autorin so toll eingefangen und auch die Ganzen Sachen im Bezug auf die Farm, den Viehtrieb und die Bioumstellung, als das fand ich schön zu lesen und auch interessant.

Doch die Liebesgeschichte konnte mich kein bisschen mitnehmen. Kein Wunder, habe ich doch Tom insgeheim eine andere Frau an seiner Seite gewünscht. Willow hat durchaus ihre lichten Momente, dann sieht sie ein, wie dumm manches ist, was sie macht und auch wie selbstbezogen. Aber ein paar Seiten später macht sie trotzdem wieder die gleichen Fehler. Kurz um, die Protagonistin hat mir das Buch richtig verdorben. Am Ende des Buches wurde noch mal schön Drama eingebaut, was mir zu viel war und auch wenn ich die Liebesgeschichte gemocht hätte, wäre sie erst gegen Ende in Gang gekommen.

Fazit:
Ich mochte Tom und das Outback Farm Feeling, das Leben auf einer Farm weit draußen in Australien hat die Autorin schön an den Leser gebracht.
Doch mit der Protagonistin kam ich überhaupt nicht klar, sie hat das Buch für mich zu einer nervlichen Qual gemacht. So konnte ich leider auch die Liebesgeschichte, die zu meinem Glück eh erst am Ende wirklich aufkam, nicht genießen, da ich Tom insgeheim eine andere Frau eine seiner Seite gewünscht habe.
Leider nicht mein Buch.
2,5 Sterne

Veröffentlicht am 06.12.2018

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Küss den Cop
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Ich war sehr gespannt auf Küss den Cop, ich lese ja gerne Gay Romance Geschichten und die Auswahl im deutschsprachigen Raum ist nicht so groß. Den Anfang der Geschichte fand ich dann auch super. Die beiden ...

Ich war sehr gespannt auf Küss den Cop, ich lese ja gerne Gay Romance Geschichten und die Auswahl im deutschsprachigen Raum ist nicht so groß. Den Anfang der Geschichte fand ich dann auch super. Die beiden lernen sich kennen. Tyler arbeitet bei der Polizei und beschützt Brandon bei einem Überfall auf seine Ville. So stellt Brandon dann Tyler als Leibwächter ein. Gute Voraussetzungen für eine schöne Geschichte.

Doch die beiden Protagonisten wurden dann sehr stereotypisch dargestellt. Tyler der Cop, war natürlich sehr muskulös und auch aggressiv und unbeherrscht. Bradon hingegen feminin, leichtgläubig und so typisch einem Klischee entsprechend. Ich mag es, wenn Charaktere vielschichtig dargestellt werden und dies war hier leider nicht der Fall. Außerdem trat dann noch ein Fan / Stalker in die Handlung, der total überzogen dargestellt wurde, einfach nur Klischee. Von da an ging die Geschichte für mich leider bergab.

Die Handlung fand ich auch nicht sehr überzeugend, Bradon hat ein Geheimnis, welches ihn an seinen Homophoben Vater bindet bzw. ihn abhängig von seinem Geld macht. Auf die Auflösung war ich dann sehr gespannt und fand sie letztendlich enttäuschend. Genauso wie das Verhalten von Tyler, wenn du mich wirklich liebst, stellst du mich über deine Freunde und Familie, ähm, ein bisschen zu viel für mich. Das Ende kam dann sehr abrupt.


Fazit:
Die Charaktere sind leider sehr stereotypisch und die Handlung zum Teil übertrieben und überzogen.
Der Anfang hat mir echt gut gefallen und auch das Kennenlernen der beiden, doch dann ging es bergab.
War leider nicht meine Buch.
2,5Sterne

Veröffentlicht am 15.03.2018

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Midnight, Texas
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Ich habe die komplette True Blood Reihe von Charlaine Harris gelesen und auch die ersten zwei Bände ihrer Aurora Teagarden Reihe, also insgesamt 15 Bücher und dies wäre nicht passiert, wenn ich den Stil ...

Ich habe die komplette True Blood Reihe von Charlaine Harris gelesen und auch die ersten zwei Bände ihrer Aurora Teagarden Reihe, also insgesamt 15 Bücher und dies wäre nicht passiert, wenn ich den Stil der Autorin nicht mögen würde. Deswegen war ich auch so überrascht, als ich anfing Midnight Texas zu lesen, denn ich habe nichts von ihr in diesem Buch erkannt. Abgesehen von der Kombination von übernatürlichen und Krimi Elementen und die teilweise so große Liebe fürs Detail.

Um was es in Midnight Texas geht? Es ist ein Ort an dem jede Menge seltsame Menschen leben. Alle haben wohl ein Geheimnis oder eine besondere "Fähigkeit". Klingt auf dem Papier super, doch dann wird dies kaum ausgebaut. Das Ganze übernatürliche blieb sehr auf der Strecke. Dadurch, dass niemand über sich selber reden will, alle wollen ihr Geheimnis bewahren, erfährt der Leser auch nicht sehr viel. Aber das wäre für mich ok gewesen, ich kann auch ohne Magie und Co. wenn denn dann die Krimi-Elemente gut gewesen wären. Zum Teil trugen sie die Geschichte auch, so hätte ich zum Beispiel nicht mit der Entdeckung am Ende gerechnet. Aber was dann gemacht wurde, wie damit umgegangen wurde, finde ich einfach nicht richtig und um ehrlich zu sein, hätte ich die Autorin auch nicht so eingeschätzt. Da mag jeder Denken, was er will. Aber ich bin nicht der "Zahn um Zahn, Auge um Auge" Typ, eher Gewalt erzeugt gegen Gewalt. So hat mir das Ende die Geschichte noch mal zusätzlich vermiest.

Leider konnte ich zu den Charakteren keinen Bezug finden. Dies wurde noch durch den gewählten Erzählstil verstärkt. Ihre anderen Bücher waren aus der Perspektive der Protagonistin erzähl, hier wechselt sie die Perspektiven, was ich an sich super finde, aber erzählt dann so distanziert aus der Sicht eines Erzählers, sodass ich keinen Bezug zu keinen von ihnen finden konnte.

Noch dazu kam der Umstand, dass zu Beginn einfach nichts passiert, die Handlung plätschert einfach nur so vor sich hin. Vielleicht habe ich zu viel erwartet, zählen die Sookie Stackhouse Büchern doch zu meinen Lieblingen in diesem Genre. Aber ich erkenne leider nichts von den Charme der Bücher in Midnight Texas wieder und bin ziemlich enttäuscht.

Fazit:
Ich wollte das Buch mögen, genauso wie ich die True Blood Bücher der Autorin mag.
Aber es funkte einfach nicht zwischen uns.
Midnight Texas war mir zu blass, zu farb- und lieblos.
Die Charaktere waren distanziert, sodass ich zu keinem einen Bezug aufbauen konnte.
2,5 Stern

Veröffentlicht am 26.02.2024

Nightbane

Nightbane
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Lightlark von Alex Aster war letztes Jahr in aller Munde, die einen liebten es und die anderen fanden es nicht überzeugend. Ich habe mich da im Mittelfeld bewegt, einige Ideen fand ich echt gut. Aber die ...

Lightlark von Alex Aster war letztes Jahr in aller Munde, die einen liebten es und die anderen fanden es nicht überzeugend. Ich habe mich da im Mittelfeld bewegt, einige Ideen fand ich echt gut. Aber die Umsetzung war mir zu holprig und von den Plothols möchte ich lieber nicht anfangen😶‍🌫️.

Deswegen war ich erst unsicher, ob ich auch Band 2 lesen möchte und rückwirkend kann ich sagen. Kann man machen, muss man aber nicht🤷🏻‍♀️. Falls du Band 1 schlecht fandest, wird dich Band 2 wohl kaum in Verzückung versetzen. Ich hatte die Hoffnung, dass sich der Schreibstil weiterentwickelt hat, dem war leider nicht so. Auch gab es wieder Logikfehler, was ich echt schade finde.

Was mich aber am meisten gestört hat, war wie Isla sich verhalten hat. Ja, wir kennen es vermutlich alle, wenn nicht über Probleme gesprochen wird, um den Plot am Leben zu erhalten und sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen werden. Hier war mir alles zu gewollt. Außerdem hab ich Grim in seiner Rolle als Badboy und dann doch wieder Softie verloren. Ich hatte das Gefühl, die Protas sind gerade so, wie man sie braucht und entwickeln bzw. verändern sich ohne dies nachvollziehbar zu gestalten in diese oder jene Richtung.

Fazit:
Ich hatte die Hoffnung, dass Band 2 besser wird, da mir die Grundidee und der Weltenentwurf gefallen haben. Doch leider konnte mich auch Band 2 nicht überzeugen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2023

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Hotel Magnifique – Eine magische Reise
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Ich war wirklich sehr gespannt auf Hotel Magnifique. Den Nachtzirkus, mit dem der Roman oft verglichen wird, habe ich noch nicht gelesen. Dafür aber die Caraval Reihe und diese habe ich geliebt. Was ich ...

Ich war wirklich sehr gespannt auf Hotel Magnifique. Den Nachtzirkus, mit dem der Roman oft verglichen wird, habe ich noch nicht gelesen. Dafür aber die Caraval Reihe und diese habe ich geliebt. Was ich leider von diesem Buch nicht sagen kann.

Zweifelsohne ist es ein Augenschmaus, das Cover zieht einen magisch an und der Buchschnitt in der Erstauflage ist auch ein Eyecatcher. Bedauerlicherweise konnte mich aber der Inhalt nicht überzeugen.

Die Geschichte an sich ist solide, zwei Schwestern, ein magisches und geheimnisvolles Hotel, welches durch die Gegend reist und dabei so einige Mysterien beinhaltet. Spannung kam bei mir immer mal wieder auf, durchgängig fesseln konnte mich die Geschichte aber nicht.

Der Schreibstil ist eher ausufernd, für mich viel zu beschreibend und verstrickt sich in Details und dadurch zog sich manche Szenen zu sehr in die Länge, die Dynamik ging verloren. Immer wieder musste ich mich zum weiter lesen zwingen.

Mein größtes Problem war aber die Protagonistin, Jani. Sie hat meine Nerven so sehr strapaziert, ihr Egoismus ging mir so auf die Nerven. Sie will ihren Willen durchsetzen, ob sie dabei andere Menschen in Gefahr bringt ist ihr egal. Die ganze Welt dreht sich scheinbar um sie, und natürlich noch um ihre Schwester, auf die sie immer wieder eifersüchtig ist, was irgendwie auch deplatziert wirkt. Sie hört auf niemanden, macht, was sie will. Und ganz ehrlich, am liebsten hätte ich das Buch angebrochen, um mich nicht weiter mit ihr beschäftigen zu müssen.

Fazit:

Zwar eine schöne Idee mit dem magischen und mysteriösen Hotel. Kommt aber in keinster Weise an den Zauber von Caraval heran und die Protagonistin, selten hat mich eine Prota so genervt, hätte das Buch am liebsten abgebrochen.

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