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Veröffentlicht am 02.05.2025

"Büro spielen ist easy, wenn man weiß, wie“: Scharfzüngige, humorvolle Kapitalismuskritik - 4,5⭐

Geht so
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"Ich bin wie ein schlechter Abklatsch der Person, die ich einmal war. Beinahe bin ich einfach nur eine Büroarbeiterin unter vielen. Eine von Tausenden Frauen, denen man tagtäglich in der U-Bahn begegnet ...

"Ich bin wie ein schlechter Abklatsch der Person, die ich einmal war. Beinahe bin ich einfach nur eine Büroarbeiterin unter vielen. Eine von Tausenden Frauen, denen man tagtäglich in der U-Bahn begegnet und deren Leben man sich immer leer und traurig vorstellt. Ein dauerhaft ausgelaugtes Wesen, das sich in der Erschöpfung eingerichtet hat, fad und langweilig, das seine sechs, acht oder zwölf U-Bahn-Stationen täglich als Fluchtoase nutzt, um sich in ein besseres Leben zu träumen oder sich in Bücher zu versenken, die von anderen, besseren Leben erzählen."


„Geht so“ von Beatriz Serrano ist ein Debütroman, der schon durch das tolle Cover sofort ins Auge sticht, aber auch inhaltlich durchaus beachtenswert ist.

Die Protagonistin Marisa ist ein Nervenbündel. Sie hasst ihren Job in einer Madrider Werbeagentur, wo sie eher zufällig gelandet und dann längerfristig hängengeblieben ist. Sie hasst ihren Chef und ihre Kolleg*innen.

"Büro spielen ist easy, wenn man weiß, wie. Arbeit ist einfach nur eine Rolle, die man spielen muss. Ich beherrsche diese Rolle perfekt: Ich kenne witzige Geschichten, die immer funktionieren, um das Eis zu brechen. Ich weiß, was ich fragen muss, um aufmerksam und interessiert zu wirken. Und ich weiß, was ich sagen muss, da damit die Zeit schneller vergeht, ohne dass irgendjemand bis sechs Uhr abends tatsächlich irgendwas Sinnvolles tut."

Die Langeweile und Sinnlosigkeit der Arbeitsalltage erträgt sie nur gerade so, weil sie sich mit Binge-Watching von YouTube-Videos und Beruhigungsmitteln betäubt. Dass sie nebenbei so wenig wie möglich arbeitet, ist (für sie) eh klar:

"In den Jahren, die ich hier arbeite, habe ich die Kunst perfektioniert, so wenig wie möglich selbst zu erledigen. Im Büro herrschen dieselben Regeln wie auf der Jagd: Je schneller du dich bewegst, desto weniger wahrscheinlich wirst du abgeknallt."

Als das geplante Teambuilding-Wochenende der Firma nähter rückt, bekommt Marisa Panik:

"Die Vorstellung, ein ganzes Wochenende mit den Leuten aus meinem Büro zu verbringen, erscheint mir etwas so erstrebenswert, wie mir die Fußnägel mit einer Zange rauszureißen."

"Es ist mir völlig schleierhaft, warum meine Kollegen sich derart freuen - sofern diese Flut an Emojis und Ausrufezeichen denn tatsächlich Freude bedeutet und nicht, dass gerade jemand an der Tastatur einen Hirnschlag erleidet."

Ihr Plan, das Wochenende mit den Kollegen und den geplanten Aktivitäten mithilfe von Drogen zu übestehen, geht nicht so ganz auf ...

Die Geschichte kommt sehr bissig, witzig und oft bitterböse daher. Für mich war das durchaus passend, ja, die Scharfzüngigkeit des Textes gefiel mir richtig gut. Besonders im ersten Teil des Buchs fand ich das echt stark.

Meiner Meinung nach ist es unerheblich, ob man einer anderen Altersklasse angehört oder in einer anderen Branche arbeitet (wobei die Werbebrache clever gewählt war für den Roman) - man erkennt sich unweigerlich in vielem selbst wieder.

"Ich hasse die Dynamik der Meetings. Es gibt womöglich Leute, die sie genießen, weil sie im Grunde wissen, dass Meetings auch nur eine Methode sind, sich nicht vor den Rechner setzen und arbeiten zu müssen. Meiner Meinung nach nutzen andere die Meetings als Booster für ihren Selbstwert und um sich wichtig zu fühlen."

"Früher habe ich immer im Büro gegessen, bis ich kapierte, dass diese eine Stunde mit Menschen, mit denen mich nichts verbindet außer das Bewerbungsverfahren der Agentur, meinen inneren Akku bis auf fünf Prozent auslutscht."

"Urlaub ist wie so ein Pflaster auf eine Fleischwunde. Du gehst irgendwohin, wo du niemals leben wirst, erlaubst dir einen Lebensstil, den du dir eigentlich nicht leisten kannst, und danach musst du zurück und im Fernsehen reden sie vom 'Post-Urlaubssyndrom', dabei müssten sie eigentlich sagen: 'Dein Leben ist so schrecklich, dass du Depressionen kriegst, wenn du nach zwei Wochen Märchenland wieder zurück musst.'"

"Ich lache laut und fülle damit die Stille von ganz Madrid. Wahrscheinlich ist es das, was wir alle machen: auf WhatsApp unsere Hallowiegehts verschicken und hoffen, dass die anderen nicht merken, wie verzweifelt, einsam, leidend und traurig wir sind. Viele Ausrufezeichen tippen, damit man uns die Entmutigung nicht anmerkt."

Man könnte sich fragen, warum Marisa sich bei all dem Frust und der Langeweile nicht einfach einen anderen Job sucht - aber wer vielleicht selbst schonmal in so einem Hamsterrad gefangen war, weiß sicher selbst, „wie das ist“. Dass alles etwas übertrieben wird im Roman, ist stilistisch passend und sinnig.

Neben all dem bissigen Humor kommt jedoch auch die Kritik nicht zu kurz, die (leider) oft sehr realistisch ist:

"Meine Gesundheit war allen egal, es hat sie nur interessiert, wann ich wieder einsatzbereit sein und was in der Zwischenzeit alles liegen bleiben würde. Den Leuten auf der Arbeit ist es egal, ob du stirbst oder lebst. Würde ich morgen abkratzen, wäre in der Agentur die Hauptsache, wer sich dann um die Weihnachtskampagne kümmert. Wenn du erstmal kapiert hast, dass die meisten Menschen auf der Arbeit dich komplett entmenschlichen, wird es viel einfacher, sie auch zu entmenschlichen."

Im letzten Teil flacht das Buch leider ein klein wenig ab; besonders aus dem groß angekündigten Teambuilding-Wochenende hätte man evtl. noch etwas mehr rausholen können.
Wobei das Ende dann schon wieder grandios und urkomisch war mit dem Mailverkehr und dem folgenden Finale - und ich weiß nicht, wie man das Buch besser hätte enden lassen können.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich positiv überrascht.

Von daher: 4,5⭐ von mir mit einer Leseempfehlung und der Hoffnung, dass Beatriz Serrano noch weitere Romane schreiben wird.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Wichtiges und emotional bewegendes Buch zu einem Tabuthema

Mutter ohne Kind
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Eva Lindner hat ein großartiges Buch über ein sehr wichtiges Thema geschrieben, welches heute leider immer noch tabuisiert wird.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und verarbeitet persönliche ...

Eva Lindner hat ein großartiges Buch über ein sehr wichtiges Thema geschrieben, welches heute leider immer noch tabuisiert wird.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und verarbeitet persönliche Erlebnisse, Erfahrungen anderer betroffener Frauen sowie viele Informationen und Fakten zu einem gut lesbaren Buch. Das Buch hat mich persönlich sehr bewegt und berührt. Vieles hat mich unglaublich wütend gemacht und unfassbar zurückgelassen, dass so etwas heutzutage noch möglich ist. Es müsste sich so unglaublich viel noch ändern für alle Frauen, sei es nach einer „Fehlgeburt“, „Totgeburt“ oder anderen Schwangerschaftskomplikationen. Auch allgemein im Gesundheitssystem muss ich für Frauen und Mütter noch sehr viel ändern. Zitat Seite 118: „Dass die Gesundheit von Frauen systematisch vernachlässigt wird, liegt vor allem an der ungleichen Machtverteilung. Es sind Männer, die über Geld und Investitionen entscheiden, die gewichtige Impulse geben und Schwerpunkte setzen. Die Haltung von weißen cis Männern gilt in unserer Gesellschaft als die „normale“, die neutrale. Sje bestimmt die Prioritäten, die in der Gesellschaft gesetzt werden.“
Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, es ist sehr gut recherchiert und geschrieben und bekommt von mir klare 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Die unerträgliche Gleichzeitigkeit unvereinbarer Gefühle

Die erste halbe Stunde im Paradies
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Anne und ihr großer Bruder Kai standen sich als Kinder sehr nah – sie brauchten sich gegenseitig als Stütze, denn sie mussten sich jahrelang um ihre chronisch kranke Mutter kümmern. Ihre Mutter war Sängerin, ...

Anne und ihr großer Bruder Kai standen sich als Kinder sehr nah – sie brauchten sich gegenseitig als Stütze, denn sie mussten sich jahrelang um ihre chronisch kranke Mutter kümmern. Ihre Mutter war Sängerin, Musik prägte das Familienglück, doch es zerbrach an der immer schlimmer werdenden Krankheit ihrer Mutter. Die Kinder können die Hilfe, die die Mutter benötigt, kaum mehr bewältigen. Besonders ihr Bruder möchte eine Reha der Mutter nutzen, um aus den Pflichten auszubrechen.

"‘Ich habe nur diese drei Wochen. Wir haben nur diese drei Wochen. Versteh das doch. Wenn Mama von der Reha zurück ist, geht alles wieder von vorne los.‘
Er meinte: das Kümmern. Ich wollte widersprechen. Irgendetwas in der Richtung sagen, dass es doch unsere Mutter war, um dies hier ging, und dass wir versprochen hatten, immer zusammenzuhalten. Aber ich wusste nicht, wie genau ich es hätte sagen müssen, um ihn umzustimmen.“
[...]
„Da begriff ich, dass er die Sache durchziehen würde, ganz egal, was ich davon hielt. Ich starte ihn mit offenem Mund an. Meine Wut auf ihn war riesig, aber genauso groß, das musste ich zugeben, weil meine Bewunderung. Dass er eine Entscheidung einfach nur für sich getroffen hatte und die Konsequenzen dafür in Kauf nahm. Dass seine Freiheit ihm wichtiger war als das, was unsere Mutter wollte. Komisch. Die Idee von Freiheit war mir selbst in diesem Zusammenhang noch nie gekommen. Es hätte ja im Umkehrschluss bedeutet, dass wir nicht frei waren, solange unsere Mutter uns brauchte. Wir waren aber doch keine Gefangenen. Oder kam es ihm so vor?“

Inzwischen ist Anne 30 Jahre alt, arbeitet als Pharmavertreterin und lebt bewusst ein zurückgezogenes Leben.

„Aber die erste halbe Stunde im Paradies - die Zeitspanne, in der niemand etwas von einem will oder braucht und man selbst auch von niemandem etwas will oder braucht und daher nichts wehtun kann-, diese erste halbe Stunde stelle ich mir wie Glück vor.“

Während Anne sich auf einer Weiterbildung befindet, meldet sich ihr Bruder Kai auf einmal, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte. Er war gerade in einer Entzugsklinik und braucht ein paar Tage Unterkunft. Widerwillig holt Anne ihn ab und sie wird gezwungen, sich mit ihm auszusprechen und die schmerzhafte Vergangenheit aufzuarbeiten.

„Da verstand ich endlich, was mich seit meiner Kindheit gequält hat: die unerträgliche Gleichzeitigkeit unvereinbarer Gefühle.“

„Die erste halbe Stunde im Paradies“ von Janine Adomeit ist ein tiefgründiges, sehr emotionales Familiendrama über Kinder, die viel zu jung schwere Pflegeverantwortung übernehmen müssen und die Auswirkungen auf ihr Leben.
Janine Adomeits Schreibstil und die Struktur mit zwei Zeitebenen fand ich sehr gelungen. Das Buch hat mich sehr berührt und ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Die Geschichten hinter den Taten

Dunkle Momente
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Dass Elisa Hoven selbst Juristin ist, merkt man ihrem Roman „Dunkle Momente“ an.
Ihre Protagonistin Eva Herbergen ist eine Strafverteidigerin, die kurz vor dem Ende ihrer langen Karriere ihre Anwaltszulassung ...

Dass Elisa Hoven selbst Juristin ist, merkt man ihrem Roman „Dunkle Momente“ an.
Ihre Protagonistin Eva Herbergen ist eine Strafverteidigerin, die kurz vor dem Ende ihrer langen Karriere ihre Anwaltszulassung zurückgeben möchte. Grund dafür sind ihre Schuldgefühle aufgrund eines lange zurückliegenden, vermeintlichen Routinefalls, dem sie damals nicht die nötige Aufmerksamkeit widmete. Seitdem setzt sie sich nahezu grenzenlos für ihre Mandant*innen ein und überschreitet dabei oft die Grenzen der üblichen Mandatswahrnehmung. Sie weiß, dass es oft nicht viel braucht, dass jemand zum Täter wird – oder zum Opfer. Oft genügt ein dunkler Moment, der alles verändert.

„Jede Tat hat eine Geschichte. Sie rechtfertigt nicht die Tritte an den Kopf, den Messerstich oder den Schlag mit der Vase, doch sie kann sich erklären. Zeitungen aber drucken nicht nur schwarz-weiß, sie urteilen auch so.“

In neun Episoden erleben wir Eva Herbergen als Verteidigerin bei spektakulären, von realen Fällen inspirierten Gerichtsverhandlungen, in denen die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Recht verschwimmt.

Mich faszinieren Geschichten in moralischen Grauzonen: Der tiefere Blick hinter die Tat macht menschliche Beweggründe nachvollziehbar und regt zum Nachdenken an.

„Nichts bedeutet einen so großen Bruch in der Biographie eines Menschen wie das Verbrechen. Der Täter wird reduziert auf die Tat, die er begangen hat, meist in seinem schlechtesten oder schwächsten Moment. Wenn jemandem ein Mord vorgeworfen wird, interessiert uns nicht mehr, ob er sich liebevoll um seine Kinder gekümmert hat, ein verlässlicher Freund war oder seine alten Eltern gepflegt hat. Alle guten Taten zählen nicht mehr neben der einen bösen. Und auch die ist oft weniger monströs, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag.“

„Dunkle Momente“ verbindet packende Unterhaltung geschickt mit fundierten juristischen Einblicken und gesellschaftlichen Denkanstößen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Bitterböse Unterhaltung

Ein unheimlich guter Mensch
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Das Cover zu Kirsten Kings Debütroman „Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein absoluter Hingucker, aber auch der Plot versprach eine ungewöhnliche Geschichte und hatte meine Neugierde geweckt.

Protagonistin ...

Das Cover zu Kirsten Kings Debütroman „Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein absoluter Hingucker, aber auch der Plot versprach eine ungewöhnliche Geschichte und hatte meine Neugierde geweckt.

Protagonistin Lillian ist schon länger unverbindlich mit Henry zusammen bzw. eigentlich war es nur eine Bettgeschichte. Lillian will aber mehr, Henry soll sich in sie verlieben – stattdessen macht er unerwartet Schluss mit ihr. Völlig betrunken greift sie zu einem „Rachezauber“, den sie auf YouTube entdeckt hat, um ihn zurückzuerobern. Kurz darauf ist Henry tot ...
Natürlich ist auch Lillian tatverdächtig, immerhin hatte sie ihm kurz zuvor noch eine Drohnachricht geschickt. Anstatt offiziell um Henry trauern zu dürfen, muss sie erfahren, dass er seit Jahren in einer festen Beziehung war. Zum Glück steht ihre beste Freundin Jamie („Sie war meine beste Freundin, auch wenn ich ihr das nie sagen würde. Eine derart langweilige beste Freundin zu haben war peinlich.“) ihr zur Seite.
Lillian muss dringend den Verdacht von sich auf jemand anderen lenken ...

„Aber das war ja keine wirkliche Lüge, oder? Das waren kleine Flunkereien, die ich erzählte, damit sie sich nicht ständig Sorgen um mich machte. Jede Lüge, die ich erzählte, hatte einen Sinn und Zweck. Permanent versuchte ich die Bedürfnisse der Menschen um mich herum zu erraten, und justierte meine Wirklichkeit danach, was zu hören ihnen guttat. Ich tat allen einen Gefallen.“

Gegen den Rat ihres Anwalts geht Lillian zu Henrys Beisetzung, wo ein Zusammentreffen mit dessen langjähriger Freundin Nora unschön endet. Und irgendwie läuft alles aus dem Ruder ...

„Ein unheimlich guter Mensch“ ist bitterböse Unterhaltung mit einer absolut unsympathischen Protagonistin – sowas muss man mögen. Ich habe mich vor allem zu Beginn der Geschichte köstlich amüsiert, hatte aber nicht erwartet, wie sich die Handlung bis zum Finale hin entwickeln würde. Ist das ein Krimi? Eine Satire? Ein Psychogramm? Von allem etwas, aber meine Erwartungen wurden nicht so ganz erfüllt.

Für mich vielleicht der zentralste Satz des Buches:
„Niemand kann dich missbrauchen, wenn du selbst das Ungeheuer bist.“

Insgesamt kann ich diesem Buch keinen nachhaltigen Mehrwert abgewinnen. Es war auf sehr spezielle Art unterhaltsam, aber mehr als einmal muss ich das sicher nicht lesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den ecco Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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