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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2024

Nicht mein Favorit

Splitter
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Die Geschichte um den Protagonisten Marc Lucas, der nach einem Autounfall an Amnesie leidet und sich mühsam an sein früheres Leben erinnert, ist packend und geheimnisvoll. Fitzeks Schreibstil ist wie immer ...

Die Geschichte um den Protagonisten Marc Lucas, der nach einem Autounfall an Amnesie leidet und sich mühsam an sein früheres Leben erinnert, ist packend und geheimnisvoll. Fitzeks Schreibstil ist wie immer mitreißend und sorgt für eine konstante Spannung, die bis zum Ende des Buches anhält.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielschichtig, besonders Marc Lucas als Hauptfigur ist ein interessanter Protagonist, dessen Zerrissenheit und Verzweiflung authentisch wirken.
Allerdings muss ich zustimmen, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas wiederholend wirkt. Die Spannungskurve flacht stellenweise ab. Zudem konnte mich das Ende des Buches nicht vollständig überzeugen. Es wirkte für mich einfach zu unglaubwürdig und unlogisch.
Die Geschichte ist spannend und gut erzählt, jedoch gibt es einige Schwächen im Finale. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert für alle, die gerne Psychothriller mit einer düsteren Atmosphäre und überraschenden Wendungen mögen.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Erwartungen nicht ganz erfüllt

Auris
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Nachdem ich die Geschichte rund um Matthias Hegel in einer Audible-Werbung gesehen hatte, wurde meine Neugier geweckt – spontan habe ich mich dazu entschieden, das Buch einfach mal mitzunehmen und ihm ...

Nachdem ich die Geschichte rund um Matthias Hegel in einer Audible-Werbung gesehen hatte, wurde meine Neugier geweckt – spontan habe ich mich dazu entschieden, das Buch einfach mal mitzunehmen und ihm eine Chance zu geben.

Der Schreibstil hat mir durchaus gut gefallen – er erinnert stellenweise an Sebastian Fitzek, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist. Flüssig zu lesen, spannend aufgebaut, handwerklich gut gemacht. Leider konnte mich die Handlung selbst dann aber nicht ganz so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Ich hatte erwartet, dass sich die Geschichte stärker auf die Figur Matthias Hegel konzentriert und man mehr über ihn und seine Vergangenheit erfährt. Doch genau das blieb für meinen Geschmack etwas zu sehr im Hintergrund. Die eigentliche Story war zwar keineswegs schlecht – sie hatte ihre spannenden Momente –, aber insgesamt hat sie mich leider nicht vollständig überzeugen können.

Auch die Charaktere wirkten auf mich zum Teil etwas unausgereift oder blass, als hätten sie noch mehr Tiefe vertragen können. Besonders interessant fand ich tatsächlich die Nebenhandlung rund um Jula und ihren Bruder – diese Stränge haben mich am meisten angesprochen und mein Interesse geweckt.

Alles in allem war es kein schlechtes Buch, aber es hat mich auch nicht so gepackt, dass ich den Drang verspüre, die Reihe weiterzulesen. Momentan sehe ich keinen Anlass, die nächsten Teile anzugehen.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Verschenkter Nervenkitzel: Potenzial bleibt ungenutzt

Die Insel der Angst
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Ich die gemischten Meinungen gut nachvollziehen. Meine anfängliche Begeisterung über das spannende Konzept hat während des Lesens nachgelassen. Leider fehlt mir die emotionale Verbindung zu den Charakteren, ...

Ich die gemischten Meinungen gut nachvollziehen. Meine anfängliche Begeisterung über das spannende Konzept hat während des Lesens nachgelassen. Leider fehlt mir die emotionale Verbindung zu den Charakteren, die bislang recht blass bleiben, was mein Mitfiebern hemmt.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Tess erzählt, einer komplexen Protagonistin mit geheimnisvoller Vergangenheit. Ihre Rückblicke bieten zwar interessante Einblicke, bremsen aber auch den Fortgang der Handlung. Es dauert zu lange, bis Spannung aufkommt, und oft plätschert die Handlung nur vor sich hin.

Die Beschreibungen der Umgebung, insbesondere der einsamen Insel, sind gelungen und schaffen eine lebendige Atmosphäre. Auch der Schreibstil, der mich etwas an Simon Beckett erinnert, ist angenehm, jedoch mindern die detailreichen Passagen manchmal die Spannung, sodass man zögerlich vorankommt.

Ein weiteres Manko sind die Charaktere; sie wirken wenig sympathisch oder nachvollziehbar, was es mir schwer macht, emotional mit ihnen zu fühlen. Tess überzeugt mich nicht – ihr Schicksal bleibt unberührt und wenig fesselnd.

Das Cover des Buches ist hingegen ansprechend und passt gut zum Genre, mit seinen dunklen Wolken und dem unheimlichen Wasser, die eine bedrohliche Stimmung erzeugen, die die Handlung jedoch nicht vollends erfüllt.

Fazit: Insgesamt bietet Martin Griffins Thriller eine interessante Prämisse und gelungene atmosphärische Beschreibungen, bleibt jedoch durch unzureichend entwickelte Charaktere und eine oft schleppende Handlung hinter seinen Möglichkeiten zurück. Trotz spannender Ansätze gelingt es dem Buch nicht, den Leser durchgehend zu fesseln. Alles in allem vergebe ich 3 von 5 Sternen und hoffe auf eine stärkere Entwicklung in zukünftigen Werken.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Gute Grundidee, enttäuschende Umsetzung

Love Letters to a Serial Killer
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Es gibt Bücher, die bei der ersten Begegnung vielversprechend erscheinen, aber letztlich nicht das halten, was sie versprechen. So ging es mir mit "Love Letters to a Serial Killer". Die Grundidee wirkte ...

Es gibt Bücher, die bei der ersten Begegnung vielversprechend erscheinen, aber letztlich nicht das halten, was sie versprechen. So ging es mir mit "Love Letters to a Serial Killer". Die Grundidee wirkte zunächst spannend und bot einen interessanten Ansatz, doch leider konnte die Umsetzung in nicht überzeugen.

Zunächst fiel mir auf, dass das Buch sich nicht entscheiden konnte, in welches Genre es eigentlich gehört. Es ist weder ein wirklicher Thriller noch lässt es sich als Dark Romance klassifizieren. Diese Unentschlossenheit macht es schwierig, sich in die Geschichte hineinzufinden und die Erwartungen richtig einzustellen. Statt Spannung oder emotionaler Tiefe bietet die Handlung eine unklare Richtung.

Der Schreibstil der Autorin war ein weiterer Stolperstein für mich. Es fehlte an flüssiger Lesbarkeit und an einem einnehmenden Ton, der mich hätte fesseln können. Obwohl das Buch relativ kurz ist, haben sich einige Stellen für mich zu langatmig angefühlt.

Am meisten aber hat mich die nicht vorhandene Chemie zwischen den beiden Hauptprotagonisten enttäuscht. Ihre Interaktionen wirken stumpf und ohne Tiefe. Somit konnte ich nicht wirklich mit ihnen mitfühlen, oder eine Bindung aufbauen.
Die "Spannungsmomente" wirkten eher aufgesetzt als authentisch.

Das Ende war jedoch für mich die größte Enttäuschung des ganzen Buches. Statt den Leser mit einem gut ausgearbeiteten Finale zu überraschen, blieb ich mit einem Gefühl der Enttäuschung zurück.

Die Grundidee hatte wirklich potenzial, jedoch scheiterte es an der Umsetzung.
Wer einen Thriller erwartet, ist hier gänzlich falsch.
Es bleibt zu hoffen, dass das nächste Werk der Autorin besser wird.

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