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Veröffentlicht am 18.10.2025

Suspense mit Biss

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Darum geht es:
Nach einer Beachparty werden Vanessa und ihre Freundin von Werwölfen angegriffen. Während Vanessa mit dem Leben davon kommt, sich allerdings nun einer Verwandlung zum Wolf unterziehen muss, ...

Darum geht es:
Nach einer Beachparty werden Vanessa und ihre Freundin von Werwölfen angegriffen. Während Vanessa mit dem Leben davon kommt, sich allerdings nun einer Verwandlung zum Wolf unterziehen muss, kam ihre beste Freundin ums Leben. Nun versucht sie unter den Werwölfen den oder die Übeltäter zu finden weshalb sie sich verwandelt und ihre Freundin verstorben ist.

Meine Meinung:
lyx hat hier wieder alles gegeben und ein wunderschönes Buch gestaltet. Angefangen bei einem mystischen Hardcover, dem atemberabenden Wendeumschlag mit Vanessa und Sin und der tollen Gestaltung der Seiten mit den verschiedenen Mondphasen.
Der Schreibstil war für ein Debütroman schon recht gelungen, die Handlung ging stets zügig (wenn auch manchmal etwas holprig) voran. Was ich mir etwas mehr gewünscht hätte wäre noch etwas mehr Charakter in die Protagonisten zu bringen, die blieben teilweise für mich etwas blass. Vanessa ihr Trauma fand ich allerdings sehr gut ausgearbeitet.
Auch wenn wir recht junge Protagonisten haben, welche sich doch teilweise sehr naiv und auch pubertär verhalten, ist die Geschichte an sich stellenweise sehr brutal und blutig.

Fazit:
Eine Werwolfsgeschichte welche gute Lesestunden und Spannung durch den Suspense-Anteil gebracht hat, allerdings mit vielen Klischees spielt. Ich denke Anklang wird es eher bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden, da man sich hier den Plot schon denken kann wenn man bereits sehr viel Fantasy gelesen hat.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Mörder. Märtyrer. Monarchin. Matschbirne.

Star-Crossed Hearts
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Eine junge Herrin, einst mit einem Herz voller Träume und einer Leidenschaft für das Backen, verliebte sich in einen Narren.

Mit einem märchenhaften Schreibstil werden wir durch das uns bereits aus anderen ...

Eine junge Herrin, einst mit einem Herz voller Träume und einer Leidenschaft für das Backen, verliebte sich in einen Narren.

Mit einem märchenhaften Schreibstil werden wir durch das uns bereits aus anderen Werken bekannte Herzkönigreich geführt und begleiten Cath dabei wie sie vom Herzkönig umworben wird, ihr Herz an den Hofjoker verliert und letzten Endes zu der Herzkönigin wird, die wir kennen.

All die Entwicklungen die Cath durchläuft konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn mich ihre Naivität an mancher Stelle wahnsinnig gemacht hat (ich sage nur Türen, wer es gelesen hat wird es wissen).

Was mir leider etwas gefehlt hat war zum einen etwas mehr von diesem wunderlichen Setting zu erfahren und zum anderen die Tension und was genau Cath und Jest so sehr aneianander verzaubert hat, dass es die große Liebe wurde. Die Liebe zum Backen war dafür sehr deutlich und ins kleinste Detail spürbar, genauso wie der Wendepunkt von Caths komplettem Charakter.

Schöne aber traurige Geschichte für Zwischendurch, allerdings dafür dass die Liebesgeschichte hier drin sehr wichtig ist zu wenig Kribbeln, Knistern und Giggel-Momente um die Verbundenheit der beiden Liebenden nachvollziehen zu können.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Problematic ist hier Programm

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
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Meine Meinung
In Ali Hazelwoods "Problematic Summer Romance" ist das Problematic wirklich Programm. Denn ehrlich gesagt kam mir unser Protagonist wie eine rießige Red Flag vor.
Wie beworben gibt es hier ...

Meine Meinung
In Ali Hazelwoods "Problematic Summer Romance" ist das Problematic wirklich Programm. Denn ehrlich gesagt kam mir unser Protagonist wie eine rießige Red Flag vor.
Wie beworben gibt es hier den Age Gap und unsere Protagonistin Maya und unseren Protagonisten Conor trennen einige Jahre, was man wirklich cool hätte umsetzen können, doch allerdings fand ich es sehr problematisch, wie Maya andauernd abwertend behandelt wurde auf Grund ihres jungen Alters. Das hat mir doch etwas das Leseerlebnis vermiest.
Ansonsten hätte ich bei dem ganzen Rummel um Ali Hazelwoods Bücher mehr erwartet, das Setting kam mir etwas zu kurz, es war sehr viel Drama und leider hatte Conor für mich kein Potenzial zum Bookboyfried.
Das Ende kam mir dann auch ziemlich abrupt und blieb recht offen - was ich persönlich nicht mag, da hätte ich mir evtl einen Epilog gewünscht.
Trotzdem hat es mich auf der anderen Seite irgendwie unterhalten (auch wenn man sich öfter aufgeregt hat oder vllt ja auch gerade deswegen?), durch die Rückblenden und die schnelle Erzählweise ist man wahnsinnig gut durch das Buch gekommen.

Fazit:
Es war ok, kann man sich als Snack für Zwischendurch als Sommerlektüre gut gönnen.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Coole Tropes, viel Potenzial aber mit Schwächen

Five Broken Blades
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Darum geht es:
In einer Welt in der der skrupellose, ungerechte und unsterbliche Gottkönig Joon regiert, wollen Royo - der Auftragsschläger, Euyn - ein verschollener Prinz und großartiger Jäger, Sora - ...

Darum geht es:
In einer Welt in der der skrupellose, ungerechte und unsterbliche Gottkönig Joon regiert, wollen Royo - der Auftragsschläger, Euyn - ein verschollener Prinz und großartiger Jäger, Sora - eine Assassine, Aeri - eine einsame Diebin und Mikail - der Wächter des Königs selbst, ihn gemeinsam stürzen.
Doch können sie sich vertrauen? Gibt es einen Verräter in ihren Reihen?

Meine Meinung:
Der Start war meiner Meinung nach sehr vielversprechend, der Schreibstil hat mir gefallen, es war einfach und gut zu lesen, die Personen wurden einem gut vorgestellt und dadurch schnell greifbar. Auch dass wir aus den Sichten der verschiedenen Protagonisten lesen und die Kapitel schön kurz waren, war sehr angenehm. Den Fokus auf den Charakteren fand ich zwar großartig, vorallem da Charaktere das Wichtigste für mich in einer guten Geschichte sind, Trotzdem hätte es gerne noch mehr Woldbuilding sein können, ich denke aber dass wir davon in den Folgebänden sicher noch mehr bekommen werden. Etwas ermüdend war es, die immer wieder gleichen Szenen aus verschiedenen Perspektiven durchkauen zu müssen, das gab mir oft das Gefühl nicht in der Geschichte voran zu kommen. Leider waren, trotz an sich greifbaren Charakteren, mir ihre Liebesgeschichten nicht ganz greifbar und auch etwas erzwungen, da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht als nur diese unerklärlichen Anziehungen. Den Plot habe ich leider sehr schnell durchschaut, weil es für mich das einzig logische war und kam daher nicht unerwartet - das Ende konnte mich trotz das Wecken von Hoffnung auf einen actionreicheren zweiten Teil, nicht ganz zufriedenstellen.

Mein Fazit:
Eine nette Fantasygeschichte für Zwischendurch mit viel Potenzial und coolen Tropes (Queere Lovestory, Grumpy x Sunshine, Enemies to Lovers, One Bed),allerdings mit einigen Schwächen, die es leider nicht zu dem Highlight gemacht haben, welches ich mir eigentlich erhofft habe.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Lovestory kaum nachvollziehbar

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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Darum geht es:
Riley feiert dank ihrem neuen Album, in dem sie über ihre gescheiterten Beziehungen singt, dem Höhepunkt ihrer aktuellen Karriere. Als die große "Breakup Tour" ansteht, will sie niemand ...

Darum geht es:
Riley feiert dank ihrem neuen Album, in dem sie über ihre gescheiterten Beziehungen singt, dem Höhepunkt ihrer aktuellen Karriere. Als die große "Breakup Tour" ansteht, will sie niemand anderen bei dem Herzstück des Albums spielen hören als ihren Ex Max - um den es in diesem Hit geht.

Meine Meinung:
The Breakup Tour - Der Sound unserer Liebe von Emily Wibberley und Austin Siegemund-Broka, welches wirklich Optisch fantastisch aussieht, eine wunderschöne Illustration der Protagonistin auf dem Cover hat, angenehme Lilatöne und einen verträumt schönen Farbschnitt in der Erstauflage.
So angetan wie ich vom Optischen des Buches und auch dem Einstieg in die Geschichte war, wurde ich leider bis zu den letzten 20 Seiten absolut nicht mit den beiden Protagonisten warm.
Riley wirkte für mich durchweg sehr unsympathisch und ich-bezogen. Max seine Sichtweisen waren angenehmer aber auch er wirkte, trotz dass der komplette Schreibstil des Buches sehr poetisch war, nicht greifbar.
Mir persönlich waren es zu viele ellenlange Monologe und durch die viel zu wenigen Interaktionen der Protas, fiel es mir schwer irgendwie auch nur ansatzweise eine Chemie, ein Funken oder Gefühle der Beiden wahrzunehmen. Die ganze Geschichte plätscherte so vor sich hin, ein ewiges Hin- und Her und im Kreise drehen der Protagonisten, was es mir auch schwer machte mir vorzustellen, dass sie schon um die 30 Jahre alt sein sollen.
Auch die Lovestory war für mich nicht ganz nachvollziehbar, eigentlich wird einem die ganze Zeit nur klar gemacht, dass Beide komplett andere Dinge im Leben wollen.
Die letzten 20 Seiten haben mir, wenn ich auch da nicht alles nachvollziehen konnte, dann endlich ein paar Emotionen rüberbringen können, was für mich allerdings nicht den Rest des Buches aufwertet.

Fazit:
Vllt bin ich nicht die richtige Zielgruppe und vllt finden nur eingefleischte Taylor Swift Fans hier eine tolle Geschichte für sich. Mich konnte es leider nicht überzeugen. Weniger Monologe, mehr Interaktionen, ein größerer Plottwist hätten hier viel rausholen können um eine für mich schöne Geschichte für Zwischendurch werden zu können. 3/5⭐️ gibt es dennoch von mir für den poetischen Schreibstil, durch den man schnell und leicht kam, die letzten 20 Seiten und das schöne Optische des Buches.

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