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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Nicht ganz bei Trost

Die rauen Nächte von Graz
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Der Ausspruch „Der ist nicht ganz bei Trost“ kam mir leider immer wieder in den Sinn, als ich dieses Buch gelesen habe. Gleichnamiger Ermittler war mir von Anfang an fremd und nicht sonderlich sympathisch. ...

Der Ausspruch „Der ist nicht ganz bei Trost“ kam mir leider immer wieder in den Sinn, als ich dieses Buch gelesen habe. Gleichnamiger Ermittler war mir von Anfang an fremd und nicht sonderlich sympathisch. Er ergeht sich in wirren Gedanken, wilden Vorstellungen und redet statt zu denken. Statt zu ermitteln, fängt er ein Techtelmechtel mit seiner Nachbarin an … irgendwie war das gar nicht meine Welt.

Das Buch hatte mich aufgrund der Kurzbeschreibung und des Themas der Raunächte neugierig gemacht, aber leider war mir ziemlich schnell klar, dass das nichts für mich ist. Ich wurde mit den Figuren und dem Erzählstil einfach nicht warm und konnte vieles nicht nachvollziehen. Was ich sehr schade fand, denn die Sprache des Autoren ist durchaus wortgewaltig und faszinierend, wie er schon im Prolog eindrucksvoll beweist. Auch am Ende war das wieder sehr deutlich, da war es dann auch richtig spannend und packend. Leider kam das für mich aber zu spät, denn ich hatte schon den Faden verloren und fühlte auch mich verloren in dieser nebligen, dunklen Zeit und Geschichte.

Vielleicht lag es daran, dass ich die Vorgängerbücher nicht kannte. So oder so, mein Fall ist Trost nicht und künftig wird er ohne mich ermitteln müssen.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Poetische Sprache, wirrer Inhalt

Reise nach Laredo
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Schon vor vielen Jahten habe ich vom gleichen Autor Der alte König in seinem Exil gelesen und ich war total ergriffen. Der Schriftsteller beschreibt darin den Umgang und das Leben bzw. die Gespräche mit ...

Schon vor vielen Jahten habe ich vom gleichen Autor Der alte König in seinem Exil gelesen und ich war total ergriffen. Der Schriftsteller beschreibt darin den Umgang und das Leben bzw. die Gespräche mit seinem alternden Vater, der immer mehr von der Demenz ergriffen wird. Teils führen sie kuriose, dann wieder unglaublich sensible und tiefschürfende Gespräche.
Man fühlt sehr mit, wie Arno Geiger dem Leben seines Vaters und dessen Geschichten nachspürt und gleichzeitig dadurch auch sich selbst und seiner Vergangenheit immer mehr auf die Spur kommt.

Natürlich war ich voller Vorfreude auf die Reise nach Laredo und war gespannt, was hier kommen wird. Leider war ich von Anfang an irgendwie verloren und konnte mich nicht recht in die Geschichte einfinden. Zwar ist das Buch wieder sehr poetisch geschrieben und ich mag die Vergleiche, die Bilder, die der Autor im Kopf entstehen lässt, sehr gefühlvoll und mit der Erkenntnis, dass das Leben immer wieder schön und wunderbar ist. "Der Tod könnte schön sein, wenn man gelebt hat." Leider wurde ich aber dennoch nicht richtig warm mit dem Buch und auch Karl blieb mir sehr fern. Schade, aber das war absolut nicht meins!

Veröffentlicht am 04.08.2024

Leider nichts für mich

Der Raum dazwischen
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Ich bin mir sicher, dass es viele Menschen gibt, die mit ihren Tieren kommunizieren möchten oder das tun. Selbst lese ich schon seit meiner Kindheit mit Katzen und würde sagen, dass ich sie sehr gut lesen ...

Ich bin mir sicher, dass es viele Menschen gibt, die mit ihren Tieren kommunizieren möchten oder das tun. Selbst lese ich schon seit meiner Kindheit mit Katzen und würde sagen, dass ich sie sehr gut lesen und verstehen kann. Gleichzeitig würde ich mir aber wünschen, dass die Kommunikation besser wird. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch, auch weil eine Freundin sich ein Pferd gekauft hat und ich dachte, das wäre etwas für sie.
Leider war es für mich gar nichts, es ist jenseits von meiner Realität. Das alleine hätte mich nicht so gestört, denn es gibt vieles auf dieser Welt und ich muss nicht alles verstehen oder nachvollziehen können. Leider erklärt die Autorin aber an keiner Stelle, wie sie mit den Tieren kommuniziert oder wie man sich das vorstellen kann. Daher war es für mich zu weit entfernt und überhaupt nicht verständlich. Sie schreibt immer wieder, dass sie im Bereich Tierkommunikation Weiterbildungen gemacht hat, zeigt aber nicht, wie das geht, erklärt oder benennt keine Methode oder Technik. Das fand ich echt schade, denn genau das hatte ich mir erwartet.
Ich habe irgendwo gelesen, man müsste ihre Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen ... tja, wäre gut gewesen, wenn das auf dem Klappentext vermerkt gewesen wäre.
So war es für mich leider nichts, zu esoterisch und abgehoben (sie kann nicht nur mit Tieren gedanklich sprechen, sondern auch mit toten Tieren) auch wenn ich es interessant fand, in so eine für mich völlig fremde Sichtweise reinzuschnuppern!

Veröffentlicht am 23.07.2024

Hat mich nicht gecatcht

Hast du Zeit?
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Bisher hatten mir alle Romane, die ich von Autor Andreas Winkelmann gelesen habe, extrem gut gefallen. Ich mag das es etwas Abgefahrene, das Außergewöhnliche. Daher war ich voller Vorfreude auf diesen ...

Bisher hatten mir alle Romane, die ich von Autor Andreas Winkelmann gelesen habe, extrem gut gefallen. Ich mag das es etwas Abgefahrene, das Außergewöhnliche. Daher war ich voller Vorfreude auf diesen neuen Krimi und wollte ihn auch schnellstmöglich lesen. Leider hab ich sehr schnell gemerkt, dass mich das Buch einfach nicht catcht. Ich wurde mit keiner der Figuren warm und man wusste auch nie, woran man ist. Das stört mich an sich nicht, denn es soll ja bis zum Ende geheimnisvoll bleiben, aber hier war es mir einfach zu viel und irgendwie auch anstrengend.

Normalerweise beende ich Bücher nach 60 Seiten, wenn sie mich bis dahin nicht mitgerissen haben. Hier war es anders und ich dachte, das wird bestimmt noch, weil ich die anderen Bücher ja so gut gefunden hatte. Leider wurde es irgendwie immer verworrener und nicht nur seltsam, sondern auch gruslig. Mich ging das schon eher in den Bereich Horror und das mag ich gar nicht.

Im Nachhinein bedauere ich, dass ich das Buch beendet und nicht früher weggelegt habe. Auch wenn ich unbedingt wissen wollte, wer hinter den Morden steckt und warum. Das Buch hatte also schon was, aber für mich nicht das gewisse Etwas. Sorry, aber das war echt nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 10.03.2024

Leider nicht mein Fall

Der letzte Ouzo
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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil die Geschichte gut klang und mich neugierig gemacht hat. Zugleich spielt das Buch auf der griechischen Insel Páros, was mir noch mehr Lust auf die Lektüre ...

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil die Geschichte gut klang und mich neugierig gemacht hat. Zugleich spielt das Buch auf der griechischen Insel Páros, was mir noch mehr Lust auf die Lektüre gemacht hat. Leider kam und kam ich nicht in das Buch rein. Ich hab es mehrfach versucht, aber es hat einfach nicht gefunkt.

Die Hauptfigur blieb für mich merkwürdig blass und es kam einfach kein Gefühl für sie in mir auf. Christina ist eine Wiedereinsteigerin bei der Polizei und war für meinen Geschmack etwas zu empfindlich, als sie eine Leiche fand. Sie hat ja vorher – wie immer wieder betont wird – in Athen bei der Mordkommission gearbeitet, da sollte ihr das nicht so viel ausmachen. Zumal sie die Frau ja nicht kennt. Ihr Verhalten war mir leider irgendwie fremd und nicht nachvollziehbar. Auch mit den anderen Figuren bin ich nicht warm geworden.

Schade, aber leider einfach so gar nicht mein Fall.