Eine spannende Geschichte, die mich nur leider nicht 100% mitreißen konnte
Nordic Clans 2: Dein Kuss, so wild und verfluchtMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich wollte diese Dilogie wirklich lieben, habe es aber irgendwie leider nicht 100% geschafft. ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich wollte diese Dilogie wirklich lieben, habe es aber irgendwie leider nicht 100% geschafft. Der gewisse Funkte hat mir gefehlt. Es lag dabei weder am Schreibstil der Autorin, dieser war sehr flüssig und man ist gut durch die Geschichte gekommen, auch das Worldbuilding fand ich genau wie im ersten Band wieder richtig gelungen. Mein Problem war zum einen die Beziehung von Yrsa und Kier und zum anderen kamen mir einige Handlungsstränge nicht ganz logisch vor beim lesen.
Aber fangen wir von vorne an. Der zweite Band setzt genau dort ein wo der erste Endet und wir begeben uns mit Yrsa und Kier auf die gefährliche Reise durch den Nebel, was schon ewig keiner mehr geschafft hat. Ich bin gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen und die Reise hat mir auch wirklich gut gefallen. Der Spannungsbogen war auf jeden Fall gegeben und auch die weiteren Geschehnisse waren durchaus spannend, so dass ich schnell durch das Buch durchgekommen bin.
Auch Yrsa und Kier als Personen mochte ich wieder gerne, sie meistern viele schwierige und auch gefährliche Situationen, wachsen daran und zeigen ihre Stärke. Was ich dagegen schwieriger fand, war ihre Beziehung zueinander. Wir wissen ja bereits aus dem ersten teil, das es praktisch unmöglich ist für die beiden zusammen zu sein und auch in diesem Teil liegt wieder ein großer Fokus der Geschichte auf dem ewigen Beziehungs- Hin und her der beiden. Ich mochte zwar die Chemie der beiden, aber durch das ewige auf und ab ist bei mir tatsächlich leider nicht so viel Gefühlstiefe angekommen.
Das Zweite war mich ein wenig gestört hat war, das ich einige Handlungsstränge nicht ganz logisch fand. Wie die Prüfungen bereits im ersten Teil bei denen es ja eigentlich keinen Gewinner geben konnte, wenn sie immer zu zweit antreten oder in diesem Band auch Kiers Fluch, zu dem es viele verschiedene Meinungen gab und ich teilweise verwirrt war, ob er überhaupt verflucht ist oder nicht und was jetzt genau der Punkt davon war.
Was ich dafür wieder sehr gerne mochte waren die Nebencharaktere wie Halvar, Kiers bester Freund. Er hat immer wieder humorvolle Momente in die Geschichte gebracht und ich konnte gar nicht anders als ihn lieb zu gewinnen, ebenso wie die tierischen Begleiter die mich wieder komplett überzeugen konnten.
Insgesamt ist die Dilogie für mich also ein wenig durchwachsen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim lesen, die Grundidee und das Worldbuilding konnten mich auch richtig fesseln. Leider konnte mich die Beziehung der Protagonisten dafür nicht ganz überzeugen und auch einige Handlungsstränge nicht.