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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2024

Sehr langatmig

Eine perfekte Ehe
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Über 500 Seiten hatte das Buch. Wahnsinn!

"Eine perfekte Ehe" von Kimberly McCreight

Um was geht's:
Der Hilferuf ihres alten Studienfreundes Zach kommt für die New Yorker Anwältin Lizzie Kitsakis denkbar ...


Über 500 Seiten hatte das Buch. Wahnsinn!

"Eine perfekte Ehe" von Kimberly McCreight

Um was geht's:
Der Hilferuf ihres alten Studienfreundes Zach kommt für die New Yorker Anwältin Lizzie Kitsakis denkbar ungelegen: Eigentlich wollte sie wieder mehr Zeit mit ihrem Mann verbringen, um die Risse zu kitten, die sich inzwischen unübersehbar in ihrer Ehe auftun.
Doch Zach wird verdächtigt, seine Frau Amanda ermordet zu haben, und sitzt bereits in der berüchtigten New Yorker Haftanstalt Rikers Island. Natürlich beteuert Zach seine Unschuld, und Lizzie glaubt ihm. Je mehr sie allerdings über die Ehe von Zach und Amanda erfährt, desto mehr häufen sich die Ungereimtheiten. Was verschweigen Zach und seine Freunde in dem elitären Brooklyner Wohnviertel?
Als ein neues Beweismittel auftaucht, wird Lizzies Welt auf den Kopf gestellt: Kann es sein, dass ihr eigener Ehemann Sam in den Fall verwickelt ist?
Mit Raffinesse und dem perfekten Gefühl für Timing sorgt die New-York-Times-Bestseller-Autorin Kimberly McCreight in ihrem Thriller »Eine perfekte Ehe« immer wieder für überraschende Wendungen, während sie Stück für Stück den Vorhang beiseite zieht. Was dahinter zum Vorschein kommt, wird zweifellos noch lange im Gedächtnis bleiben!

Meine Meinung:
Der Klappentext liest sich richtig gut und das Cover zog mich in den Bann. Die Kapitel lasen sich flüssig und die Story begann.. Die Protagonisten verbergen jeweils ein Geheimnis, welches sich zum Schluss auflöst. Für mich ist dieses Buch eher ein Justizdrama, als ein Thriller. Die Spannung fehlte und das Buch zog sich. Es wurde verschiedene Thematiken angesprochen, wie Mord, Stalking oder Cyberkriminalität.
Man wurde bis zur Mitte des Buches im unklaren gelassen, dann setzten sich die Puzzleteile nach und nach zusammen. Allerdings lies das Buch Fragen auf. Kann sich wohl jeder selbst das ganze zusammenreinen. Ich bin aber froh, dass ich dieses lange Buch endlich durch habe.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Mittig sehr zäh

Du gehörst uns
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Den Klappentext fand ich so interessant, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Allerdings war es an einigen Stellen echt zäh...

"Du gehörst uns" von JP Delaney

Um was geht's:
Es ist der Albtraum ...

Den Klappentext fand ich so interessant, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Allerdings war es an einigen Stellen echt zäh...

"Du gehörst uns" von JP Delaney

Um was geht's:
Es ist der Albtraum aller Eltern: Als Pete Riley eines Morgens die Tür öffnet, steht vor ihm ein Mann, der seinem zweijährigen Sohn Theo wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Was Miles Lambert ihm offenbart, bringt Petes Welt ins Wanken: Die Söhne der beiden Familien sind nach der Geburt vertauscht worden, Miles und seine Frau sind Theos biologische Eltern. Nach dem ersten Schock beschließen die beiden Paare, die Kinder nicht aus ihren Familien zu reißen. Sie wollen gemeinsam einen Weg finden, am Leben ihres jeweils leiblichen Sohnes teilzuhaben. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Familien unterschiedlicher nicht sein könnten. Pete traut der heilen Welt im Hause Lambert immer weniger. Dann bringt eine Klage gegen das Krankenhaus, in dem der Fehler passiert ist, Verstörendes ans Tageslicht …

Meine Meinung:
Das Thema fand ich richtig gut und ich konnte mir die Story richtig gut vorstellen. Das Cover ist sehr interessant und auch gruselig. Was verbirgt sich hinter Tür? Der Text war richtig flüssig zum lesen und die Protagonisten wurden immer aus deren Sicht in den einzelnen Kapiteln vorgestellt. Anfangs nahm das Buch Fahrt auf. Mittendrin zog es sich aber in die Länge. Da verließ mich ab und an die Lust. Dann kam das Gerichtsverfahren und es nahm Wendung an, allerdings riss mich das nicht vom Hocker. In allem ein solides Buch. Kann man lesen.
Mir taten die Eltern von Theo so leid, da ich das Leid so nachvollziehen konnte. Ich weiss, wie es ist, wenn einem niemanden glaubt. Sie haben für Ihre "Kinder" gekämpft.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Zwiegespalten

Die falsche Schwester - Verschließ die Augen vor der Lüge
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Bei dem Buch bin ich sehr Zwiegespalten. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es nun zu Ende ist.

"Die falsche Schwester" von Rose Klay

Um was geht's:
Eine Tragödie überschattet Effies Leben: Vor 25 Jahren ...

Bei dem Buch bin ich sehr Zwiegespalten. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es nun zu Ende ist.

"Die falsche Schwester" von Rose Klay

Um was geht's:
Eine Tragödie überschattet Effies Leben: Vor 25 Jahren wurde ihre damals fünfjährige Schwester entführt - bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Dennoch hat Effie mittlerweile selbst eine Familie gegründet. Doch nun befindet sie sich in einem Sorgerechtsstreit um die vierjährige Lulu. Dann geschieht das Unfassbare: Lulu wird aus dem Kindergarten entführt, just als eine winzig kleine, neue Spur zu Effies verschwundener Schwester auftaucht. Wiederholt sich hier die Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang? Effie macht sich fieberhaft auf die Suche - und entdeckt die unfassbare Wahrheit über ihre Familie ...

Meine Meinung:
Das Buch las sich flüssig und die Kapitel waren in guter Länge. Da gab es als Kapitel "Das Kind", immer mal wieder. Hm, um wem ging es da? Die fünfjährige Schwester, die verschwunden war?
Es las sich gut, die Story war so lala. Alles irgendwie so unglaubwürdig in meinen Augen. Man rätselte zwar zwischendrin schon immer, wer dahinter steckt, aber das war mir alles zu konfus. Am Anfang dachte ich, dass ich die Fortsetzung der anderen beiden Bände, weil Namen der Protagonisten gleich waren. Aber nach Nachfrage ist das eine abgeschlossene Geschichte. Sie konnte mich aber leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

Sehr schwer zu lesen

Das Waldhaus
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Bei diesem Buch tue ich mich etwas schwer mit dem rezensieren.

"Das Waldhaus" von Liz Webb

Um was geht's:
Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen ...

Bei diesem Buch tue ich mich etwas schwer mit dem rezensieren.

"Das Waldhaus" von Liz Webb

Um was geht's:
Als die 37-jährige Hannah in ihr Elternhaus nach London zurückkehrt, um ihren schwer dementen Vater zu versorgen, erwartet sie eine Überraschung. Er hält sie fälschlicherweise für ihre Mutter, die vor Jahren unter mysteriösen Umständen starb. Hannah steht unter Schock, vor allem weil ihr Vater sie immer wieder um Verzeihung bittet. Weiß er doch mehr über den Tod ihrer Mutter, als er damals zugeben wollte? Ist er vielleicht sogar schuld daran? Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft Hannah mehr und mehr in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, dass sie damit die düsteren Ereignisse der Vergangenheit unabwendbar heraufbeschwört …

Meine Meinung:
Das Buch war für mich sehr schwierig zu lesen, als bei anderen Autoren. Der Schreibstil ist anders. Teilweise musste ich in der Story schmunzeln, weil die Szenen so paradox geschrieben sind. Reece verbirgt ein Geheimnis. Teilweise war ich irritiert in der Story, ob sie spinnt und ob das alles wahr ist, was sie angeblich so erfährt. Ob es der Alkohol war, dem sie verfallen war? Zwischendrin hatte ich überlegt, ob ich das Buch abbreche. Es war für mich einfach zu konfus. Im Endeffekt bin ich froh, dass das Buch ausgelesen ist. Story an sich war aber gut durchdacht. Das Cover finde ich richtig toll, deshalb zog es am Anfang meine Neugierde heran.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

Zwiegespalten

Twelve Secrets -
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Auf dieses Buch habe ich mich besonders doll gefreut. Allerdings habe ich ein gemischtes Gefühl danach.

"Twelve Secrets" von Robert Gold

Worum gehts:
Du willst die Wahrheit wissen. Doch jemand versucht ...

Auf dieses Buch habe ich mich besonders doll gefreut. Allerdings habe ich ein gemischtes Gefühl danach.

"Twelve Secrets" von Robert Gold

Worum gehts:
Du willst die Wahrheit wissen. Doch jemand versucht sie um jeden Preis zu begraben ...

Ben Harpers Leben änderte sich für immer, als sein älterer Bruder scheinbar grundlos von zwei Klassenkameradinnen getötet wurde. Der kaltblütige Mord schockierte damals die Welt und katapultierte Bens Familie und ihre idyllische englische Heimatstadt Haddley ins Rampenlicht der Medien. Zwanzig Jahre später ist Ben einer der besten Journalisten des Landes und lebt wieder in Haddley. Als ein Mordfall neue Hinweise zum Tod seines Bruders liefert, beschließt Ben, zusammen mit der Polizistin Dani Cash der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Doch je mehr er in die Ermittlungen eintaucht, desto verdächtiger werden diejenigen, die ihm am nächsten stehen …

Fazit:
Die Leseprobe war richtig spannend und ich freute mich sehr auf das Buch. Beim lesen schwindet aber das Interesse. Ich kam zwischendrin nicht mehr mit, wer wer ist. War es nun die Polizistin, die gemeint war oder Harper selber? Für mich etwas zuviel Kauderwelsch, da auch die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird, was eigentlich nicht so schlimm ist. Dennoch kam ich mit den Figuren nicht mit und musste dabei viel überlegen, um dem zu folgen. Die Kapitel sind relativ gut lesbar, also nicht zu lang. Dennoch hätte ich mir gewünscht, das in dem Buch mehr Struktur wäre, so dass es einfacher zu lesen ist. Ich mag kein Buch, wo ich überlegen muss, wie die Seiten davor waren. Denn so ist es hier.

Auch finde ich die ganzen vielen Tote übertrieben. Am Ende sind soviele gestorben. Da verliert man leicht den Überblick. Das Cover finde ich aber richtig schön geheimnisvoll.

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