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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2024

Buch für Zwischendurch

Beautiful Broken
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Eigentlich reizte mich Dancing Scars, der zweite Band dieser Reihe mehr, aber ich dachte mir, wir fangen mal am Anfang an. Das Cover ist durch die violette Farbgebung und dem weißen Schriftzug sehr stimmig. ...

Eigentlich reizte mich Dancing Scars, der zweite Band dieser Reihe mehr, aber ich dachte mir, wir fangen mal am Anfang an. Das Cover ist durch die violette Farbgebung und dem weißen Schriftzug sehr stimmig. Die beiden Protagonisten Tanner & Cassandra kommen aus unterschiedlichen Welten, haben verschiedene Verletzungen erfahren und harmonieren dennoch sehr gut als Paar. Am meisten gefielen mir die jeweiligen Hintergründe und die Erfahrungen die beide machen mussten. Der Schreibstil liest sich meist gut weg. An der ein oder anderen Stelle, gab es paar kleine Fehlerchen in Form von falsch gesetzten Worten etc. Die erotischen Szenen waren für mich ein kleines Extra, aber insgesamt fehlte es mir an etwas mehr Tiefe und auch mehr Raum für die Entwicklung der Geschichte, zumindest für bestimmte Momente & Geschehnisse. Also ein Buch für zwischendurch. Band 2 & 3 werde ich vermutlich nicht lesen.

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Veröffentlicht am 23.04.2024

Schöne Ansätze

Die sieben Türen
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Das Cover und der Titel haben mich neugierig auf dieses poetisch anmutende Werk gemacht. Wir begleiten das kleine Leuchten auf ihrem Weg durch sieben Türen, die sich mit einigen existenziellen Fragen des ...

Das Cover und der Titel haben mich neugierig auf dieses poetisch anmutende Werk gemacht. Wir begleiten das kleine Leuchten auf ihrem Weg durch sieben Türen, die sich mit einigen existenziellen Fragen des Lebens beschäftigen. An der Seite des kleinen Leuchten ist die Raupe Yara, die unermüdlich Fragen beantwortet. Illustriert wurde dieses Werk von Natascha Baumgärtner, deren Zeichnungen mir gut gefielen und mir die Geschichte verbildlicht haben. Der Autor Adrian Draschoff ist nicht nur Autor, sondern auch Filmemacher. Insgesamt hatte ich eine etwas andere Erwartung und zwar das es philosophischer und auch berührender sein würde. Leider blieb dies für mich größtenteils auf der Strecke, auch wenn es natürlich einige Ansätze dafür gab. Etwas mehr Raum für Inspiration wäre für mich schön gewesen.

«Denn Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Fähigkeit trotz der Angst zu handeln.»

«Mut aber kann erst aus Liebe wachsen. Liebe die du bekommst, und Liebe die du gibst.»

«Glück strahlt am hellsten in der Freundschaft und der Liebe. Dann vergisst du Raum und Zeit. Du musst nur immer auch auf deine eigenen Bedürfnisse achtgeben.»

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Leben hinter einer Porzellanmaske

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
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Das farblich ansprechende Cover mit der verschnörkelten Schrift zog zugleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Wir befinden uns in London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Puppenmacher Kazuki Kobayashi ...

Das farblich ansprechende Cover mit der verschnörkelten Schrift zog zugleich meine Aufmerksamkeit auf sich. Wir befinden uns in London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Puppenmacher Kazuki Kobayashi hat zu seinem Leidwesen vor Jahren einen Vertrag mit einem nicht vertrauenswürdigen Advokaten abgeschlossen. Dieser ihm zwar Ansehen und Wohlstand sichert, aber seine frisch geborene Tochter Miyo leider in Gefahr bringt. So beschließt er sie zu verstecken um sie zu schützen. Zudem fertigt er ihre eine besondere Porzellanmaske an, die sie fortan tragen muss. Ich empfand diese Geschichte als ziemlich düster und auch traurig. Es war für mich ein Genremix aus Historie, Abenteuer und etwas Steampunk. Leider bin ich mit dem eher distanzierten Schreibstil, den meisten Figuren und auch dem Verlauf der Geschichte nicht warm geworden, u. A. auch weil ich etwas Anderes erwartet hatte und es bedauerlicherweise nicht meinem Geschmack entsprach.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Orientalischer Fantasyauftakt

Gewürzstraße
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Wie das Cover und der Titel vermuten lassen, befinden wir uns in einer magischen orientalisch angehauchten Welt und zwar in der Wüstenstadt Qalia. In der besagten Stadt gibt es einen geheimen Gewürzzauber, ...

Wie das Cover und der Titel vermuten lassen, befinden wir uns in einer magischen orientalisch angehauchten Welt und zwar in der Wüstenstadt Qalia. In der besagten Stadt gibt es einen geheimen Gewürzzauber, der verborgene Fähigkeiten wecken kann, in jenen die den Misra Tee zu sich nehmen. So gibt es z.B. die Elementeverstärker wie Erde und Feuer, aber auch Tierseher und Tierwandler. Die Protagonistin Imani, lebt dort mit ihrer Familie, gehört zu den Schilden und trauert um ihren Bruder Atheer, bis sie durch Zufall etwas fern ab ihrer Heimat erfährt das er noch leben könnte. Ab hier begann dann eine abenteuerliche Reise ins Ungewisse. Ich hatte so meine Probleme mit den Figuren und deren Bindungen, einige fühlten sich für mich nicht sehr authentisch an. Auch gab es in meinen Augen kaum Entwicklung, sondern eher Schwankungen. Nichtsdestotrotz sind meine Lieblingsfiguren in dieser Geschichte Amira, Atheer & Qayn. Amira da sie so ehrlich, menschlich und mutig ist, Qayn, weil er so viel mehr ist, als auf dem ersten Blick zu vermuten ist und Atheer weil er wie Amira mutig, ehrlich und zudem noch humorvoll ist. Insgesamt ist dieses Werk von Maiya Ibrahim atmosphärisch, aber der Schreibstil war mir leider zu holprig, womit es zwar Potential hat und nachklingt, aber dennoch kein Lesegenuss war.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Koreanische Sagen im Fantasygewand

Kings & Thieves 1: Die Letzte der Sturmkrallen
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Das farbig gut gestaltete Cover passt meines Erachtens trefflich zu der Geschichte, aber nun erst einmal zum eigentlichen Werk. Es gibt mehrere Erzählebenen, vorwiegend die Gegenwärtige, aber auch eine ...

Das farbig gut gestaltete Cover passt meines Erachtens trefflich zu der Geschichte, aber nun erst einmal zum eigentlichen Werk. Es gibt mehrere Erzählebenen, vorwiegend die Gegenwärtige, aber auch eine Vergangene. Wir begleiten Lina auf ihrer Reise durch gefährliche Welten. Sie ist eine Assassine und vielen als Schnitterin der Sturmkrallen bekannt, kommt allerdings überwiegend unsicher herüber. Im Reich der Dokkaebi von König Ri, der mich an den Rattenfänger von Hameln erinnerte, läuft einiges ganz anders als Lina dachte. Sie trifft auf eine Rebellengruppe und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Für mich war es schwierig die Namen richtig zu schreiben, da ich mit koreanischen Sagen bisher nicht in Berührung kam. Die mythischen Wesen fand ich spannend und hätte gerne noch viel mehr davon erfahren und erlebt. Die Figuren konnten mich leider nicht wirklich berühren und abholen. Auch die sich anbahnende Liebesgeschichte war für mich nicht wirklich nachempfindbar. Allerdings mochte ich die Realitätsaspekte wie z.B. Linas Verletzung sehr, da so etwas meist selten weiter Beachtung erhält. Insgesamt hat diese Geschichte bedauerlicherweise viel Potential verschenkt, ich hätte mir mehr Tiefe, Ausarbeitung und Spannung gewünscht. Letztere kam erst ziemlich spät auf. Die Synchronsprecherin Johanna Zehendner gefiel mir durch ihre sanfte Stimme gut, man muss nicht immer alles so kraftvoll betonen das es seine Wirkung erzielt.

«Der Tod stirbt nicht, und du auch nicht, Shin Lina.»

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