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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Emotional, aber ausbaufähig

Happy Ending
1

Rosie flüchtet von New York nach London nach einer schmerzhaften Trennung und versucht ein neues Buch zu schreiben. Dort trifft sie auf eine Gruppe netter Menschen und wird direkt aufgenommen. Auch Gamble ...

Rosie flüchtet von New York nach London nach einer schmerzhaften Trennung und versucht ein neues Buch zu schreiben. Dort trifft sie auf eine Gruppe netter Menschen und wird direkt aufgenommen. Auch Gamble ist in der Gruppe. Er unterstützt Rosie mit dem Buch und es entsteht eine Anziehung. Doch da bleibt noch die Fragen, was genau ist denn in New York passiert?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils recht leicht, und ich war zunächst optimistisch, wohin sich alles entwickeln würde. Happy Ending behandelt ein sensibles und wichtiges Thema und bringt grundsätzlich viel Potenzial mit, gerade im Hinblick auf emotionale Tiefe und Weiterentwicklung der Hauptfigur.

Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt leider nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar mochte ich die Grundidee und einige einzelne Szenen haben mich berührt, aber gerade im Mittelteil verlor die Geschichte für mich an Spannung. Manche Passagen wirkten etwas langgezogen oder unübersichtlich, während andere Emotionen zu schnell abgehandelt wurden. Dadurch fiel es mir schwer, dauerhaft mitzufühlen oder ganz in der Handlung zu bleiben.

Die Hauptfigur ist sympathisch beschrieben und ihre Entwicklung fand ich grundsätzlich schön, jedoch blieb mir der Zugang zu manchen Charakteren und Beziehungen etwas oberflächlich. Einige Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack mehr Tiefe verdient, damit ihre Rolle emotional stärker wirkt. Auch die Dynamik zwischen den Figuren hätte an manchen Stellen intensiver oder authentischer sein können.

Das sensible Thema wurde mit respektvollem Ton behandelt, was ich sehr schätze. Dennoch hatte ich mir eine etwas tiefgründigere oder feinfühligere Umsetzung gewünscht, um die emotionale Wirkung stärker zu entfalten. Es blieb für mich insgesamt etwas zu oberflächlich, um wirklich nachzuwirken.

Trotz meiner Kritik lässt sich das Buch gut lesen. Der Schreibstil ist angenehm, leicht verständlich und sorgt dafür, dass man gut vorankommt. Auch das Cover hat mir wirklich gut gefallen.

Alles in allem konnte Happy Ending meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Es ist eine schöne Idee mit wichtiger Message, die jedoch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Der Sommer kann kommen!

Fünf Tage in Florenz
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Maddie reist mit ihrem Verlobten Nick nach Florenz und lernt dort ihre zukünftigen Schwiegereltern und seine Tochter kennen.

Der Schreibstil dieses Buches ist flüssig und super zu lesen.
Begeistert war ...

Maddie reist mit ihrem Verlobten Nick nach Florenz und lernt dort ihre zukünftigen Schwiegereltern und seine Tochter kennen.

Der Schreibstil dieses Buches ist flüssig und super zu lesen.
Begeistert war ich von der Kulisse Florenz! Alles wurde sehr detailreich beschrieben und bei der Vorstellung hatte ich das Gefühl vor Ort gewesen zu sein. Jetzt kann der Sommer kommen und Florenz steht auf der Reiseliste ☺️

:SPOILER


Zu den Protagonisten:

Maddie hat eine starke Persönlichkeit und weis genau, was sie möchte. Jedoch stehen ihr, meiner Meinung nach, immer die falschen Personen im Weg. Ich hätte mir gewünscht, sie hätte ihre Gedanken oftmals laut ausgesprochen.

Ihr Verlobter Nick war mir anfangs ganz sympathisch, ist jedoch schnell verflogen, als man seine Familie getroffen hat.

Aidan ist ein ganz lieber Kerl. Maddie und er ergänzen sich seit dem Tag, an dem sie sich kennenlernten und wiedergesehen haben. Aidan hätte viel früher und öfter in der Gegenwart auftauchen können. Die Rückblende hat viele Fragen beantwortet, hätte aber auch viel weniger sein können. Und für mich war der Grund des „plötzlichen Verschwindens“ auch kein Schock.

Das Buch ist als schneller Roman für zwischendurch oder im Urlaub super geeignet. Jedoch fehlte mir in der Geschichte öfter einfach die Spannung. Zum Teil bleiben Sachen ungeklärt und offen stehen.

Ich habe auf jeden Fall Lust auf den Sommer bekommen ☀️

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Veröffentlicht am 17.06.2025

vielversprechender Anfang

Hidden Scars
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Nach einem Jahr in Portugal kehrt Hazel endlich zurück in ihre Heimat. Und ihre beste Freundin Grace kann es kaum erwarten, sie wiederzusehen. Doch kaum angekommen, trifft Hazel auf Caleb. Geheimnisvoll, ...

Nach einem Jahr in Portugal kehrt Hazel endlich zurück in ihre Heimat. Und ihre beste Freundin Grace kann es kaum erwarten, sie wiederzusehen. Doch kaum angekommen, trifft Hazel auf Caleb. Geheimnisvoll, distanziert und auf seine Art irgendwie faszinierend. Schon beim ersten Treffen spürt man: Dieser Mann wird ihr Leben ordentlich durcheinanderwirbeln.

Hazel hat bereits einiges hinter sich. Ihre Kindheit war alles andere als leicht .. mit einer drogensüchtigen Mutter, die ihren Vater betrogen hat, und viel zu wenig Halt im Leben. Zudem hat sie selbst mit einer schweren Essstörung gekämpft. Dass sie sich trotz allem nicht unterkriegen lässt, hat mir großen Respekt abgerungen.

Caleb wirkt zunächst abweisend, fast unnahbar. Umso mehr hat es mich berührt, dass er Hazel dennoch eine Chance gibt. Die erste Verabredung war schön beschrieben, und auch sein aufmerksames Verhalten am Anfang hat mich überrascht. Die Geschichte der beiden beginnt wirklich vielversprechend: Chemie, tolle Gespräche, aufregende Dates.

Aber dann kommt die Kehrseite: Calebs Aggressionen. Und leider nicht nur einmal. Immer wieder verliert er bei Kleinigkeiten komplett die Kontrolle .. und das hat mich beim Lesen richtig getriggert. Hazel versucht stark zu bleiben, lässt sich nicht alles gefallen und stellt sich ihm immer wieder entgegen. Was ich an ihr sehr mochte. Aber auf Dauer war mir das zu viel. Diese ständigen Eskalationen haben mich irgendwann nur noch genervt.

Schade, denn der Anfang hatte so viel Potenzial. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte in eine andere Richtung entwickelt. Mit mehr emotionaler Tiefe statt ständiger Spannung durch Wutausbrüche.

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Wenn aus Vorurteil plötzlich Liebe wird

Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1)
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"Das Bad-Boy-Prinzip" hätte eine wundervolle Story mit ihrem 7 Stufen werden können. Am Ende hat mich die Geschichte jedoch nicht abholen können...

Zuerst muss ich zugeben, ich hab das Buch nur noch gelesen, ...

"Das Bad-Boy-Prinzip" hätte eine wundervolle Story mit ihrem 7 Stufen werden können. Am Ende hat mich die Geschichte jedoch nicht abholen können...

Zuerst muss ich zugeben, ich hab das Buch nur noch gelesen, weil es sich in meiner Stadt Nürnberg abspielt und mir die Vorstellung gefiel. ❤
Lina lebt in einer WG mit ihrer Freundin Emma und wird in dem Buch von ihrem zwei Schwestern und Mutter begleitet. Sie möchte ihre Schwester Nika vor einem klassischen Bad-Boy schützen und stellt ein Prinzip auf. Mit ihren Freundinnen vereinbart sie, einen Bad Boy kennenzulernen um ihnen die Theorie zu beweisen.

Lina ist eine sehr anstrengende Protagonistin. Das einzige an ihren Dialogen, dass mir gefallen hat, waren die frechen Aussagen. Sie kam mir etwas zu überheblich rüber und hat dem armen Ben, aufgrund ihres "Vorurteils" nicht mal die Chance gegeben, zu zeigen wie und wer er ist.

Ben ist ein absolut sympathischer und familienfreundlicher Kerl. Ich war beeindruckt wie viel Geduld er mit Lina hatte und niemals das Interesse an ihr verlor.
Die Art wie er die Welt sieht und die Momente einfängt, hat mich sehr zum nachdenken gebracht.

Mit Lina bin ich einfach nicht warm geworden und würde dieses Buch daher nicht weiterempfehlen. Auch die anderen Teile möchte ich ungern weiterlesen.

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