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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Leichter Sommerroman mit kleinen Schwächen

Der kleine Campingplatz in den Dünen: Ein Stellplatz fürs Glück
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Annika möchte sich ihren Traum erfüllen: am Meer leben und arbeiten. Spontan bekommt sie die Chance, den Campingplatz „Dünenblick“ zu leiten. Dort lernt sie viele neue Leute kennen, die sie tatkräftig ...

Annika möchte sich ihren Traum erfüllen: am Meer leben und arbeiten. Spontan bekommt sie die Chance, den Campingplatz „Dünenblick“ zu leiten. Dort lernt sie viele neue Leute kennen, die sie tatkräftig unterstützen. Und dann sind da noch Jonte und Timo, die in ihr Leben stolpern.

Der Klappentext und die Leseprobe haben mir sehr gut gefallen und mein Interesse an dem Buch geweckt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und passt perfekt zu dem eher kurzen Buch.

Annika ist sehr liebevoll beschrieben, und ich mochte ihre ehrgeizige, aber dennoch lockere Art. Die Arbeit als Leiterin des Campingplatzes kam für sie genau zur richtigen Zeit. Ich muss jedoch gestehen, dass das Potenzial der Geschichte nicht vollständig ausgeschöpft wurde. In der Liebesgeschichte hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Zumindest hatte ich das nach dem Klappentext erwartet.

Im Großen und Ganzen ist es aber ein schnelles und nettes Buch für zwischendurch, das man in kurzer Zeit durchlesen kann. Das liegt vor allem an dem flüssigen Schreibstil, der mir hier besonders gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Gute Ansätze, aber zu überladen

Yours Truly
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Briana steckt mitten in einer Scheidung, ihr Bruder benötigt dringend eine neue Niere und gleichzeitig kämpft sie um den Posten als Chefärztin. Als dann auch noch Jacob auftaucht, ist das Chaos perfekt. ...

Briana steckt mitten in einer Scheidung, ihr Bruder benötigt dringend eine neue Niere und gleichzeitig kämpft sie um den Posten als Chefärztin. Als dann auch noch Jacob auftaucht, ist das Chaos perfekt. Der Einstieg zwischen den beiden ist holprig, denn unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Im Verlauf der Geschichte verändert sich ihre Beziehung jedoch und beide müssen lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie der grundsätzlich angenehme Schreibstil. Briana ist eine starke und vielschichtige Protagonistin, die bereits einiges durchmachen musste. Sie jongliert ihre private Krise, den beruflichen Ehrgeiz und die Verantwortung für ihren Bruder mit bemerkenswerter Stärke. Jacob bildet dazu einen interessanten Gegenpol: Er ist liebevoll, sozial sensibel und emotional zugänglich.

Allerdings sind beide Charaktere gedanklich sehr überfokussiert, was im Laufe der Handlung zunehmend übertrieben wirkt. In den Momenten, in denen Briana und Jacob allein sind, entsteht eine spürbare Spannung, die es mir schwer gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Leider kippt diese Dynamik später in eine Überemotionalität, die für mich nicht immer nachvollziehbar war. Besonders enttäuschend fand ich, dass beide ein stabiles Umfeld haben, dieses jedoch kaum nutzen. Hier wurde viel Potenzial verschenkt.

Yours Truly konnte mich dennoch stellenweise sehr berühren. Vor allem die Briefe und die gemeinsamen ruhigen Szenen gehörten für mich zu den Highlights. In diesen Momenten wirkten die Figuren reif und authentisch, geprägt von ihren bisherigen Erfahrungen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Viel Herz, viel Spice, aber nicht ganz meins

Botanic Hearts
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Tansy ist alleinerziehend und lebt mit ihrer bezaubernden Tochter Briar. Nach einem Hurrikan muss sie ihre Bibliothek in einem botanischen Garten neu aufbauen. Dort begegnet sie immer wieder dem Botaniker ...

Tansy ist alleinerziehend und lebt mit ihrer bezaubernden Tochter Briar. Nach einem Hurrikan muss sie ihre Bibliothek in einem botanischen Garten neu aufbauen. Dort begegnet sie immer wieder dem Botaniker Jack. Er hilft Tansy und ihrer Tochter während des Unwetters, und seitdem kreuzen sich ihre Wege häufiger.

Das Cover ist wunderschön und der Schreibstil sehr angenehm.
Tansy ist eine sehr liebevolle Protagonistin, der es wichtig ist, dass es allen in ihrem Umfeld gut geht. Besonders ihrer Tochter Briar. Die gemeinsamen Momente der beiden waren sehr schön und emotional.
Jack ist ein typischer Grumpy, doch durch seine Perspektive und seine offene Art gegenüber Tansy versteht man schnell, welche Ballast er aus seiner Vergangenheit mit sich trägt.

Schade fand ich, dass man über Tansys Angestellte nur sehr wenig erfährt. Hier hatte ich erwartet, dass sie präsenter sind und Tansy mehr Rückhalt geben. Auch Tansys sture Art wurde mir auf Dauer etwas anstrengend. Das Konzept der Geschichte mit der wiederaufgebauten Bibliothek und dem botanischen Garten hat mir grundsätzlich sehr gefallen, allerdings wurde das Potenzial meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Zudem gibt es deutlich mehr Spice, als ich erwartet hätte.

Insgesamt ist das Buch ideal für zwischendurch und angenehm zu lesen, konnte mich aber nicht vollständig überzeugen.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Charmante Charaktere, aber etwas unausgereift

Practice Makes Perfect
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Will wird erneut als Personenschützer für Amelia engagiert, die man bereits aus Band 1 der Rome Lovestory kennt. Mit seinem Job in der Kleinstadt kann er sich allerdings nicht so richtig anfreunden. Ihm ...

Will wird erneut als Personenschützer für Amelia engagiert, die man bereits aus Band 1 der Rome Lovestory kennt. Mit seinem Job in der Kleinstadt kann er sich allerdings nicht so richtig anfreunden. Ihm fehlt einfach das Adrenalin und das Abenteuer. Und dann ist da noch Annie Walker, die sich eigentlich nach einem Partner und einer Familie sehnt. Durch Wills „Dating-Nachhilfe“ entsteht zwischen den beiden spürbar eine Anziehung.

Annie führt einen Blumenladen und ist eine sehr liebevolle, eher zurückhaltende Person. Ihren Charakter mochte ich wirklich gern. Allerdings widersprachen sich ihre Zukunftspläne für mich im Laufe der Geschichte ein wenig, was mich etwas verwirrt hat. Will wiederum hat gegenüber seinem Bruder teilweise übertriebene Aussagen getroffen, wodurch er es mir manchmal schwer gemacht hat, ihn sympathisch zu finden. Gleichzeitig mochte ich aber die humorvolle und doch tiefe Bindung der beiden sehr. Die kleinen Dramen rundherum waren für meine Begriffe nicht notwendig. Hier hätte klare Kommunikation viel mehr Spannung und Tiefe erzeugt.

Insgesamt war es eine nette Geschichte für zwischendurch. Mir persönlich hat Band 1 jedoch deutlich besser gefallen.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Emotional, aber ausbaufähig

Happy Ending
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Rosie flüchtet von New York nach London nach einer schmerzhaften Trennung und versucht ein neues Buch zu schreiben. Dort trifft sie auf eine Gruppe netter Menschen und wird direkt aufgenommen. Auch Gamble ...

Rosie flüchtet von New York nach London nach einer schmerzhaften Trennung und versucht ein neues Buch zu schreiben. Dort trifft sie auf eine Gruppe netter Menschen und wird direkt aufgenommen. Auch Gamble ist in der Gruppe. Er unterstützt Rosie mit dem Buch und es entsteht eine Anziehung. Doch da bleibt noch die Fragen, was genau ist denn in New York passiert?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils recht leicht, und ich war zunächst optimistisch, wohin sich alles entwickeln würde. Happy Ending behandelt ein sensibles und wichtiges Thema und bringt grundsätzlich viel Potenzial mit, gerade im Hinblick auf emotionale Tiefe und Weiterentwicklung der Hauptfigur.

Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt leider nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar mochte ich die Grundidee und einige einzelne Szenen haben mich berührt, aber gerade im Mittelteil verlor die Geschichte für mich an Spannung. Manche Passagen wirkten etwas langgezogen oder unübersichtlich, während andere Emotionen zu schnell abgehandelt wurden. Dadurch fiel es mir schwer, dauerhaft mitzufühlen oder ganz in der Handlung zu bleiben.

Die Hauptfigur ist sympathisch beschrieben und ihre Entwicklung fand ich grundsätzlich schön, jedoch blieb mir der Zugang zu manchen Charakteren und Beziehungen etwas oberflächlich. Einige Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack mehr Tiefe verdient, damit ihre Rolle emotional stärker wirkt. Auch die Dynamik zwischen den Figuren hätte an manchen Stellen intensiver oder authentischer sein können.

Das sensible Thema wurde mit respektvollem Ton behandelt, was ich sehr schätze. Dennoch hatte ich mir eine etwas tiefgründigere oder feinfühligere Umsetzung gewünscht, um die emotionale Wirkung stärker zu entfalten. Es blieb für mich insgesamt etwas zu oberflächlich, um wirklich nachzuwirken.

Trotz meiner Kritik lässt sich das Buch gut lesen. Der Schreibstil ist angenehm, leicht verständlich und sorgt dafür, dass man gut vorankommt. Auch das Cover hat mir wirklich gut gefallen.

Alles in allem konnte Happy Ending meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Es ist eine schöne Idee mit wichtiger Message, die jedoch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat.

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