Interessantes Leben in einem Krankenhaus
Whitestone Hospital - High Hopes„Whitestone Hospital – High Hopes“ von Ava Reed ist der erste Band der „Whitestone Hospital"-Reihe und dreht sich um Laura Collins und Nash Brooks. Jeder Band hat zwei andere Protagonisten,die aber schon ...
„Whitestone Hospital – High Hopes“ von Ava Reed ist der erste Band der „Whitestone Hospital"-Reihe und dreht sich um Laura Collins und Nash Brooks. Jeder Band hat zwei andere Protagonisten,die aber schon teilweise oder ganz in diesem Band vorgestellt werden und auch wenn jeder somit für sich ist,wird die Handlung weitergeführt und sollte somit auch ab Band eins in der Reihenfolge gelesen werden. Da ein ziemlicher Cliffhanger in diesem Teil vorkommt,kann ich mir vorstellen,dass der zweite nur mit diesem richtig verstanden wird.
Lauras Traum geht in Erfüllung. Sie wird im Whitestone Hospital angenommen und kann dort ihre Ausbildung weiterführen. Auf dem Weg zu ihrem ersten Arbeitstag kommt es in einem Bus zu einem medizinischen Vorfall,bei dem sie Hilfe von einem anderen Arzt bekommt. Dieser stellt sich später als ihr Betreuer Nash heraus,der für sie verboten ist. Und dennoch ist da diese Anziehung.
Laura und Nash haben mir beide gut gefallen,auch wenn er etwas zurückhaltend war. Aber das lag vor allem an seiner Rolle als Betreuer. Dennoch hat er sich allen angenähert,vor allem Laura,die früh ihre Eltern verloren hat und sehr selbstständig ist. Sie hat kein Glück in der Liebe,aber ist sehr offen und herzlich,weswegen sie schnell Anhang findet und auch sowohl bei dem Personal als auch bei den Patienten beliebt ist. Ihre Interaktionen fand ich schön und manchmal auch recht süß. Natürlich gibt es dieses Hin und Her,was solche Bücher ausmachen,aber da es sich in Grenzen hält,finde ich es nicht schlimm sondern gut gelungen.
Ich mochte vor allem Lauras Geschwister und daher hoffe ich,dass sie noch eigene Hauptcharaktere werden und nicht nur diese kleine Nebenrollen behalten. Ihre Schwester Jess war einfach sehr unterhaltsam und ihr Bruder Logan kam sehr erwachsen und fürsorglich rüber. Daher hoffe ich wirklich,dass sie noch eine größere Rolle spielen werden. Aber auch die anderen Nebencharaktere,die nach und nach ihre Bände bekommen,fand ich sehr gut. Jeder hat seine eigene Geschichte und seinen Charakter,der gut ausgearbeitet ist,auch wenn man noch nicht so viel erfährt. Die Story selbst zeigt viel Einblick in ein Krankenhausleben,auch mit seinen Schattenseiten. Daher werden Krankenakten diskutiert,OPs beschrieben und traurige Schicksale geteilt,was ich sehr gelungen fand,auch wenn es manchmal zu sehr ins Detail ging,gerade wenn irgendwelche Patienten behandelt wurden. Alles in allem war es ein tolles Buch und ich gebe dem 4,5 Sterne. Auf Portalen,die keine halben Sterne vergeben,runde ich auf die vollen auf,da es mich wirklich gut unterhalten hat.