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Veröffentlicht am 03.12.2024

Wunderschön,gefährlich,Carmilla

Carmilla
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Inhalt: In der wunderschönen Steiermark lebt die junge Protagonistin Laura gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Bediensteten in einem Schloss. Die Ruhe und Idylle ändern sich schlagartig, als eine Kutsche ...



Inhalt: In der wunderschönen Steiermark lebt die junge Protagonistin Laura gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Bediensteten in einem Schloss. Die Ruhe und Idylle ändern sich schlagartig, als eine Kutsche durch einen Unfall vor ihrem Anwesen zum Halt kommt -Eine Frau, die mit ihrer Tochter auf einer überlebenswichtigen Durchreise ist. Als Lauras Vater der Dame ein Angebot macht, die Tochter aufzunehmen, ahnen sie nicht, worauf sie sich soeben eingelassen haben … 

Schreibstil: Ich lese sehr selten klassische Bücher, mir ist der Schreistil meist zu anstrengend. Doch bei dem Klappentext und dem Schauplatz in Österreich wurde ich neugierig.

 Das positive: Der Schreibstil war sogar für mich Klassisch-Muffel leicht zu lesen und verständlich. Nun leider das negative: Jedes Mal, wenn ich so richtig in den Lesefluss kam, endete das Kapitel oder es gab große Zeitsprünge, vor allem die Zeitsprünge haben mich sehr gestört. Die Dynamik zwischen Laura und Carmilla fühlte sich deshalb sehr unnatürlich an, einfach weil die Sprünge meines Empfindens zu drastisch waren, hier hätte ich mir einfach ein paar mehr Kapitel gewünscht, die den Aufbau der Freundschaft und Beziehung zu den beiden vertieft hätte. 

Setting/Atmosphäre: Die Atmosphäre ist dem Autor aber sehr gut gelungen, die gotische Burg und das Schloss im abgelegenen Wäldchen sorgen mit dem Vampir Anteil für eine schaurige Stimmung. Gegruselt habe ich mich zwar nicht, aber dennoch hat mir die mystische Spannung gefallen. 

Das Ende war für mich etwas unspektakulär, und ich blieb mit ein paar offenen Fragen zurück bezüglich der Frau, die mit Carmilla in der Kutsche war.

Fazit: Leider konnte mich das Buch im gesamten Eindruck nicht komplett überzeugen. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber die Zeitsprünge haben den Lesefluss einfach gestört. Für einen 1872 Klassiker ist es definitiv ein zeitloses Buch, das auch heute noch lesenswert ist, und ich bin dennoch froh, es gelesen zu haben, auch wenn es mich nicht in allen Punkten abholen konnte. 

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Leider nicht mein Fall

Skyhunter – A Silent Fall
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Darum geht’s: Alle Regionen bis auf Mara wurden von der Karensa Föderation eingenommen. Nach Jahrelangen kämpfen ist es nur eine Frage der Zeit bis die Föderation ein letztes Mal zuschlägt. Doch als ein ...

Darum geht’s: Alle Regionen bis auf Mara wurden von der Karensa Föderation eingenommen. Nach Jahrelangen kämpfen ist es nur eine Frage der Zeit bis die Föderation ein letztes Mal zuschlägt. Doch als ein schweigsamer Kriegsgefangener hingerichtet werden soll, setzt sich die einst selbst geflüchtete Talin die nun zu den Strikern gehört, für den jungen Mann ein. Nicht wissend, dass Red vielleicht der Schlüssel sein könnte, um die Föderation zu stoppen.

Ich habe bereits Warcross von Marie Lu gelesen, dass mich damals absolut umgehauen hat. Dementsprechend bin ich mit einer recht hohen Erwartung an das Buch herangegangen, nur konnte Skyhunter mich nicht so packen wie erhofft.

Zuerst das Positive: Marie Lu schreibt tolle Charaktere die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sexualität und auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen beinhalten. Gerade die Repräsentation von Behinderungen ist unglaublich wichtig um Alten Stigmatisierungen und Ableismus entgegenzuwirken. Zum Beispiel ist es einfach richtig cool das die Hauptkommunikation die von den Strikern und unserer stummen Hauptprotagonistin benutzt wird die Zeichensprache ist.

Was mir auch gefallen hat, sind die Geister die schon echt gruselig beschrieben werden und auch die Kämpfe sind dementsprechend brutal ausgefallen. Die stumme Kommunikation und die trainierte Synchronizität, welche die Striker beherrschen müssen, um die Geister zu besiegen ist schon sehr episch.

Nun leider das negative: Die Storyline konnte mich überhaupt nicht fesseln, es war einfach nichts Neues für mich und es war etwas vorhersehbar in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ich hatte stellenweise ein Déjà-vu, Sätze wurden oft wiederholt und an einem Punkt hatte ich das Gefühl das mir die Geschichte eher mit Worten von den Protagonisten erklärt wird als durch taten gezeigt. Genau diese Stellen hätte man meiner Meinung nach nutzen können, um das Worldbuilding weiter auszubauen. Mir haben einfach detailliertere Beschreibungen der Welt gefehlt. Nur teile der Geschichte, konnte ich mir deshalb Bildlich vorstellen.

Fazit: Skyhunter ist definitiv kein schlechtes Buch, die Charaktere sind wunderbar und sympathisch aber das Worldbuilding und die Entwicklung konnten mich persönlich einfach nicht abholen.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Tolle Protagonisten aber etwas langatmig

Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
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Emily ist strukturiert und fokussiert, sie will mehr Informationen über die Feen herauszufinden, um ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Nicht wirklich interessiert und geschickt beim Smalltalk, verärgert ...

Emily ist strukturiert und fokussiert, sie will mehr Informationen über die Feen herauszufinden, um ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Nicht wirklich interessiert und geschickt beim Smalltalk, verärgert sie schon in der ersten Woche die Bewohner von Ljosland. Dann taucht Wendell auf, ihr Arbeitskollege und Rivale, der komplett das Gegenteil von Emily ist, er lässt sich von seinen Studenten verwöhnen, selbst die Dorfbewohner sind schon am ersten Tag seines Ankommens seinem Charme verfallen. Er grätscht sich immer wieder in ihre Arbeit ein, was Emily nur noch mehr verärgert. Die beiden sind einfach ein köstliches Duo, mit Wendells humorvoll überspitzten Charme lockt er Emily immer wieder aus der Reserve. Die Interaktionen sind einfach unterhaltsam und haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht.

So sehr ich die Protagonisten mochte, konnte mich die Story leider nicht ganz abholen. Der Schreibstil ist so, als ob man Emilys Tagebuch liest, ein Stil, der mir eigentlich gut gefallen hat. Aber die Geschichte plätschert langsam dahin, gerade weil man am Anfang viel über Emilys bisherigen Entdeckungen erfährt. Erst im letzteren Abschnitt des Buchs kommt etwas Spannung auf, aber da konnte ich manche Handlungen von Emily nicht ganz nachvollziehen.

Fazit: Mir haben die Protagonisten sehr gefallen und die Interaktion der beiden war sehr unterhaltsam, aber die Storyline konnte mich nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Verbotene Geheimnisse

Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel
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Eine Second-Chance Romance, die mich nicht in allen Aspekten überzeugen konnte.

Kriminalautorin Rae Pemberlain erhält eines Tages die Nachricht, dass ihre Großmutter entführt wurde. Zuerst nimmt es Rae ...

Eine Second-Chance Romance, die mich nicht in allen Aspekten überzeugen konnte.

Kriminalautorin Rae Pemberlain erhält eines Tages die Nachricht, dass ihre Großmutter entführt wurde. Zuerst nimmt es Rae noch locker, denn Fenella ist bekannt spontan zu vereisen. Doch um Fenella's Freundinnen zu beruhigen, reist sie zurück in ihren alten Heimatort. Dort angekommen stellt nicht nur ihre alte Jugendliebe Acher ihr Leben auf den Kopf, denn immer mehr Hinweise deuten auf ein Verbrechen in Bezug auf Fennela's Verschwinden.

Ich habe bis jetzt noch kein Buch von Franzi Kopka gelesen und war sehr neugierig auf ihr erstes Romance Buch. Leider bin ich nicht so ganz mit der Liebesgeschichte warm geworden. Ich bin generell nicht so ein Fan, wen es um Second-Chance geht. Es ist schwierig eine stillgelegte Beziehung wieder aufzubauen, ohne dass es sich dabei zu sehr in die Länge zieht, beziehungsweise ohne dabei zu überstürzt zu wirken, aber bedauerlicherweise empfand ich es hier so. Rae war mir super sympathisch, zu Archer konnte ich nicht wirklich eine emotionale Verbindung aufbauen. Das könnte daran liegen, dass es nur zwei Kapitel aus seiner Sicht gibt und es wenig Chancen gibt tiefgründige einblicke auf ihn zubekommen.

Der Krimi Aspekt hat mir ganz gut gefallen. Ja, in manchen Aspekten war es etwas unrealistisch, aber dennoch unterhaltsam. Das Buch ging in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet habe, die mich aber sehr amüsiert hat.

Fazit: Das Buch konnte mich unterhalten, nur der Romance Aspekt konnte mich nicht abholen. Dennoch bin ich auf Band zwei neugierig.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Hinterlässt mich eher fragend zurück

25 letzte Sommer
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Inhalt: Der namenlose Protagonist begegnet eines Tages einem Mann namens Karl. Gemeinsam schwimmen sie und es entsteht eine Freundschaft. Karl zeigt dem Erzähler seine Welt und wie er die kleinen Dinge ...

Inhalt: Der namenlose Protagonist begegnet eines Tages einem Mann namens Karl. Gemeinsam schwimmen sie und es entsteht eine Freundschaft. Karl zeigt dem Erzähler seine Welt und wie er die kleinen Dinge im Leben genießt und wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu gehen.

Fazit: Ich habe mir etwas schwergetan, wie ich dieses Buch bewerten soll. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch die Geschichte ist per se nicht schlecht es lässt sich auch recht schnell lesen oder in meinen Fall Hören. Jedoch hat es mich sehr an das Café am Rande der Welt erinnert und war deshalb jetzt nichts Neues. Der Anfang hatte mir gut gefallen, doch zum Ende hin war ich eher gelangweilt. Manche Szenen fand ich auch unrealistisch und im echten Leben wäre das für manche Menschen auch nicht umsetzbar.Für mich ist dieses Buch mehr Ratgeber als Roman, deshalb habe ich etwas Tiefgreifenderes erwartet.

Fazit Hörbuch: Die Sprechstimme von Markus Hoffmann ist sehr angenehm und lässt einen wohlfühlen, sie hat die Geschichte etwas besser gemacht, dafür gebe ich dem Buch nochmal einen Stern dazu.

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