süße, sehr spicy Workplace-Romance
Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche ErklärungNachdem das Buch als ‘für Fans von Ali Hazelwood’ beworben wurde, musste ich es einfach lesen. Im Nachhinein kann ich die Vergleiche schon verstehen. Aber die Fußstapfen sind einfach groß und so wirklich ...
Nachdem das Buch als ‘für Fans von Ali Hazelwood’ beworben wurde, musste ich es einfach lesen. Im Nachhinein kann ich die Vergleiche schon verstehen. Aber die Fußstapfen sind einfach groß und so wirklich wollte der Funke nicht überspringen.
Dabei mochte ich Insektenforscherin Millie von Anfang an wirklich gerne. Mit ihrer quirlig, charmanten Art hat sie mich schnell um den kleinen Finger gewickelt. Aber auch den angeblich so mürrischen Finn Ashford, Leiter des Astronomiedepartments, hab ich sofort ins Herz geschlossen. Ich fand ihn gar nicht grummelig, wie es der Klappentext suggeriert. Im Gegenteil, sein trockener Humor hat mich begeistert. Alleine schon das erste Aufeinandertreffen der beiden hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ein bisschen zu schnell ging mir das mit Millie und Finn dann aber doch. Hier habe ich einfach das Vorspiel vermisst; das Funkensprühen und die Emotionen. Dafür wurde ich mit jeder Menge Spice überrascht. Auf einer Skala von 1 bis 5 würde ich auf jeden Fall 3 Chilischoten vergeben.
Neben Millies Bestrebungen im Museum befördert zu werden und der sich entwickelnden Beziehung, lernen wir die zwei Naturkundewissenschafter auch von einer ernsteren Seite kennen. Sowohl Millie, als auch Finn, haben eine schwere Vergangenheit hinter sich. Hier muss ich allerdings sagen, dass mir vorallem gegen Ende zu viel Drama rund um Millie und ihren Schatten aus der Vergangenheit war. Finn hingegen habe ich für seine Stärke bewundert. Er hat schwere Zeiten durchgemacht und kämpft noch immer mit seiner Trauer. Für ihn steht seine kleine Familie an erster Stelle. Ein richtig toller Bookboyfriend.
Was ich etwas vermisst habe, waren mehr Einblicke ins Museum, Millies Arbeit und Schmetterlinge. Ja, Schmetterlinge habe ich definitiv vermisst. Man bekommt zwar schon ein paar kleine Eindrücke, aber für eine STEM-Romance war es mir insgesamt zu wenig.
Dennoch hat mich die Geschichte ganz gut unterhalten und ich habe das Buch auch gerne gelesen. Das erhoffte Highlight wurde sie aber leider nicht. Die weiteren Bücher der Autorin bzw. Der Fern-River-Reihe werde ich mir aber definitiv näher anschauen. Jillian Meadows Schreibstil hat mir nämlich richtig gut gefallen. Sehr unkompliziert und leicht zu lesen, mit einer Prise Humor zwischen den Zeilen.
Fazit
Eine süße, sehr spicy Workplace-Romance und charmanten Charakteren. Nice to read für Zwischendurch.