Gute Grundidee, aber nicht mein Schreibstil
Rose in ChainsAuf Rose in Chains habe ich mich im Vorfeld schon sehr gefreut, weil es meine liebsten Tropes beinhaltet. Unter anderem Enemies-to-Lovers und Forbidden Love. Außerdem hat mich das Villain gets the Girl ...
Auf Rose in Chains habe ich mich im Vorfeld schon sehr gefreut, weil es meine liebsten Tropes beinhaltet. Unter anderem Enemies-to-Lovers und Forbidden Love. Außerdem hat mich das Villain gets the Girl Thema auch sehr neugierig gemacht. Ja, auch ich fühle mich zum Verbotenen hingezogen und mag böse Jungs. Komplett überzeugt hat mich der Reihenauftakt leider nicht.
Während mich die Welt und die Magie noch begeisterten konnten, haben es mir der Schreibstil der Autorin und die Erzählweise leider etwas schwer gemacht. Ich weiß nicht wie oft das Wort „grienen“ vorgekommen ist, aber es war mir eindeutig zu oft. Auf mich hat der Schreibstil sehr altbacken gewirkt. Vielleicht war es aber auch der deutschen Übersetzung geschuldet. Ich wollte nicht so richtig in den Lesefluss kommen. Außerdem haben es mir die vielen Zeitsprünge schwer gemacht am Ball zu bleiben. Kaum wurde es spannend, folgte ein Sprung in die Vergangenheit.
So, aber natürlich gab es auch positives; Dinge, die mir wirklich gefallen haben und wegen derer ich das Buch auch zu Ende gelesen habe.
Ich konnte tatsächlich ein leichtes Kribbeln und Knistern zwischen Briony und Toven spüren und mochte die Beziehung der beiden zueinander ganz gerne. Nur Tovens abweisendes Verhalten war nicht immer ganz so nachvollziehbar für mich. Mitunter auch etwas anstrengend.
Dafür hat die Handlung in ihrem Verlauf einige für mich unvorhersehbare Dinge offenbart. Und vorallem das Ende war dann eine riesige Überraschung.
Ob ich die Reihe weiter verfolge, weiß ich tatsächlich aber noch nicht. Mal sehen!
Fazit
Eine an sich gute Grundidee mit spannendem Magiesystem. Leider war der Schreibstil nicht meins.