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Veröffentlicht am 11.01.2025

Meine Rezension zu "The Darkest Gold - Die Rebellin"

The Darkest Gold – Die Rebellin
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Eigene Meinung
Nein, nein, nein. Jeder der den fünften Band beendet hat, wird wissen, warum ich eigentlich schon den sechsten Teil hätte hier haben müssen…

In den vorherigen Teilen der “The Darkest Gold” ...

Eigene Meinung
Nein, nein, nein. Jeder der den fünften Band beendet hat, wird wissen, warum ich eigentlich schon den sechsten Teil hätte hier haben müssen…

In den vorherigen Teilen der “The Darkest Gold” Reihe, hatte ich immer wieder geschrieben, wie toll ich den Schreibstil von Autorin Kennedy finde. Das behält sie auch weiterhin bei, auch wenn der fünfte Band, mich in jeglichen Arten noch ein Stück weiter mehr, hat vereinnahmen können. Ohne Umschweife wird an den Cliffhanger von Band vier angeknüpft, ich starte sofort in die Geschichte ohne lange Erklärungen, Erläuterungen wo und warum ich mich nun an diesen oder jenen Ort befinde. Auch in “Die Rebellin” darf ich aus verschiedenen Perspektiven lesen. Auren, Slade, Osrik und Königin Malina. Und dazu habe ich auch noch, wenn auch nur ein kurzes, Kapitel von Saira Turley, was ich ebenfalls lesen darf.

Schnell wird klar, das es sich dem Ende neigt mit der Geschichte rund um die Goldene, den König der Fäule und der Welt Orea. Nun gibt die Autorin den ersten Geschmack auf das Ende. Die ganze Geschichte habe ich wirklich eingesogen. Es kam zu so viel Spannung, Emotionen, und auch einigen Plot Twists. Alles wunderbar verpackt, einige mit Herzschmerz, andere mit Überraschung. Charaktere, denen ich eigentlich schon eine gewisse Rolle zugeschrieben habe, haben mich komplett überraschen und meine Meinung teilweise revidieren lassen können. Ich begleite Auren durch die Straßen ihrer Heimat und genieße die Art von Freiheit die auch Auren genießt. Durch alles, was die Goldene durchgemacht hat, wurde ich gegenüber jedem neuen Charakter auch vorsichtiger. Ich lerne Aurens Vergangenheit noch besser kennen und genieße wie sie ein Stück weit Zuhause ankommt.

Spice Anteil? Hier sehr gering. Hat mich auch überhaupt nicht gestört, weil die Geschichte einfach keinen “Lückenfüller” brauchte. Sie funktioniert sensationell ohne und die Kapitel hatten es wirklich in sich. Die Charaktere sind durchweg super ins Licht gerückt, ich hatte das Gefühl, das jetzt auf jeden Fall klar ist, wer, welche Rolle spielt. Die ganze Entwicklung bis zu diesem Punkt, war faszinierend und ich habe selten so eine Steigerung erfahren, was Charaktere angeht. Dabei spreche ich nicht nur von Auren selbst, sondern auch von den ganzen anderen. Ich habe es wirklich sehr genossen, ein Kapitel abzuschließen und zu erfahren, aus wessen Sicht ich im nächsten Kapitel lesen darf, und mit welchen Problemen dieser sich umher schlägt oder überstehen muss.



Mein abschließendes Fazit
Geliebt, gelitten und mit diesem Cliffhanger kaum auszuhalten! Autorin Raven Kennedy, lässt mich deutlich spüren, das “The Darkest Gold” nun bald vollendet ist und ich habe wirklich Angst, wie es beendet wird. Der Fünfte Teil “Die Rebellin” knüpft nahtlos an dem Ende des vierten Bandes an, verschwendet keine Zeit damit, alles noch einmal zu erklären, sondern man wird durch verschiedene Dialoge noch einmal daran erinnert. Der fünfte Teil hat sich in meinen Augen absolut stimmig angefühlt. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten, konnte mich freuen. Das Ende war intensiv und bitte und auch wenn mich auf das Ende freue, habe ich auch gleichermaßen Angst davor.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Meine Rezension zu The Things we leave unfinished

The Things we leave unfinished
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Eigene Meinung
The Things we leave unfinished, ist wieder so ein Buch, das ich viel zu lange, auf meinem SuB hab versauern lassen. Abgeschreckt von der Dicke und vor der Angst, dass Autorin Yarros mich ...

Eigene Meinung
The Things we leave unfinished, ist wieder so ein Buch, das ich viel zu lange, auf meinem SuB hab versauern lassen. Abgeschreckt von der Dicke und vor der Angst, dass Autorin Yarros mich vielleicht im Romance Bereich nicht so fesseln könnte. Falsch gedacht! Rebecca Yarros versteht sich auch in diesem Bereich mich abzuholen und durch eine wirklich tolle Geschichte zu tragen…

Ich lese (bzw. durch das Hörbuch, höre) die Geschichte aus vier verschiedenen Sichten und zwei Zeitlinien. In der gegenwärtigen Zeit Linie begleite ich dort die Protagonisten Georgia und Noah, in der Zeit Linie um den Zweiten Weltkrieg, begleite ich Scarlett und Jameson. Immer wieder kommt es zu Briefverkehr zwischen Scarlett und Jameson, die mich gerade in der Kriegszeit Linie, tiefer tauchen und die Liebe zwischen den beiden, besser verstehen ließ. Gerade in den Kapiteln der Kriegszeit waren sehr spannend und emotional. Yarros hatte problemlos dort die Zeit eingefangen, so das diese komplizierte Beziehung für mich authentisch war. In der Gegenwart wurde ich dafür mit viel Charme und auch Witz überrascht, was aber auch hier die Emotionen nicht weniger intensiv, machte.

Georgia die frisch nach ihrer Scheidung wieder in ihre Heimatstadt zurückkehrt, schwört sich selbst, erstmal genug von Männern zu haben. Die Gelegenheit nutzend, sich dort um dem Nachlass ihrer Urgroßmutter Scarlett zu kümmern, sollte für genug Ablenkung sorgen. Scarlett, erfolgreiche Liebesromanautorin, hat nämlich in jeglicher Hinsicht für Georgia gesorgt. Erst als Georgias Mutter sie drängt, endlich auch den letzten, nie vollendeten Roman von Scarlett zu veröffentlichen, kommt sie mit Noah in Kontakt. Ein Autor, der viel von sich und seinen Werken hält. Allerdings hat Georgia Bedingungen und Noah weiß nicht, ob er sich an diese halten kann. Immer wieder kommt es zu Diskussionen zwischen den beiden, bis Noah beginnt zwischen den Zeilen zu lesen und Georgia anfängt, ihre Mauer ein Stück weit zu senken und anderen so wie sich selbst ein Stück weit mehr zu vertrauen. Scarlett, musste schließlich damals auch vertrauen, oder?

Tatsächlich sind es nicht nur die super, ausgearbeiteten Charaktere, die mich so fasziniert haben, sondern auch die unglaubliche und für mich absolut überraschende Wendung! Zum Ende hinentwickelt sich das Buch wirklich zu einem Pageturner. Von der Autorin werden hier jegliche Knöpfe gedrückt und da Ergebnis ist ein authentisches, spannendes und emotionales Lesevergnügen. Die Protagonisten sind detailliert beschrieben, die Geschichte ist dabei auf den ersten Blick vielleicht “simpel” aber stimmig aufgezogen. Ich habe die Zeit beim Hören und/oder lesen, sehr genossen und das ohne in einer Wolke aus Kitsch zugrunde zu gehen.



Mein abschließendes Fazit
The Things we leave unfinished, spielt auf zwei Zeitlinien. Die ein um Scarlett und Jameson spielt um den Zweiten Weltkrieg herum und ist dabei authentisch und vor allem auch emotional gehalten. Immer wieder gibt es kleine Briefe, die ich am Ende eines Kapitels zwischen den beiden, lesen konnte. Georgia und Noahs Zeit Linie spielt in der Gegenwart. Mir fiel vor allem auf, wie nichtig manche Thematiken sind im Gegensatz zu dem Geschichtsstrang von Scarlett und Jameson. Dennoch war auch die gegenwärtige Zeit Linie sehr schön und flüssig zu lesen. Es gab wenige Momente für mich, wo dieses typische “Ein offenes Gespräch würde reichen” eingebaut wurde. Sehr angenehm für mich, weil gerade das, mich an vielen Romance Geschichten wirklich stört. Auch hat der Verlauf der Geschichte, eine so unerwartete Richtung für mich angenommen, das sich das Ende wirklich als wahrer Pageturner entpuppte. Die Geschichte ist auf jeden Fall emotional, schwer, und im selben Augenblick leicht, einfach und süß. Dabei wird hier auf große Kitsch Momente verzichtet, was ebenfalls sehr angenehm ist. Rebecca Yarros hat mich mit The Things we leave unfinshed, davon überzeugt, das sie nicht nur Fantasy schreiben kann.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Meine Rezension zu "Butcher & Blackbird"

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der ...

Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der Einstieg in das Buch suggeriert mir sofort, das ich es nicht mit einem “0815” Liebesroman zu tun habe. Und auch während der Geschichte wird das eigentlich immer klarer. Abwechselnd lese ich dabei aus der Sicht von Sloane “Blackbird” und Rowan “Butcher”. Beide geben mir tiefe Einblicke in ihre Gedanken und “leider” in ihre Taten. Denn beide sind Serienkiller, die es sich zum Ziel gemacht haben, Menschen verschwinden zu lassen, die eine Menge Dreck am Stecken haben. Und das mit einer extremen Hingabe…

Blackbird und Butcher lernen sich eher durch Zufall (und vielleicht auch etwas Pech von Blackbirds Seite) kennen und beschließen ein Wettkampf aus ihrer gemeinsamen, dunklen Passion zu machen. Sie wollen die gefährlichsten Mörder des Landes den Gar ausmachen. Mit viel Witz und Humor und noch mehr wirklich detaillierten Beschreibungen wie sie es angehen, entwickelt sich eine Freundschaft. Bald ist es nicht mehr nur der Nervenkitzel, der die beiden jedes Jahr erneut zueinander bringt, sondern viel mehr. Hier habe ich auch am meisten gemerkt, dass es schon noch “Romance” beinhaltet. Dieses “nicht miteinander reden” ist so eine Krankheit, die hier aber nicht bis zum Gehtnichtmehr, ausgeschlachtet wird. Dabei lockert der Witz und das kabbeln zwischen den beiden, die Stimmung immer wieder auf. Auch die ernsten Hintergründe der beiden geben dem Buch wieder den richtigen Teil an Tiefe.

Beide Protagonisten haben Talent und Ahnung von dem, was sie tun und die Autorin lässt mich als Leser dabei sein als einziger Zeuge. Während Blackbird vorwiegend die ernstere ist und trotzdem hier und da wirklich mit viel Witz und Charme mich überzeugen konnte, ist es vor allem Butcher der mir auf Anhieb gefiel. Er hat sein Herz am rechten Fleck und seine Herzmenschen bedeuten ihm alles, was ich herauslesen konnte. Ich freue mich enorm auf die Folgebände wo es, glaube ich vor allem um seine Brüder geht.



Mein abschließendes Fazit
Witzig, widerlich, wirklich weit weg von Normal. Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende geliebt. Autorin Brynne Weaver hat mich als stummen Zeugen, bei dem Wettkampf der zwei Serienkiller Butcher und Blackbird teilnehmen lassen und ich habe jede Seite genossen. Es ist alles vertreten: Tolle Charaktere aus dessen Sichten ich abwechselnd lesen kann, verdammt viel Witz und schwarzer Humor, Spice, eine spannende Entwicklung der Geschichte und ebenfalls genügend Ernsthaftigkeit. Ich musste sehr oft lachen, und genauso oft waren es Page Turner, die mich durch das Buch fliegen ließen. Ich muss unbedingt erfahren wie es weiter geht und hoffe das auch die anderen zwei Bücher der “Ruinous Love” Reihe mich so begeistern können. Ich habe in “Butcher & Blackbird” auf jeden Fall ein weiteres Jahreshighlight für 2024!

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Meine Rezension zu "Hunting Adeline"

Hunting Adeline
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!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ...

!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ist dieser Band deutlich düsterer als der erste und beinhaltet folgende Triggerwarnung: explizierte Vergewaltigung (diese Szenen sind detailliert, gehe daher bitte mit Vorsicht vor). Explizierte Szenen mit Gewalt und Blut, Folter, sexuelle Übergriffe, Entführung, psychischem Missbrauch, körperlichen Missbrauch und explizite sexuelle Handlungen, Menschenhandel, Sklavenhandel, Grooming, schwere posttraumatische Belastungsstörung sowie Kinks wie Blutspiel, Messerspiel, Erniedrigung und Somnophilie.

Eigene Meinung
Leute, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Der erste Band war in meinen Augen schon nicht schlecht, aber der zweite Teil? Holy, Moly… Aber fangen wir von vorne an:

Von der ersten Seite an war ich wieder voll drin. Als hätte ich den ersten Teil Haunting Adeline erst beendet. Der komplette Schreibstil, das gesamte Setting haben mich von Anfang an angeschrien und mir eigentlich zugerufen, dass ich mich hier wirklich auf einen Horror Trip begeben werde. Und was soll ich sagen? Teilweise empfand ich es spannender als einen Psychothriller. “Hunting Adeline” oder auch das “Cat-and-Mouse” Duett von H.D. Carlton zählt unter Dark Romance. Und wie ich bereits in meiner Rezension zu Band eins geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, das mich dieses Genre mal abholen kann. Der Schreibstil ist aber einfach spannend, packend, brutal und wirklich mal anders. Ich lese hier wieder aus zwei Sichten. Diesmal aus der Sicht von “Der Diamant” und aus der Sicht von “Der Jäger”.

Immer wieder werden Dinge aus Band eins thematisiert, die dabei aber nicht wie ein Rückblick wirken, eher wie kleine Gedächtnisstützen. Auch der sofortige Wiedereinstieg in die Geschichte ist dabei sehr erfrischend. Ich begleite abwechselnd Adeline sowie Zane und bekomme dadurch intensive Einsichten in die Geschichte und in ihre Gedanken. Diese ist bei beiden Seiten in jeglicher Form brutal und verstörend. Dabei hat mich eindeutig Adelines Part wirklich geschockt. An dieser Stelle kann ich nur noch einmal erwähnen, wie wichtig diese Triggerwarnungen sind! Die Geschichte baut unheimlich viel Spannung auf und irgendwie hatte ich das ganze Buch lang den Eindruck, unter Wasser zu sein. Es ist beklemmend und vor allem unangenehm. Die verschiedensten Grausamkeiten, die man einem Menschen antun kann, werden hier gebündelt in ein Buch verpackt und flüssig in eine Geschichte eingearbeitet die das nicht beschönigt.

Gerade vom Charakter Adeline war ich begeistert, allein durch die Entwicklung die sie durchgemacht hat. Ich mochte die Adeline mit der ich es im zweiten Band zu tun hatte, vor allem im späteren Verlauf des Buches. Und zu der sie natürlich auch teilweise gezwungen wurde. Auch sind bereits bekannte Gesichter natürlich wieder dabei und bekommen teilweise auch etwas mehr Gewicht.



Mein abschließendes Fazit
In Worte zu fassen, was ich gelesen habe und wie ich es fand, ist für mich unheimlich schwer. Ich fand den zweiten Band des “Cat and Mouse Duetts” von H.D. Carlton nämlich echt gut. Es war spannend, brutal und geheimnisvoll. Ebenso aber auch verstörend, blutig und setzte sich über jegliche Ethischen und moralischen Grenzen hinweg. Ich verstehe den Hype sehr gut und muss sagen, das “Hunting Adeline” ein tolles Dark Romance Buch ist. Die Geschichte und die Charaktere fand ich sehr gelungen. Es hat sich teilweise besser gelesen als manch ein Psychothriller. Nichtsdestotrotz ist die Handlung eine, in keinster Art und Weise zu verherrlichen, Realität gleichzusetzen. Bitte lest unbedingt die Triggerwarnung, denn dieses Buch deckt so ziemlich “für jeden” etwas ab. Und so verstörend ich es auch fand und ich mich des Öfteren gefragt habe, was ich hier eigentlich gerade lese, hat es mich unterhalten. Und Schlussendlich ist das wohl das wichtigste. Durch Autorin H.D. Carlton möchte ich mehr Dark Romance lesen und bin für dieses Genre offener geworden, weil sie mir aufgezeigt hat, das es auch interessante Bücher in diesem Genre gibt und ich diese vielleicht einfach nur noch nicht gefunden habe. Ich weiß das die Meinung zu “Hunting Adeline” eher zwischen “Richtig gut” oder “Richtig schlecht” angesiedelt ist. Und das ist auch total in Ordnung, das beweist nur wie vielschichtig Geschmäcker sind.

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Veröffentlicht am 16.04.2024

Meine Rezension zu "I fell in Love with Hope"

i fell in love with hope
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Eigene Meinung
Ich hatte so viel negative Kritik über dieses Buch gelesen. Es sei nicht authentisch, wie die Jugendlichen dargestellt werden, wie sie sprechen… Trotzdem hatte mich das Buch innerhalb des ...

Eigene Meinung
Ich hatte so viel negative Kritik über dieses Buch gelesen. Es sei nicht authentisch, wie die Jugendlichen dargestellt werden, wie sie sprechen… Trotzdem hatte mich das Buch innerhalb des ersten Satzes absolut gefesselt und so sollte es weiter gehen…

Recht schnell wurde mir während des Lesens klar, dass dies kein Buch mit einem typischen Happy End wird. Es wird mir auf jeden Fall weh tun. Doch dass es mich auch zum Lächeln bringt, mir so viel Mut mitgibt, was sonst vielleicht nur ein Sachbuch bewirkt – damit habe ich nicht gerechnet. Der Schreibstil von Autorin Lancali ist unheimlich bewegend, poetisch, ergreifend. Genau das, was ich so gerne lese. Es ist hart in seinen Aussagen, es ist schmerzlich ehrlich und vielleicht genau deswegen etwas anders. Anders schön. Ich lese aus der Ich-Perspektive von Sam. Immer wieder werde ich dabei auch in die Vergangenheit von Sam geholt, oder aber bekomme mehr Details zu Sams Freunden Neo, Sony, Hikari oder Coeur.

Denn um diese Freundesgruppe dreht es sich. Ich habe öfter gelesen, dass die Geschichte an „Der Club der roten Bänder“ erinnert, wo ich leider nicht mitsprechen kann, da ich diese Serie nie gesehen oder gelesen habe. Dafür habe ich aber „Drei Schritte zu dir“ oder „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gelesen. Und auch wenn diese Bücher so bittersüß waren, war “I fell in love with Hope” eine andere Art und Weise von Süß, bitter und hart. Schnell wird mir als Leser klargemacht, dass Sam anders ist, aber inwiefern muss ich erst Stück für Stück herausfinden. Dieses Zusammenspiel von wunderschönen Augenblicken, bis hin zu schmerzhaften Momenten, geben sich wahrlich die Klinke in die Hand. Und es gibt so viel mehr zwischen den Zeilen zu finden.

Die Charaktere sind alle individuell, haben eine Geschichte, die ich als Leser auch erzählt bekomme. Coeur ist der Sportler der Gruppe, mit einem halben Herz. Sony ist die Diebin der Herzen, die für jeden Unfug zu haben ist und dabei kaum Luft bekommt durch ihren einen Lungenflügel. Neo ist immer etwas pessimistisch und versteht sich aufs Schreiben, die einzige Nahrung, die ihm bekommt, und Hikari leuchtet. Manchmal hell genug, um ihre Dämonen zu blenden, manchmal nicht. Und Protagonist Sam? Sam ist das davor und das Danach. Sam ist immer dabei und bildet den Kern dieser Gruppe…



Mein abschließendes Fazit
„I fell in Love with Hope“ hat mich absolut begeistert. Egal ob es der Schreibstil, die Geschichte oder die Charaktere waren, hier hatte einfach alles gestimmt. Ich befand mich immer wieder zwischen Tränen und Lachen, habe unheimlich mit den Charakteren mitfühlen können und die Geschichte jedes einzelnen von ihnen hat mich interessiert, wurde super dargestellt und hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Der teilweise poetische Schreibstil, der trockene Humor und die Szenerie rund um das Krankenhaus haben mich gefesselt. Ab und an musste ich das Buch weglegen, weil es wirklich harte Kost ist. Tod, Krankheit und das in Verbindungen mit Menschen, die ihr komplettes Leben noch vor sich haben, führte mich unweigerlich zum Nachdenken. Zusätzlich das Nachwort der Autorin, die eine zusätzliche Gänsehaut bescherte. Für mich ein absolutes Highlight. Ich möchte gerne mehr von ihr lesen!

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