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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Kopf aus, Herz an!

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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Chris, NFL-Superstar mit PR-Desaster trifft auf Mae, Stadtbibliothekarin mit einem echten Problem: Ihr Ex-Freund ist Bürgermeister und nutzt sein Amt vor allem dafür, ihr mit seinen existenzbedrohenden ...

Chris, NFL-Superstar mit PR-Desaster trifft auf Mae, Stadtbibliothekarin mit einem echten Problem: Ihr Ex-Freund ist Bürgermeister und nutzt sein Amt vor allem dafür, ihr mit seinen existenzbedrohenden Budget-Kürzungen, das Leben unnötig schwer zu machen. Zum Glück gibt’s Ali, ihre beste Freundin mit einem Talent für kreative Racheaktionen und den unverschämt attraktiven Footballspieler, der ihr zwar gehörig gegen den Strich geht, aber ein unwiderstehliches Angebot für sie hat. Er möchte sie als seine Fake-Verlobte engagieren, um von einem drohenden Presseskandal abzulenken.

Wer hier eine wilde, spicy Sportromance erwartet, wird leider enttäuscht. Diese Geschichte ist leicht, voller Charme und romantische Vibes, jedoch so anzüglich wie Sachbuch über Spieltaktiken und vorhersehbar wie die nächste Buchmesse.

Abgesehen von einer Ausnahme: Jedes der 65 Kapitel startet mit einem der miserablen Anmachsprüchen, die der Autorin vorab zugeschickt wurden und an denen wir LeserInnen nun unseren Spaß haben dürfen. - Allein dafür lohnt sich das Buch schon!
Natürlich auch wegen Chris, der einem vorkommt, wie der fleischgewordene Traum eines Bookboyfriends. Sexiest Man Alive und auch charakterlich eine echte Sahneschnitte.

Genau der richtige Stoff zum Schmunzeln, Entspannen und Kopf ausschalten!

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Problematischer Altersunterschied

Breakups and Butterflies
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Mara ist die Struktur in Person und so steht neben einer Heirat, auch das Haus-im-Grünen-Ziel mit ihrem Verlobten Sebastian schon fest in ihrem Lebensplan. Zumindest, bis dieser plötzlich mit gepackten ...

Mara ist die Struktur in Person und so steht neben einer Heirat, auch das Haus-im-Grünen-Ziel mit ihrem Verlobten Sebastian schon fest in ihrem Lebensplan. Zumindest, bis dieser plötzlich mit gepackten Koffern vor ihr steht und aus heiterem Himmel die gemeinsame Beziehung beendet.
Mara bleibt geschockt zurück, doch Zeit um in Selbstmitleid zu vergehen bleibt ihr nicht, denn auch auf der Arbeit warten bereits einige Hiobsbotschaften auf sie. Mara muss nämlich die Folgen der Alleingänge ihrer chaotischen Influencer-Chefin ausbügeln und sich obendrein um deren Hund kümmern, während diese sich mit ihrem neuen Lover vorübergehend abgesetzt hat.

Im Büro lernt sie dann Marius kennen, der zwar witzig, charmant und irgendwie auch anziehend ist, aber auch definitiv viel zu jung für Mara.

Thematisch geht es daher um den Kampf zwischen Kopf und Herz. Während Marius nicht locker lässt, hadert Mara trotz leichtem Flattern in der Magengegend, mit dem nicht unerheblichen Altersunterschied. Die innere Zerrissenheit ihrer Protagonistin bringt Kyra Groh dabei realitätsnah rüber und sorgt damit auch für eine schöne Balance zwischen Humor und Tiefgang innerhalb der Story. Was mich jedoch gestört hat, ist die Naivität, die Mara an den Tag legt und das nicht immer ganz nachvollziehbare Verhalten.

Liest sich aber insgesamt flüssig und angenehm!


Es handelt es sich hierbei übrigens um die Neuauflage eines bereits erschienenen Romans der Autorin.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Die Abende in der Buchhandlung Morisaki
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Es geht wieder zurück in das Tokioer Viertel Jimbōchō, wo sich ein Bücherantiquariat aneinander reiht.
Wir erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Tamako und ihrem Freund Wada-san seit Band Eins ...

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Es geht wieder zurück in das Tokioer Viertel Jimbōchō, wo sich ein Bücherantiquariat aneinander reiht.
Wir erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Tamako und ihrem Freund Wada-san seit Band Eins weiterentwickelt hat. Hier wartet bereits die erste Überraschung, denn die beiden leben weiterhin in getrennten Wohnungen und von Außen betrachtet, tritt ihre Beziehung ein wenig auf der Stelle. Grund genug, dass ein Nebenbuhler auf der Bildfläche erscheint?!
Onkel Saturo kümmert sich währenddessen aufopfernd um seine kranke Frau und Tamako vertritt ihn erneut in seinem Buchantiquariat.
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Zu Beginn des Buches erfolgt nochmal eine kurze Auffrischung zu den Geschehnissen aus “Die Tage in der Buchhandlung Morisaki”, so dass der Einstieg in diesen Teil enorm erleichtert wird.
Auch zahlreiche liebgewonnene Stammkunden aus dem vorangegangenen Teil tauchen hier wieder auf.
Dennoch, es stehen diesmal weniger Bücher und Geschichten im Vordergrund, sondern eher die zwischenmenschlichen Beziehungen, die durch Kleinigkeiten gestört werden. Es kommen Schwächen zum Vorschein und so manche Entscheidung wird infrage gestellt.
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Inhaltlich reicht die Fortsetzung leider nicht ganz an „Die Tage in der Buchhandlung Morisaki“ heran. Ich hätte mir stellenweise etwas mehr Tempo gewünscht, jedoch entspricht die entschleunigte Erzählweise durchaus dem Charakter, den die japanische Literatur für sich beansprucht.
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Diejenigen, die sich beim Lesen eine entspannende Pause vom stressigen Alltag wünschen oder aber Freude an eher stilleren, philosophisch angehauchten Geschichten haben, sind hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 28.06.2024

Nicht der stärkste Teil der Reihe

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
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Das Ermittlerduo Hunter umd Garcia bekommen es bei ihrem neusten Fall mit einem Mörder zu tun, der seine Opfer auf perfide, widerliche Weise, zu Tode foltert und die Todesursache durch Unfälle zu verschleiern ...

Das Ermittlerduo Hunter umd Garcia bekommen es bei ihrem neusten Fall mit einem Mörder zu tun, der seine Opfer auf perfide, widerliche Weise, zu Tode foltert und die Todesursache durch Unfälle zu verschleiern versucht.
So dauert es, bis bei einer zufälligen Obduktion herauskommt, dass der Tote auf dem Tisch keineswegs an etwaigen Unfallfolgen gestorben sein kann.
Durch Zufall entdeckt eine aufgeweckte Studentin an der Leiche eines anderen Mannes, der von einer Brücke in den Tod gesprungen sein soll, ganz ähnliche Folterspuren.
Obwohl die Opfer kaum Gemeinsamkeiten aufweisen, vermuten Hunter und Garcia dahinter das Werk eines noch unbekannten Serienmörders.

Den Anfang finde ich etwas schwach, weshalb der neue Teil meiner Meinung nach nicht sein bestes Buch der Reihe ist, aber dennoch ein gewohnt solider, lesenswerter Thriller, der mich insgesamt gesehen, sehr gut unterhalten hat. Vor allem der Schluss überzeugt mich wieder voll und ganz! Denn schließlich gelingt es Chris Carter doch immer, dem Bösem am Ende ein Gesicht zu geben, mit dem man wirklich nicht gerechnet hat!

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Anders als erwartet

The Happiness Blueprint
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Da sich ihr Vater einer Krebstherapie unterziehen muss, bleibt Karla nichts anderes übrig, als ihre Zelte in London kurzfristig abzubrechen und im heimischen Malmö, vorübergehend die Führung in dessen ...

Da sich ihr Vater einer Krebstherapie unterziehen muss, bleibt Karla nichts anderes übrig, als ihre Zelte in London kurzfristig abzubrechen und im heimischen Malmö, vorübergehend die Führung in dessen Handwerksbetrieb zu übernehmen.
Es dauert nicht lange und sie setzt zwei Angestellte wegen sexistischen Beleidigungen vor die Tür. Alex, der sich anschließend auf ihre Stellenanzeige hin meldet, erweist sich dafür als attraktiver Glücksgriff für die Firma.
Denn im Gegensatz zur überfordeten, neurodiversen Klara, die für alle Fragen des Alltags Google zu Rate zieht („Wie leite ich eine Baufirma?“), ist Alex die Ruhe selbst und mit deutlich mehr Durchblick unterwegs. Daher hat Klara auch nichts dagegen, als er ihr vorschlägt, zur einfacheren Koordination, ihre Terminkalender zu synchronisieren, wobei sie unbeabsichtigt auch privaten Angelegenheiten miteinander teilen. Durch eine Verkettung von Missverständnissen hält Klara Alex so für einen verheirateten Mann, der regelmäßig zur Paartherapie geht und er wird eines Tages sogar zu ihrem Lebensretter.

Da es im ersten der insgesamt drei Abschnitte hauptsächlich darum geht, die einzelnen Charaktere vorzustellen, die jeder für sich, ein dickes Päckchen mit sich herumtragen, treffen Karla und Alex erst im zweiten Abschnitt aufeinander. Bis dahin zieht sich die Handlung für meinen Geschmack ein wenig. Nachdem das geschafft ist, kommt dann aber deutlich mehr Dynamik in die Geschichte und es entwickelt sich eine witzige, teilweise auch romantische Konversation, oftmals verpackt, als zu erledigende Aufgaben über den gemeinsamen Kalender. Neben dem ein oder anderen Griff in die Klischeekiste, ist der Umgang mit Klaras Diabetes-Erkrankung und Alex’ Depressionen hingegen realitätsnah in die Geschichte mit eingeflochten.
Ein schöner Wohlfühlroman zum Schmunzeln, Hände überm Kopf zusammenschlagen und mitfiebern!

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