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Veröffentlicht am 09.05.2024

Leider eher langweilig

Prinzessin der Schatten (Royal Legacy 1)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Seit Anbeginn der Zeit leben unentdeckt Vamypre auf dieser Erde.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es strahlt eine Düsternheit aus ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Seit Anbeginn der Zeit leben unentdeckt Vamypre auf dieser Erde.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es strahlt eine Düsternheit aus irgendwie wirkt es schon wie eine Vampiregeschichte auf mich.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam schnell voran, nur konnte ich mit den Charakteren keine wirkliche Bindung aufbauen. Man liest zwar aus den Sichten von Fynn, Melody und Ryan, aber so wirklich kennen lernt man sie nicht.

Zu Beginn lernt man Melody kennen, die Prinzessin der Vampyre. Auf der Hochzeit von ihrem Bruder lernt sie Nikolaj kennen, der ihr eine Weltreise anbietet und so brennt sie mit dem Unbekannten durch und hat die Zeit ihres Lebens, während sich ihre Familie und ihre Freunde Sorgen machen.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Zwar gibt es ganz viele verschiedene Namen und ich musste mich erst einfinden, aber das war schnell erledigt. Melody hat Geburtstag und nun nur noch ein Jahr vor sich, bevor sie offiziell erwacht und ein vollwertiger Vampyr ist. Doch davor steht noch die Hochzeit ihres Bruders an. All diese Dinge erfährt man gleich zu Beginn und die Hochzeit ist auch schnell da, somit geht das Buch recht zügig los.

Melody fand ich sehr blauäugig. Sie geht mit einem Fremden mit, sagt niemandem wo sie ist und verbringt ihre Zeit nur mit Nikolaj. Nie kommt sie drauf, dass er vielleicht etwas vorhaben könnte oder gar zu den Bösen gehört. Das fand ich schon recht dumm von ihr, vor allem da sie als noch nicht erwachter Vamypr nicht so stark ist und sich nur schwer selber beschützen kann. Ansonsten ist sie fahrlässig und selbstbezogen.

Ryan und Fynn fand ich ok. Fynn erliegt seinem Herzschmerz und sein ganzer Charakter besteht aus der Liebe zu Melody. Irgendwann ging mir das ziemlich auf die Nerven, denn sonst kann er wirklich nichts. Ryan ist da schon besser, er und seine Frau sind ein süßes Paar und er tut auch noch andere Dinge als sich um Melody zu sorgen. Dennoch, durch seine wenigen Kapitel lernt man auch ihn nicht richtig kennen.

Nikolaj konnte ich bis zum Ende nicht einschätzen, weil es insgesamt nur drei Kapitel aus seiner Sicht gibt. Er wirkt mysteriös und nett, dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass er irgendwas verbirgt und nicht ganz ehrlich ist. So freundlich kann niemand sein, besonders da sich Melody oft wie ein kleines Kind aufgeführt hat.

Das Buch ist ein Spin-off zu einer anderen Reihe der Autorin, was ich nicht gewusst habe, aber ich bin dennoch gut zurecht gekommen. Hin und wieder hatte ich schon das Gefühl, dass mir irgendwas entgangen ist und auch die Verbindungen zwischen den Charakteren wurden nicht immer erklärt, aber insgesamt finde ich, dass man das Buch auch selbstständig lesen kann und die Vorgänger nicht unbedingt kennen muss.

Eigentlich habe ich mich auf ein Vampirbuch gefreut, aber die Tatsache, dass sie Vampyre sind, war nicht wirklich wichtig bis zum Ende. Melody ist auf deinem Roadtrip, hat viel Sex und alle anderen machen sich Sorgen. Auch das Bluttrinken wird nur hin und wieder angesprochen, daher las es sich nicht wirklich wie ein Fantasy-Roman, die meiste Zeit eben nicht. Da fehlten mir einfach die Spannung und dass irgendwas passiert, denn auf der Reise gibt es viel Gerede und einen einzigen Angriff und der wird von Menschen verübt.

Insgesamt fand ich das Buch also recht langweilig, weil nichts passiert. Bei Fynn und Ryan sowieso nicht, die Kapitel lasen sich wie Lückenfüller und bei Melody gibts nur Sightseeing und Nikolaj. Die Liebesgeschichte hat es auch nicht besser gemacht, denn es gibt sie nicht wirklich. Nikolaj und Melody wollen nur Spaß und obwohl sie sich näher kommen merkt man als Leser davon nicht viel, nur hin und wieder eine Andeutung, dass da mehr sein könnte, aber ansosnten ist es reine Lust.

Erst das Ende bringt Spannung mit sich, aber auch nur für die letzten paar Kapitel. Da überschlagen sich die Ereignisse, was mir persönlich dann fasst schon wieder zu schnell war. Ich denke nicht, dass ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:

Ich habe mir eine spannende Vampirgeschichte erwartet und einen Roadtrip bekommen. Es passiert leider gar nicht viel in dem Buch und keiner der Charaktere ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Melody fand ich eher nervig. Das Ende war gut und die Auflösung auch, aber das kann mich nicht dazu bewegen die Reihe weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Gute Idee mit schlechter Umsetzung

Stadt der Sterne
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Meinung:

Das Cover gefällt mir gut, der Schlüssel spielt eine wichtige Rolle, was ich erst sehr spät begriffen habe, aber danach fand ich das Cover wirklich gelungen.

Der Schreibstil war nicht mein Fall, ...

Meinung:

Das Cover gefällt mir gut, der Schlüssel spielt eine wichtige Rolle, was ich erst sehr spät begriffen habe, aber danach fand ich das Cover wirklich gelungen.

Der Schreibstil war nicht mein Fall, ich konnte mit keinem Charakter eine wirkliche Verbindung aufbauen und durch die komischen Zeitsprünge hat mich die Geschichte selber auch nicht fesseln können. Zwischen zwei Absätzen vergehen manchmal Monate, was ich gar nicht mag.

Mit Violet selber konnte ich mich auch nicht sonderlich anfreunden, manchmal verhält sie sich wie ein bockiges Kind.

Ok, das Buch war eine reine Enttäuschung für mich. Das Cover ist echt schön und auch der Klappentext klingt richtig gut, aber es hat schon mit den komischen Zeitsprüngen begonnen. Zuerst ist Violet noch ein Kind, dann wird sie erwachsen und es vergehen Jahre innerhalb weniger Seiten. Mal ist sie in der einen, dann in der anderen Stadt und man weiß nie, wie viel Zeit jetzt eigentlich vergangen ist. Das hat mich unglaublich gestört. Alexander war ein so blasser Charakter, wie auch alle Everlys, ich mochte wirklich keinen von ihnen. Am Ende bin ich alles nur noch überflogen, weil es so absurd wurde.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

An sich eine gute Idee, aber die Umsetzung war mittelmäßig, das Ende absurd

Curse of the Dark
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz rast, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn.

Das Cover hat mir sofort gefallen, ich liebe die Farbe und es schreit einfach ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mein Herz rast, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn.

Das Cover hat mir sofort gefallen, ich liebe die Farbe und es schreit einfach schon Fantasy. Allein wegen dem Cover habe ich mir das Buch genauer angesehen.

Der Schreibstil war in Ordnung, aber es hat wirklich lange gedauert, bis ich mich damit angefreundet habe. Das Buch ist aus mehrern Sichten geschrieben, jeweils in der Ich-Perspektive, was ich wirklich gut fand. So bekommt man tiefere Einblicke in die Story. Mir haben nur Beschreibungen gefehlt, denn so wirklich konnte ich mir nichts vorstellen.

Zu Beginn lernt man Aila kennen, die in einem Krieg gegen die Kirottu befindet. Als ihr Lager angegriffen wird, flüchten sie zum Lager von Kronprinz Jari. Schnell merken die beiden, dass sie sich voneinander angezogen fühlen, doch es gibt immer noch einen Krieg zu gewinnen.

Der Einstieg in das Buch ist mir unglaublich schwer gefallen. Man wird mit Namen und Begriffen überschüttet und es hat wirklich lange gedauert, bis ich alles zuteilen konnte. Außerdem geht die Geschichte direkt los und man bekommt keinerlei Infos, was überhaupt passiert ist, wer die ganzen Parteien sind und was grundsätzlich abgeht. Ich war also außer verwirrt nur verwirrt.

Aila fand ich in Ordnung, aber so wirklich gemocht habe ich sie nicht. Bei ihr merkt man sehr, dass sie das Chosen-One-Syndrom hat. Immer will sie alles allein machen und begibt sich dafür in Gefahr. Eine wirkliche Charakterentwicklung gab es bei ihr auch nicht und sie blieb das ganze Buch über recht flach.

Jari fand ich da schon besser, bei ihm merkt man wenigstens, dass ihm seine Leute und sein Reich wichtig sind. Er trifft besonnene Entscheidungen und versucht das Richtige zu tun. Als er aber AIla trifft wird er unvorsichtig und will sie um jeden Preis beschützen, was ich ein wenig dämlich fand, da er sie erst ein paar Tage kennt und nur für sie alles aufs Spiel setzt.

In dem Buch geht es eigentlich nur um den Krieg zwischen Jari und den Kirottu. Den Sinn dahinter habe ich bis zum Ende nicht ganz verstanden, aber soll so sein. Die gesamte Handlung spielt sich innerhalb weniger Tage ab, der Krieg selber dauert auch noch nicht lange. Mir kam die Zeitspanne etwas kurz vor, bei allem. Besonders seit sich Aila und Jari kennen, da ging einfach alles so schnell und ich bezweifele, dass in einem Krieg irgendwas so schnell geht wie in dem Buch hier.

Was mich sehr gestört hat waren die gestelzten Gespräche und auch, dass es zufällig immer Leute gab, die Aila helfen konnten. Es gibt eine Dame in dem Lager, die alles zu wissen scheint und Aila damit weiterhelfen kann. Ich fand sie einfach nur komisch, denn wieso sagt sie nicht sofort alles was sie weiß, sondern wartet damit immer, bis es zu spät ist. Mir war das alles zu künstlich aufgebauscht.

Die Liebesgeschichte fand ich in Ordnung, war jetzt aber auch kein Highlight. Ich fands süß, wie Jari mit Aila umging und wie er sich nicht von ihrer Vergangenheit beirren lässt. Seine Einstellung zu dem Thema hat mir wirklich gut gefallen.

Am Ende nimmt die Geschichte dann auch Fahrt auf. Der Mittelteil hat sich etwas gezogen, da nicht viel passiert ist, dafür gibts am Ende viele Enthüllungen und einige Kämpfe, aber insgesamt fand ich das Ende nicht gut. Der Anführer der Kirottu bekommt endlich seinen Auftritt, aber ich fand alles an ihm komisch. Es wirkte nicht, als würde er den Krieg wollen, dann gibt er Anweisungen, die keinen Sinn ergeben und alles wird zu einfach gelöst. Das Ende hat hier wirklich vieles versaut und war echt nicht gut. Zum Glück ist es ein Einzelband und die Geschichte ist abgeschlossen.

Fazit:

Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut, aber so wirklich anfreunden konnte ich mich damit nicht. Aila blieb das ganze Buch über sehr blass für mich, Jari hingegen mochte ich gerne. Aber die Geschichte selber war oftmals so unlogisch und wurde am Ende einfach nur noch absurd. Von mir bekommt das Buch leider nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Schlechte Dialoge, aber tolle Hunde

Morden ohne Sorgen - Die schöne Tote von Sanssouci
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kriminalhauptkommissarin Edda Kleist stieg aus ihrem Wagen, sie war sehr schlecht gelaunt.

Das Cover hat es mir sofort angetan. Ich liebe ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kriminalhauptkommissarin Edda Kleist stieg aus ihrem Wagen, sie war sehr schlecht gelaunt.

Das Cover hat es mir sofort angetan. Ich liebe Hunde und wenn diese dann noch süß aussehen, muss ich mir das Buch einfach genauer anschauen. So hat mich also das Cover zuerst in seinen Bann gezogen.

Der Schreibstil des Autors ist ausbaufähig. Viele Dialoge wirkten unecht, so redet keiner und außerdem übertrieben. Das hat mir wirklich gestört und meinen Lesefluss auch nicht verbessert, dann gab es leider noch recht wenige Beschreibungen. Kennt man die Stadt ist das sicher kein Problem, aber ich habe mir da schwer getan.

Zu Beginn lernt man Frederik, der nach Potsdam zieht und dort als Journalist arbeiten wird. An seinem ersten Tag passieren gleich komische Dinge und dann kommt auch noch ein Mord dazu. Für die Zeitung fängt er also auf eigene Faust an zu ermitteln.

Der Einstieg in das Buch ist mir wegen dem Schreibstil wirklich schwer gefallen. Ich konnte keine wirkliche Verbindung mit den Charakteren aufbauen und dann waren es auch noch so viele Namen auf einmal, dass ich nur durcheinander kam. Sobald ich mich an den Stil gewöhnt hatte, wurde es besser, aber trotzdem kam ich nicht immer ganz mit.

Frederik ist Journalist. Er hat ein komisches Verhältnis zu seiner Mutter und einen Dackel. Mehr kann ich zu ihm nicht wirklich sagen, da er als Charakter sehr blass blieb. Man liest heraus, dass er nicht gerade sportlich ist, aber schlau, aber ansonsten kann ich ihn nicht einschätzen. Das war allgemein ein großes Problem, dass die Charaktere blass blieben und man somit keine Verbindung aubauen konnte.

Carlo, der berühmt ist und Frederik von früher kennt, ist ebenfalls eine wichtige Figur, aber auch bei ihm hab ich keine Ahnung, was ihn wirklich ausmacht. Manchmal wirkte er wie ein Draufgänger, dann wie ein Angsthase, aber besonders leide konnte ich ihn nicht.

Das Buch ist wirklich sehr kurz, setzt mach sich 2-3 Stunden hin ist man durch, dadurch fehlt dem Buch aber auch die Tiefe. Es gibt einige witzige Stellen, aber alles andere bliebt auf der Strecke. Aufgeteilt ist das Buch in 6 Tage, also von Sonntag bis Freitag. In diesen Tagen passieren Unfälle und ein Mord und Frederik ermittelt da und findet am Ende sogar heraus, was eigentlich passiert ist und wieso. Alleine schon das ist wirklich unrealistisch.

Was dann aber noch dazu kommt ist, dass vieles einfach übersprungen wird. So liest man eine Szene und im nächsten Absatz wird erwähnt, was die Charaktere nicht alles gemacht haben und es geht mit dem nächsten Thema weiter. Was sie genau getan haben bleibt ein Geheimnis obwohl manches davon sicherlich interessant und nützlich für die Geschichte gewesen wäre. So ging aber richtig viel verloren und es fühlte sich nur halb fertig an.

Wie schon gesagt haben mich auch die Konversationen sehr gestört, allen voran die Gespräche mit Lisi. Diese wird zwar nett dargestellt, ist aber durchgehend betrunken oder gerade dabei sich zu betrinken. Ich kam damit gar nicht klar und fand es einfach nur komisch.

Das Ende der Ermittlungen war schnell da und obwohl es irgendwie Sinn ergab, war es doch zu einfach gelöst. Die Beweggründe wurden nicht ausreichend erklärt oder pseudo-psychologisch fundiert, was es einfach unrealistisch gemacht hat. Man bekommt dann noch einen Cliffhanger serviert und schon ist das Buch aus.

Fazit:

Eigentlich habe ich mich auf einen witzigen Krimi gefreut, aber ich wurde leider enttäuscht. Zwar war das Buch oft witzig und besonders die Hunde darin haben es mir angetan, aber der Rest war schon sehr abgedroschen. Hätte man die Gespräche realistischer gestaltet wäre es auch schon besser gewesen, aber so kann ich dem Buch leider nur 2 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 27.08.2023

Fühlt sich unvollständig an

you are the darkness
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erschöpft sinke ich auf den nächstbesten Stuhl und werfe einen Blick auf die Uhr.

Das Cover ist ganz cool, es ist düster und passt ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erschöpft sinke ich auf den nächstbesten Stuhl und werfe einen Blick auf die Uhr.

Das Cover ist ganz cool, es ist düster und passt daher zum Inhalt, aber die Schmetterlinge finde ich etwas unpassend und so ganz spiegelt es den Inhalt nicht wirklich wider.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam schnell voran, aber mir fehlten ausführlichere Beschreibungen. Nicht immer konnte ich mir die Personen, die Umgebung oder auch die Gefühle vorstellen. Abgesehen davon mochte ich es, dass man aus Sicht von Grace und Rían liest und dadurch beide besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Grace kennen, die erst vor Kurzem nach Dublin gezogen ist und dort Bekanntschaft mit einem Dämon gemacht hat. Seitdem jagt sie diese, doch sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts erinnern. Zusammen mit Rían hat sich nach einem Heilmittel gesucht und sie war nahe dran, und gerade jetzt würde sie dieses Wissen dringend brauchen.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Zuerst liest man kurz von Grace und ihrem Leben in Dublin und dann gibt es den Zeitsprung und sie hat ihr Gedächtnis verloren. Als Beginn war das sehr gelungen und ich wollte natürlich wissen, was es mit den Dämonen auf sich hat und wieso sie sich nicht mehr erinnern kann.

Grace fand ich als Charakter zuerst gut, aber so ganz warm wurde ich mit ihr nicht. Da erzählen ihr Leute, dass sie Dämonen jagt und sie bleibt ruhig und geht immer mit. Vielleicht hat sich ihr Unterbewusstsein erinnernt, aber als sie dann wieder alles wusste hat sie eine zu starke Wandlung durchgemacht. Zuerst hat sie allein nichts auf die Reihe bekommen und plötzlich war sie tough und rettet alle fast im Alleingang, dieser Switch war mir etwas zu viel.

Rían stehe ich recht gleichgültig gegenüber. Er hat mich nicht umgehauen, aber er war auch niemand, den man nicht mag. Rían kuscht vor seiner Mutter, steht nicht für sich selber ein und glaubt er kann Dinge vor Grace verheimlichen, so als würde sie sich sowieso nicht mehr erinnern. Manche Aktionen und Sprüche von ihm gingen mir mächtig gegen Strich, aber hin und wieder hatte er auch gute Momente.

Die Idee von der Geschichte hat mir super gut gefallen, allerdings hatte ich mit der Umsetzung ein paar Probleme. Zuerst habe ich lange nicht gecheckt, was die App jetzt genau damit zu tun haben soll, dass aus Menschen Dämonen werden. Ich hab auch nicht verstanden, was jetzt genau auf der App gezeigt wird. Ist es wie Twitter oder Instagram? Lange Zeit war ich da wirklich verwirrt und auch am Ende hat sich mir der Zusammenhang nicht wirklich erschlossen. Dass keiner nur Gut oder nur Böse ist ist mir klar, aber die Erklärung wie man zu einem Dämon wird fand ich schwammig und nicht verständlich.

Was mich am Ende noch gestört hat war, dass es sich nicht wie ein Ende angefühlt hat, sondern so als wäre das Buch einfach mittendrin aus und mir würde die Hälfte fehlen. Man kann gerne einiges der Phantasie des Lesers überlassen, aber hier war es insgesamt zu wenig abgeschlossen und das hat ein Gefühl der Unvollständigkeit ausgelöst.

Ansonsten hat mir die Liebesgeschichte gut gefallen, da es in dem Sinne eigentlich keine war. Rían und Grace waren schon ein paar, bevor sie ihre Erinnerungen verloren hat und dadurch war es eigentlich ein erneutes Zusammenfinden, was süß war. Grace hat sich wirklich bemüht, obwohl Rían sie immer wieder weggestoßen hat.

Die Actionszenen waren ebenfalls gut und wenn dann noch ein Dämon aufgetaucht ist wurde es richtig spannend. Denn zusammen mit den Jägern findet man immer neue Dinge über diese Wesen heraus und sie sind echt bösartig, da kann man nix sagen und ich mag es, wenn es richtige Bösewichte in Büchern gibt. Besonders der eine Dämon, der am Ende eine große Rolle gespielt hat, hat mir gefallen.

Dies war mein drittes Buch der Autorin und für mich leider auch das Schwächste. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Ideen sind immer sehr gut, aber hier hat mir einfach zu viel gefehlt. Keiner der Charaktere war mir wirklich sympathisch und am Ende hatte ich das Gefühl, als würde sehr viel fehlen.

Fazit:

Ich habe das Gefühl, als hätte ich nur ein halbes Buch gelesen. Mir hat etwas gefehlt, vielleicht Erklärungen, vielleicht mehr drumherum, aber es fühlte sich nicht vollständig an. Die Idee war gut, aber die Ausarbeitung war nicht ausgereift, was wirklich schade ist.

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