Profilbild von silversparklingpages

silversparklingpages

aktives Lesejury-Mitglied
offline

silversparklingpages ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit silversparklingpages über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2024

Jedes Ende bietet einen neuen Anfang

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
0

Inhalt

Erst 9 Monate ist es her, seit Freya die Liebe ihres Lebens verloren hat. Die Trauer begleitet sie treu im Alltag, den an ein Vergessen ist nicht zu denken. Egal wie sehr es weh tut. Als sie an ...

Inhalt



Erst 9 Monate ist es her, seit Freya die Liebe ihres Lebens verloren hat. Die Trauer begleitet sie treu im Alltag, den an ein Vergessen ist nicht zu denken. Egal wie sehr es weh tut. Als sie an ihrem Geburtstag eine unerwartete Entdeckung macht, ist sie gezwungen sich wieder mit der Familie ihres verstorbenen Freundes auseinanderzusetzen - vor allem seinem Drillingsbruder Emil. Doch diese gemeinsame Zeit weckt Gefühle in ihr, die eigentlich nicht sein dürften.

Meine Leseerfahrung



Was mich von der ersten Seite überzeugt hat, war das Thema Veganismus und Aktivismus. Wie es im Buch dargestellt wird ist sehr wichtig und passend, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass ein bisschen mehr darauf eingegangen wird.

Das Setting in Drammen ist sehr schön und malerisch beschrieben. Die Fjorde und Seen spielen eine große Rolle, man spürt die sommerliche Atmosphäre. Auch die Hütte von Freya ist mit dem Lagerfeuer davor ein sehr cozy Ort. Man bekommt definitiv dieses cozy Kleinstadtsetting. Auch die gelegentlichen Ausflüge nach Oslo tragen gut zur Geschichte bei und bieten einen Szenenwechsel.

Der Grundstein für den Spannungsbogen wird schon mit den ersten Seiten gelegt und ist gut über das gesamte Buch verteilt. Stück für Stück findet man die Wahrheit über Hendrick und seinen Tod heraus, was als Gesamtbild sehr schlüssig ist und man auch einen toten Charakter kennenlernt.

Parallel dazu findet Freyas und Emils Geschichte statt, die ein Paket von cuteness ist. Die Gefühle verleihen einem Schmetterlinge um Bauch und es ist eine der schönsten Entwicklungen die man lesen kann.

Bevor die Wahrheit über Hendriks Tod ans Licht kommt, bekommt man definitiv Romeo und Julia Vibes und der Trope "Forbidden Love" ist klar zu spüren. Damit werden auch die familiären Probleme aufgegriffen, die wohl sehr viele junge Erwachsene nachempfinden können, weil Familien immer irgendwie mitmischen in Beziehungen.

Sehr schön dargestellt wird die Beziehung der Drillinge mit gelegentlichen Rückblicken in die jüngeren Jahre. Dieser Zusammenhalt und Bond den sie teilen und durch die verschiedensten Situationen nur gestärkt wird, war besonders schön nachzuempfinden.

Aber auch Freundschaften kommen nicht zu kurz. Freya und Emil teilen sich nicht den selben Freundeskreis, weshalb viele Nebencharaktere auftauchen, die die Geschichte nicht nur auflockern, sondern auch wertvolle Ratschläge geben.

Das Buch lässt einen ein ganzes Spektrum an Gefühlen zurück, die man intensiv mit den Charakteren durchlebt. Ebenso wird das ganze Spektrum von Trauer und ihrer Bewältigung in dem Buch widergegeben, sodass man Emils Gefühle im Bezug zu seiner Schwester sehr gut nachempfinden kann.

Die Charaktere



Freya und Emil bekommen ihre ganz besonderen Kleinigkeiten, die sie von anderen Protagonisten hervorstechen lässt. Freya hat als Hobby, die Holzschnitzerei bekommen, was einen positiv überrascht. Dieses Hobby kommt selten vor und wurde in diesem Buch gut umgesetzt.

Emil sticht mit seinem Job im Gift Shop eines Museums hervor (welchen anderen Charakter kennt ihr, der in einem Museums Gift Shop arbeitet?) und ist einer der verständnisvollsten und liebsten Charaktere, die ich seit einer Weile gelesen habe.

Man braucht wohl nicht nochmal zu erwähnen, dass beide Hendriks Tod auf ihren Schultern tragen und auf die eigene Weise damit zurechtkommen.

Fazit



Ein sehr emotionales Buch, das viele Problematiken aber vor allem Verlust und Trauer auf eine sehr schöne Weise bearbeitet. Das Setting, der Spannungsanteil als auch die Charaktere regen von den ersten Seiten zum Lesen an. Ich freue mich schon auf Band 2.

Veröffentlicht am 07.05.2024

Herzklopfen und Harmonien: Die Magie von "The Breakup Tour"

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
0

Ich bin so froh, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte, denn nachdem ich die Leseprobe auf Vorablesen gelesen habe, konnte ich einfach nicht aufhören an das Buch zu denken. Als Musikerin ...

Ich bin so froh, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte, denn nachdem ich die Leseprobe auf Vorablesen gelesen habe, konnte ich einfach nicht aufhören an das Buch zu denken. Als Musikerin haben Bücher in denen es um Musik, vor allem um das Singen und/oder Klavier und Gitarren spielen, einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ebenso aber habe ich ein kritisches Auge um die Authentizität der Feinheiten bewerten zu können.

Cover



Zugegebenermaßen, das Cover hat mich komplett verzaubert. Ich liebe die Farben Lila und Blau und das Cover hat sofort mein Herz erobert. Es ist passend für das Buch und es ist wirklich cool, dass der Verlag das Cover von der englischen Originalversion übernommen hat.

Inhalt



Riley hat es geschafft. Ihr neues Album erobert die Charts und endlich haben sich die vielen Male Herzschmerz gelohnt. Doch ein Song ist besonders und diese besondere Person soll das auch wissen; ihr College-Freund. Zehn Jahre ist es her, seit sie sich getrennt haben, aber trotzdem bleibt er der eine. Max hat seine Pläne verworfen um das Altersheim seiner Eltern zu führen und bereut seine Entscheidung keine Sekunde. Doch die finanziellen Probleme stellen eine große Herausforderung dar. Als sich die Möglichkeit ergibt das Altersheim zu retten und seine "Was wäre, wenn" - Gedanken ein für alle Mal zu klären, kommen bei Riley und Max Gefühle auf, von denen sie dachten, sie wären für immer vergraben worden.

Meine Leseerfahrung



Sofort bin ich dort eingestiegen wo die Leseprobe aufgehört hat und war richtig gespannt wie es weitergeht. Die Abwechslung in den Perspektiven macht die Gefühle beider Protagonisten sehr nachvollziehbar. An manchen Stellen hat sich das Buch jedoch ein bisschen in die Länge gezogen und ich habe mich immer wieder ein bisschen verloren gefühlt.

Dennoch gab es einen angenehmen Verlauf von lustigen Momenten und auch tiefen, verletzlichen Erinnerungen von Riley, die ein ganz anderes Licht auf sie und ihr Leben werfen. Den Kontrast und die Unterschiede im Leben und in der Prioritätssetzung zwischen Riley und Max ist sicher für viele Menschen in einer Beziehung nachvollziehbar. Es macht die Charaktere und Geschichte nur noch greifbarer und realistischer.

Es gibt auch einige spicy Szenen, die aber nicht penetrant direkt beschrieben werden, sondern eher diskret und nicht abstoßend, sodass es für Leser, die sowas nicht gerne lesen, ansprechender sein könnte.

Das ganze Konzept des Albums und der Tour ist wirklich cool und es macht auch Spaß, die Hintergründe der Songs herauszufinden. Der Verlauf der Tour ist realitätsnahe beschrieben und es gibt keine wirklichen Logiklücken.

Was lustig und leicht anfängt, wird langsam mit dem Verlauf des Second-Chance Tropes immer tiefgründiger. Denn Riley erkennt, dass sie etwas in ihrem Leben ändern muss, wenn sie eine Zukunft mit Max haben möchte. Doch nicht nur diese Achterbahn an Gefühlen und Ereignissen rund um Max und Riley fesselt den Leser, sondern auch die Enthüllungen, was Riley während ihrer Ehe widerfahren ist, trifft einen schmerzhaft ins Herz.

Mit der Vermarktung, dass Buch sei perfekt für Taylor Swift Fans, bin ich komplett einverstanden, denn ich kann mir gut vorstellen, dass es den Swifites sehr gefallen wird. Es geht um die Queen of Heartbreak, die nicht nur tough ist, sondern auch sehr erfolgreich damit ist.

Besonders ist mir der Epilog im Gedächtnis geblieben, weil er einfach nur super cute ist und die vollständigen Songtexte am Ende sind einfach ein super Bonus des Buchs.

Die Charaktere



Riley ist ein super starker, selbstbewusster Charakter, der immer weiß, was sie will. Doch erst im Verlauf der Geschichte finden wir heraus, dass ihr Leben nicht immer so einfach war und es Leute gab, die ihr Strahlen löschen wollten. Sie ist wirklich ein bewundernswerter Charakter, aber ihre Entwicklung und ihre Erkenntnisse sind so wichtig und werden mit ihrer Hilfe auch perfekt an den Leser weitergegeben. Sie ist ein wenig "überperfekt" mit ihrer Fähigkeit einfach alles in Songs und Lyrics zu verarbeiten, denn ich glaube nicht, dass es so leicht ist immer die richtigen Worte zu finden. Ich muss aber zu geben, dass diese menschliche Imperfektion auch bei ihr, im späteren Verlauf der Geschichte ein wenig durchsickert.

Max ist einfach nur cute und wholesome. Mehr kann ich irgendwie nicht zu ihm sagen. Dass er ein außergewöhnlicher Pianist ist, kaufe ich komplett ab (als Pianistin), denn ich habe schon Pianisten erlebt, die Musik leben. Seine wholesomeness ist genau das was Riley braucht und ich bin froh, dass die zwei sich nach so langer Zeit wiedergefunden haben.

Fazit



Ein Buch mit vielen Fan-Favourite Tropes, die wirklich gut umgesetzt wurden. Das ganze Konzept macht echt Spaß es zu lesen und macht die Botschaft, dass man auf sein eigenes Glück acht geben muss, deutlich.

Veröffentlicht am 11.11.2024

Ein Hauch von Drama und Liebe – Leider ohne Tiefgang

An Optimist's Guide to Heartbreak
0

Rezensionsexemplar

Seit Monaten fiebere ich auf dieses Buch hin und dazu habe ich noch die Ehre, dass ich über Vorablesen, das Buch rezensieren darf. Der Titel hat mich sofort gecatched und die Ausstattung ...

Rezensionsexemplar

Seit Monaten fiebere ich auf dieses Buch hin und dazu habe ich noch die Ehre, dass ich über Vorablesen, das Buch rezensieren darf. Der Titel hat mich sofort gecatched und die Ausstattung des Buchs (dieser Farbschnitt) ist einfach wundervoll.

Cover

Das Cover ist schön in Gelb gehalten und schlicht, nur mit einer pinken Orchidee versehen. Was einen besonders überrascht ist die Haptik des Covers, es fühlt sich so einzigartig an. Wenn man dann im Verlauf der Geschichte das Cover nochmal betrachtet, fallen einem der Symbolismus hinter der gelben Farbe und der Orchidee auf.

Inhalt

Lucy ist zurück in ihre alte Heimatstadt gezogen, in ihr erstes Haus, das sie ihr eigenes nennen kann. Doch das Haus ist besonders, denn dort haben früher ihre besten Freunde Cal und Emma gewohnt. Tief in ihr drinnen, wünscht sie sich wieder Kontakt zu ihrem besten Freund Cal, doch seit Emmas Tod herrscht Funkstille. Als Lucy es mit ihrer Sonnenschein-Art schafft in Cals Werkstatt einen Job zu bekommen, kommen sich die beiden immer näher und alte Gefühle flammen wieder auf. Doch Cal weiß nicht, dass Lucy auf geborgter Zeit lebt. . .

Meine Leseerfahrung

Das Buch fängt ganz solide an und liest sich auch wirklich angenehm. Sehr schön sind die Tagebucheinträge von Emma, die immer wieder zwischen den Kapiteln auftauchen. Mich hat von Anfang an der Musikaspekt, da Lucy mit ihrer Gitarre immer wieder auftritt, interessiert, doch dieser ist leider ein wenig zu kurz gekommen.

Was das ganze Buch über ein bisschen suspekt ist, ist das Alter der Charaktere. Lucy ist erst 22 und wird 23 Jahre alt. Ich bin genauso alt zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Rezension und kann mir nicht annähernd ein eigenes Haus leisten. Vor allem ist ja der Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten noch viel schlimmer. Wie kann sie sich dann ein Haus leisten? Es wäre viel besser, wenn die Charaktere alle ein bisschen älter wären; Lucy so 25/26 kann ich mir besser vorstellen.

Man sieht wie das Buch mit beliebten Tropes wie grumpy x sunshine, eine Mischung aus best friend's brother und friends to lovers überzeugt, doch bei mir sind nicht wirklich irgendwelche Gefühle angekommen.

Lucy hat selbst zwei Corgis und arbeitet ehrenamtlich in einem Tierheim. Wenn Lucy so ein großes Herz für Tiere hat, warum zieht sie Wildlederstiefel an? Das ist doch eine komplette Dissonanz. . .

Generell sind so die letzten 30 - 50 Seiten einfach unnötig dramatisch. Selbst von einem 25-Jährigen erwartet man ein bisschen Reife und nicht einfach, dass er wegrennt, wenn der Love Interest etwas Wichtiges mit ihm teilt.

Ebenso findet man über das ganze Buch keine Infos, was mit Emma passiert ist. Hoffentlich bringt Band 2 die ersehnten Antworten, aber man hätte ein paar mehr Bröckchen als die ganzen Erinnerungen einstreuen können.

Das Ende ist fies und hat einen Cliffhanger und man muss ja nur ganze 9 Monate ab Erscheinungsdatum auf Band 2 warten. Der Komplettheit halber werde ich mir auch den antun.

Die Charaktere

Lucy als Optimistin hätte man gerne ein bisschen überspitzter dargestellt gesehen. Als Optimistin hat sie sich zu viele Sorgen gemacht. Ein bisschen mehr Sorglosigkeit wäre schön gewesen.

Cal. . . in einer Rezension habe ich "emo boy" gelesen, aber nicht mal das kommt wirklich für mich hin. Er hat selbst aus Lucys Sicht zu wenig Substanz. Seine over protectiveness sind an einem Punkt einfach nervig und unverständlich und er ist viiiiiel zu dramatisch. Und das sage ich, eine sehr dramatische Person. Er ist zu seicht und zu wenig ausgearbeitet. Ebenso macht dieses bisschen Unreife in nicht wirklich mehr sympathisch.

Fazit

Ganz solide, aber bei mir sind keine wirklichen Gefühle rübergekommen. Die Geschichte ist zwar süß, hier und da habe ich mal schmunzeln müssen, aber so wirklich etwas Besonderes ist das Buch nicht.

Veröffentlicht am 22.05.2024

Unterhaltsam mit einem nervigen Love-Interest

Oh Baby. Liebe ist ein Kinderspiel
0

Das Buch ist ein zweiter Teil, was mir aber beim Kauf nicht aufgefallen ist. Trotzdem hat sich das Buch gut lesen lassen ohne den vorigen Band gelesen zu haben. Informationen die im ersten Buch vorgekommen ...

Das Buch ist ein zweiter Teil, was mir aber beim Kauf nicht aufgefallen ist. Trotzdem hat sich das Buch gut lesen lassen ohne den vorigen Band gelesen zu haben. Informationen die im ersten Buch vorgekommen sind und noch relevant waren, wurden einfach wiederholt, sodass man nirgendwo planlos war.

Meine Leseerfahrung:
Das Buch war ziemlich witzig und ich mochte auch all die unterschiedlichenCharaktere mit ihren Eigenheiten. Juliettes Standhaftigkeit mit ihrem Ex Nick, dass er endlich Unterhalt zahlen soll ist voll verständlich - konnte ich sehr gut nachempfinden, weil ich sowas ähnliches mit meinem Vater durchgehen musste. Ebenso habe ich den Stress mit den Gerichtsterminen verstanden - because same.
Auch ihr Umzug und das komplette Renovieren fühle ich zurzeit, weil ich selber in der Situation bin bald umziehen zu müssen.
Das Buch ereignet sich im Laufe eines Jahres, wobei es wie ein Tagebuch aufgebaut ist und zu jedem Tag ein bisschen was steht. Unteranderem lässt sich das Buch durch diesen Aufbau sehr schnell lesen.

Die Charaktere:
Mit keinem der Charaktere hatte ich ein Problem... außer mit Alex. Unabhängig davon, dass ich ihn mir nicht gut vorstellen konnte, fand ich sein Verhalten echt nervig und extremist kindisch. Die ganze Eifersucht auf Nick, egal wie oft Juliette ihm versichert, dass nichts ist, wird mit der Zeit einfach lächerlich. Als erwachsener Mann sollte man verstehen, dass alles nicht mehr so einfach ist, sobald ein Kind involviert ist.
Nick war halt nervig und ein Idiot aber das ist halt der ganze Punkt des Charakters. Deswegen kann ich mich nicht über ihn beschweren.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Werde die weiteren Teile aber nicht lesen.

Veröffentlicht am 21.05.2024

Ein Buchklub ohne Buchklub

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
0

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠:
Anfangs war das Buch super unterhaltsam. Thea war mir sofort sympathisch, aber Gavin überhaupt nicht; in meinen Augen benahm er sich viel zu kindisch. Je weiter ich gelesen habe, desto ...

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠:
Anfangs war das Buch super unterhaltsam. Thea war mir sofort sympathisch, aber Gavin überhaupt nicht; in meinen Augen benahm er sich viel zu kindisch. Je weiter ich gelesen habe, desto komischer kam mir die Geschichte vor. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung überschlägt und kannte mich immer wieder einfach nicht aus.
Hätten die beiden offen kommuniziert, wäre es zu dem ganzen Buch nicht gekommen - vielleicht wäre das besser gewesen. Auch wenn ich den Anfang unterhaltsam fand, war die Ausgangssituation für mich einfach lächerlich. Gavins Verhalten war super kindisch und nicht nachvollziehbar; meiner Meinung nach hätte Thea immer ein Gespräch suchen können.
Die Grundidee finde ich an sich voll gut und interessant, aber an der Umsetzung mangelt es.
Obwohl ich Theas Gefühle noch am meisten nachempfinden konnte, fand ich sie gegen Ende irrational. Auch wenn das Ende lustig und emotional sein soll, habe ich das absolut nicht so beurteilt - es war eher unnötig.

𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞:
Thea ist eine sehr loyale Frau und Mutter, die immer alle vor sich selbst gestellt hat. Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, als sie endlich für sich selbst und was sie will, eingestanden ist. Leider ist mir ihr Verhalten im Laufe der Geschichte immer irrationaler vorgekommen. Eine Ausnahme bildet jedoch ihr Schlagabtausch mit Rachel, da habe ich sie echt gemocht für ihre Stärke.

An Gavin mochte ich das Stottern, weil einem nicht so viele Charaktere mit diesem Merkmal unterkommen. Aber seinen Charakter, sein Verhalten - ich konnte echt nicht mit ihm. So kindisch und egoistisch.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Eine Idee mit Potenzial, aber eine Geschichte die graduell in der Qualität abnimmt. Unsympathische Charaktere, künstlich geschaffenes Drama . . . nicht empfehlenswert.